Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Vereinigtes Königreich

Das Vereinigte Königreich ist eine Union aus vier Landesteilen, die auf Englisch meist als countries (Länder) oder nations (Nationen) bezeichnet werden: England …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Staat, Landesteile und Naturraum
  2. 2. Bevölkerung, Sprachen und öffentliche Versorgung
  3. 3. Geschichtliche Entwicklung
  4. 4. Politisches System, Recht und internationale Stellung
  5. 5. Wirtschaft, Energie und Infrastruktur
  6. 6. Kultur, Medien, Wissenschaft und Sport

Staat, Landesteile und Naturraum

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland (kurz: Vereinigtes Königreich oder UK) ist ein Inselstaat vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas und der größte Inselstaat Europas. Es ist eine Union aus England, Wales, Schottland und Nordirland. Hauptstadt und größte Stadt ist London, zugleich ein bedeutendes Kultur-, Medien-, Handels- und Finanzzentrum. Die Staatsform ist eine parlamentarische Monarchie nach dem Westminster-System. Staatsoberhaupt ist König Charles III.; Regierungschef ist laut Artikel seit Juli 2026 Premierminister Andy Burnham (Labour). Die Währung ist das Pfund Sterling (GBP), die Amtssprache ist de facto Englisch. Regionalen offiziellen oder anerkannten Status besitzen außerdem Kornisch, Irisch, Schottisch-Gälisch, Scots, Ulster Scots und Walisisch.

Das Staatsgebiet umfasst die Hauptinsel Großbritannien, etwa ein Sechstel der Insel Irland und ungefähr 800 kleinere Inseln. Die einzige Landgrenze besteht auf der Insel Irland zur Republik Irland und ist 360 Kilometer lang. Die Fläche wird im Artikel unterschiedlich angegeben: 243.610 km² in der Infobox, 243.789 km² in einer Landesteiltabelle und außerdem 248.528 km² in der Infobox. Für 2025 werden 69.487.000 Einwohner geschätzt; die Bevölkerungsdichte beträgt 280 Einwohner pro km².

England ist mit 130.395 km² und 58.620.101 Einwohnern (2024) der mit Abstand größte und am dichtesten besiedelte Landesteil. Es besteht überwiegend aus Tiefländern und Hügelketten; höchster Berg ist der Scafell Pike mit 978 Metern. Wales umfasst 20.779 km² und hat mehr als drei Millionen Einwohner. Es besteht fast vollständig aus Mittelgebirgen; der Snowdon (Yr Wyddfa) ist mit 1085 Metern der höchste Berg. Schottland ist 78.772 km² groß und gliedert sich in Highlands, Central Belt und Southern Uplands. Der Ben Nevis ist mit 1345 Metern der höchste Berg der Britischen Inseln. Nordirland umfasst 13.843 km²; dort liegt der Lough Neagh mit 388 km², der größte Binnensee der Britischen Inseln.

Das Vereinigte Königreich liegt in der gemäßigten Klimazone. Das Klima ist feucht, durch den Golfstrom vergleichsweise mild und wegen des Zusammentreffens polarer und tropischer Luftmassen unbeständig. Süden und Osten sind im Allgemeinen wärmer und trockener als Norden und Westen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt im Norden etwa 1000 mm, im Süden 700 mm pro Jahr; in den westlichen Highlands fallen über 3000 mm, in Essex etwa 600 mm. Der Klimawandel führt zu wärmeren Wintern, heißeren Sommern, einem jährlichen Meeresspiegelanstieg von etwa 3 mm und häufigeren beziehungsweise intensiveren Extremwetterereignissen.

Die ursprünglichen Wälder wurden durch Abholzung und Landwirtschaft stark reduziert; heute sind etwa 9 Prozent der Landfläche bewaldet. Zur Tierwelt gehören unter anderem Rothirsch, Reh, Fuchs, Otter, Seehund und Kegelrobbe. Wolf, Wildschwein, Wisent und Braunbär wurden ausgerottet. Das heimische Eichhörnchen wird zunehmend durch das nordamerikanische Grauhörnchen verdrängt.

