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Trauer
Christentum · Gebet im Trauerhaus (auch Aussegnung genannt) · Sterberosenkranz · Kirchliche Bestattung · Requiem (benannt nach dem Anfangswort des Eingangsgesangs …
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Begriff und Formen der Trauer
Trauer ist eine Gemütsstimmung, die durch den Verlust einer geliebten oder verehrten Person, durch einen ideellen Verlust oder durch die Erinnerung an solche Verluste hervorgerufen wird.
„Trauer“ beziehungsweise „Trauern“ bezeichnet mehrere Dinge:
- einen emotionalen Zustand. Er kann sich als Niedergeschlagenheit, emotionale Taubheit oder Erstarrung zeigen. Möglich sind auch heftiger Schmerz, Panik, Traurigkeit, Wut, Schuldgefühle, ein Mangel an Lebensfreude, seelischer Rückzug oder eine starke Kränkung;
- einen Prozess zur Bewältigung von Trennung und Verlust. Auslöser können der Tod eines Menschen oder Tieres, die Auflösung einer Liebesbeziehung, der Verlust von Fähigkeiten, Möglichkeiten, Perspektiven, Visionen, Heimat, Arbeit, Pflanzen oder Gegenständen sein;
- eine besondere Kleidung als Ausdruck des Schmerzes („Trauer tragen“). In Mitteleuropa wird sie heute meist nur noch bei der Beerdigung getragen. Bis ins 20. Jahrhundert gab es je nach Verwandtschaftsgrad genaue Regeln für Volltrauer und Halbtrauer. Eine Witwe trug beispielsweise ein Jahr lang Schwarz;
- einen offiziellen Zustand, den eine Regierung bei Unglücksfällen oder nach dem Tod einer hochrangigen Person verordnen kann, die Staatstrauer.
Im weiteren Sinn werden übertriebene, chronische, maskierte und verspätete Trauer unterschieden. Trauer besitzt sowohl eine emotionale als auch eine Verhaltensebene: Der seelische Schmerz soll verarbeitet und das eigene Leben trotz des Verlustes bewältigt werden.
Trauerprozess und Bewältigung
Körperliche Aktivität oder Ablenkung können Trauer verdrängen oder kurzfristig erleichtern. Trauergebräuche, Rituale und Trauerfeiern sind kulturelle Formen der Bewältigung. Durch Erinnerung, symbolisches Wiederholen des Zurückholens und erneuten Weggebens des Betrauerten sowie durch Klage und Gespräche kann ein allmähliches Akzeptieren und Loslösen erleichtert werden. Auch der Ort der Trauer und die jeweilige Situation können bedeutsam sein.
Der Trauerprozess verläuft gewöhnlich in mehreren Phasen:
- Zunächst erleben die meisten Betroffenen zeitweise eine akute Belastungsreaktion, den „Schock“. Sie können nicht wahrhaben, dass ein Mensch oder Tier gestorben ist oder ein schwerer Verlust bevorsteht.
- Danach folgt häufig eine Phase der Niedergeschlagenheit. Sinnleere, Zukunftsangst und Hadern mit dem Schicksal bestimmen die Gedanken. Desorientierung, Vergesslichkeit, Konzentrationsverlust, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Verlassenheits- und Schuldgefühle sowie Ermüdung können auftreten. Kontakte und alltägliche Aufgaben fallen schwer.
- In einer weiteren Phase lässt die Verzweiflung nach. Die betroffene Person kann sich besser konzentrieren, die Gegenwart angemessener wahrnehmen und wieder auf die Zukunft blicken. Im Idealfall stellt sich ein seelisches Gleichgewicht ein; Glück und andere positive Gefühle sowie neuer Sinn werden wieder möglich.
Nach der Bearbeitung können sich neue Perspektiven, Beziehungen und Verhaltensweisen entwickeln. Trauer kann dadurch Lernprozesse begünstigen. Sind Trauerarbeit oder zusätzliche Belastungen jedoch zu energieraubend, können sie Lernprozesse hemmen. Als neuere Form werden Trauerreisen genannt, bei denen meist weniger als 20 Teilnehmende miteinander ins Gespräch kommen, um die Trauerarbeit zu fördern.
Modelle des Trauerverlaufs
Phasenmodelle beschreiben typische Verläufe, sind aber nicht als starre oder für alle Menschen verbindliche Abläufe zu verstehen. Elisabeth Kübler-Ross beschrieb 1969 fünf Phasen des Sterbens. Das Modell umfasst schrittweises Verhalten, Reflexion, Auflehnung und Akzeptanz sowie die Ängste und Wünsche Sterbender. Da Sterbende zugleich Trauernde sind, kann das Modell auch zur Begleitung und Erklärung der Trauer von Angehörigen und Freunden verwendet werden.
