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Liste der amtierenden deutschen Landesverbraucherschutzminister
Die Verbraucherschutzminister der Länder arbeiten seit dem BSE-Skandal 2001 in einer eigenen Fachministerkonferenz, der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) …
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Begriff und Bedeutung
Als Landesverbraucherschutzminister werden umgangssprachlich die Ministerinnen und Minister der deutschen Länder bezeichnet, die für den Verbraucherschutz zuständig sind. Die genaue offizielle Ressortbezeichnung kann je nach Land unterschiedlich sein.
Die Verbraucherschutzminister der Länder arbeiten seit dem BSE-Skandal 2001 in einer eigenen Fachministerkonferenz zusammen, der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK). An ihr nimmt auch der zuständige Bundesminister teil. Außerdem wirken die Landesverbraucherschutzminister über ihre Mitgliedschaft im Bundesrat an der Gesetzgebung des Bundes mit.
Amtierende Ministerinnen und Minister
Die Liste nennt die aktuell zuständigen Verbraucherschutzministerinnen und -minister der 16 deutschen Länder. Unter ihnen sind zwölf Frauen und vier Männer. Nach Parteien gehören acht der CDU an, drei der SPD, zwei den Grünen, zwei der Linken und einer den Freien Wählern.
Die gegenwärtig längste Amtszeit hat Thorsten Glauber aus Bayern. Er ist seit dem 12. November 2018 im Amt und gehört den Freien Wählern an.
Genannt werden unter anderem Marion Gentges in Baden-Württemberg seit dem 13. Mai 2026, Felor Badenberg in Berlin seit dem 27. April 2023, Hanka Mittelstädt in Brandenburg seit dem 11. Dezember 2024, Claudia Bernhard in Bremen seit dem 15. August 2019, Anna Gallina in Hamburg seit dem 10. Juni 2020, Ingmar Jung in Hessen seit dem 18. Januar 2024 und Jacqueline Bernhardt in Mecklenburg-Vorpommern seit dem 15. November 2021.
Weitere amtierende Zuständige sind Miriam Staudte in Niedersachsen seit dem 8. November 2022, Silke Gorißen in Nordrhein-Westfalen seit dem 29. Juni 2022, Helmut Martin in Rheinland-Pfalz seit dem 18. Mai 2026, Petra Berg im Saarland seit dem 26. April 2022, Dirk Panter in Sachsen seit dem 19. Dezember 2024, Franziska Weidinger in Sachsen-Anhalt seit dem 16. September 2021, Cornelia Schmachtenberg in Schleswig-Holstein seit dem 12. November 2025 und Beate Meißner in Thüringen seit dem 13. Dezember 2024.
Zusammenarbeit der Länder
Die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz, kurz LAV, wurde 2002 als Länderarbeitsgemeinschaft gesundheitlicher Verbraucherschutz (LAGV) gegründet. Die Gründung erfolgte durch die Agrarministerkonferenz (AMK) und die Gesundheitsministerkonferenz. Im Jahr 2007 wurde sie umbenannt. Sie arbeitet der VSMK und der AMK zu.
Weil der Vollzug, also die praktische Anwendung und Durchsetzung von Regeln, regelmäßig Sache der Länder ist, soll die LAV eine abgestimmte Rechtsanwendung zwischen den Ländern fördern. Ihre Themenbereiche sind Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit und Ernährung, Tierschutz und Tiergesundheit, wirtschaftlicher Verbraucherschutz sowie damit zusammenhängendes Berufsrecht.
Für diese Aufgaben gibt es Arbeitsgruppen. In ihnen arbeiten Vertreter der höchsten Landesbehörden mit Sachverständigen und Praktikern zusammen. Sie klären vor allem Auslegungsfragen und entwickeln Anwendungshilfen für örtliche Verwaltungsbehörden, darunter auch Polizeibehörden. Praktisch wichtig sind zum Beispiel Handbücher der Arbeitsgemeinschaft Tierschutz (LAV-AGT) zur Kontrolle von Tiertransporten, Nutztierhaltungen und Schlachtungen, weil die meisten deutschen Amtstierärzte nach diesen Vollzugshinweisen verfahren.
Offizielle Information
Als weiterführende Quelle nennt der Artikel die offizielle Website der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK).