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Trauerveranstaltung zum Gedenktag der Russlanddeutschen | 28.08.2026

Eugen Schmidt52:39 422 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 296 Zeilen
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  1. Lieber Gäste, liebe Landsleute, heute am 28. August vor 85 Jahren wurde an diesem Tag ein Erlass sowjetische Regierung veröffentlicht, der hieß über
  2. die Umsiedlung der Deutschen, die in den Wolger Rayons wohnen. Beschlossen wurde das von Stalin, der hat quasi diese Entscheidung zwei Tage
  3. vorher in Politbüro getroffen. Stand. Unter den Deutschen an der Wolger seien tausende von Spionen und Saboteure.
  4. Sie waren auf Signal warten auf Signale aus Deutschland. Es gab aber kein einziger Fall, keine Ermittlung, kein Verfahren, kein
  5. Beweis. Man hat pauschal ganze ganze Volk Volksgruppe als Saboteure und Spione bezichtigt. Fast 900.000
  6. Menschen wurden verschleppt von der Wolga, von der Krim, aus Leningrad, aus Kaukasus, aus Moskau. Sie hatten drei Tage Zeit, manche nur 24
  7. Stunden. Mitnehmen durfen durfte man das, was man tragen konnte. Die Häuser, ganzen Besitz hat man hinterlassen
  8. und nie wieder gesehen. Viele nahm man die Pässe ab. Sie bekamen erst 10 Jahre nach dem Krieg zurück die Pässe und 10 Tage nach Herlass wurde Volge
  9. Republik aufgelost. Ja. Und danach kamen die Wagons, viagons bis zu 60 Familien in einem Wagen, zusammengepresst wie Heringe im Fass.
  10. Stroh auf dem Boden. Darauf saß man, darauf schlief man. Es war immer nass, Läuse, Flo, Gestank. Die Notduft verrichtete man direkt in
  11. Wagon. Man hatte Menschen gesagt, die Fahrt dauert zwei Tage. Warme Kleidung sei überflüssig.
  12. Sie dauerte Wochen. Manche waren drei Monate unterwegs. Wer unterwegs starb, wurde an Bahnstrecke verschart, ohne Kreuz, ohne
  13. Stein. Manchmal hat man einfach einen Stock gesteckt an der an der Stelle, wo auf eingegraben wurde und ja, um später zu kommen und richtig einzugraben,
  14. natürlich kann man dann nie wieder später an diese Stelle zurück. Auch meine Oma hat mir erzählt, sie war auch wochenlang in diesem Viehwagon, dass man
  15. bei jede Haltestelle hat man aus diesem Wagon gestorbene, verstorbene Leute ausgetragen und dort quasi ganz schnell
  16. irgendwo mit Steinen eingegraben. Und am Ziel wartete nichts. Der Zug hielt, ein Bewaffneter rief Namen von der Liste. Die Familien
  17. steigen aus und sie und was sahen sich herum? Schnee, sonst nichts. -40° manchmal kein Dorf, kein Haus, kein Mensch. Sie kamen im Winterarm
  18. und es gibt auch ja nicht keine Beweise, aber Gerüchte. So, so wollte Stalin quasi Deutsche komplett ausroten. Also, man hat extra diese Zeitpunkt
  19. ausgesucht, dass die Leute im Winter kommen, dass die Leute nichts vor Ort haben, dass viele Leute einfach von der Kälte, von Hunger zu Tode gehen.
  20. Wer überlebte, überlebte nur oft, weil ein fremde russischer oder Bauer sie in seine Hütte holte und in ein Teler Kohlsuppe hinstellte.
  21. Aber das war nicht alles. Ab Januar 42 kam die Trutarmee. Zuerst die Männer von 17 bis 50. Ab Oktober 24 auch Jugendliche ab 15 und
  22. Frauen von 16 bis 45. Rund 350.000 Menschen, quasi jeder Dritte von uns. Und es war keine Armee, es waren Lager,
  23. Baracken hinter Stacheltratht. Bewaffnung Tag und Nacht Essen nach Gulaknormen. Wer weglief der wurde erschossen.
  24. Mindestens mindestens das es gibt keine genauen Zahlen. Mindestens 70.000. Also jeder fünfte in Trutam ist dort gestorben. Im Lager Weitgabb allein im
  25. Winter 42 mehr als ein Drittel der Menschen. Und diese Zahlen, die zählen nicht, die zählen nur Lager. Also die ganzen Toten
  26. in der Wagons oder die Hungertoten in Dörfern. Bisher weiß man gar nicht, wie viel wie viel Leute sind durch diese Deportation gestorben. Es gibt nur
  27. offizielle Schätzungen 150.000, Aber das ist scheint viel zu wenig zu sein. Und in diesen in dieser Trutarmee begraben wurden in langen Kräben, also
  28. man könnte sich vorstellen, einfach nackte Körper ohne Namen, nur ein Brettchen mit einem Nummer am Fuß. So wurden die Leute misshandelt
  29. und die die überlebten überlebt haben. Kinder ohne Eltern minderjährige, die eine Familie führten, weil Vater und Mutter beide im Lager waren. Auch aus
  30. meiner Familie habe ich Erzählungen. So bei meinem Großvater hat die Mutter sich dafür gesorgt. Also sie hatte so bisschen
  31. Essen dabei, bisschen Getreide und sie hat einfach Alkohol für so ein Kommunisten vor Ort gebrannt, um einfach zu überleben. Und dieser Kommunisten hat
  32. dann quasi eine Wohnung für sie und mein Opa und Geschwister für diese Familie dann quasi geschafft. Bei Oma war noch schlimmer. Also da hat man hat man quasi
  33. Eltern alle zu Trutar gebracht. Meine Oma mit zwei Geschwistern, sie war 12 Jahre alt, mit zwei Geschwistern blieb sie quasi alleine mit einer kranke Oma
  34. dabei. Sie haben ein Loch irgendwo ausgegraben und in diesem Loch haben sie quasi äh so ein Erdloch quasi die ganzen vier Jahre des Krieges verbracht. Erst
  35. nachdem der Vater von Trutimi kam, konnten sie so eine eine Hütte bauen und dann konnten sie überleben. Aber die ganze Zeit, die ganzen vier Jahre
  36. Krieges, also sie hat gesagt, es war nur ein Wunder, dass sie, dass sie mit Geschwistern überlebt hat. Sie hat sie sie haben gebettelt, sie haben geklaut,
  37. sie haben da was verboten war im Winter am Felder am Feld gefrorene Kartoffeln gesammelt oder gesucht und nur dadurch hat sie überlebt
  38. und das war ziemlich also v bei mir steht stehen immer vor Augen die ganzen Erzählungen von meiner Opa. Mein me meine Oma. Mein Opa wollte gar nichts
  39. erzählen über Krieg. Äh, das war für ihm irgendwie ein Tabu, aber Oma hat mir damals ziemlich viel erzählt. Familien, die auseinander gerissen
  40. wurden und jahrelang nicht wussten, wer noch lebt. Männer, die nach Hause nach 10 Jahren zurückkamen und nichts da. Kein Haus, kein Hof, keine Kinder, kein
