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Mittel (Buchhaltung)

Aktiva sind alle Vermögensgegenstände, über die ein Unternehmen verfügen kann. Sie werden in Anlagevermögen und Umlaufvermögen unterteilt. Die Bilanzierung …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung von Mitteln
  2. 2. Verwendung in Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre
  3. 3. Mittel als Bezeichnung für Geld

Bedeutung von Mitteln

Mittel sind in der Wirtschaft und im Rechnungswesen die Sammelbezeichnung für sämtliche Aktiva eines Unternehmens, also für alle Vermögensgegenstände, über die es verfügen kann. Sie stehen auf der Aktivseite der Bilanz.

Die Aktiva werden in Anlagevermögen und Umlaufvermögen eingeteilt. Die Bilanzierung richtet sich nach der Liquidierbarkeit, also danach, wie gut sich ein Vermögensgegenstand in Bargeld umwandeln lässt. Anlagevermögen wie Grundstücke oder Maschinen ist am schlechtesten liquidierbar. Umlaufvermögen ist besser liquidierbar: Der Kassenbestand besteht bereits aus Bargeld; Bankguthaben können durch Barauszahlung in Bargeld umgewandelt werden.

Verwendung in Rechnungswesen und Betriebswirtschaftslehre

Liquide Mittel sind Vermögensgegenstände mit der höchsten Liquidierbarkeit. Sie sichern die Liquidität eines Unternehmens, also seine Fähigkeit zu zahlen.

Der Begriff Betriebsmittel wird manchmal missverständlich als Synonym für liquide Mittel verwendet. Betriebsmittel sind jedoch ein Produktionsfaktor und verursachen Betriebsmittelkosten.

Bewegungsbilanz und Kapitalflussrechnung unterscheiden Mittelherkunft und Mittelverwendung. Die Mittelherkunft beschreibt die Finanzierungsquellen, also die Passiva. Die Mittelverwendung beschreibt die Investitionsform der Mittel. Mittelbindung bedeutet dasselbe wie Kapitalbindung.

Bei Kreditinstituten bezeichnet Eigenmittel nach § 10a KWG Eigenkapital, bei Versicherungen Eigenmittel nach § 89 VAG ebenfalls Eigenkapital. Fremdmittel bedeutet Fremdkapital und wird häufig genutzt, um es von finanziellen Fördermitteln abzugrenzen.

Mittel als Bezeichnung für Geld

Auch außerhalb von Unternehmen kann mit Mitteln Geld gemeint sein. Beispiele sind finanzielle Fördermittel des Staates und die Mittellosigkeit von Privatpersonen bei Geldmangel.

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