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AFD-ANSAGE AUS CDU: Friedrich Merz unter Strom! "Der richtige Schritt in die richtige Richtung!"

WELT Nachrichtensender5:54 115.964 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 47 Zeilen
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  1. Adrian Hepp ist uns jetzt zugeschaltet, Vorsitzender der CDU Großbeeren, also in Brandenburg. Herr Hepp, ich grüße Sie. Guten Morgen, Frau Droste. Grüß Sie.
  2. Ja, Sie haben mir in der letzten Zeit auch schon deutlich gemacht, dass Sie nicht so glücklich damit sind, wie es gerade läuft in der CDU. Lassen Sie uns
  3. aber erstmal anfangen auch mit jetzt dieser Erklärung der acht CDU-Ministerpräsidenten. Ist das in Ihren Augen ausreichend
  4. Rückendeckung für Friedrich Merz, wo er ja gerade so intern auch im Sturm steht? Sagen wir mal so, es ist ein Anfang, was ich erstmal positiv sehe, dass wir als
  5. CDU geschlossen erstmal zusammenhalten. Nun muss man aber auch fairerweise sagen, es ist nicht der ganze Bundesvorstand. Und diesem Gespräch wird
  6. sich ja unser Bundeskanzler am Sonntag nach den Wahlen noch stellen müssen. Ist Ihnen auch aufgefallen und vielleicht auch aufgestoßen? Zumindest
  7. ich habe mich darüber gewundert, das ist eine Erklärung, es geht um Stabilität, man stellt sich gegen eine Minderheitsregierung, gegen
  8. Personaldiskussion, aber der Name Friedrich Merz taucht da gar nicht auf. Es ist nur vom Bundeskanzler die Rede, da könnte ja auch ein anderer Name sich
  9. im Laufe der Zeit dann hinter verstecken. Ja. Äh, ich denke mal, auch dazu wird es erst am Sonntag äh Antworten geben aus
  10. dem ganz Gesamtbundesvorstand. Dass die Ministerpräsidenten sich jetzt erstmal hinter ihrem Kanzler stellen, äh finde ich ist ein normaler Vorgang,
  11. sollte theoretisch und auch praktisch immer so sein. Und ähm die genauen Fakten, Zahlen und äh was dann genau gewollt wird, das wird Tatsache erst am
  12. Sonntag, denke ich mal, zum äh Vorschein kommen. Mhm. Herr Hepp, nun hat ja Friedrich Merz eine Taktik gewählt, um jetzt diese
  13. Diskussion wieder einzufangen nach dem Top-Down-Prinzip. Also, er ist jetzt nicht gesagt gegangen ins Land oder zu der Basis der CDU, um nochmal zu werben,
  14. um Vertrauen und eine Perspektive in den Raum zu stellen, sondern hat einfach äh versucht im Präsidium zu wirken, alle Ministerpräsidenten der CDU
  15. abzutelefonieren. Was ist denn bei Ihnen an der Basis? Also, wenn wir jetzt auch nochmal schauen auf den Brandbrief, den Sie ja
  16. geschrieben haben nach der Wahl in Sachsen-Anhalt, der Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt, also muss ich es eigentlich genauer formulieren.
  17. Ist man auf sie zugekommen? Gibt es da Dialog? Wie ist Ihr Eindruck? Also leider ist man auf uns noch nicht zugekommen. Ich bin ehrlich, ich habe
  18. täglich in meinem E-Mail Fach geguckt. Habe geguckt, ob ich einen Anruf in Abwesenheit auf dem Handy hatte. Ich habe fest damit gerechnet, nicht, dass
  19. er vielleicht persönlich anruft, aber zumindest jemand aus dem Umfeld oder sein Büro. Dass man sagt, wie sieht es aus? Kommst du vorbei mit
  20. der Delegation ins Konrad Adenauer Haus? Und wir setzen uns mal zusammen, was brennt der Basis denn? So unter den Nägeln, was habt ihr auf
  21. dem Herzen? Darf dazu vielleicht noch ergänzend sagen. Wir haben ja viele Experten in den eigenen Reihen, also nicht nur bei unserem Ortsverband,
  22. sondern in der CDU generell als große bürgerliche Partei, von Ärzten bis zum. Einfachen Arbeiter über Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Soldaten, wir haben ja
  23. alle Experten da. Man muss einfach nur mal mit ihnen sprechen. Man kann Herrn Merz nicht zu jedem Thema sagen wir mal, CDU Mitglieder befragen,
  24. aber so grundsätzlich, wenn man dazu rüber kommen würde, sagt man, bricht es ein bisschen runter. Man holt die Leute an der Basis ab. Befragt die eigenen
  25. Experten in den eigenen Reihen. Da hatte ich immer gesagt, das wäre schon der richtige Schritt in die richtige Richtung.
  26. Sehen Sie denn eine Perspektive, dass es sich ändern könnte, dass die Lage sich ändern könnte? Denn in dem Schreiben jetzt der acht Ministerpräsidenten war
  27. ja auch noch mal die klare Absage an die Gedankenspiele einer Minderheitsregierung. Wäre das etwas, wo Sie sagen, damit kämen wir vielleicht
  28. wieder raus aus der Krise? Oder sagen Sie, nee, das hilft uns dann auch nicht. Also [schnauben] ich sehe das im Moment nicht so wie die Ministerpräsidenten,
  29. ob das jetzt uns unbedingt hilft. Ja, also ich möchte mich jetzt nicht zum dritten Mal wiederholen. Wir müssen Tatsache den Sonntag abwarten, was der
  30. Bundesvorstand sagt. Ich habe keinerlei Einblick. Wie die anderen Vorstände das sehen. Ich habe jetzt nur den Einblick, was die Ministerpräsidenten denken, die
  31. auch im Vorstand vertreten sind. Deswegen kann ich es Tatsache jetzt nicht abschließend bewerten. Welche Zeit geben Sie denn noch? Denn
  32. Sie hatten ja auch gesagt, keine Reaktion auf Ihren Brief, das Gespräch wird da nicht gesucht. Sie hatten sogar gesagt, sonst irgendwann der
  33. Parteiaustritt. Also um was geht es jetzt für Sie? Was ist zentral in Ihren Augen?
  34. Zentral ist wie es vorhin schon gesagt hatte oder in den anderen Statements gesagt hatte, es geht voran, dass wir die Reformen, die angekündigt wurden,
  35. umsetzen als CDU, dass die SPD nicht dominiert, dass die CDU Politik wieder vorne steht und das ist das zentrale, was es sich eigentlich dreht und da kann
  36. ich mich nur wiederholen. Wir können uns dann irgendwann unter dieser Fahne nicht mehr wiederfinden, wenn wir weiterhin sagen,
  37. wir beugen uns dem linken Mainstream, so will ich es mal nennen und wir kommen immer weiter weg von der Mitte rechts. Politik als CDU. Das ist Tatsache so, ja
  38. und da werden wir es dann überprüfen, wie wir es angekündigt haben. Aber nur noch mal kurz, Herr Epp, die Alternative wäre ja dann, man macht
  39. wirklich eine Minderheitsregierung auf Bundesebene und wäre dann teilweise, je nach Projekt, vielleicht auch auf Stimmen der AfD angewiesen. Wäre das
  40. nicht auch ein extremes Risiko für die CDU, dass viele Wähler, konservative Wähler, dann von der Stange gehen?
  41. Würde ich nicht unbedingt sehen, also, man kann nicht, wenn Anträge gut sind und die falsche Partei mitstimmt, kann man nicht automatisch den Antrag dann
  42. für schlecht befinden. Also, ja, es wäre ein gangbarer Weg. Man darf auch nicht vergessen, es gibt gibt auch genug Anträge, egal ob jetzt im Bund, im Land
  43. oder auch auf kommunaler Ebene, die halt auch mit Stimmen von den Linken durchgegangen sind und da stellt sich ja dann auch keiner her und sagt, wir
  44. ziehen den Antrag zurück, obwohl er gut ist, weil die Linken mitgestimmt haben. Also, da muss man dann irgendwann realistisch sein und noch ist die AfD
  45. keine verbotene Partei und noch sitzt sie in den Parlamenten drin und da muss man sie auch einfach akzeptieren, die sind gewählte Volksvertreter.
  46. Herr Epp, danke schön, dass Sie Ihre Position mit uns geteilt haben. Grüße nach Großbeeren, weit ist das von uns ja nicht. Danke.
  47. Ja.

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