  41. Grab, an den man gehen konnte. Also 1945 war Krieg zu Ende, aber nicht für Deutsche.
  42. 1948 wurde die Verbnung auf ewig verfügt. Also das war so viele wissen, es hieß damals Kommindatur. Also meine Mutter
  43. ist damals noch unter Komatur geboren. Es war quasi so, man darf sein Wohnort nicht verlassen. Wer sein Wohnort verlassen hat, war glaube ich 20 Jahre
  44. Lager verurteilt. Also erst 1955, 10 Jahre nach Kriegsende fiel die Kommindator, aber zurück an die Wolge
  45. durfte trotzdem niemand. 1964 wurde der Vorwurf zurückgenommen. Also bis 64 waren alle deutsche Bauschal
  46. Bisiure oder Saboteure oder Volksfeinde. Die Heimat blieb aber verschlossen und erst 1972 dürfen durften wir selbst wählen, wo wir
  47. wohnen. 31 Jahre die Republik gibt es bis heute nicht. Und in Deutschland steht das in keinem Schulbuch.
  48. Es kommt in keiner Nachrichtensendung vor. Auch vor von Russland fällt bis heute ein Wort Anerkennung
  49. und wir stehen heute hier um unsere Familien zu Gedanken. Ja, auch von meiner Seite als Vertreter des Kreisverbandes Leverkusen der
  50. Alternative für Deutschland, als ehemaliges Mitglied des Landesvorstandes, als Gründungsmitglied der Partei und als Abgeordner des
  51. Landtags Nordrinwestfalen und als Direktkandidat hier in Leverkusen darf sie recht herzlich hier an dieser Gedenkstätte begrüßen.
  52. Wir machen diese Veranstaltung jetzt mittlerweile seit eugen, korrigiere mich 7 Jahren, 8 Jahren und ich werde dann immer gefragt, warum wir das tun und
  53. warum ich dann jedes Mal auch dabei bin. Leider konnte ich letztes Jahr leider gesundheitlich nicht dabei sein, aber warum ich immer hierherkomme. Für mich
  54. ist es ganz wichtig auch mit Ihnen gemeinsam zu feiern. Auch meine Familie ist im Zweiten Weltkrieg vertrieben worden. Meine Mutter kam aus Schlesien
  55. und mein Großvater kam aus Pommern. Also haben auch einen weiten Weg hinter sich gehabt. Sicherlich nicht die Geschichte, die Eugen hier erzählt und ich kann mich
  56. sehr gut an viele Geschichten erinnern von anderen Leuten, die das erzählt haben hier. Wir haben das immer zur guten Tradition werden lassen, dass wir
  57. auch Menschen, auch ältere Leute, die teilweise als Kinder das noch miterlebt haben, hier auch zu Wort kommen haben lassen. Und diese Geschichten, die ich
  58. da gehört habe, als man sich in Erdlöchern eingegraben hat in Eis und Schnee und von dem, was Eugen gerade erzählt hat, dass man von den Resten
  59. gelebt hat, was andere Leute liegen haben lassen oder von der in Anführungszeichen Güte von anderen Menschen, die einem haben ein Stück weit
  60. was gegeben, was man selbst gar nicht in dem Ausmaß hatte. Das hat mich immer betroffen gemacht. Und was mich auch betroffen macht, im
  61. Besonderen gerade an solchen Tagen wie heute ist und heute haben wir ja gerade zwei ganz junge Menschen da. Es passiert am Ende des Tages gerade
  62. wieder. Wieder beginnen sie davon zu reden, dass es Krieg geben muss. Ob der Ukraine oder in Syrien oder egal wo auf der Welt
  63. dieses Wort. Wir müssen jetzt aufrüsten. Wir müssen jetzt wieder waffenfähig werden. Wir müssen kriegstüchtig werden. Das kommt Politikern so einfach über die
  64. Lippen. Und dabei ist es do noch gar nicht so lange her, dass das alles passiert ist, was Eugen ebeno eindrücklich beschrieben hat. Es
  65. ist doch noch gar nicht so lange her. Und das ist etwas, was mich hier immer weiter antreibt. Seit 14 Jahren bin ich jetzt in der Alternative für Deutschland
  66. im Vorfeld schon in der Wahlalternative 2013 und viele auf Parteitagen oder auf Treffen fragen mich immer, warum machst du das immer noch? stät dich hier an
  67. einem Freitagabend hierher. Du bist jetzt 10 Jahre im Landtag gewesen. Ich habe vorher sicherlich auch einen sehr guten Beruf gehabt. Ich müsste das gar
  68. nicht alles machen. Aber ich mache das genau wegen den Kindern, weil ich auch Söhne habe, ich auch Jungs habe und ich möchte nicht, dass meine Kinder
  69. irgendwann irgendwo auf dieser Welt für irgendwelche Politiker, für irgendwelche abstrusen Dinge irgendwann leiden, sterben oder kämpfen müssen. Ich möchte
  70. das nicht. Das heißt nicht, dass ich nicht für eine Armee bin. Ich bin auch nicht dagegen, dass man hier werpflichtig z.B. wird. Aber wir wir
  71. verteidigen uns unser Land. Es geht um unsere Interessen und die werden einfach durch die Politik heutzutage nicht mehr geschützt. Und wenn man diese Interessen
  72. vertritt und wenn man unser Land beschützt, ist es ehrenhaft dafür einzutreten. Aber nicht in Mali, nicht am Hindukusch und nicht in der Ukraine.
