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Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2028
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2028 wird voraussichtlich am 7. November 2028 als 61. Wahl zum Präsidenten und Vizepräsidenten der …
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Überblick
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2028 ist als 61. Wahl zum Präsidenten und Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten geplant. Sie soll voraussichtlich am 7. November 2028 stattfinden. Da es sich um ein geplantes Ereignis handelt, können sich einzelne Informationen noch ändern.
Bei der Wahl werden insgesamt 538 Wahlleute bestimmt. Um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, braucht ein Kandidat mindestens 270 Stimmen im Electoral College. Die Verteilung der Wahlleute auf die Bundesstaaten erfolgt wie schon bei der Präsidentschaftswahl 2024 nach dem Zensus 2020.
Politische Ausgangslage
Bei der Präsidentschaftswahl 2024 gewann der Kandidat der Republikanischen Partei, Donald Trump, gegen Kamala Harris, die für die Demokratische Partei kandidierte. Trump war bereits von 2017 bis 2021 Präsident der Vereinigten Staaten.
Für 2028 darf Donald Trump nicht erneut als Kandidat für das Amt des US-Präsidenten antreten. Grund dafür ist die Amtszeitbeschränkung im 22. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten.
Wahlsystem
Der Präsident und der Vizepräsident der Vereinigten Staaten werden nicht direkt von der Bevölkerung gewählt. Stattdessen wählen die Bürger Wahlleute, die anschließend im Electoral College über Präsident und Vizepräsident abstimmen.
Die Zahl der Wahlleute eines Staates hängt davon ab, wie viele Abgeordnete dieser Staat im Senat und im Repräsentantenhaus hat. Insgesamt gibt es 538 Wahlleute. Eine Mehrheit liegt bei mindestens 270 Stimmen.
Die Präsidentschaftskandidaten werden innerhalb der Parteien über Vorwahlen in den einzelnen Staaten ermittelt. Auf einem Parteitag wählen Delegierte aus allen 50 Staaten sowie aus Washington, D.C. den Kandidaten ihrer Partei.
Wer Präsident der Vereinigten Staaten werden will, muss nach Artikel 2 der US-Verfassung in den USA geboren sein, mindestens 35 Jahre alt sein und mindestens 14 Jahre in den Vereinigten Staaten gelebt haben.
Bedeutung der Swing States
Das US-Wahlsystem führt dazu, dass sogenannte Swing States besonders wichtig sind. Swing States sind Bundesstaaten, in denen weder Republikaner noch Demokraten eine klare Mehrheit haben. Viele Wähler dort ändern ihre Stimmabgabe von Wahl zu Wahl.
Als Beispiele nennt der Artikel Pennsylvania, North Carolina, Michigan und Wisconsin. Ohne den Sieg in einigen Swing States ist eine Mehrheit im Electoral College kaum möglich. Deshalb konzentrieren Kandidaten ihre Wahlkämpfe häufig auf diese Staaten, um unentschlossene Wähler zu gewinnen.
Auch für 2028 wird erwartet, dass Swing States im Wahlkampf besonders ausschlaggebend sein werden. Florida galt vor allem bei den Wahlen 2012 und 2016 als Swing State. Seit 2016 wurde dort jedoch bei jeder Präsidentschaftswahl der Kandidat der Republikanischen Partei gewählt, weshalb Florida häufig nicht mehr als Swing State bezeichnet wird.
Mögliche Kandidaten
Der Artikel nennt mögliche Kandidaten für beide großen Parteien, ohne sie als endgültige Kandidaten festzulegen.
Für die Republikanische Partei werden JD Vance, Marco Rubio, Ron DeSantis, Ted Cruz und Pete Hegseth genannt.
Für die Demokratische Partei werden Kamala Harris, Gavin Newsom, Pete Buttigieg, Alexandria Ocasio-Cortez und Josh Shapiro genannt.