John Bowlby und Collin Murray Parkes legten 1970 ein vierphasiges Modell vor. Verena Kast verband es 1982 mit dem Modell von Kübler-Ross und Elementen der analytischen Psychologie. Yorick Spiegel hatte bereits 1972 ein psychoanalytisch orientiertes Modell vorgelegt. James William Worden entwickelte 1982 ein aufgabenorientiertes Modell, in dem Trauern als Auseinandersetzung mit zunächst vier, später fünf Traueraufgaben verstanden wird.
Nach Verena Kast laufen die vier Phasen meist nacheinander, aber nicht streng getrennt ab:
- Nicht-Wahrhaben-Wollen: Der Verlust wird verleugnet; die betroffene Person ist empfindungslos oder starr vor Entsetzen. Diese Phase dauert meist einige Tage bis wenige Wochen und kann bei einem unerwarteten Tod länger dauern.
- Aufbrechende Emotionen: Trauer, Wut, Freude, Zorn, Angst und Ruhelosigkeit treten durcheinander auf, oft zusammen mit Schlafstörungen. Schuldige werden möglicherweise gesucht. Das Erleben und Zulassen aggressiver Gefühle kann helfen, nicht in Depressionen zu versinken. Werden Gefühle verdrängt, kann der Übergang in die nächste Phase erschwert werden.
- Suchen, finden, sich trennen: Der Verlorene wird bewusst oder unbewusst an vertrauten Orten, auf Fotos, in Träumen oder in Fantasien gesucht. Die Beziehung muss sich verändern. Bestenfalls wird die verstorbene Person zu einem „inneren Begleiter“, mit dem ein innerer Dialog möglich ist. Ungelöste Probleme können aufgearbeitet werden.
- Neuer Selbst- und Weltbezug: Der Verlust ist weitgehend akzeptiert, und der verstorbene Mensch ist zu einer inneren Figur geworden. Aus der früheren Beziehung können eigene Lebensmöglichkeiten entstehen. Neue Beziehungen, Rollen, Verhaltensweisen und Lebensstile werden möglich.
Spiegels vier Phasen unterscheiden sich davon:
- Schockphase: Nach der Todesnachricht dauert die akute Belastungsreaktion einige Stunden bis wenige Tage. Die Umwelt wird nur eingeschränkt wahrgenommen; die Betroffenen sind oft schwer ansprechbar.
- Kontrollierte Phase: Die eigene Gefühlsreaktion wird beherrscht, während Angehörige und Freunde notwendige Schritte wie die Beerdigung organisieren. Die trauernde Person erlebt sich häufig als passiv und innerlich von Realität und Umwelt distanziert. Die Phase endet typischerweise mit der Abreise der Verwandten und Freunde nach der Beerdigung.
- Phase der Regression: Es kommt zum Rückzug vom normalen Leben und zur Auseinandersetzung mit der Trauer. Erhöhte Emotionalität, Aggressivität, Hilflosigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und verstärkter Gebrauch von Alkohol, Nikotin oder Medikamenten können auftreten.
- Adaptive Phase: Langsam kehrt die Person ins Leben zurück und wird wieder beziehungsfähig. Rückschritte in frühere Phasen sind möglich; sie dauern meist kürzer an.
Trauerarbeit und individuelle Verarbeitung
Trauer ist nach diesem Verständnis kein passiver Vorgang, bei dem lediglich etwas mit einem Menschen geschieht. Die trauernde Person muss aktiv werden und Aufgaben bewältigen. Unterstützung kann durch Ermutigung, Orientierungshilfe, Psychopharmaka und Begleitung erfolgen. Bleibt die Trauerarbeit aus, kann der Trauerprozess nicht abgeschlossen werden; pathologische Trauerverarbeitung kann die Folge sein.
Yorick Spiegel nennt acht Aufgaben:
- Auslösung der Trauer
- Strukturierung
- Anerkennung der Realität
- Entscheidung zum Leben
- Expression unakzeptabler Gefühle und Wünsche
- Bewertung des Verlustes
- Inkorporation des Verstorbenen
- Chance der Neuorientierung
Für diese Aufgaben gibt es keine festen Zeitpunkte. Sie können sich überschneiden, gleichzeitig bearbeitet werden oder längere Zeit eine einzelne Aufgabe in den Mittelpunkt stellen. Jeder Mensch trauert anders; manche durchlaufen die beschriebenen Phasen kaum oder überhaupt nicht. Die Modelle sollen daher als Unterstützung dienen.
Sigmund Freud verstand Trauerarbeit als einen Prozess, in dem die Libido vom Betrauerten abgezogen und für andere Besetzungen frei wird. Nach Vollendung der Trauerarbeit könne das Ich wieder „frei und ungehemmt“ sein.