  73. Das sind keine Kriege, das sind keine Konflikte, die wir begonnen haben und die werden wir auch nicht lösen, genauso wie wir die Klimakrise nicht lösen
  74. werden. Wir haben darüber eben gerade gesprochen. Wir werden mit 1,8% CO2 Anteil diese Krise dieser Welt nicht lösen und genauso wenig werden wir die
  75. Konflikte auf dieser Erde als Deutschland lösen. Wir können einen Beitrag, indem dass wir Frieden stiften, dass wir mit den Menschen sprechen, dass
  76. wir Vermittlungen anstreben, damit wir die Völker wieder zueinander bringen. Das können wir versuchen, aber wir werden militärisch nicht erreichen, dass
  77. die Erde Länder dieser Erde aufhören sich zu bekämpfen. Das werden wir als Deutschland nicht schaffen. Wir müssen uns um unsere Kinder kümmern und unsere
  78. Zukunft, damit das nicht mehr passiert, was viele Leute hier an dieser Stelle in den letzten Jahren immer wieder unter Tränen mir auch erzählt hat. Eugen kann
  79. sich sicherlich noch daran erinnern. Dali, ich weiß nicht, du warst auch oft dabei, wie uns eine ältere Frau erzählt hat, dass sie hierher gekommen ist und
  80. noch mal neu angefangen hat mit ihrer Familie. Und jetzt stehen wir wieder an diesem Punkt, dass diese Frau, die schon einmal vertrieben worden ist, wieder
  81. Angst haben muss, um ihre Söhne und wieder vertrieben zu werden im eigenen Land von Menschen, die wir hier nicht hierhergeholt haben, die hier nicht
  82. gehören, die weder kulturell, religiös oder geschichtlich zu uns passen, die auch scheinbar nicht gewillt sind, sich diesem Land und unseren Regeln und
  83. unserer Kultur anzupassen, dass die hierherkommen und das wegnehmen, was wir uns in in den letzten Jahren aufgebaut haben. Und das ist der
  84. Grund, warum wir eine starke Alternative für Deutschland brauchen. Und diese Stärke holen wir am Ende des Tages auch durch solche Veranstaltung, wie wir sie
  85. heute durchführen. Weil wenn wir wissen, woher wir kommen, für was wir kämpfen, können wir auch die Zukunft gestalten.
  86. Das ist das, was dieser Tag für mich so wichtig macht und ausmacht. Und dass es nötiger ist, umso nötiger wird auch in Zukunft, sehen
  87. wir doch an den Hiobs Nachrichten, die wir jeden Tag hören, ob in der Wirtschaft oder ob äh im im militärischen Bereich, egal wo sie
  88. hinhören. Umso wichtiger ist, dass wir eine starke einheitliche Partei brauchen, die weiß für was sie kämpfen, nämlich für die
  89. jungen Leute, die uns dann später auch helfen werden im Alter. Wer zahlt denn unsere Rente? Wer pflegt uns denn? Wer beschützt uns denn am Ende des Tages?
  90. Das werden diese Jungs sein. Und die zu beschützen ist jetzt unsere Aufgabe, unser aller Aufgabe, aber auch die Aufgabe unserer Partei im Besonderen,
  91. weil niemand anderes macht das mehr. Niemand anderes macht es mehr. Wenn wir scheitern, wenn die Alternative für Deutschland scheitert, dann scheitert
  92. dieses Land. Wir sind das letzte Bollwerk. Ihr hier, die ihr an das erinnert, an das denkt, was passiert ist. Ihr seid
  93. ein Garant dafür, dass wir es nicht vergessen und dass wir genau das weitertragen in die Zukunft. Ohne euch geht es nicht. Wir können alle Politiker
  94. austauschen. Wir können alle Politiker austauschen, aber das Volk, euch, die Menschen, die können wir nicht auf austauschen. Ihr seid das Volk. Ihr seid
  95. das souveränt, was passiert, aber nur wenn wir zusammenhalten, wenn wir es gemeinsam machen. Und an diesem Tag möchte ich
  96. auch noch eine Mahnung aussprechen. Wir stehen jetzt anderthalb Wochen vor der Wahl in Sachsen Anhalt. Ihr habt das alle mitbekommen. Ulrich
  97. Sigmund jetzt in der letzten Umfrage mit 43%. Wenn das BSW, wenn die Grünen und die FDP scheitern sollten, reicht das zur
  98. absoluten Mehrheit. Das heißt, wir werden eine Landesregierung und einen Ministerpräsidenten stellen. Das macht mich erstmal froh und
  99. glücklich, weil ich Ulrich auch gut kenne. Martin Reich auch. Ich war oft im Sachsenland, ich habe auch mit ihnen Wahlkampf gemacht. Das macht mich
  100. erstmal froh und glücklich. Aber und das ist meine Mahnung auch an diesem Tag heute mit dieser Wahl, wenn wir sie gewinnen sollten, wird es für uns alle
  101. noch einmal viel schlimmer werden, weil sie dann merken, dass sie etwas verlieren, dass sie ihre Macht verlieren, dass sie ihre Posten
  102. verlieren, dass es nirgendwo mehr sicher ist sozusagen vor der AfD. Wir können dann in jedem Land regieren und ich bin mir sehr sicher, dass das Ulrich Sigmund
  103. mit seinem Kabinett, mit seiner Regierung, wenn es kommen sollte, viel besser macht wie alle anderen. Es kann ein Ruck durch dieses Land gehen. Die
  104. Vorurteile können fallen. Wir können Einfluss nehmen auf die Politik und das werden die sich nicht nehmen lassen. Und die werden auch euch, auch Leute, die an
  105. solchen Veranstaltung teilnehmen, auch die werden sie ins Visier nehmen. einfache Leute, so wie es schon Eugen getroffen hat oder mich oder andere.
