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Will Varley

Will Varley (* 7. März 1987) ist ein britischer Singer-Songwriter, Musiker und bildender Künstler. Er ist Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs Smugglers …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Anfänge und erste Alben
  3. 3. Xtra Mile und wachsende Bekanntheit
  4. 4. Alben, Tourneen und wichtige Auftritte ab 2016
  5. 5. Spätere Entwicklung
  6. 6. Diskografie

Überblick

Will Varley (* 7. März 1987) ist ein britischer Singer-Songwriter, Musiker und bildender Künstler. Ein Singer-Songwriter ist ein Musiker, der eigene Lieder schreibt und meist selbst vorträgt. Varley ist außerdem Gründungsmitglied des Künstlerkollektivs und Labels Smugglers Records.

Seit seinem Debütalbum Advert Soundtracks von 2011 tourte er umfangreich als Headliner, also als Hauptkünstler eines Konzerts, durch verschiedene Länder. Er trat auch im Vorprogramm bekannter Künstler wie Billy Bragg, Valerie June, The Proclaimers, Frank Turner und Skinny Lister auf. Zu seinen wichtigen Konzertorten gehörten unter anderem die Union Chapel und das Shepherd’s Bush Empire in London. Seine Songs wurden von Künstlern wie The Pretty Things und Frank Turner gecovert. In späteren Jahren schrieb er gemeinsam mit anderen Künstlern Songs, darunter Skin von Skunk Anansie und Shae Dupuy.

Anfänge und erste Alben

Varley begann Anfang der 2000er-Jahre in London bei Open-Mic-Abenden aufzutreten. Open-Mic-Abende sind Veranstaltungen, bei denen verschiedene Künstler kurze Auftritte ohne großes Programm spielen können. Zusammen mit Tom Farrer und Nick Marks organisierte er eigene Abende im Grey Horse in Kingston. Er spielte regelmäßig in Clubs wie The Half Moon in Putney und dem 12 Bar Club und trat zeitweise an sieben Abenden pro Woche bei Open-Mic-Veranstaltungen auf.

2010 zog Varley nach Kent und gründete mit der Band Cocos Lovers das Label Smugglers Records. Sein Debütalbum Advert Soundtracks erschien 2011 über dieses eigene Label. Danach tourte er zu Fuß, um das Album vorzustellen.

Im September 2013 erschien sein zweites Album As The Crow Flies. Es erhielt positive Kritiken; das Q-Magazin bezeichnete es als „Exzellent“. Das Album wurde auf BBC Radio 3, Radio 6 und XFM gespielt, wobei der Artikel dafür einen Hinweis „citation needed“ enthält, also eine fehlende Quellenangabe markiert. 2014 kündigte Varley bei BBC Introducing eine weitere Wanderreise entlang der gesamten Südküste Englands an. Bei dieser Rambling Tour legte er fast 500 Meilen mit einer Gitarre auf dem Rücken zurück und gab 24 Konzerte.

Xtra Mile und wachsende Bekanntheit

Am 29. März 2015 unterschrieb Varley in der Royal Albert Hall einen Plattenvertrag mit Xtra Mile Recordings, kurz bevor er als Vorband von Frank Turner auftrat. Im Mai 2015 veröffentlichte er die nur digital erhältliche EP Will Varley Live at The Lighthouse. Sie erreichte Platz 19 der iTunes-Charts für Singer/Songwriter und wurde von John Kennedy bei XFM im nationalen Radio gespielt. Kurz darauf wurde bekannt, dass Varley The Proclaimers bei dreizehn Konzerten in Großbritannien unterstützen würde.

Sein drittes Album Postcards from Ursa Minor erschien am 30. Oktober 2015 bei Xtra Mile Recordings. The Independent nannte es ein „Juwel von einem Album“, wobei auch hier im Artikel eine fehlende Quellenangabe markiert ist. Das Album erreichte Platz 11 der Official Independent Album Breakers Charts. Die Single „Seize the Night“ wurde auf BBC Radio 1 gespielt, später fast 6 Millionen Mal auf Spotify gestreamt und für die Austin 100-Liste von NPR zum SXSW-Festival ausgewählt.

Nach der Veröffentlichung tourte Varley mit Frank Turner durch Großbritannien und Deutschland. Danach folgte eine eigene Headliner-Tour durch Großbritannien, die mit einem ausverkauften Konzert in der Londoner Scala endete. Anschließend tourte er in Nordamerika als Support von Skinny Lister, beginnend auf der Salty Dog Cruise von Miami zu den Bahamas.

