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Geschichte Nordamerikas
Die Erstbesiedlung Amerikas ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussion. Durch genetische Untersuchungen wurde die Einwanderungstheorie mehrfach bestätigt.
Inhalt6 Abschnitte
Gegenstand und frühe Besiedlung
Die Geschichte Nordamerikas umfasst die Geschichte der Menschen auf dem Kontinent von der ersten Einwanderung bis zur Gegenwart. Sie steht seit dem 16. Jahrhundert in engem Austausch mit Europa, Afrika und Ostasien: Pflanzen, Menschen, Tiere, Rohstoffe, Waren und Ideen bewegten sich über die Ozeane in beide Richtungen. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden unabhängige Staaten nach europäischen Vorbildern; im 20. Jahrhundert stiegen die Vereinigten Staaten zur Supermacht auf.
Nach dem heutigen Stand der Forschung besiedelten Menschen Amerika am Ende der letzten Eiszeit, in Nordamerika als Wisconsin glaciation bezeichnet. Sie gelangten über die damals noch bestehende Landbrücke Beringia zwischen Sibirien und Alaska auf den Kontinent. Genetische Untersuchungen bestätigten diese Einwanderungstheorie mehrfach. Funde am Buttermilk Creek Complex in Texas und in den Paisley-Höhlen in Oregon sprechen dafür, dass frühe Menschen zunächst entlang der Pazifikküste nach Süden zogen und anschließend das Landesinnere besiedelten.
Die älteste flächendeckende Kultur Nordamerikas war die Clovis-Kultur (ca. 11.600 bis ca. 10.700 v. Chr.). Kennzeichnend waren sorgfältig bearbeitete, meist kannelierte Projektilspitzen. Ihr folgten die Folsom-Kultur beziehungsweise der Folsom-Komplex (ca. 10.500–9000 v. Chr.) mit den Traditionen Hells Gap, Midland und Agate Basin sowie die Planokultur oder der Planokomplex (9200–8500 v. Chr.) mit den Ausprägungen Alberte, Cody, Frederick, Eden und Scottsbluff.
Die größte vorkolumbische Siedlung nördlich von Mexiko war Cahokia-Mounds. Sie war vor allem von 700 bis 1400 n. Chr. besiedelt, umfasste nahezu 1.600 Hektar und hatte zwischen 1050 und 1200 zu Spitzenzeiten 10.000 bis 20.000 Einwohner. Die frühen Gesellschaften entwickelten sich von Jäger- und Sammlerkulturen über Ackerbaugesellschaften bis an die Schwelle von Hochkulturen.
Europäische Ankunft und Expansion
Die Reise Christoph Kolumbus’ von 1492 gilt offiziell als Entdeckung Amerikas, obwohl diese Bezeichnung sachlich nicht zutrifft: Wikinger hatten den Kontinent bereits einige hundert Jahre früher bereist. Weitere Fahrten über den Atlantik vor Kolumbus sind möglich; Besuche chinesischer Seefahrer oder buddhistischer Missionare an der nordamerikanischen Westküste vor 1500 sind dagegen hochspekulativ und bislang wissenschaftlich nicht belegt.
Vor 1492 hatte Nordamerika möglicherweise mehr Einwohner als das damalige Europa. Anthropologen und Archäologen schätzen die Bevölkerungszahl auf bis zu 112 Millionen Menschen. Berichte Hernando de Sotos aus dem Gebiet der heutigen US-Südstaaten ab 1539 beschreiben dicht besiedelte Landschaften mit Städten, Maisfeldern, Farmen, Tiergehegen, Obstgärten und Teichen. Die oft verbreitete Vorstellung von Nordamerika als „unproduktiver Einöde“ mit nur wenigen „schwächlichen Barbaren“ gilt deshalb als überholt.
1497 betrat der in englischen Diensten stehende Genueser John Cabot, eigentlich Giovanni Caboto, als erster Europäer seit den Wikingern nordamerikanischen Boden. Möglicherweise hatten Fischer und Seefahrer der britischen Inseln bereits in den 1480er Jahren Neufundland erreicht. Nach Cabots Fahrt nutzten europäische Fischer regelmäßig die reichen Fischgründe vor der Küste, ohne zunächst dauerhafte Niederlassungen zu gründen.
Europäische Kolonien und Folgen
An der europäischen Eroberung Nordamerikas waren vor allem England, Frankreich, die Niederlande und Spanien beteiligt. England konnte wegen eines auch religiös begründeten Auswanderungsdrucks die zahlenmäßig größte Siedlergruppe stellen. Frankreich verfügte über besonderes Geschick im Umgang mit der indigenen Bevölkerung; daraus entstand später die einzige Mischethnie, die Métis. Die Niederlande besaßen die finanziellen Mittel für Kolonialgründungen, Spanien durch die Reconquista ein großes militärisches Potenzial und Kampferfahrung.