  106. Es wird noch mal viel schlimmer für uns, bevor es dann hoffentlich in zwei Jahren zur nächsten Bundestagswahl viel besser wird, wenn
  107. wir die Alternative für Deutschland dann die Regierung stellen mit einer Bundeskanzlerin, alles und dann werden wir dann entsprechend regieren und das
  108. korrigieren können, was falsch gemacht worden ist. Aber dazu braucht es euch, die uns Kraft geben, die zusammenhalten
  109. und die in Erinnerung auch wissen, für was wir das tun. Und es braucht solche Tage, wo wir uns treffen und auch dann innerhalten
  110. an die denken, die es nicht bisher geschafft haben, aber im Besondere an die denken, die in Zukunft unser Land beschützen werden und voranbringen
  111. werden. Vielen Dank, dass ihr heute alle da seid. Ihr gebt mir persönlich die Kraft weiterzumachen. Danke schön.
  112. Скажу, правда, меня очки. Это очень важно. Ээ, я один из тех, кто помнит, кто чтит память память наших предков,
  113. повозвских немцев, вообще наших Волгадойчи и вообще наших переселенцев, кто как это называет. Сегодня я пришёл, книжка у меня, это Цуфели оказалась
  114. сегодня просто показать Жене её. Ну и Женя попросил мне сказать пару слов. Ja, ich bin einer ja auch aus dieser Volksgruppe Volger Deutsche bist
  115. Volgerdeutsche. Ja. Und heute kam ich mit diesem Buch stehen viele Geschichten gemeinsame Geschichte daтомив
  116. и близких сами лично пережили эту трагедию. ist von meinen Verbanden und deren Bekannten geschrieben. Das sind die
  117. Geschichten, Familiengeschichten aus ihrem Leben. Моя тётя Мария Грасмик, рождённая два детого года, сама лично рассказывала и
  118. записала в этой книжке, как с её слов всё это началось и что она пережила. Tante Maria Grasmik 29
  119. 1929 geboren hat alle diese Geschichte gesammelt und in diesem Buch zusammenfasst.
  120. когда пришёл приказ о том, что ээ пововские немцы, повозвские немцы будут вынужденно выселены в другие регионы, Казахстан, Киргизию или в Сибирь, ээ они
  121. начали собираться. Ээ приказ пришёл такого типа, что брать только документы. самое необходимое именно им сказали, что записать всякие все вещи, которые
  122. дорогостоящие просто на имдут квитанцию были, ну типа что для man hat nicht so viel Zeit gegeben. Sie sollten vor allem nicht viel mitnehmen
  123. und das was zu Hause wertvoll war sollte auf eine Liste erfasst werden. wird das später kompensieren.
  124. Станции станции поезда Банхофа не было. Их привезли на баржих собрали на берегу Волги и перевезли на баржилка
  125. в другой посёлок. lebte in einem Dorf, wo quasi keine Bahnanbindung war und deshalb wurden sie mit einem Schiff zu
  126. Wolge, привезли на кругому посёлку, где уже был бан, откуда их могли дальше переселять.
  127. Э, это был небольшой дорф, ээ, где уже люди были, покинувши этот регион, но животные все остались там. И когда их туда привезли, им навстречу вышли не
  128. люди изначально, а животные, коровы, козы, собаки. Они хотели есть, они хотели пить. Кто-то из них был привязан, оничали, кричали. Ну, а кто был отвязан,
  129. мог попить, но все были голодные. Sie hat dann während diese Deportation zum ersten Mal ein Dorf gesehen, wo quasi alle Einwohner bereits deportiert worden
  130. sind. Und äh als sie in diesem Dorf kamen, hat hat haben sie quasi viele Haustiere gesehen, die verh verhungert waren, die ja orientierungslos waren.
  131. Ich glaube, da waren auch die Kühe, die äh nicht gemolken wurden und auch gequält wurden. Да. И когда они это увидели, у них у всех слёзы на глазах
  132. наворачивались. Ээ, к ним вышел представитель от военного комитета или от от военных людей и спросил: "Кто из вас может даить
  133. корову? Кто из вас ээ может покормить свиней? У кого есть, ну, в этом как бы опыт? Многие люди повыходили, и им было каждому дано задание, комуть, кому
  134. подать. В общем, должны были за этими поухаживать. Ja, da kam ein Kommandant von diesem Dorf und hat gefragt, wer um diese Tiere kümmern kann und da haben
  135. sich paar Freiwillige gemeldet und sie haben dann quasi diese Tiere versorgt. Дорф со станции со станции поездов. Их собрали и повезли дальше. Повезли в
  136. Сибирь. Некоторых повезли в Казахстан, некоторых ещё куда-то дальше. Ну, в Среднюю Азию в основном. Ну, именно мою тётю и семью.
  137. Так, также моя мама и другие тёти были вместе. Их повезли в Сибирь, ээ, в посёлок, где тоже очень мало народу оставалось. Все были как бы
  138. на фронте уже, но все были русскоговорящие в этом посёлке. Äh, also drei, vier Tage später kam der Zug und sie wurden dann quasi mit diesem
  139. Zug alle äh alle mit Verwandten äh nach Sibirien und äh einige waren nach Mittel nach Zentralasien hingebracht, aber seine Familie kam dann alle kamen alle
  140. nach Sibirien in ein Dorf, wo nicht viele Bewohner waren. Viele Männer waren an der Front da und sie waren alle russisch sprecher.
  141. Alle russisch sprechen. Когда люди увидели, что привезли немцев, уже разговаривали немцы, немцы приехали, они начали от нас отстраняться. Мы мы
  142. подходили ближе, они от нас почему-то отходили. И и многие многие начали шептаться: "Это немцы". И это смешно действительно выглядит. Сейчас кто-то,
  143. наверное, в фильмах из вас видел, где шутили, наверное, партизаны, что у немцев есть рога. Действительно они начали спрашивать, есть ли действительно
  144. у немцев рога. Это действительно так. И именно к дедушке, к моему дедушке, к тётиному папе подходили и есть ли у него или нет. Also die
  145. Einheimischen haben dann erfahren es, dass die Deutsche waren und sie waren erschrocken, weil unter Russen war so die Glaube, dass alle deutsche Hörner
  146. haben und zu seinem Oper kamen die Russen und haben dann Kopf getastet, um zu überprüfen, ob die Hörner tatsächlich da sind. Мой дедушка очень хорошо
  147. говорил по-русски, хотя в посёлке и со своими родственниками разговаривали на немецком постоянно. Моя тётя учила в школе, потом
  148. русский язык. Ну, по-русски дедушка говорил очень хорошо. Его стали спрашивать: "Откуда вы тогда, если немец так хорошо говорите по-русски? И откуда
  149. тогда у нас в Советском Союзе немцы? Вы что, с Германии прямо приехали? Никто не знал, что имеются на Волге?
  150. Sein Opa konnte einer der wenige, der russisch konnte und ziemlich gut russisch konnte und die Einheimischen haben ihm gefragt, wo kommt ihr her? Äh,
  151. sie wussten gar nicht, dass in Sowjetunion äh zahlreiche deutsche Siedlungen waren und sie dachten, dass das sind die Deutsche, die aus
  152. Deutschland после того, как дедушка, ну, папа моей тёте начал с ними разговаривать, где-то шутить, где-то смеяться, они больше
  153. больше уже ставили ему в это же в этот же день доверять, больше больше спрашивать, расспрашивать. И вот так вот прошли первые первые дни, недели в
  154. знакомстве, в рассказах, в распросах о немцев. К нам приходили, спрашивали всё больше и больше нам доверяли. Но всё же было очень тяжело, потому что многие не
  155. доверяли, обзывали нас, кидали в нас камни и говорили, что у вашего фюрера вырос хвост. Ну не дума думаем, что и у вас скоро вырастет. Ну дети
  156. дразнили. Also nach und nach äh wurde Misstrauen gebrochen. Äh die Einheimischen haben dann uns mehr oder weniger akzeptiert,
  157. aber trotzdem haben uns missachtet und haben gesagt, dass bei uns demnächst Schwanze äh auch auf auchwachsen. Э, да, я бы много,
  158. много бы отсюда сказать, действительно, но не хочу так долго говорить, но сказав вкратце, моя тётя и также другие члены её семьи, мои родственники, те, кто
  159. вместе прибыли, получили, каждый получил задание, где они должны были работать, что они должны были делать. Более крепких мужчин, в том числе и моего
  160. дедушку, потом забрали в труд армию. Ээ, сами понимаете, что такое труд армия. тётю мою потом определили в школу, где она русский язык изучала, потому что она
  161. до этого на русском языке не говорила. И в общем жизнь шла вот таким вот образом, пока всё для них более не решилось, как бы в пятьдесят шестом году, сказала моя
  162. тётя и записала в этой книге и рассказывала много нам об этом вместе с моей мамой. Э, то есть вот такая вот маленькая история, которую
  163. я сейчас пытался рассказать с помощью жене. Я думаю, у каждого из вас на памяти есть. Кто-то вам рассказывал, кто-то от кого-то слышал, кто-то, может,
  164. где-то читал. Ээ, ну, действительно, очень трагичная история. Сейчас судить, ээ, как бы, кто в этом виноват, не нет смысла, но история
  165. трагическая, и это часть нашей истории, нашей общей истории. жить не дальше. Спасибо большое. Спасибо.
  166. Ganz kurz. Also irgendwie hab hat hat sich das Leben dann so weiterentwickelt. Äh letztendlich hat man für jeden für jeden Erwachsenen eine Arbeit äh
  167. eingewiesen. Die Kinder kamen zur Schule, um russisch zu lernen. Die erwachsene Männer wurden zur Trutam hingebracht und ja, das dauerte
  168. eigentlich bis 1955, bis die Lage sich verbessert hat und Alexier sagte das ja es ist unsere Geschichte, unsere gemeinsame
  169. Geschichte. 96.
  170. Ja, ich will auch unser herzliches Mitgefühl vom ganzen Generation Deutschland Landesvorstand mitteilen. Wir als junge Generation müssen und
  171. dürfen diese Geschichte nie vergessen. Aber was können wir in der Politik damit erreichen? Andreas Kit hat gerade schon
  172. angesprochen, mein Vorredner auch. Wir dürfen diese Geschichte niemals vergessen. Und das ist auch der Anspruch der Alternative für Deutschland. Wir
  173. müssen genau sowas in die Schulen tragen. Wir müssen Ahnenforschung an unsere Kinder weitertragen. Was passiert, wenn wir das nicht machen?
