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Friedrich Merz
Joachim-Friedrich Martin Josef Merz (* 11. November 1955 in Brilon) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit dem 6. Mai 2025 der zehnte Bundeskanzler …
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Person und Lebensweg
Friedrich Merz, vollständig Joachim-Friedrich Martin Josef Merz, wurde am 11. November 1955 in Brilon geboren. Der CDU-Politiker ist seit dem 6. Mai 2025 der zehnte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2022 führt er die CDU. Er war von 1989 bis 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments, von 1994 bis 2009 und erneut seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2000 bis 2002 sowie von 2022 bis 2025 war er Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Merz stammt aus einer Juristenfamilie. Sein Vater Joachim Merz war Richter und führte mehrere NS-Prozesse; sein Großvater Josef Sauvigny war Briloner Bürgermeister, zunächst Mitglied der Zentrumspartei und ab 1937 der NSDAP. Merz besuchte zunächst das Gymnasium Petrinum Brilon, wechselte aus disziplinarischen Gründen die Schule und legte 1975 in Rüthen das Abitur ab.
Von Juli 1975 bis September 1976 leistete er Wehrdienst bei der Bundeswehr und wurde in der Panzerartillerie an der Panzerhaubitze M109 ausgebildet. Sein letzter Dienstgrad war Fahnenjunker. Wegen einer Knieverletzung konnte er die Ausbildung zum Reserveoffizieranwärter nicht beenden. Anschließend studierte er von 1976 bis 1982 Rechtswissenschaft in Bonn und Marburg. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung war er 1985/86 Richter auf Probe am Amtsgericht Saarbrücken und von 1986 bis 1989 Syndikus beim Verband der Chemischen Industrie.
Politische Laufbahn und Tätigkeiten außerhalb der Politik
Merz trat 1972 in die CDU ein und engagierte sich in der Jungen Union. Bei der Europawahl 1989 wurde er in das Europäische Parlament gewählt. Von 1994 bis 2009 vertrat er den Hochsauerlandkreis direkt im Bundestag; 2005 erzielte er dort mit 57,7 Prozent sein bestes Erststimmenergebnis. Er war zunächst Obmann im Finanzausschuss, später stellvertretender Fraktionsvorsitzender und ab Februar 2000 Fraktionsvorsitzender sowie Oppositionsführer. Einen möglichen Anspruch auf die Kanzlerkandidatur zog er 2001 zurück.
Nach der Bundestagswahl 2002 setzte sich Angela Merkel als Fraktionsvorsitzende durch; Merz wurde ihr Stellvertreter. Im Dezember 2004 trat er von diesem Amt zurück. 2009 schied er wegen parteiinterner Differenzen aus dem Bundestag aus. In dieser Zeit und danach arbeitete er als Rechtsanwalt und Wirtschaftslobbyist. Seit 2005 war er Partner der Kanzlei Mayer Brown, außerdem gehörte er zahlreichen Aufsichts- und Verwaltungsräten an, unter anderem von HSBC Trinkaus & Burkhardt, Deutscher Börse, Stadler Rail, WEPA und BlackRock Asset Management Deutschland. Den Aufsichtsratsvorsitz bei BlackRock hatte er von 2016 bis 2020 inne.
Seine wirtschaftlichen Tätigkeiten führten wiederholt zu Kritik. 2006 vertrat er als Anwalt und Bundestagsabgeordneter die Interessen der RAG Aktiengesellschaft im Bundestag. 2010 leitete er für den Bankenrettungsfonds Soffin den Verkaufsprozess der WestLB. Wegen möglicher Interessenkonflikte und eines Tageshonorars von 5000 Euro wurde er kritisiert; insgesamt erhielt er 1.980.000 Euro. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater bezeichnete den Tagessatz als nicht unüblich, aber als „an der oberen Grenze“. 2006 klagte Merz außerdem mit anderen Abgeordneten gegen die Offenlegung von Nebeneinkünften. Das Bundesverfassungsgericht wies die Klage im Juli 2007 mit vier zu vier Stimmen ab.
2018 kandidierte Merz erstmals für den CDU-Parteivorsitz, verlor aber mit 48,25 Prozent im zweiten Wahlgang gegen Annegret Kramp-Karrenbauer. 2021 unterlag er in einer weiteren Stichwahl Armin Laschet. Nach der Bundestagswahl 2021 gewann er die Mitgliederbefragung zur Nachfolge Laschets mit 62,1 Prozent; am 22. Januar 2022 wurde er mit 94,6 Prozent der Delegiertenstimmen zum CDU-Vorsitzenden gewählt. Am 15. Februar 2022 übernahm er erneut den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Bei der Bundestagswahl 2021 gewann Merz mit 40,4 Prozent das Direktmandat im Hochsauerlandkreis. 2024 wurde er zum Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl 2025 bestimmt. Dort gewann er erneut das Direktmandat, diesmal mit 47,7 Prozent. Im Februar 2026 wurde er mit 91,2 Prozent als CDU-Vorsitzender bestätigt.