Bevölkerung, Sprachen und öffentliche Versorgung

Die Bevölkerung wuchs von 10,5 Millionen beim ersten Zensus 1801 auf 66.920.000 beim Zensus 2021. 2022 hatte das Vereinigte Königreich rund 67,5 Millionen Einwohner; für 2025 wird ein Wachstum von 0,3 Prozent geschätzt. 2022 lagen die Geburtenziffer bei 10,0 und die Sterbeziffer bei 9,1 je 1000 Einwohner, die Fertilitätsrate bei 1,6 Kindern pro Frau. Die Lebenserwartung betrug 2022 82,1 Jahre, der Altersmedian 2021 39,6 Jahre. 2023 waren 17,4 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre und 19,2 Prozent mindestens 65 Jahre alt. England stellte 2024 84,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, Schottland 8,0 Prozent, Wales 4,6 Prozent und Nordirland 2,8 Prozent. 2017 waren 13,4 Prozent der Bevölkerung Migranten.

Die Volkszählung findet alle zehn Jahre statt. Die Bevölkerung wird außerdem nach selbst zugeschriebenen ethnischen Gruppen erfasst. Beim Zensus 2011 waren 87,1 Prozent Weiße und 12,9 Prozent Angehörige anderer Gruppen. Größere Einwanderergruppen nach Geburtsstaat waren 2021/22 Indien (965.000), Polen (841.000), Pakistan (654.000), Rumänien (558.000) und Irland (387.000). Minderheiten leben besonders in London und englischen Ballungsräumen; 2011 waren nur 44 Prozent der Londoner Bevölkerung weiß und britisch.

Das Vereinigte Königreich besitzt keine rechtlich festgeschriebene Amtssprache. Englisch wird jedoch von 95,5 Prozent der Bevölkerung als Staatssprache verwendet und ist de facto offizielle Sprache. Walisisch ist in Wales gleichberechtigt mit Englisch; Schottisch-Gälisch ist dort seit 2005 offizielle Amtssprache. In Nordirland sind Irisch und Ulster Scots anerkannte Minderheitensprachen. Walisisch wird von rund 20 Prozent der Bevölkerung Wales’ gesprochen, schottisches Gälisch von rund 60.000 und Irisch von rund 20.000 Menschen.

2021/22 bezeichneten sich 46,5 Prozent als Christen, 6,0 Prozent als Muslime, 1,6 Prozent als Hindus, 0,8 Prozent als Sikhs, 0,4 Prozent als Buddhisten und 0,4 Prozent als Juden. 37,8 Prozent gehörten keiner Religion an; 5,9 Prozent machten keine Angabe. Die Church of England ist die Staatskirche.

Das Bildungswesen ist dezentral organisiert. Bildungspflicht besteht zwischen dem 5. und 16. Lebensjahr, wobei auch Hausunterricht möglich ist. Im englischen System folgen auf Primar- und Sekundarschule das GCSE mit 16 Jahren und gegebenenfalls A-level-Prüfungen. Gebührenpflichtige Privatschulen besuchen etwa 7 Prozent der Schüler. Die Russell-Group umfasst die Top 24 von etwa 180 Hochschuleinrichtungen. Das Gesundheitssystem besteht aus vier nationalen Systemen und wird überwiegend öffentlich über Steuern finanziert; zentrale Institution ist der National Health Service (NHS).

Geschichtliche Entwicklung

Zum Ende der Prähistorie war Großbritannien weitgehend von keltischen Stämmen besiedelt. 43 n. Chr. begann die römische Eroberung, die mit Ausnahme Schottlands etwa 400 Jahre dauerte. Nach dem Rückzug der Römer kamen Angeln, Sachsen und Jüten; die Kelten wurden vor allem nach Wales und Schottland zurückgedrängt.

Im Frühmittelalter entstanden in England sieben angelsächsische Königreiche, die Heptarchie. Dänische Wikinger errichteten das Danelag, wurden aber ab dem späten 9. Jahrhundert von den Königen aus dem Haus Wessex zurückgedrängt. 1066 begann mit der Schlacht bei Hastings die normannische Eroberung Englands. Wales wurde bis 1283 von König Eduard I. erobert, während Schottland seine Unabhängigkeit bewahrte. Die englische Herrschaft über Irland blieb lange auf das Gebiet um Dublin begrenzt.

Mit dem Act of Union 1536 wurde Wales de jure Teil Englands. Irland wurde 1541 in eine Personalunion eingebunden. 1603 bestieg Jakob VI. von Schottland als Jakob I. den englischen Thron; England und Schottland blieben jedoch zunächst eigenständige Königreiche. Nach dem Englischen Bürgerkrieg bestand von 1649 bis 1660 das republikanische Commonwealth of England. Der Act of Union von 1707 vereinigte England und Schottland zum Königreich Großbritannien. Der Act of Union 1800 führte 1801 zur Gründung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland.