  174. Kinder denen ist deren Vorgeschichte egal. Was kommt dabei raus? Geschichtsvergessenheit. Wir sehen es in der Linksjugend, die in Chatgruppen
  175. schreibt: "Heil Stalin, sowas geht gar nicht." Und das kommt genau dann raus, wenn man keine keine richtige
  176. Geschichtsunterricht macht. Im Geschichtsunterricht wird einem nur beigebracht, der zweite Weltkrieg. Du als Deutscher bist schuld daran, dass so
  177. viele Juden gestorben sind. Aber in der Sowjetunion ist genau dasselbe passiert zu unserem eigenen Volk und das dürfen wir nie vergessen. Ich möchte es nicht
  178. zu lange machen, deswegen wir vergessen nicht und wir müssen es auch unseren Kindern beibringen. Danke schön.
  179. про стариков, как они ехали, как самых слабых выносили на каждой стоянке умерших и с голоду, и от инфекции и так далее.
  180. Всё было и в моей семье, ээ, у в семье моего отца каждый второй ребёнок из пяти детей оставилось только двое живы в семье моей матери из четырёх
  181. детей тоже только двое детей живы остались точно также они жили в этих землянках по нескольку лет которые потом не
  182. рыли своими руками и мечтали когда же они из этих землянок выберутся нане Also ich ich kann nur bestätigen, was gerade erzählt hat. Äh auch aus meine
  183. Familie haben mir meine Eltern äh alles so weiter erzählt. Viele Kinder haben das nicht überlebt. Äh etwa die Hälfte haben dann äh ja Leben verloren. Äh, ich
  184. kann auch bestätigen, dass ähm auch meine Vorfahren in diesen Erdlöchern lebten, die sie selbst mit eigenen Händen ausgegraben haben und haben nur
  185. gehofft, dass dieser Zeit endlich vorbei ist, dass die aus diesen Erdlöchern irgendwann mal zu normalen Leben wieder zurückkehren dürfen.
  186. Но я хочу сказать о другом. В то время, которое страшное время пережили мои родители,
  187. мои бабушка и дедушка, существовала в Советском Союзе немецкофобия, понимаете? И настраивали очень сильно из радио, из газет,
  188. отовсюду настраивали против нашего народа. Но когда я спросил своих стариков, почему у вас нет никакой ненависти к людям, они ответили просто:
  189. "А потому что мы выжили благодаря русским людям, которым простым людям, которые нам помогали выжить. Also diese Zeit kann man verzeichnen, dass äh in
  190. sowjetische Gesellschaft äh durch Medien, durch Politiker äh so ein Hass gegen Deutsche verbreitet wurde, so eine deutsche Phobie. Äh und
  191. äh ja, ich fragte meine Vorfahren, warum habt ihr kein Hass gegen Russen? Und sie sagten ganz einfach, weil wir überlebt haben und wir haben es überlebt wegen
  192. einfachen russischen ja bauern, Leuten. Ja, die geholchen haben. У меня пример перед глазами. Мы жили на улице, где в основном жили русские люди.
  193. И немного нас, немцев было. Мои старики, мои родители, бабушка и дедушка, пользовались, ну, просто каким-то высочайшим уважением вот на этой улице.
  194. И у них были настолько дружеские связи с русскими людьми. Они мылись в одной бане, они делились молочком, овощами,
  195. картошечкой, всем друг другу передавали. Они помогали друг другу. их уважали, и никакой немецкофобии вот в нашем, на нашей улице не было. Находились, конечно
  196. же, прошу прощения, идиоты, которые фашисти или нас и так далее, но с ними разбирались не мы, а русские люди, наши друзья, наши общие знаки. Они с ними
  197. разбирались уже, не мы, нам нельзя было. А вот те же русские люди с теми, с которыми мы дружили, а их было абсолютное большинство, разбирались с
  198. этими идиотами. Also bei uns auf der Straße im Dorf, da waren überwiegend Russen, da lebten Russen und paar wenige Deutsche, aber wir waren alle wie eine
  199. Familie, haben alles so untereinander getauscht, haben so ja, also sehr freundliche, sehr nah Verbindungen gehabt und die paar Idioten, die uns
  200. irgendwie als Faschisten bezeichnen, bezeichnet haben, äh mit diesen paar Idioten haben selbst die Russen dann äh
  201. Я хотел бы перекинуть мостик нашу сегодняшнюю с вами жизнь. Русофобии хватает в Германии тоже достаточно в последние годы. К сожалению, она очень
  202. усилилась, способствует этими все средства массовой информации, играет в этом свою очень нехорошую, мягко говоря, роль. Но
  203. давайте вот я никогда не забуду того, как русские люди помогали выживать немцев в в Советском Союзе. И не сомневаясь, что здесь в Германии не
  204. меньше нормальных хороших людей, которые не позволят этой русофобии зайти слишком далеко и устроить нечто такое вроде геноцида. В этом я не сомневаюсь
  205. нисколько. Поэтому, собственно говоря, наверное, об этом и надо помнить, что политики могут вытворять всё, что угодно, но нам с вами просто нужно
  206. оставаться нормальными людьми, такими как бы родители, наши предки. Heutzutage sehe ich, dass auch in deutsche Gesellschaft gewisse
  207. Russophobie verbreitet wird durch Medien, durch Politik, aber ich erinnere mich an meine an unsere Situation, als damals die einfache
  208. russische Leute uns geholfen haben, uns ermöglicht haben zu überleben. Und deshalb äh möchte ich, dass diese Hass gegen Russen hier nicht weitergetragen
  209. wird und ich hoffe auf gesunden menschlichen Verstand, dass sowas hier nicht passieren kann.
