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Bilanz endlich verstehen! - Aktiva & Passiva einfach erklärt (mit Beispiel)

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
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  1. Was ist eigentlich eine Bilanz und was steckt hinter den Begriffen wie aktiver, Passiver, Eigenkapital oder Umlaufvermögen? In diesem Video erkläre
  2. ich dir alles einfach und verständlich. Los [Musik] geht's. Die Bilanz ist ein zentrales
  3. Instrument in der Buchhaltung. Sie zeigt, was ein Unternehmen besitzt und wie es das finanziert hat. Also eine Gegenüberstellung von Vermögen und
  4. Kapital. Die linke Seite nennt man aktiver, die rechte Passiver. Und ganz wichtig, beide Seiten sind immer gleich groß. Schauen wir uns die zwei Seiten
  5. der Bilanz einmal näher an. Die Aktiva zeigt, was das Unternehmen mit seinem Geld macht, also das, was es besitzt. Die Aktiva unterteilen sich in zwei
  6. Bereiche: Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Anlagevermögen, was ist das? Anlagevermögen ist das, was ein Unternehmen lange behält und dauerhaft
  7. nutzt, um damit zu arbeiten. Ganz einfach gesagt, Anlagevermögen sind Dinge wie Maschinen, Computer, Gebäude oder Fahrzeuge. Sie gehören dem
  8. Unternehmen und bleiben meist länger als ein Jahr dort. Ein Beispiel: Ein Bäcker kauft ein Backofen. Der steht nicht nur eine Woche im Laden, sondern viele
  9. Jahre. Deshalb ist der Backofen Anlagevermögen. Umlaufvermögen. Was gehört dazu? Umlaufvermögen ist alles, was ein Unternehmen nur kurzfristig
  10. besitzt oder schnell verbraucht oder verkauft. Das sind Dinge, die sich ständig verändern. Sie gehen also rein und raus. Ein Beispiel: Der Bäcker hat
  11. Mehl, Zucker und Eier auf Lager. Daraus macht er Brötchen und verkauft sie noch am selben Tag. Auch das Geld, das er in der Kasse hat, oder Rechnungen von
  12. Kunden, die bald zahlen, all das gehört zum Umlaufvermögen. Kurz gesagt, Umlaufvermögen sind kurzfristige Dinge wie Rohstoffe, fertige Produkte, Bargeld
  13. oder offene Kundenrechnungen. Schauen wir uns die rechte Seite, die Passiva einmal näher an. Die Passiver zeigen, woher das Geld kommt, mit dem das
  14. Vermögen finanziert wurde. Auch hier gibt es zwei Hauptbestandteile, das Eigenkapital und das Fremdkapital. Eigenkapital, einfach
  15. erklärt. Eigenkapital ist das Geld, das einem Unternehmen wirklich selbst gehört. Es stammt vom Gründer, von Gesellschaftern oder es wurde als Gewinn
  16. erwirtschaftet und dem Unternehmen behalten. Ein Beispiel: Unser Bäcker hat 10.000 1000 € von seinen eigenen Geld genommen, um seinen Laden zu eröffnen.
  17. Er hat davon den Ofen gekauft, Zutaten besorgt und die erste Miete gezahlt. Dieses Geld ist sein Eigenkapital, also Kapital, das ihm selbst gehört und das
  18. dem Unternehmen steckt. Später macht er Gewinn. Wenn er diesen Gewinn nicht entnimmt, sondern im Betrieb lässt, wächst das Eigenkapital. Kurz gesagt,
  19. Eigenkapital ist eigenes Geld des Unternehmers oder Gewinne, die im Unternehmen bleiben. Fremdkapital. Was ist das genau? Fremdkapital ist Geld,
  20. das dem Unternehmen nicht selbst gehört, sondern geliehen wurde. Das Unternehmen muss es zurückzahlen, oft mit Zinsen. Ein Beispiel: unser Bäcker braucht
  21. zusätzlich 5000 € um eine neue Kaffeemaschine zu kaufen. Dafür nimmt er einen Kredit bei der Bank auf. Dieses Geld ist Fremdkapital, denn es gehört
  22. nicht ihm, sondern der Bank und er muss es in Raden zurückzahlen. Auch offene Rechnungen, z.B. von Mehlieferanten zählen zum Fremdkapital, denn der Bäcker
  23. hat die Ware bekommen, aber noch nicht bezahlt. Kurz gesagt, Fremdkapital sind Schulden, also geliehenes Geld oder offene Rechnungen, das zurückgezahlt
  24. werden muss. So, jetzt bist du offiziell Bilanzprofi. Zumindest theoretisch, ob du jetzt deine eigene GmbH gründest oder einfach bei der nächsten Steuerprüfung
  25. mitreden willst. Du bist vorbereitet. Wenn dir das Ganze nicht zu trocken war, dann zeig es mit einem Like. Und wenn du mehr solche Erklärvideos möchtest, dann
  26. abonniere gern unseren Kanal. Kostet kein Eigenkapital. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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