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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Zweite Stimme

Als zweite Stimme wird in der Musik meistens eine Singstimme verstanden, welche die melodieführende (erste) Stimme begleitet.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung der zweiten Stimme
  2. 2. Terzeln und Satzgesang
  3. 3. Festgelegte und instrumentale Stimmen

Bedeutung der zweiten Stimme

In der Musik bezeichnet „zweite Stimme“ meist eine Singstimme, die eine melodieführende erste Stimme begleitet. Sie ergänzt also die Hauptmelodie und macht den Gesang mehrstimmig.

Eine zweite Stimme kann spontan improvisiert werden. Viele Menschen mit gutem Gehör können bei Liedern eine passende Begleitstimme mitsingen, auch ohne vertiefte Musikkenntnisse. Arrey Dommer beschreibt dies für Volkslieder und Choräle als das spontane Erfinden einer zweiten Stimme, jedoch ohne Ligaturen und Imitationen.

Terzeln und Satzgesang

Die einfachste Form einer improvisierten zweiten Stimme heißt „Terzeln“. Dabei verläuft die Begleitstimme größtenteils im Abstand einer Terz über oder unter der Melodie. Eine Terz ist ein musikalisches Intervall, also der Abstand zwischen zwei Tönen.

Damit der Satzgesang, also das Zusammenklingen mehrerer Stimmen, abwechslungsreicher wird, kann die Terz beispielsweise mit einer Sexte oder mit dem Basso continuo kombiniert werden. Der Basso continuo ist eine begleitende Bassstimme.

Festgelegte und instrumentale Stimmen

Viele Lieder sind bereits zwei- oder mehrstimmig gesetzt. In solchen Fällen haben der Komponist oder die Herausgeber eines Liederbuchs zur Melodie einen Satz oder ein Arrangement hinzugefügt.

Auch bei einzelnen Instrumentalwerken wird von einer zweiten Stimme gesprochen, zum Beispiel im Kontrapunkt oder vereinzelt bei der zweiten Geige.

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