Forschung, Begleitung und anhaltende Trauer
Die Trauerforschung untersucht die Verbindung von Leib und Seele. Der Verlust einer nahestehenden Person löst eine psychosomatische Stressreaktion aus. Die Amygdala im unteren Bereich des limbischen Systems wird aktiviert, Cortisol wird ausgeschüttet und der Sympathikus erhöht unter anderem Herzschlag und Atemfrequenz. Zucker wird im Blut bereitgestellt; körpereigene Opioide können Schmerzen dämpfen. Alte Reaktionsmuster sind Flucht, Kampf und in größter Not der Totstellreflex, der sich als Erstarrung zeigen kann.
Das bewusste Gefühl der Trauer kann den Stress nachhaltig verringern und helfen, den Verlust in das eigene Leben zu integrieren. Gehirnareale über den Augenhöhlen und in benachbarten Regionen ermöglichen Fühlen und Bewusstsein; sie können auf die Amygdala einwirken und den Alarm herunterfahren. Danach kann der Parasympathikus Erholung ermöglichen. Erinnerungen, sogenannte Trigger, können den Alarm erneut auslösen. So entsteht ein Wechselspiel, bis die Verlusterfahrung allmählich integriert wird. Trauer richtet sich häufig auf Mitteilung, zunächst nonverbal durch Tränen. Weinen und Lächeln können aufeinander folgen; Trauer und Freude können ineinander übergehen. Spiegelneuronen und Spiegelsysteme werden als mögliche Erklärung dafür genannt, dass Trauernde weiterhin eine Kommunikation mit Verstorbenen erleben.
Das 1999 von M. Stroebe und H. Schut an der Universität Utrecht vorgestellte duale Prozessmodell unterscheidet einen verlustorientierten und einen wiederherstellungsorientierten Pol. Trauernde pendeln zwischen der Auseinandersetzung mit dem Verlust und der Neugestaltung des eigenen Lebens. Ablenkung, Verweigerung und Vermeidung können als Erholungspausen notwendig sein.
George A. Bonanno wandte sich gegen starre Phasenmodelle. Sie könnten Trauerriten nichtwestlicher Kulturen, etwa Witzeerzählen bei einigen Ethnien in Afrika oder den mexikanischen Tag der Toten, nicht erklären. Eine aufgeschobene Trauer sei nicht nachweisbar. Bis zur Hälfte der Betroffenen verfüge über Resilienz und könne sich nach einem schweren Verlust schnell neu orientieren. Kritiker wenden ein, dass der Anteil an langanhaltender, erschwerter Trauer stark von der Verlustart abhängt und bei Eltern, die ein Kind verlieren, möglicherweise bis zu 78 % beträgt. Nach Bürgerkriegen ist er ebenfalls hoch; zusätzlich kann eine posttraumatische Belastungsstörung auftreten.
Die WHO führt die „Anhaltende Trauerstörung“ in der ICD-11 als stressverwandte Störung. Seit 2022 ist „Prolonged Grief Disorder“ in der ergänzenden Textrevision DSM-5-TR offiziell definiert; zuvor wurde sie „Complicated Grief Disorder“ genannt. ICD- und DSM-Definition unterscheiden sich teilweise bei Symptomen und besonders bei der erforderlichen Dauer. Die Diagnose wird kritisiert, weil Trauer als natürlicher Vorgang nicht pathologisiert werden solle.
Das Spielraum-Modell von Klaus Onnasch und Ursula Gast entwickelt das duale Prozessmodell weiter. Es beschreibt ein Pendeln zwischen Arbeit und Erholung, Vergangenheit und Zukunft sowie der Beziehung zu sich selbst und zur verstorbenen Person. Trauerbegleitung soll deshalb die individuelle Situation und wechselnde Bedürfnisse berücksichtigen. Chris Paul verwendet das Bild eines Kaleidoskops mit sechs Facetten: Überleben, Wirklichkeit, Gefühle, Sich anpassen, Verbunden bleiben und Einordnen. Robert Kachler betont statt des „Loslassens“ einen sicheren inneren Ort für den Verstorbenen und die Gestaltung einer bleibenden Beziehung. Empfohlen werden außerdem kreative Methoden wie Schatzkisten, Seelenschiffe, Schmetterlingszweige, farbige Tücher und Tonarbeiten sowie Trauergruppen, Trauercafés und Workshops.