  210. Das ist unseren Idioten, die an der Regierung sind. Ja, liebe Leute,
  211. wer mich noch nicht kennt, möchte mich erstmal vorstellen. Mein Name ist Eugenbrit
  212. 95 in Deutschland. Ich bin als zehnjähriger Junge hier rüber gekommen aus Sibirien aus der ewigen Verbannung meiner Großeltern, Eltern
  213. und wir durften Sibirien ja erst 91 wieder Richtung Wolga verlassen. Da wollte aber keiner mehr hin, weil es gab schon Reisen an die Wolga. Wir waren
  214. da nicht willkommen. Der älteste Bruder meines Opas ist mal aufgebrochen nach einer der Kommatur. Das muss in den 70ern, 80ern gewesen
  215. sein, weil er musste seine Heimat in die Wolga ja schon als erwachsener junger Mann verlassen und dann nach der Ankunft in Sibirien wurde er gleich ins Lager
  216. gesteckt in die Trutarmee und ihm schmerzte die Seele, ihm schmerzte immer noch das Herz. Er wollte sein
  217. ganzes Leben lang wollte er zurück. Er hat es tatsächlich geschafft, sein Heimatort noch mal zu finden, zu besuchen.
  218. Man war aber nicht erfreut, dass er da war. Er wurde von den neuen Bewohnern mit Mistgabeln vertrieben, als er sein Elternhaus
  219. besuchten wollte. Ja, hat er musste umkehren und wieder zurück nach Sibirien. Das ist nur ein kleiner Beispiel. dieses
  220. Leid, dieses unermässliche Leid, was unserem Volk wiederfahren ist, unschuldig und die Kraft, die sie aufgebracht haben
  221. in den Lagern in Sibirien, in den Erdlöchern Simlanki, in denen sie gelebt haben oder leben mussten, wo sie mit nackten Händen die gefrorene Erde und
  222. den Schnee beiseite schaffen mussten, um zu überleben. Das stimmt einen traurig. Das Ziel des Ganzen war jedoch nicht einfach nur die
  223. Deutschen von der Wolger zu vertreiben und diese Region mit anderen Völkern zu besiedeln. Das Ziel war es,
  224. den Menschen die Heimat und die Identität zu nehmen. Ich werde gleich noch Parallelen zu heute aufführen, die wir heute in
  225. Deutschland erleben. Den Raub der deutschen Identität, der Kultur und auch der Sprache teilweise dadurch,
  226. dass man immer öfter, immer häufiger die deutsche Sprache verbandt und Englisch einsetzt.
  227. Es war halt so, dass die Deutschen, den Kommunisten schon immer ein Dorn im Auge waren. Das hat nicht viel mit dem 28. August 41 zu
  228. tun. Die Deportationen und die Vertreibung und die Erschießungen, die haben schon viel früher stattgefunden und die fanden auch
  229. in Sibirien statt. Stalin hat damals alles, was in seinen Augen nicht zu verlässig, nicht sozialistisch, nicht kommunistisch
  230. genug war, hat er schon in den 30er Jahren angefangen zu vertreiben und nach Sibirien nach Kasachstan umzusiedeln. Das ging 1933
  231. in Volunien, in Basarabien, in der Ukraine, am schwarzen Meer ging das los. Die Leute wurden in Kasachstan in
  232. Karaganda angesiedelt. Karaganda ist, da gab's ein Karaganda, viele kennen das von euch, Karlak, das Lager von Caraganda. Das Lager von
  233. Caraganda war 500 km lang. kann man sich gar nicht vorstellen. 500 km langes Lager und alle Siedler, alle Menschen, die dort lebten, waren alles politische
  234. Gefangene. Also ganz Nordkasachstan und auch teilweise Sibirien, was dort von Europäern besiedelt ist, das sind alles politische Strefflinge
  235. und das waren alles unzuverlässige Sowjetbürger in den Augen des Kommunismus.
  236. Heute erleben wir das gleiche. Sobald man anfängt hier von also außerhalb einer kleinen Gruppe, wie wir hier heute stehen, sondern
  237. sobald man anfängt von der Bühne aus für Identität, für ein Volk, für ein deutsches Volk, für ein einiges deutsches Volk zu
  238. sprechen und zu werben, muss man damit rechnen, dass man ins Visier der Regierung kommt. oder halt deren Handlange. Genauso ist
  239. das in Sibirien ja auch bzw. Weise in der Sowjetunion auch gewesen. Das Paradoxe war, aber das ist die Geschichte der Russlanddeutschen,
  240. die wurden von Anfang an auf den Arm genommen. Das fing damals schon mit der Zarin, mit Katharina der Große ging das los,
  241. als sie die boten in die Königreiche, das Deutschland, was wir heute kennen, gab's damals ja noch nicht.
