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Bilanz endlich verstehen! - Aktiva & Passiva einfach erklärt (mit Beispiel)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
- Was ist eigentlich eine Bilanz und was steckt hinter den Begriffen wie aktiver, Passiver, Eigenkapital oder Umlaufvermögen? In diesem Video erkläre
- ich dir alles einfach und verständlich. Los [Musik] geht's. Die Bilanz ist ein zentrales
- Instrument in der Buchhaltung. Sie zeigt, was ein Unternehmen besitzt und wie es das finanziert hat. Also eine Gegenüberstellung von Vermögen und
- Kapital. Die linke Seite nennt man aktiver, die rechte Passiver. Und ganz wichtig, beide Seiten sind immer gleich groß. Schauen wir uns die zwei Seiten
- der Bilanz einmal näher an. Die Aktiva zeigt, was das Unternehmen mit seinem Geld macht, also das, was es besitzt. Die Aktiva unterteilen sich in zwei
- Bereiche: Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Anlagevermögen, was ist das? Anlagevermögen ist das, was ein Unternehmen lange behält und dauerhaft
- nutzt, um damit zu arbeiten. Ganz einfach gesagt, Anlagevermögen sind Dinge wie Maschinen, Computer, Gebäude oder Fahrzeuge. Sie gehören dem
- Unternehmen und bleiben meist länger als ein Jahr dort. Ein Beispiel: Ein Bäcker kauft ein Backofen. Der steht nicht nur eine Woche im Laden, sondern viele
- Jahre. Deshalb ist der Backofen Anlagevermögen. Umlaufvermögen. Was gehört dazu? Umlaufvermögen ist alles, was ein Unternehmen nur kurzfristig
- besitzt oder schnell verbraucht oder verkauft. Das sind Dinge, die sich ständig verändern. Sie gehen also rein und raus. Ein Beispiel: Der Bäcker hat
- Mehl, Zucker und Eier auf Lager. Daraus macht er Brötchen und verkauft sie noch am selben Tag. Auch das Geld, das er in der Kasse hat, oder Rechnungen von
- Kunden, die bald zahlen, all das gehört zum Umlaufvermögen. Kurz gesagt, Umlaufvermögen sind kurzfristige Dinge wie Rohstoffe, fertige Produkte, Bargeld
- oder offene Kundenrechnungen. Schauen wir uns die rechte Seite, die Passiva einmal näher an. Die Passiver zeigen, woher das Geld kommt, mit dem das
- Vermögen finanziert wurde. Auch hier gibt es zwei Hauptbestandteile, das Eigenkapital und das Fremdkapital. Eigenkapital, einfach
- erklärt. Eigenkapital ist das Geld, das einem Unternehmen wirklich selbst gehört. Es stammt vom Gründer, von Gesellschaftern oder es wurde als Gewinn
- erwirtschaftet und dem Unternehmen behalten. Ein Beispiel: Unser Bäcker hat 10.000 1000 € von seinen eigenen Geld genommen, um seinen Laden zu eröffnen.
- Er hat davon den Ofen gekauft, Zutaten besorgt und die erste Miete gezahlt. Dieses Geld ist sein Eigenkapital, also Kapital, das ihm selbst gehört und das
- dem Unternehmen steckt. Später macht er Gewinn. Wenn er diesen Gewinn nicht entnimmt, sondern im Betrieb lässt, wächst das Eigenkapital. Kurz gesagt,
- Eigenkapital ist eigenes Geld des Unternehmers oder Gewinne, die im Unternehmen bleiben. Fremdkapital. Was ist das genau? Fremdkapital ist Geld,
- das dem Unternehmen nicht selbst gehört, sondern geliehen wurde. Das Unternehmen muss es zurückzahlen, oft mit Zinsen. Ein Beispiel: unser Bäcker braucht
- zusätzlich 5000 € um eine neue Kaffeemaschine zu kaufen. Dafür nimmt er einen Kredit bei der Bank auf. Dieses Geld ist Fremdkapital, denn es gehört
- nicht ihm, sondern der Bank und er muss es in Raden zurückzahlen. Auch offene Rechnungen, z.B. von Mehlieferanten zählen zum Fremdkapital, denn der Bäcker
- hat die Ware bekommen, aber noch nicht bezahlt. Kurz gesagt, Fremdkapital sind Schulden, also geliehenes Geld oder offene Rechnungen, das zurückgezahlt
- werden muss. So, jetzt bist du offiziell Bilanzprofi. Zumindest theoretisch, ob du jetzt deine eigene GmbH gründest oder einfach bei der nächsten Steuerprüfung
- mitreden willst. Du bist vorbereitet. Wenn dir das Ganze nicht zu trocken war, dann zeig es mit einem Like. Und wenn du mehr solche Erklärvideos möchtest, dann
- abonniere gern unseren Kanal. Kostet kein Eigenkapital. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Zum Nachlesen
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