Trauerkulturen und Rituale
Trauerkulturen verändern sich durch Individualisierung und Säkularisierung. Im deutschsprachigen Raum wandeln sich seit den 1970er Jahren Bestattungsformen und Rituale. Trauerkleidung wird meist nur am Bestattungstag getragen. Priester können durch professionelle, nicht konfessionell gebundene Trauerredner ersetzt werden; Zeremonien und Grabsteine können entfallen. Gleichzeitig entstehen neue Formen wie Erinnerungsbäume, Holzkreuze, Blumen und Kerzen an Unfall- oder Tatorten sowie der AIDS Memorial Quilt. Kondolenz erfolgt mündlich, durch Karten, Briefe, Kränze, Spenden, Kondolenzbücher oder virtuelle Friedhöfe. Begleitung leisten heute neben Angehörigen und christlichen Seelsorgern auch Psychotherapeuten, Selbsthilfegruppen, Internetnetzwerke und geschulte Bestatter. In Deutschland gibt es sowohl eine Abkehr von traditionellen Zeremonien als auch den Wunsch nach individuell gestalteten Abschieden; der Besuch am Grab bleibt verbreitet.
In Japan werden ungefähr 95 % der Verstorbenen in großen Mehrfamiliengräbern beigesetzt. Meist erfolgt eine Einäscherung mit Beisetzung in einer Urne. Die Beisetzung geschieht gewöhnlich schnell, da der Tod im Buddhismus stark mit ritueller Verunreinigung verbunden ist.
Im Christentum gilt Trauer als menschliche Befindlichkeit, die durch Gebet begleitet werden soll. Solidarität und Trost gelten als Formen der Nächstenliebe; zu den Werken der Barmherzigkeit gehören das Trösten Trauernder, das Begraben der Toten und das Beten für Lebende und Tote. Christliche Bestattungen erinnern an die eigene Sterblichkeit und verstehen den Tod als Übergang zum ewigen Leben. Je nach Konfession gehören dazu unter anderem Gebet im Trauerhaus, Sterberosenkranz, kirchliche Bestattung, Requiem, Wort-Gottes-Feier, Siebter, Dreißigster, Sechswochenamt, Jahramt und die jährliche Eucharistiefeier zu Allerseelen. Im Juli 2007 richtete das Bistum Limburg erstmals ein spezielles Trauerzentrum ein.
Im Hinduismus gilt der Tod als Übergang in einen anderen Daseinszustand. Auf die Bestattung folgt eine etwa 13-tägige Trauerzeit, in der die Familie als unrein gilt. Dazu gehören rituelle Bäder, häufig das Rasieren der Köpfe männlicher Angehöriger am zehnten Tag und der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel. Die traditionelle Trauerfarbe ist Weiß. Am ersten Jahrestag wird die Shraddha-Zeremonie mit der Opferspeise pinda daan für die Seele des Verstorbenen durchgeführt.
Im traditionellen China steht nicht die Unsterblichkeit des Einzelnen, sondern die Kontinuität der Familie im Mittelpunkt. Der älteste Sohn überbringt die Todesnachricht; lautes Weinen und Wehklagen werden erwartet, während ausführliche Gespräche über Gefühle traditionell unüblich sind. Eine mindestens einwöchige Totenwache, farblich unterschiedliche Trauerkleidung und eine traditionell 100 Tage dauernde Trauerzeit gehörten zu den Bräuchen. In traditionsbewussten Familien wurden Stoffstücke bis zu drei Jahre getragen. Das Qingming-Fest dient dem jährlichen Totengedenken.
Im Islam wird der Verstorbene von Angehörigen gleichen Geschlechts gewaschen, in ein Wallfahrtskleid oder weiße Tücher gehüllt und mit Totengebeten verabschiedet. Feuerbestattung wird abgelehnt. Vorgesehen ist eine Erdbestattung auf einem muslimischen, nach Mekka ausgerichteten Grabfeld. Drei Tage lang wird im Trauerhaus nicht gekocht; danach sollen vierzig Tage lang Freudenfeste vermieden und dunkle Kleidung getragen werden. Später werden Grab, gemeinsames Essen und Spenden miteinander verbunden.
Im Judentum folgen drei Trauerzeiten: Schiv’a umfasst die ersten sieben Tage, Schloschim den Zeitraum vom siebten bis zum dreißigsten Tag. Kinder, die einen Elternteil verlieren, trauern zwölf Monate; in dieser Zeit besuchen sie keine Feste und Feiern.
Im Alten Ägypten wurden Könige einbalsamiert, mumifiziert und in Pyramiden bestattet. Aufgrund des Glaubens an das ewige Leben gab man Grabgeschenke mit, die den Toten auf dem Weg zum Totengericht schützen sollten. Die Rituale veränderten sich mit den verschiedenen Pharao-Dynastien. Eine Ausstellung „Trauer“ mit Werken mehrerer Künstler fand 2003 im Atelier Augarten, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Belvedere in Wien statt.