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich das Vereinigte Königreich zur globalen Seemacht und baute das Britische Imperium auf. Durch Industrialisierung und Seefahrt wurde es im 19. Jahrhundert führende Industrie- und Weltmacht; die Zeit nach den Napoleonischen Kriegen wird als Pax Britannica bezeichnet. Im Ersten Weltkrieg kämpfte es ab 1914 gegen Deutschland und dessen Verbündete. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat; sechs Grafschaften Nordirlands verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname gilt seit 1927.

1939 erklärte das Vereinigte Königreich Deutschland den Krieg. Unter Premierminister Winston Churchill wurde eine deutsche Invasion durch den erfolgreichen Luftkrieg verhindert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Land seine Weltmachtstellung, und das Kolonialreich wurde weitgehend dekolonisiert. 1973 trat das Vereinigte Königreich der Europäischen Gemeinschaft bei. Der Nordirlandkonflikt, ein Religions-, Identitäts- und Machtkampf, endete offiziell mit dem Karfreitagsabkommen von 1998.

2014 lehnten 55,3 Prozent der Wähler die Unabhängigkeit Schottlands ab. Im EU-Referendum 2016 stimmten 51,9 Prozent für den Brexit. Das Vereinigte Königreich verließ die Europäische Union am 31. Januar 2020. Seit 2020 prägten der Zollstatus Nordirlands, die COVID-19-Pandemie, steigende Energie- und Lebensmittelpreise sowie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die politische Lage. 2024 errang Labour die absolute Mehrheit; im Juli 2026 wurde Andy Burnham Premierminister.

Politisches System, Recht und internationale Stellung

Das Vereinigte Königreich ist ein zentralistisch organisierter Einheitsstaat und eine parlamentarische Monarchie. Seine Verfassung ist nicht in einer einzigen Urkunde kodifiziert, sondern besteht aus Gewohnheitsrecht, Gesetzen mit Verfassungsrang und Common Law. Das Parlament besitzt aufgrund der Parlamentssouveränität grundsätzlich die Befugnis, auch Verfassungselemente durch Acts of Parliament zu ändern.

Das Parlament ist ein Zweikammersystem aus House of Commons und House of Lords. Das House of Commons wird nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt und ist der politisch dominierende Teil. Im House of Lords sitzen überwiegend Mitglieder des nichterblichen Verdienstadels, einige erbliche Peers und 26 anglikanische Bischöfe. Der Monarch ernennt üblicherweise den Vorsitzenden der stärksten Partei im Unterhaus zum Premierminister. Der Premierminister leitet die Regierung und wählt die Minister aus. Der Monarch hat heute vor allem zeremonielle Aufgaben; die königliche Genehmigung eines Gesetzes gilt als Formsache.

Schottland, Wales und Nordirland besitzen im Rahmen der Devolution eigene Parlamente und Regierungen. England verfügt über keine eigene Exekutive und Legislative. Die unteren Verwaltungsebenen umfassen unter anderem Unitary Authorities, Grafschaften und Distrikte. Rechtlich bestehen drei eigenständige Rechtssysteme: englisches, schottisches und nordirisches Recht. Walisisches Recht besteht seit 2007, ist aber kein eigenständiges Rechtssystem. Der 2009 eingerichtete Supreme Court ist oberstes Gericht für die im Artikel genannten Straf- und Zivilverfahren.

Das Vereinigte Königreich ist Gründungsmitglied der NATO und der Vereinten Nationen, Atommacht, ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates sowie Mitglied der G7 und G20. Es pflegt enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, zur NATO, zu Deutschland, Frankreich und der Republik Irland. Die Streitkräfte umfassten im April 2025 rund 147.300 Soldaten. Das Land verfügt über Atomwaffen, etwa 249 Kampfpanzer, rund 250 Kampfflugzeuge, 65 Kriegsschiffe und 11 U-Boote. 2023 betrugen die Militärausgaben 74,9 Milliarden US-Dollar.

Zum Vereinigten Königreich gehören nicht die Kronbesitzungen Isle of Man sowie Guernsey und Jersey und auch nicht die 14 britischen Überseegebiete. Diese stehen jedoch in enger Verbindung zur britischen Krone. Die Polizeibehörden sind nicht einheitlich organisiert; wichtige Kräfte sind der Metropolitan Police Service in London und der Police Service of Scotland. Die Kriminalitätsopferzahlen in England und Wales stiegen bis 1995 und gingen danach zurück; von 1995 bis 2019 sanken sie ohne Kreditkarten- und Computerbetrug um 68 Prozent.