Die erste Stadt auf dem nordamerikanischen Festland gilt als das 1565 von Spanien gegründete St. Augustine in Florida, heute die älteste Stadt der USA. 1604 teilte der englische König Jakob I. den Kolonialraum auf: Vom 1. bis zum 41. nördlichen Breitengrad sollte die Virginia Company of London siedeln, vom 41. bis zum 45. Grad die Plymouth Company. 1607 landeten englische Siedler in Jamestown, dem Gründungsjahr der ersten dauerhaften englischen Kolonie an der Ostküste. 1620 folgten die Pilgerväter mit der Mayflower in das heutige Massachusetts und gründeten Plymouth.
Dabei prallten drei Bevölkerungsgruppen und Kulturen aufeinander: indigene Einwohner, europäische Siedler und aus Afrika verschleppte Sklaven. Eingeschleppte Krankheitserreger wie Pocken-, Hepatitis- und Masernviren führten ab 1616 zu verheerenden Epidemien. Rund 90 Prozent der indigenen Bevölkerung starben in den folgenden drei Jahren; insgesamt starben Millionen Menschen an europäischen Keimen. Große Teile Nord- und Südamerikas wurden dadurch entvölkert, noch bevor viele europäische Siedler eintrafen.
An der Atlantikküste entstanden 13 britische Kolonien: New Hampshire, Massachusetts, Connecticut, Rhode Island, New York, New Jersey, Delaware, Maryland, Pennsylvania, Virginia, North Carolina, South Carolina und Georgia. Sie waren untereinander unabhängig, aber England untergeordnet. Ihre Rechtsstellung beruhte auf einer Charter, die einer Siedlungsgesellschaft, einem Privateigentümer oder der Krone als Kronkolonie verliehen werden konnte.
Im 18. Jahrhundert entwickelten sich Philadelphia, Boston, New York und Montreal zu wichtigen Städten. Harvard wurde 1636 als erste Universität Nordamerikas gegründet; 1693 folgte das College of William & Mary, 1701 Yale. Charleston war bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein bedeutender Umschlagplatz des atlantischen Sklavenhandels. New Orleans blieb bis zum Aufstieg New Yorks im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts die größte und wichtigste Stadt Nordamerikas.
Staatsgründungen und territoriale Ausdehnung
Zwischen dem Frieden von Paris 1783, der die Unabhängigkeit der Dreizehn Kolonien anerkannte, der Gründung des ersten Kaiserreichs Mexiko 1821 und dem British North America Act von 1867 entstanden die drei größten und wichtigsten Staaten Nordamerikas. 1804 ging Haiti aus einem Sklavenaufstand als Kaiserreich hervor. Mit dem Kauf Alaskas durch die USA schied das Russische Kaiserreich als Kolonialmacht aus; Großbritannien und Spanien blieben zunächst präsent. Kuba blieb bis zum Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 spanische Kolonie und geriet danach bis zur kubanischen Revolution 1959 in starke politisch-ökonomische Abhängigkeit von den USA.
1823 verkündete US-Präsident James Monroe die Monroe-Doktrin. Sie wurde zur bis heute prägendsten Leitidee der US-Außenpolitik und formulierte erstmals den Anspruch eines nichteuropäischen Staates, Ordnungsmacht in der westlichen Hemisphäre zu sein.
Die USA erweiterten ihr Gebiet 1803 durch den Kauf der französischen Kolonie Louisiana, einschließlich New Orleans. 1819 verzichtete Spanien auf seine Rechte an Ostflorida; das Gebiet wurde als Organized Territory an die USA angeschlossen. Der Krieg von 1812 gegen Großbritannien führte für die USA zu keinen Gebietsverlusten, stärkte aber das kanadische Nationalbewusstsein. Texas, zunächst spanische Kolonie und danach Teil Mexikos, wurde von US-amerikanischen Siedlern kolonisiert und spaltete sich im Texanischen Unabhängigkeitskrieg 1835/36 von Mexiko ab. Ursachen waren die Politik Santa Annas und der Streit über die von den Siedlern eingeführte Sklaverei.
Mexiko beanspruchte 1821 ein Gebiet von Panama bis zum heutigen Oregon. 1826 spaltete sich die Zentralamerikanische Konföderation mit Guatemala, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica ab; Yucatán trennte sich 1841 zeitweise von Mexiko. In den USA und Kanada entstanden durch die Ausdehnung Frontiergesellschaften: der „Wilde Westen“ beziehungsweise in Mexiko das Grenzland „El Norte“.
