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Geschichte der Dreizehn Kolonien
1650 bis 1700: Konsolidierung und Ausdehnung · 1700 bis 1763: Kampf mit Frankreich um die Vorherrschaft · 1763 bis 1783: die Amerikanische Revolution.
Inhalt6 Abschnitte
Gegenstand und Ausgangslage
Die Geschichte der Dreizehn Kolonien reicht von der ersten dauerhaften britischen Ansiedlung an der nordamerikanischen Ostküste 1607 bis zum Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs und zum Frieden von Paris 1783. Sie beschreibt die kolonialzeitliche Vorgeschichte der Vereinigten Staaten. Die Entwicklung verlief in vier großen Phasen: Koloniegründungen, Wachstum und Konsolidierung, der Kampf zwischen Großbritannien und Frankreich um die Vorherrschaft sowie die zunehmende Entfremdung zwischen Kolonien und Mutterland bis zur Unabhängigkeit.
Nach 1492 konzentrierten sich die europäischen Mächte zunächst auf die Karibik sowie Mittel- und Südamerika. Spanien beherrschte bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts große Teile des heutigen Lateinamerika. Nordamerika blieb dagegen lange weitgehend unerforscht. John Cabot erreichte 1497 das nordamerikanische Festland, Giovanni da Verrazzano suchte 1524 die Nordwestpassage. Jacques Cartier unternahm zwischen 1534 und 1541 drei Fahrten den Sankt-Lorenz-Strom hinauf. Die spanische Ansiedlung St. Augustine wurde 1565 gegründet; Pensacola möglicherweise bereits 1559.
Frankreich begann früh mit der Erkundung und Besiedlung. Tadoussac entstand 1600 als erster fester französischer Handelsposten, Québec wurde 1608 gegründet. Der Pelzhandel prägte die französische Expansion; bis 1627 lebten im heutigen Kanada jedoch nur etwas mehr als 100 französische Siedler. Großbritannien begann später. Walter Raleigh gründete ab 1585 die Kolonie Roanoke; nach einem gescheiterten ersten Versuch wurde 1587 eine zweite Ansiedlung gegründet, die 1590 verschwunden war. Dort wurde 1587 Virginia Dare geboren, das erste namentlich bekannte englische Kind in Nordamerika.
Koloniegründungen und regionale Unterschiede
Die erste dauerhafte britische Ansiedlung im Gebiet der späteren Dreizehn Kolonien war Jamestown in Virginia, gegründet 1607 mit 105 Erstsiedlern. Viele starben durch Krankheit, Hunger oder Konflikte mit den Powhatan und anderen dort lebenden Bevölkerungsgruppen. Die Virginia Company betrieb die Kolonie auf Grundlage einer königlichen Charter. John Smith führte das Unternehmen vor Ort; Thomas Dale setzte zur Sicherung der Ordnung ein drakonisches Regime durch. Viele Neusiedler waren Indentured Servants, also Schuldhäftlinge oder Sträflinge, die mehrere Jahre Zwangsarbeit leisten mussten. Der Tabakanbau nach einer neuen Methode von John Rolfe verbesserte die Lage. 1622 starben im ersten Powhatan-Krieg 347 Siedler sowie eine unbekannte Zahl von Indianern. Der zweite Powhatan-Krieg 1644 beendete schließlich die Stellung der Indianer als eigenständige politische Kraft an der Chesapeake Bay. Virginia wuchs von weniger als 1000 Einwohnern 1620 auf 10.000 im Jahr 1640. 1624 übernahm die Krone die Kolonie, nachdem die Chartergesellschaft bankrottgegangen war. 1619 trafen 90 heiratsfähige junge Frauen ein; außerdem kamen die ersten afrikanischen Sklaven.
Maryland wurde 1632 als Eigentümerkolonie gegründet. Eigentümer war der katholische Adlige Cecil Calvert, Lord Baltimore. Katholische Adlige bildeten zunächst die wichtigsten Einwanderer, Protestanten waren jedoch als Dienstleister, Pächter oder Handwerker zugelassen. Ein religiöses Toleranzedikt von 1649 sollte das Zusammenleben sichern. Um 1650 lebten dort rund 8000 Menschen.
Die Neuengland-Kolonien wurden überwiegend von staatskirchenkritischen Puritanern besiedelt. In Plymouth landeten am 11. November 1620 die Pilgerväter mit der Mayflower. Die Gruppe umfasste 104 Auswanderer, darunter 41 Saints, also Separatisten, und 63 Strangers, also Nicht-Separatisten, sowie 43 Besatzungsmitglieder. Der Mayflower-Vertrag nannte christliche Motive für die Koloniegründung. Nach schweren Anfangsjahren brachte die Ernte von 1621 eine Verbesserung. Das gemeinsame Erntedankfest mit örtlichen Indianern gilt als Ursprung des heutigen Thanksgiving. Plymouth blieb trotz seiner Eigenständigkeit bis 1696 klein und hatte 1650 etwa 1500 Einwohner.
Die Massachusetts Bay Colony wurde 1629 von gemäßigten Puritanern gegründet; Salem bestand bereits seit 1628. John Winthrop brachte 1630 auf neun Schiffen 900 Siedler. Boston und Cambridge entstanden bereits 1631. Neben Landwirtschaft entwickelten sich Handwerk, Fischerei und Pelzhandel. Massachusetts wuchs bis 1643 auf 15.000 bis 20.000 Einwohner. Die starke religiöse und soziale Kontrolle führte 1636 zur Gründung von Rhode Island sowie Connecticut. Der Pequot War von 1636 bis 1637 schwächte die Macht der Pequot und anderer Stämme im südlichen Neuengland erheblich.
Im Mittelatlantikraum siedelten zunächst Niederländer und Schweden. Nach Henry Hudsons Entdeckung des Hudson River 1609 entstanden 1624 Fort Nassau und Fort Oranje. Peter Minuit kaufte 1624 das spätere Manhattan; Nieuw Amsterdam wurde Verwaltungssitz der 1625 offiziell gegründeten Kolonie Nieuw Nederland. Die schwedische Kolonie am Delaware mit etwa 600 Bewohnern wurde 1655 von den Niederländern übernommen. Nieuw Nederland hatte bis 1664 rund 9000 Einwohner und wurde wegen mangelnden Rückhalts für Gouverneur Peter Stuyvesant kampflos an England übergeben.
Ausdehnung, Bevölkerung und politische Ordnung
Zwischen 1650 und 1700 wandelten sich die zunächst kleinen Küsten- und Flusssiedlungen zu einer weitgehend geschlossenen Siedlungsfläche entlang der Atlantikküste. Zu Virginia, Maryland, Plymouth, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut kamen Carolina, New Hampshire und die ehemals niederländischen Gebiete. Pennsylvania wurde 1681 gegründet. Die Zahl der europäischen Siedler stieg von rund 50.000 im Jahr 1650 auf rund 250.000 im Jahr 1700.
Massachusetts wurde zur dominierenden Kolonie Neuenglands. New Hampshire wurde 1679 aus dem Gebiet zwischen Piscataqua und Connecticut River als eigenständige Kronkolonie abgetrennt; in der Tabelle des Artikels erscheint dafür das Jahr 1680. Vermont blieb zwischen New Hampshire und New York umstritten, wurde 1777 eigenständig und trat 1791 der Union bei. Maine wurde 1691 Massachusetts zugesprochen und erst 1820 US-Bundesstaat. Der King Philip’s War 1676/1677, der blutigste Indianerkrieg des 17. Jahrhunderts, betraf rund 90 Ansiedlungen, zerstörte 13 vollständig und kostete rund 600 Siedler sowie schätzungsweise 3000 Indianer das Leben.
Massachusetts entwickelte unter John Cotton, Increase Mather und Cotton Mather zunehmend theokratische Züge. In den Salem-Hexenprozessen wurden zwischen 1690 und 1692 rund 200 Anklagen erhoben, etwa 150 Menschen inhaftiert und 19 Todesurteile verhängt. Ende des 17. Jahrhunderts setzten Liberalisierungstendenzen ein; Baptisten, Anglikaner und Quäker galten ab 1692 als gleichberechtigte Bürger. Plymouth wurde 1692 in Massachusetts eingegliedert.