Wirtschaft, Energie und Infrastruktur

Das Vereinigte Königreich gilt als stark deregulierte und privatisierte Volkswirtschaft und als Ursprung des „angelsächsischen Kapitalismus“, der Liberalisierung, freien Markt, niedrige Besteuerung und geringe Regulierung betont. Das nominale BIP betrug 2024 3,6 Billionen US-Dollar, das BIP nach Kaufkraftparität 4,3 Billionen US-Dollar; das BIP pro Kopf nach Kaufkraftparität lag bei 62.011 US-Dollar. 2024 war das Land der viertgrößte Exporteur und Importeur der Welt. 2014 arbeiteten 1,3 Prozent der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, 15,2 Prozent in der Industrie und 83,5 Prozent im Dienstleistungssektor.

Die Industrielle Revolution begann im Vereinigten Königreich. Bedeutend waren zunächst Schwerindustrie, Schiffbau, Stahl, Maschinenbau und Textilien. Heute dominieren Dienstleistungen, besonders Finanzdienstleistungen; die City of London ist ein weltweit bedeutendes Finanzzentrum. Weitere wichtige Bereiche sind Tourismus, Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Rüstungsindustrie, Chemie und Pharmaindustrie. 2023 überstiegen die Importe mit 791,4 Milliarden US-Dollar die Exporte von 520,8 Milliarden US-Dollar deutlich.

Das Land weist starke regionale Unterschiede auf. 2015 erreichte London beim BIP pro Kopf 184 Prozent des EU-28-Durchschnitts, Wales 76 Prozent und Nordirland 78 Prozent. Armut und Vermögensungleichheit sind ausgeprägt: Der Gini-Koeffizient der Vermögensverteilung lag bei 73,2; 2022 lebten laut Joseph Rowntree Foundation mehr als 3,8 Millionen Menschen in schwerster Armut. Für 2025/26 werden Ausgaben von 1,416 Billionen Pfund, Einnahmen von 1,304 Billionen Pfund und ein Defizit von 112 Milliarden Pfund angegeben.

2023 wurden rund 31 Prozent des Stroms mit Gas, 1 Prozent mit Kohle und 1 Prozent mit Öl erzeugt. Der Anteil von Wind- und Solarstrom stieg von 6 Prozent im Jahr 2012 auf 34 Prozent im Jahr 2023. Am 30. September 2024 wurde das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet. Das Vereinigte Königreich ist inzwischen auf Energieimporte angewiesen und plant einen starken Ausbau der Windenergie.

Im Straßenverkehr gilt Linksverkehr. Das Straßennetz ist etwa 388.000 Kilometer lang, darunter rund 3500 Kilometer Autobahnen. Auf Autobahnen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 mph (113 km/h). Das Schienennetz ist das älteste der Welt, 16.878 Kilometer lang und über den Eurotunnel mit dem europäischen Festland verbunden. London-Heathrow ist der größte Flughafen; rund 95 Prozent der Güter erreichen das Land per Schiff. Die wichtigsten Häfen sind Felixstowe, Tilbury, Southampton und Teesport.

Kultur, Medien, Wissenschaft und Sport

Das Vereinigte Königreich besitzt wegen der weltweiten Verbreitung der englischen Sprache und der Geschichte des Britischen Weltreichs großen kulturellen Einfluss. In der Musik reichen wichtige Traditionen von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Edward Elgar und Benjamin Britten bis zur British Invasion der 1960er-Jahre und zu Rockbands der 1970er-Jahre. Die britische Küche ist durch Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, Sunday Roast, Fish and Chips, Pasteten, Sandwiches, Cheddar und ein umfangreiches Frühstück geprägt. Tee ist das beliebteste nichtalkoholische Getränk; verbreitet sind außerdem Ale, Stout, Cider, Gin und Whisky.

Die BBC ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt sowie die älteste und größte Rundfunkanstalt der Welt. Sie betreibt nationale und internationale Fernseh- und Radioprogramme; BBC World Service sendet in 33 Sprachen. Zu den wichtigsten privaten Fernsehsendern zählen ITV, Channel 4, Channel 5 und Sky. Zeitungen und Onlineangebote besitzen wegen der englischen Sprache internationale Reichweite. 2022 nutzten 95,3 Prozent der Einwohner das Internet.