Bundeskanzler seit 2025
Nach dem Wahlsieg von CDU und CSU nahm Merz am 28. Februar 2025 Sondierungsgespräche mit der SPD auf; am 13. März begannen Koalitionsverhandlungen. Am 18. März beschloss der Bundestag eine Änderung des Grundgesetzes. Sie lockerte die Schuldenbremse für Bundeswehrausgaben von mehr als einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts und schuf ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität. Davon waren 100 Milliarden Euro für die Länder und 100 Milliarden Euro für den Klimaschutz vorgesehen.
Der Koalitionsvertrag der geplanten schwarz-roten Koalition wurde am 9. April 2025 vorgestellt. Bei der Kanzlerwahl am 6. Mai verfehlte Merz im ersten Wahlgang mit 310 Ja-Stimmen die erforderliche Mehrheit von 316 Stimmen, obwohl CDU, CSU und SPD zusammen über 328 Stimmen verfügten. Damit scheiterte erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein Kanzlerkandidat im ersten Wahlgang. In einem zweiten Wahlgang am selben Tag wurde Merz mit 325 Stimmen gewählt und anschließend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt. Den Amtseid leistete er mit Gottesbezug. Mit 69 Jahren war er bei Amtsantritt der zweitälteste Bundeskanzler nach Konrad Adenauer.
Seine erste Auslandsreise führte Merz am 7. Mai 2025 nach Frankreich und Polen. Mit Emmanuel Macron forderte er eine stärkere verteidigungspolitische Zusammenarbeit und kündigte die Wiederbelebung des Weimarer Dreiecks mit Polen an. In Brüssel betonte er, Deutschland werde bei der Bekämpfung irregulärer Migration keine „Alleingänge“ unternehmen. Zurückweisungen von Asylsuchenden an deutschen Grenzen begannen am Tag nach seinem Amtsantritt. Das Verwaltungsgericht Berlin erklärte sie am 2. Juni 2025 in einer Eilentscheidung für rechtswidrig; ein Dublin-III-Verfahren an der Grenze sei jedoch zulässig. Merz hielt trotzdem an den Zurückweisungen fest.
Im Ukraine-Krieg erklärte Merz im Mai 2025, Deutschland, Frankreich, Großbritannien oder die USA begrenzten die Reichweiten gelieferter Waffen nicht mehr. Der Kreml bezeichnete mögliche Langstreckenwaffenlieferungen als „gefährlichen Schritt“. Merz sagte später, er habe lediglich beschrieben, was bereits seit Monaten geschehe. Im März 2026 sah er wegen technischer Fortschritte der Ukraine keine Notwendigkeit mehr, deutsche Taurus-Marschflugkörper zu liefern.
Im Juni 2025 bezeichnete Merz israelische Militärschläge gegen iranische Atomanlagen als „Drecksarbeit für uns alle“. Die Äußerung wurde wegen ziviler Opfer, mangelnder Deeskalation und möglicher völkerrechtlicher Probleme kritisiert, aber auch von Israels Botschafter Ron Prosor unterstützt. Im August 2025 genehmigte die Bundesregierung zunächst keine Waffenlieferungen an Israel mehr, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Im November wurden die Beschränkungen wegen einer Waffenruhe zwischen Israel und Hamas und verbesserter humanitärer Hilfe aufgehoben; es galt wieder eine Einzelfallprüfung.
Nach einem Jahr bewerteten Kommentatoren seine Amtsführung überwiegend kritisch. Im ARD-DeutschlandTrend waren im Mai 2026 nur 16 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden, der niedrigste dort bis dahin gemessene Wert für einen Bundeskanzler. Als Gründe wurden unter anderem seine Sozialpolitik und ein wenig volksnaher Stil genannt. Die Wirtschaftswissenschaftler Achim Truger und Tom Krebs widersprachen Merz’ Diagnose, Arbeitszeit, Bürokratie und Sozialausgaben seien Hauptursachen der Wirtschaftskrise, und warnten vor einer konjunkturschädlichen Sparpolitik. Im Juli 2026 folgten nach dem Rücktritt des Unions-Fraktionschefs Jens Spahn wegen einer Leihmutterschaftsaffäre mehrere Personaländerungen im Kabinett. Merz wurde dabei innerparteilich wegen Stil und Vorgehensweise kritisiert.