Aus Nieuw Nederland entstanden nach der englischen Übernahme 1664 New York und New Jersey. Pennsylvania wurde 1681 als Eigentümerkolonie des Quäkers William Penn gegründet. Die Kolonie war religionsoffen und nahm unter anderem Quäker, Deutsche, Hugenotten und iro-schottische Presbyterianer auf. Philadelphia wurde ihr Zentrum. Die Lower Counties am Delaware erhielten ab 1704 ein eigenes Parlament und entwickelten sich faktisch zu einer eigenständigen Kolonie Delaware.
Carolina wurde 1663 als Eigentümerkolonie südlich von Virginia gegründet. Zunächst prägten Getreide- und Tabakanbau die Wirtschaft, später wurde Reis zum wichtigsten Erfolgsfaktor. Im Norden dominierten kleine Farmen, im Süden Reisplantagen mit intensiver Sklavenwirtschaft. Für 1760 wird im südlichen Carolina ein Verhältnis von afrikanischer zu europäischer Bevölkerung von zwei zu eins geschätzt. Carolina wurde 1691 informell und 1701 offiziell in North Carolina und South Carolina geteilt; in der Tabelle wird als Aufteilungsjahr 1712 genannt.
Die Kolonien unterschieden sich deutlich: Neuengland war puritanisch geprägt, die Mittelatlantik-Kolonien waren ethnisch und religiös vielfältig und handelsorientiert, während sich der Süden in einen oberen und einen unteren Süden ausdifferenzierte. Die Frontier, also die westliche Siedlungsgrenze, rückte bis zu den Appalachen vor. Bacon’s Rebellion von 1676 zeigte den Konflikt zwischen der virginischen Küstenoligarchie und Hinterlandsiedlern über Landgewinnung und den Umgang mit Indianerstämmen.
Politisch verbanden sich Selbstverwaltung und britische Kontrolle. Gewählte Kolonie-Parlamente, die Assemblies, standen meist einem von Großbritannien bestimmten Gouverneur gegenüber. Die „heilsame Vernachlässigung“ ließ lange Spielräume für eigene Entscheidungen. Der Navigation Act von 1651 und spätere Ergänzungen banden den Handel an das Mutterland. 1696 koordinierte das Board of Trade and Plantations die Kolonialpolitik stärker.
Der Kampf zwischen Großbritannien und Frankreich
Von Ende des 17. Jahrhunderts bis 1763 expandierten sowohl die britischen als auch die französischen Gebiete. Frankreich kontrollierte Neufrankreich beidseits des Sankt-Lorenz-Stroms mit Québec und Montreal, Akadien, Terre-Neuve, Handelsniederlassungen an der Hudson Bay, das Pays des Illinois südlich der Großen Seen und Louisiana. Anfang des 18. Jahrhunderts lebten in diesem riesigen Gebiet knapp 10.000 Europäer; eine dichte Besiedlung gab es vor allem am Sankt-Lorenz-Strom. In den übrigen Gebieten überwogen Handelsposten und Beziehungen zu indigenen Gruppen.
Die kolonialen Nebenkriege der europäischen Erbfolgekriege waren der King William’s War (1689–1697), der Queen Anne’s War (1702–1713) und der King George’s War (1744–1748). Sie wurden als French and Indian Wars bezeichnet, weil neben Siedlermilizen auch indigene Bündnispartner kämpften. Im King William’s War blieb das Ergebnis ohne Entscheidung. Im Queen Anne’s War gingen durch den Frieden von Utrecht 1711 der östliche Teil Akadiens, Neufundland und das Hudson-Bay-Gebiet an Großbritannien. Der King George’s War, in dem sich die Kämpfe bis ins Ohio-Tal ausweiteten, endete 1748 mit der Bestätigung des bisherigen Patts.