Die britische Filmindustrie besteht seit über einem Jahrhundert. Das sogenannte goldene Zeitalter lag in den 1940er-Jahren. Britische Filmreihen mit besonders großem weltweitem Erfolg sind Harry Potter und James Bond. Die Literatur reicht von walisischen und irischen Traditionen sowie altenglischen Werken bis zu Geoffrey Chaucer, William Shakespeare, dem englischen Roman des 18. Jahrhunderts, viktorianischer Literatur und modernen Romanen. Der Roman ist bis heute die dominierende Literaturform. In der Architektur folgten auf Megalithbauten, römische und mittelalterliche Bauwerke unter anderem Gotik, Palladianismus, Neoklassizismus, Arts and Crafts, Modernismus und Brutalismus.

England und Schottland waren seit dem 17. Jahrhundert Zentren der wissenschaftlichen Revolution. Das Vereinigte Königreich brachte unter anderem Newtons klassische Mechanik, Darwins Evolutionstheorie, Maxwells Elektromagnetismus, Penicillin, die DNA-Struktur, das Jettriebwerk, Grundlagen des modernen Computers und das World Wide Web hervor. Zwischen 2004 und 2008 stammten 7 Prozent der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten der Welt aus dem Vereinigten Königreich.

Sport besitzt eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Fußball ist besonders in Teilen der englischen und schottischen Working Class beliebt, Rugby Union stärker in Wales und höheren sozialen Schichten; Cricket gilt traditionell als eher elitär. Viele Sportregeln entwickelten sich im Vereinigten Königreich. Die vier Landesteile treten in den meisten Mannschaftssportarten mit getrennten Nationalmannschaften an, bilden bei den Olympischen Spielen jedoch eine gemeinsame Mannschaft. Bedeutende Veranstaltungen sind Wimbledon, The Ashes, das Six-Nations-Turnier, die Open Championship, der London-Marathon und Royal Ascot. Das Vereinigte Königreich besitzt keinen offiziellen Nationalfeiertag; Feiertage unterscheiden sich regional.

Weiterlesen

Französische Sprache Vokale · ​/⁠ɑ⁠/​: pâte – / pɑt/ – Teig · ​/⁠ɔ⁠/​: sort – / sɔʁ/ – Schicksal · ​/⁠o⁠/​: sot – / so/ – dumm · ​/⁠u⁠/​: sous – / su/ – unter. Englische Sprache Die englische Sprache (Eigenbezeichnung: [ˈɪŋɡlɪʃ]) ist eine ursprünglich in England beheimatete germanische Sprache, die zum westgermanischen Zweig gehört. Konstitutionelle Monarchie Die konstitutionelle Monarchie war die am weitesten verbreitete Regierungsform im Europa des 19. Jahrhunderts. Mit der Zeit entwickelten sich viele dieser … Britische Monarchie Die britische Monarchie ist die parlamentarische Monarchie des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Monarch ist seit dem 8. Parlament des Vereinigten Königreichs Das Parlament des Vereinigten Königreichs (englisch Parliament of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland; kurz UK Parliament) ist ein … House of Commons House of Commons ; Sitz: Palace of Westminster, London ; Legislaturperiode: 5 Jahre ; Erste Sitzung: 20. Januar 1265 (englisches Parlament) 1. Januar 1801 ( … House of Lords Das House of Lords (englisch, auch House of Peers; deutsch „Herrenhaus“) ist das Oberhaus des britischen Parlaments. Während es einst die mächtigste … Church of England Die Church of England (englisch für Kirche von England) ist die Mutterkirche der Anglikanischen Gemeinschaft, sodass sich ihre Geschichte weitestgehend mit … Central Intelligence Agency Die Central Intelligence Agency (zu deutsch Zentrale Nachrichtendienstagentur), offizielle Abkürzung CIA, ist ein Auslandsgeheimdienst der Vereinigten … Internationaler Währungsfonds Der Internationale Währungsfonds (IWF; englisch International Monetary Fund, IMF; auch bekannt als Weltwährungsfonds) ist eine rechtlich, … Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt 1, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten, 29.298.025 ; 2, China Volksrepublik Volksrepublik China · 18.749.759 ; 3, Deutschland Deutschland, 4.684.182 ; 4, Japan … Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf Die Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf enthält eine tabellarische, geordnete Darstellung des nominalen Bruttoinlandsprodukts pro Kopf nach …