Politische Positionen
Wirtschaftspolitisch gilt Merz als wirtschaftsliberal und wettbewerbsorientiert. Er fordert Deregulierung, Bürokratieabbau und Steuersenkungen für Unternehmen. Sein Steuerkonzept von 2003 sah drei Einkommensteuersätze von 12, 24 und 36 Prozent vor. Bekannt wurde der Satz, Bürger sollten ihre Einkommensteuer auf einem Bierdeckel berechnen können. Auf den Beispiel-Bierdeckeln fehlten allerdings Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag, die im Konzept zusätzlich berücksichtigt werden sollten. Merz lehnt eine Vermögensteuer ab und behauptete 2025, sie verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, obwohl sie in Artikel 106 als Steuerform genannt wird.
Merz lehnt das Bürgergeld ab und fordert eine „neue Grundsicherung“. Er hielt die Grundrente für einen „schweren Fehler im System“ der beitragsbezogenen Rentenversicherung. 2000 forderte er ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren. 2004 sprach er sich für eine weitgehende Abschaffung des Kündigungsschutzes aus. Den Mindestlohn befürwortet er, warnt aber vor einer zu starken Erhöhung.
In der Migrationspolitik fordert Merz eine Begrenzung irregulärer Migration, flächendeckende Zurückweisungen an den Grenzen, Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan sowie einen Aufnahmestopp. Er wollte die 2024 eingeführte Schnelleinbürgerung abschaffen, durch die eine Einbürgerung nach drei bis fünf Jahren möglich wurde. Außerdem sprach er sich für Ausbürgerungen mehrfach straffällig gewordener Eingebürgerter aus; dies würde eine Grundgesetzänderung erfordern. Für Integration verlangt er die Anerkennung der Wertegemeinschaft, der Freiheitsrechte und der Ordnung des Grundgesetzes. Muslime müssten deutsches Recht ohne Einschränkungen akzeptieren; ein Scharia-Recht auf deutschem Boden lehnt er ab.
Merz befürwortete 2018 die gleichgeschlechtliche Ehe, kritisierte aber ihre Einführung „über Nacht“. 2024 setzte er sich wegen der russischen Bedrohung für die Wiedereinführung der Wehrpflicht auch für Frauen ein. Eine Legalisierung von Cannabis und den Anbau für den Eigenbedarf lehnt er aus Gründen des Jugend- und Gesundheitsschutzes ab. In der Abtreibungspolitik stimmte er für strengere Regelungen und 2001 gegen Präimplantationsdiagnostik.
Beim Klimaschutz erkennt Merz den Klimawandel als ernstes Problem an, bevorzugt jedoch marktwirtschaftliche Instrumente wie eine Ausweitung des Emissionshandels und lehnt Verbote, starke Regulierungen und hohe Energiepreise als alleinige Strategie ab. Er hielt synthetische Kraftstoffe für eine mögliche Grundlage, um Verbrennungsmotoren künftig ohne Treibhausgasemissionen zu betreiben. Den Atomausstieg bezeichnete er 2018 als richtig, aber überhastet. Auf europäischer Ebene fordert er ein stärkeres Engagement Deutschlands, eine gemeinsame europäische Armee, ein stärkeres EU-Parlament und eine gemeinsame europäische Arbeitsmarktpolitik. Donald Trump bezeichnete er nach dem Sturm auf das US-Kapitol als „offenkundig kein Demokrat“.
AfD, Kontroversen und politische Kritik
Merz fordert grundsätzlich eine klare Abgrenzung der CDU von der AfD und vom politischen Extremismus. 2018 sprach er sich zwar für einen „unaufgeregteren Umgang“ mit der AfD und für einen Vizepräsidenten der Partei im Bundestag aus, lehnte aber eine Kooperation ab. 2021 kündigte er für CDU-Mitglieder, die mit der AfD zusammenarbeiten, ein Parteiausschlussverfahren an. 2023 erklärte er jedoch, auf kommunaler Ebene müsse nach Wegen gemeinsamer Sacharbeit gesucht werden. Dies wurde als mögliches Bröckeln der „Brandmauer“ kritisiert. Bei einem CDU-Antrag zur Verschärfung der Asylpolitik kam es im Januar 2025 erstmals zu einer parlamentarischen Mehrheit mit Unterstützung der AfD. Ein weiteres „Zustrombegrenzungsgesetz“, das auch von FDP, BSW und AfD unterstützt wurde, scheiterte. Die Vorgänge lösten bundesweite Proteste aus.
Mehrere Aussagen zur Migration wurden als populistisch, rassistisch oder sachlich falsch kritisiert. 2000 forderte Merz, dauerhaft in Deutschland lebende Zuwanderer müssten sich einer „gewachsenen freiheitlichen deutschen Leitkultur anpassen“. 2022 bezeichnete er Reisen ukrainischer Geflüchteter zwischen Deutschland und der Ukraine als „Sozialtourismus“, entschuldigte sich danach jedoch mehrfach. 2023 sprach er im Zusammenhang mit den Silvesterkrawallen von sogenannten „kleinen Paschas“ und behauptete, Lehrkräfte hätten besonders bei Kindern aus migrantischen Familien Autoritätsprobleme. Ebenfalls 2023 sagte er, ausreisepflichtige Asylbewerber säßen beim Arzt und ließen sich „die Zähne neu machen“, während Deutsche keine Termine bekämen. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer widersprach dieser Darstellung; gegen Merz wurden Strafanzeigen wegen Volksverhetzung erstattet.
Im Oktober 2025 sprach Merz von einem Problem „im Stadtbild“ und verwies auf Rückführungen. Kritiker werteten dies teilweise als rassistisch. Merz erklärte später, er habe Migranten ohne dauerhaften Aufenthaltsstatus gemeint, die nicht arbeiteten und Regeln verletzten. Umfragen ergaben unterschiedliche Bewertungen: In einer Civey-Umfrage hielten 59 Prozent den Kommentar nicht für ausländerfeindlich, 33 Prozent sahen ihn so; im Politbarometer stimmten 63 Prozent Merz’ späterer Erklärung zu, 29 Prozent nicht.
Auch seine Aussagen zu Rechtsradikalismus, Homosexualität, Ostdeutschland und Familienpolitik waren umstritten. Nach dem Anschlag von Hanau 2020 verband er die Bekämpfung des Rechtsradikalismus mit Clankriminalität, Grenzkontrollen und illegaler Einwanderung. 2020 stellte er Homosexualität in einer Aussage sprachlich in einen Zusammenhang mit Kindern und wurde dafür stark kritisiert. Bei Abstimmungen zur Vergewaltigung in der Ehe stimmte er 1996 für einen Entwurf mit Widerspruchsklausel und 1997 gegen einen überarbeiteten Entwurf ohne diese Klausel; später erklärte er, aus heutiger Sicht anders entscheiden zu würden. Seine Äußerung, bei der Integration Ostdeutscher seien Fehler gemacht worden, wurde als unangemessener Vergleich mit Zuwanderern kritisiert.
Privates, Engagement und Veröffentlichungen
Merz lebt in Arnsberg-Niedereimer und besitzt einen Zweitwohnsitz in Gmund am Tegernsee. Seit 1981 ist er mit Charlotte Merz verheiratet, die Richterin und Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg ist. Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder. Gemeinsam gründeten sie 2005 die Friedrich und Charlotte Merz-Stiftung für Bildung und Ausbildung. Sie unterstützt gemeinnützige Bildungsprojekte in Arnsberg; der Kapitalgrundstock betrug zunächst 10.000 Euro und wurde 2016 um 371.900 Euro aufgestockt.
Merz ist unter anderem Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Bavaria Bonn, der Atlantik-Brücke, der Europa-Union Deutschland, des Rotary Clubs Arnsberg, des Deutschen Anwaltvereins und der Trilateralen Kommission. Von 2015 bis 2019 war er Vorsitzender der Atlantik-Brücke; von 2019 bis 2021 war er Vizepräsident des Wirtschaftsrats der CDU.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert (2001, mit Michael Glos), Mut zur Zukunft (2002), Nur wer sich ändert, wird bestehen (2004), Wachstumsmotor Gesundheit (2008), Mehr Kapitalismus wagen (2008), Was jetzt zu tun ist: Deutschland 2.0 (2010, mit Wolfgang Clement) und Neue Zeit. Neue Verantwortung (2020).
Merz erhielt unter anderem 2004 die Auszeichnung „Reformer des Jahres“, 2006 den Dolf-Sternberger-Preis, den „Orden wider den tierischen Ernst“ und den Zivilcourage-Preis, 2016 die Lucius-D.-Clay-Medaille sowie 2026 den „Großen Stutenkerl“ und das Veteranenabzeichen. Den Ludwig-Erhard-Preis lehnte er 2018 wegen der aus seiner Sicht rechtspopulistischen publizistischen Tätigkeit des Stiftungsvorsitzenden Roland Tichy ab.