Alben, Tourneen und wichtige Auftritte ab 2016

2016 spielte Varley weitere fünfundzwanzig Konzerte mit The Proclaimers und drei Auftritte als Vorgruppe von Billy Bragg. Außerdem trat er bei britischen Festivals wie Bestival, Cambridge Folk Festival und Glastonbury Festival auf. Sein viertes Studioalbum Kingsdown Sundown erschien am 4. November 2016 und erreichte Platz 26 der offiziellen Independent-Albumcharts. Im selben Herbst tourte er durch Nordamerika, Irland, Deutschland und Großbritannien und spielte unter anderem ein ausverkauftes Konzert in der Union Chapel in Islington.

2017 tourte Varley in Europa als Vorgruppe von Valerie June sowie in den USA unter anderem mit Frank Turner, William Elliott Whitmore und Lincoln Durham. Beim Glastonbury Festival 2017 spielte er zwei neue Songs und kündigte an, an neuem Material zu arbeiten.

Am 9. Februar 2018 erschien The Spirit of Minnie bei Xtra Mile Recordings. Das Album erreichte Platz zwei der britischen iTunes-Charts für Singer-Songwriter, Platz drei in Deutschland und die Top 30 in den USA. Produziert wurde es von Cameron McVey, gemastert von Frank Arkwright in den Abbey Road Studios in London. Es unterschied sich von früheren Alben, weil es mit einer kompletten Band aufgenommen wurde. Die Albumtour in Großbritannien endete mit einem Konzert im Shepherd’s Bush Empire in London, das 2000 Plätze hat.

Die Single „Seven Days“ wurde in der Sendung Sunday Brunch auf Channel 4 vorgestellt. Das Album erhielt positive Kritiken; die Times beschrieb Varley als in seiner „lyrischen Höchstform“, und das Clash Magazine verglich die Wirkung des Albums mit Künstlern wie Bright Eyes, Springsteen und Dylan.

Spätere Entwicklung

2018 tourte Varley weiter in den USA, Europa und Großbritannien. Er spielte ausverkaufte Konzerte in Deutschland und den Niederlanden und nahm mit seiner Band Live-Tracks im Radio X Studio in London auf. Beim Cropredy Festival von Fairport Convention trat er vor rund 10.000 Festivalbesuchern auf, seinem bis dahin größten Publikum. Im selben Sommer spielte er auch beim Bearded Theory Festival, beim Green Man Festival und bei seinem eigenen Smugglers Festival.

Im Herbst 2018 veröffentlichte Varley in Eigenregie das Live-Album Live at Shepherds Bush Empire. Es wurde positiv aufgenommen und über eine halbe Million Mal auf Spotify gestreamt. Im selben Zeitraum trat er erneut als Vorband von The Proclaimers auf und spielte als Headliner in Großbritannien und Europa, darunter Konzerte in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, der Schweiz und Österreich. Außerdem gab er erste Konzerte in Polen, Italien und Frankreich.

Im März 2019 gab Varley während eines Showcase-Auftritts im Stephen F's Hotel in Austin, Texas, seine Trennung von Xtra Mile Recordings bekannt. Im Juni 2019 folgte seine erste Headliner-Tournee durch die USA mit elf Konzerten im Mittleren Westen und an der Ostküste, darunter ausverkaufte Shows in New York, Boston und Wisconsin. Im September 2019 kündigte er neues Material an und plante ein Konzert im Londoner Club The Lexington mit 200 Plätzen; die Tickets waren innerhalb von 90 Minuten ausverkauft.

Am 26. Mai 2021 veröffentlichte Varley mit The Hole Around My Head seine erste neue Single seit 2018. Das gleichnamige Album erschien am 22. Oktober 2021 und erreichte Platz 20 der offiziellen britischen Folk- und Americana-Charts.

Diskografie

Die Diskografie nennt folgende Veröffentlichungen: Advert Soundtracks (Juni 2011), As the Crow Flies (September 2013), Live at the Lighthouse EP (Mai 2015), Postcards from Ursa Minor (Oktober 2015), Kingsdown Sundown (November 2016), Spirit of Minnie (Februar 2018), The Hole Around My Head (Oktober 2021) und Machines Will Never Learn To Make Mistakes Like Me (Mai 2025).

Zu den im Artikel genannten Liedern gehören unter anderem „The Sound of the Markets Crashing“, „King for a King“, „Advert Soundtrack“, „As The Crow Flies“, „Weddings And Wars“, „Seize The Night“, „To Build A Wall“, „Seven Days“, „The Hole Around My Head“ und „Machines Will Never Learn to Make Mistakes Like Me“. Die Diskografie zeigt Varleys Entwicklung von frühen Eigenveröffentlichungen über Studioalben bei Xtra Mile Recordings bis zu späteren Veröffentlichungen nach seiner Trennung von diesem Label.

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