Die Durchsetzung des Flächenstaates verdrängte die First Nations und andere indigene Bevölkerungen. In den USA und Kanada geschah dies durch Umsiedlungen wie den Trail of Tears und durch Indianerkriege bis zur Schlacht am Little Bighorn 1876. In Mexiko war die staatliche Kontrolle bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts schwächer; dort gab es Räuberbanden und regelmäßige Überfälle von Comanchenstämmen. Die Hudson’s Bay Company, seit 1670 bestehend, beherrschte über zwei Jahrhunderte den Pelzhandel nördlich der späteren USA und trat in Kanada teilweise als quasi-staatlicher Akteur auf.
Der 1825 eröffnete Eriekanal verband Neuengland und New York mit dem Tal des Ohio River. Dadurch konnte die Landwirtschaft des Mittleren Westens ihre Produkte an die Küste liefern; Handel, Finanzdienstleistungen und Industrie entwickelten sich.
19. Jahrhundert: Expansion, Krieg und Wirtschaft
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Präriezone, der Mittlere Westen und der Ferne Westen westlich des Mississippi und der östlichen Rocky Mountains besiedelt. Lewis und Clark erforschten 1804–1806 große Gebiete; Alexander MacKenzie, George Vancouver und James Cook erweiterten die Kenntnisse über Kanada und die Pazifikküste. Die Erschließung blieb schwierig, bis Eisenbahnen den Kontinent zugänglicher machten. 1867 wurde die Central Pacific zwischen Omaha und San Francisco eröffnet; die Reise von New York zur Pazifikküste dauerte nun weniger als eine Woche.
Kalifornien konstituierte sich 1848 und wurde 1850 US-Bundesstaat, Oregon folgte. Der Fraser-Canyon-Goldrausch förderte die Entwicklung Westkanadas. British Columbia trat 1871 als fünfte Provinz der kanadischen Föderation bei. Die Canadian Pacific Railway sollte Montreal mit Vancouver und Victoria verbinden und wurde 1885 fertiggestellt. Sie förderte auch den Tourismus: 1888 eröffnete das Banff Springs Hotel, 1885 entstand der Banff-Nationalpark. Yellowstone wurde bereits 1872 als erster Nationalpark der USA und der Welt eröffnet.
Die Expansion zerstörte die letzten ursprünglichen Siedlungsgebiete der indigenen Bevölkerung. Nach dem Sieg einer zahlenmäßig und waffentechnisch überlegenen indigenen Streitmacht über George Custers US-Einheit am Little Bighorn River 1876 verbreitete sich in den 1880er Jahren die Geistertanzbewegung, besonders unter den Lakota. Das Massaker von Wounded Knee 1890 gilt allgemein als Ende der Indianerkriege. Um die Mitte des Jahrhunderts begann mit den Goldräuschen in Kalifornien und am Fraser River erstmals eine bedeutende transpazifische Migration chinesischer und japanischer Arbeitskräfte. Chinesen arbeiteten später auch beim Eisenbahnbau und in der Landwirtschaft.
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war trotz starken Wirtschaftswachstums politisch unruhig. Kanada erlebte 1869 die Red-River-Rebellion und 1885 die Nordwest-Rebellion. Kuba führte seit 1868 drei Aufstände gegen Spanien. In Mexiko dauerten Konflikte zwischen Liberalen und Konservativen an; Frankreich intervenierte in den 1860er Jahren und errichtete das zweite mexikanische Kaiserreich.
Der verlustreichste Krieg war der US-Sezessionskrieg. Seit den 1850er Jahren verschärfte sich der Streit über die Sklaverei. Nach Abraham Lincolns Wahl 1860 lösten sich 1861 mehrere Südstaaten und gründeten die CSA (Confederate States of America). Der Krieg endete mit dem Sieg der Nordstaaten und dem Verbot der Sklaverei im 13. Amendment. Die Niederlage der CSA bestätigte die Vormachtstellung der USA, trug zur kanadischen Föderation von 1867 bei und führte indirekt zum Abzug Frankreichs aus Mexiko.
Die lange Depression der 1870er bis 1890er Jahre war von Deflation geprägt. In den USA entstand dennoch im „Gilded Age“ enormer privater Reichtum, etwa bei J. P. Morgan, John D. Rockefeller und Andrew Carnegie. Korruption, schwache Bundesinstitutionen, Parteimaschinen wie Tammany Hall und der Einsatz der Armee gegen Streiks standen einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich gegenüber: Die Zahl der Millionärshaushalte stieg von etwa 100 um 1870 auf 16.000 im Jahr 1915.