Der French and Indian War von 1754 bis 1763 begann nach britischen Siedlungsvorstößen im Ohiotal und entwickelte sich zum entscheidenden Kampf um die Vorherrschaft. Großbritannien setzte erstmals größere Verbände regulärer Truppen ein. Die Irokesen blieben unsichere Verbündete und kämpften teilweise auf beiden Seiten; Frankreich gewann eine breite Allianz, unter anderem mit Sioux, Comanche, Huronen, Delaware, Shawnee und Choctaw. 1754 nahmen vorwiegend aus Virginia stammende Milizen Fort Duquesne ein. Der Albany-Kongress versuchte im selben Jahr, die Verteidigung der Kolonien zu koordinieren.
Nach britischen Rückschlägen, darunter der Einnahme von Fort Oswego 1756 und den Ereignissen um Fort William Henry 1757, bestimmte William Pitt ab 1757 die britische Kriegspolitik. Die Briten konzentrierten sich auf das Sankt-Lorenz-Tal, nahmen 1759 Québec ein und zwangen 1760 Montreal zur Übergabe. Der Frieden von Paris 1763 beendete die französische Kolonialherrschaft in Nordamerika: Canada, westliches Akadien und der östliche Teil Louisianas mit den Illinois-Gebieten gingen an England; West-Louisiana kam vorläufig an Spanien. Spanien trat Florida an England ab.
Der Pontiac-Aufstand indigener Gruppen nördlich des Ohio dauerte bis 1766. Rund 2000 Siedler und 450 Soldaten wurden getötet oder verschleppt. Der Streit um die weitere Besiedlung dieser Gebiete verstärkte die Entfremdung zwischen Kolonien und Mutterland. Innenpolitisch kam 1732 Georgia als dreizehnte Kolonie hinzu. Die ursprünglich geplante Rehabilitierung von Schuldgefangenen und sozial gerechte Landwirtschaft scheiterten; Anfang der 1750er-Jahre wurden die Verbote von Sklaverei und Rum aufgehoben. Zwischen 1700 und 1750 stieg die Zahl der europäischen Siedler von rund 250.000 auf über eine Million. Das Great Awakening der 1740er- und 1750er-Jahre förderte persönliche religiöse Erfahrung und etablierte den Methodismus.
Von den Spannungen zur Unabhängigkeit
Nach 1763 verschärfte sich der Gegensatz zwischen den Kolonien und Großbritannien. Die Kolonisten fühlten sich von britischen Vertretern herablassend behandelt; Großbritannien verlangte mehr Respekt und eine stärkere Beteiligung der Kolonien an den Kriegskosten. Die Proclamation Line von 1763 verbot private Landkäufe westlich der Appalachen und stellte das Gebiet unter militärische Kontrolle. Sie sollte Konflikte mit indigenen Gruppen vermeiden und die britische Kontrolle verbessern, wurde aber wegen bereits bestehender Siedlungen nur unzureichend wirksam.
Der Stamp Act von 1765 führte eine Stempelsteuer auf alle gedruckten Dokumente ein. Nach Protesten und Verhandlungen, an denen Benjamin Franklin beteiligt war, wurde er 1766 aufgehoben. Die Townshend Acts von 1767 besteuerten unter anderem Blei, Farben, Papier, Glas und Tee. Der Widerstand berief sich auf „No taxation without representation“. Die Sons of Liberty organisierten Proteste, Angriffe auf Steuer- und Zolleintreiber sowie Warenboykotte. Das Boston Massacre vom 5. März 1770 kostete fünf Beteiligte das Leben. Bei der Boston Tea Party am 16. Dezember 1773 versenkten als Indianer verkleidete Kolonisten Tee aus einem britischen Handelsschiff. Daraufhin wurde Massachusetts unter britische Militärverwaltung gestellt.
Der Erste Kontinentalkongress trat im September 1774 in Philadelphia zusammen. 55 Abgeordnete aus zwölf Kolonien koordinierten den Widerstand; Georgia fehlte. Sie beschlossen, den Boykott britischer Waren organisiert fortzusetzen, und bereiteten den Zweiten Kontinentalkongress vor. Offene Kämpfe begannen am 19. April 1775 bei Lexington und Concord. Der Zweite Kontinentalkongress bildete eine einheitlich geführte Kontinentalarmee und ernannte George Washington zum Oberbefehlshaber.
Der Unabhängigkeitskrieg verlief wechselhaft. Die Kontinentalarmee siegte im Mai 1775 bei Ticonderoga, unterlag jedoch im Juni bei Bunker Hill. Im März 1776 eroberte sie Boston, scheiterte aber mit dem Versuch, Québec einzunehmen. Die Briten besetzten New York und schlugen die Kontinentalarmee unter anderem auf Long Island. Im Dezember 1776 zog diese über den Delaware River zurück; im September 1777 fiel Philadelphia an die Briten. Der britische Druck ließ die Forderung nach vollständiger Unabhängigkeit wachsen. Thomas Paines Schrift Common Sense stärkte diese Entwicklung. Am 4. Juli 1776 verabschiedeten die Kolonien die Unabhängigkeitserklärung, an deren Ausarbeitung Thomas Jefferson maßgeblich beteiligt war. Die Siege von Saratoga im Herbst 1777 verhinderten den britischen Plan, Neuengland vom übrigen Kolonialgebiet abzuschneiden.
Friedrich Wilhelm von Steuben reorganisierte und schulte die Kontinentalarmee; Frankreich griff zugunsten der neuen USA in den Krieg ein. Der Hauptkriegsschauplatz verlagerte sich in den Süden. Obwohl die Briten Savannah und Charleston einnahmen, wurden sie durch amerikanische und französische Truppen gebunden. Die Schlacht von Yorktown 1781 war de facto kriegsentscheidend. Der Frieden von Paris vom 3. September 1783 bestätigte die Unabhängigkeit der Dreizehn Kolonien. Die Westgrenze der USA bildete der Mississippi, die Grenze zu Kanada blieb unverändert, und zum spanischen Florida wurde der 31. Breitengrad festgelegt. Rund 100.000 Loyalisten verließen nach dem Krieg die USA; das Gros der ehemaligen Loyalisten wurde später wieder eingegliedert. Die kolonialen Verfassungen wurden zwischen 1776 und 1800 durch Verfassungen der Bundesstaaten ersetzt; Rhode Island und Connecticut behielten ihre Charters aus der Zeit Karls II. bei.
Kolonien, Typen und Gründungsdaten
Die Gründung der USA-Gründerkolonien erstreckte sich über 125 Jahre. Der Artikel unterscheidet drei Kolonietypen: CK bedeutet Charter- beziehungsweise Handelsgesellschaftskolonie, EK Eigentümerkolonie und KK Kronkolonie.
Zu Neuengland gehörten Province of Maine (1652, CK; bis zum Unabhängigkeitskrieg Teil von Massachusetts, Bundesstaat seit 1820), New Hampshire Colony (1680 in der Tabelle; CK; aus Massachusetts ausgegliedert), Plymouth Colony (1620, CK; bis 1696 separat), Province of Massachusetts Bay (1629, CK), Rhode Island and Providence Plantations (1636, CK; Ableger von Massachusetts), New Haven Colony (1636, CK; 1661 mit Connecticut vereint) und Colony of Connecticut (1636, CK). Vermont wird als umstrittenes Gebiet aufgeführt: 1777 eigenständig, 1791 US-Bundesstaat, aber keine der 13 Gründungskolonien.
Zu den Mittelatlantik-Kolonien gehörten Province of New York (1624, KK; ursprünglich Nieuw Nederland, 1664 von England übernommen), Province of New Jersey (1664, EK; ebenfalls ursprünglich niederländisch), Province of Pennsylvania (1681, EK) und Delaware Colony (1681, EK; bis zum Unabhängigkeitskrieg Teil Pennsylvanias, seit 1711 selbstverwaltet).
Die südlichen Kolonien waren Province of Maryland (1634, EK), Colony of Virginia (1607, CK; Abspaltung West Virginias 1861), Province of Carolina (1663, KK; später North und South Carolina), South Carolina (in der Tabelle 1729, KK) und Province of Georgia (1732, EK). Der Artikel nennt für die Aufteilung Carolinas sowohl 1701 als offizielles Teilungsjahr im Fließtext als auch 1712 in der Übersicht.
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