Kanada blieb landwirtschaftlich geprägt; Fischerei und Forstwirtschaft waren wichtig, Vancouver wurde Zentrum der Holzindustrie. Mexiko öffnete sich ab 1877 unter Porfirio Díaz ausländischem Kapital. Vor allem US-amerikanische, britische und deutsche Investitionen flossen in Bergbau und Eisenbahnen, doch der Aufschwung kam hauptsächlich Landbesitzern, Mestizen und ausländischen Unternehmen zugute. Die europäische Masseneinwanderung dauerte bis in das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Zugleich führte die First Great Migration der Afroamerikaner aus den Südstaaten, besonders zwischen 1910 und 1930, zur Bildung schwarzer Stadtviertel in Detroit, Chicago, Cleveland und anderen Städten des Nordens.
20. Jahrhundert und Weltkriege
Der Wirtschaftsaufschwung um 1900 beendete die lange Depression und dauerte bis zur Panik von 1907. Die Goldfunde am Klondike River erleichterten den Übergang der US-Währung zum Goldstandard. Die USA setzten ihre wirtschaftliche Vormachtstellung nun auch politisch und militärisch durch. 1898 griff Präsident William McKinley in den zweiten Kubanischen Unabhängigkeitskrieg ein; Kuba geriet dadurch für mehr als ein halbes Jahrhundert in Abhängigkeit von den USA. Bis 1933 intervenierten die USA aus wirtschaftlichen und strategischen Gründen, unter anderem wegen des Panamakanals, in kleineren Staaten der Karibik und Mittelamerikas.
Innenpolitisch wandten sich die USA um 1900 dem Progressivismus zu, der die laissez-faire-Politik des Gilded Age zurückdrängte. Andrew Carnegie forderte 1889 die gesellschaftspolitische Verantwortung der Oberschicht. Autoren wie Upton Sinclair und Jack London machten auf die Lebensbedingungen der Unterschichten aufmerksam. John Muir und der Sierra Club trieben Natur- und Umweltschutz voran; Muir war maßgeblich an der Einrichtung des Yosemite-Nationalparks beteiligt. Die Bundesregierung wurde gegenüber den Bundesstaaten gestärkt. Mit dem FBI entstand erstmals eine gesamtstaatliche Polizeibehörde, mit der Federal Reserve (FED) eine moderne Zentralbank.
Rassismus blieb jedoch prägend. Die unvollständige Reconstruction des Südens wurde seit den 1890er Jahren durch Jim-Crow-Gesetze und institutionalisierten Rassismus ersetzt. D. W. Griffiths Film Die Geburt einer Nation von 1916 war offen rassistisch und führte noch im selben Jahr zur Wiederbelebung des Ku-Klux-Klans.
Kanada trat 1914 als Teil des britischen Empire in den Ersten Weltkrieg ein und bildete im August 1914 die Canadian Expeditionary Force. 1917 führte es wegen hoher Verluste die Wehrpflicht ein, was die Wehrpflichtkrise auslöste. Die USA blieben zunächst neutral. Nach dem Untergang der Lusitania im Mai 1915, bei dem 128 US-Amerikaner starben, trat noch kein Kriegseintritt ein. 1917 erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg, nachdem das Zimmermann-Telegramm bekannt geworden war, das Mexiko ein Bündnis gegen die USA und die Rückgabe 1848 verlorenen Territoriums in Aussicht stellte. Beide Länder weiteten ihre Staatstätigkeit aus; in den USA wurden Eisenbahnen staatlich kontrolliert, in Kanada entstanden die Canadian National Railways.
Die Kriegsauswirkungen zeigten sich auch ohne größere Kämpfe auf nordamerikanischem Boden. Das Frauenwahlrecht wurde in den USA 1920 durch einen Verfassungszusatz garantiert. Die transatlantische Migration brach 1914 ab, während die Binnenwanderung der Afroamerikaner in die Industriezentren des Nordens zunahm. 1919 führten die Angst vor einem kommunistischen Umsturz („Red Scare“) und der „Red Summer“ zu Unruhen in 25 Städten; in Chicago starben im Juli 1919 38 Menschen, 537 wurden verletzt und über 1500 obdachlos.
Kanada wurde durch seine Kriegsleistungen und seine Rolle als Nettoexporteur politisch selbstständiger und erhielt im Statut von Westminster den Status eines souveränen Staates. 1920 kehrten die Republikaner ins Weiße Haus zurück. Warren G. Harding und sein Kabinett wurden von Skandalen belastet; Harding starb noch während seiner ersten Amtszeit auf der Rückreise aus Alaska in San Francisco. Elektrizität, Erdöl und Chemie veränderten den Konsum. Überlandstraßenbahnen und das seit 1908 in Serie gefertigte Auto ließen die Städte wachsen und ermöglichten in den USA und teilweise Kanada die Entstehung der ersten Massenkonsumgesellschaft der Geschichte.