  242. Als sie die Boten ins Königreich Bayern nach Schwaben nach Sachsen losgeschickt hat, wurde den ja versprochen, dass sie
  243. Freiheit erwartet. Das für die schon für die Siedler, für die Kolonisten, die neen nannten sich ja Kolonisten, ja, unsere Vorfahren,
  244. dass für die schon vorbereitet wurde oder vorbereitet wird. Im Endeffekt wurde durch die Ansiedlung der Deutschen
  245. an der Wolger wurde einfach nur eine Barriere geschaffen, damit die damals nannte man sie Kirgisen, damit sie keine Überfälle auf die
  246. russische Bevölkerung machen, damit die Zarin eine Grenze ziehen konnte. Bis hierhin geht mein Zahnreich. Das heißt, die Deutschen waren und unsere Vorfahren
  247. waren schon immer sehr gutgläubig, aber auch hatten einen Drank nach Freiheit und Selbstbestimmung. Und damals zählte die die äh damals hatte die Religion
  248. einen viel höheren Wert als heute. Deswegen hatten man an der Wolger ja auch unterschiedliche Sprachen. Es gab einmal die Katholiken, die Lutheraner
  249. und die Minoniten. Die kamen alle aus den unterschiedlichsten Gebieten aus Deutschland, aus dem heutigen
  250. Deutschland, aus unterschiedlichen Königreichen, Fürstentümern. Jeder hatte seine eigene Tradition. Jeder hatte seine eigene
  251. Religion, aber auch Sprache. Meine Großmutter väterlicherseits konnte sich in Sibirien
  252. nicht mit meiner Urgroßmutter mütertlicherseits auf Deutsch nicht unterhalten, weil väterlicherseits sind alle von der
  253. Wolge stamm aus der heutigen Pfalz damals Königreich Bayern.
  254. Die hatten einen anderen Dialekt als meine Urgroßmutter. Die kam aus Norddeutschland und lebten bis zur Übersiedlung nach Sibirien in
  255. der Ukraine. Die hatten einen ganz anderen Dialekt und deswegen stehen wir heute hier und sprechen ein gebrochenes Deutsch. Viele
  256. beherrschen die deutsche Sprache gar nicht, weil ihren Eltern und ihnen selbst die Identität, die Heimat und die Sprache genommen wurde. Was uns heute
  257. hier verbindet, ist nicht die gemeinsame Heimat. Die gemeinsame Heimat hatten unsere Großeltern, Urgroßeltern an der Wolga, am schwarzen Meer, im Kaukasus in
  258. der Ukraine. Das war deren Heimat. Es ist nicht mehr unsere Heimat. Unsere Heimat ist da, wo wir unsere kindliche Erinnerung haben. Was uns aber alle ein,
  259. ist die Geschichte, ist das Schicksal. Das Schicksal ein uns, nicht die Heimat. Die Heimat haben wir hier in Deutschland wiedergefunden und deswegen stehen wir
  260. ja auch hier, weil wir diese Heimat bewahren wollen und für unsere Kinder auch weitergeben möchten und zwar sicher eine sichere Heimat.
  261. Ohne Konflikte in Freiheit. Das deutsche Volk hatte schon immer den Drank nach Freiheit. Deswegen sind die Deutschen auch überall in der Welt
  262. vertreten. In Südamerika, in Nordamerika. In Nordamerika stellten die Deutschen auch eine der größten Bevölkerungsgruppen. Wenn ich mich nicht
  263. irre, waren das um die 40%. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Deutsch auch in Amerika verboten. Das heißt, man kann jetzt nicht die Schuld am Raub der
  264. deutschen Identität nur den Kommunisten in die Hand legen. Die Demokraten in Amerika haben es genauso gemacht. Die haben den Deutschen
  265. auch die Identität geraubt. Man hat alles Deutsche auch in US in den USA nach dem ersten Weltkrieg hat man auch genommen. Deswegen, wenn man heute durch
  266. die Welt reißt, findet man viel mehr Deutscht tun im Osten und in Südamerika als in Nordamerika, obwohl der Großteil der Amerikaner deutsche Wurzeln hat.
  267. Und äh das ist ein Trauerspiel. Das gleiche erleben wir heute ja auch. Man zwingt uns Kriege auf. Die Regierungen werden in meinen Augen, das ist meine
  268. persönliche Meinung, fremd gesteuert, um das deutsche Volk wieder in Fesseln zu legen und wieder in Schach zu halten, weil
  269. Deutschland und das Volk einfach zu stark und zu frei wurden und wollten in der Welt und Deutschland hatte alle Möglichkeiten in der Welt mitzureden,
  270. eine Botschaft überzubringen. mit den aktuellen letzten zwei Regierungen oder ich sag mal seit Merkel sind wir können wir nicht mehr mit reden
  271. auch wirtschaftlich nicht politisch nicht mehr eine Lachnummer und wirtschaftlich steht Deutschland vor dem Ruin ja
  272. und we also was ich noch sagen wollte man spricht ja immer sobald man anfängt Deutschland und Freiheit zu verteidigen. kommt man
  273. automatisch dazu, dass man irgendwo verdächtigt wird, Antisemit zu sein. Ja, es
  274. gab Verbrechen, aber es gab Verbrechen nicht nur an Juden, es gab auch Verbrechen an Russen, an Slaven und an anderen
  275. Völkern. Das was der Stadt Israel heute macht, darf man nicht kritisieren,
  276. weil da kommt dann die Frage auf, dass die Deutschen ja so viele Juden auf dem Gewissen haben. Aber im zweiten Weltkrieg und auch im
  277. ersten Weltkrieg sind Millionen Russen oder Sowjetbürger ums Leben gekommen und in der Öffentlichkeit darf man sich da in die Richtung äußern
  278. bzw. Die Presse äußert sich russophob, teilweise sogar offen russophob, abwertend in der Presse. Wir müssen aber unterscheiden zwischen
  279. Menschen und Politikern. Als meine Großeltern von der Wolga nach Sibirien deportiert wurden, kamen sie in die Gegend von
  280. Barnaul. Mein Großvater war zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alt. Die Familie war groß. Sie wurden an
  281. einer Bahnstation, an einem Bahnhof von einem Kutscher mit einem Pferdeschlitten abgeholt im tiefsten Winter. Meine Uroma Schlitten, alles was nicht
  282. mehr laufen konnte kam auf den Schlitten. Und mein Opa als vierjähriger Junge musste dem Pferdeschlitten hinterherlufen. Da hat der Kutscher
  283. gesagt: "Wenn du stehen bleibst, kommen die Wölfe, die riechen das." Und in der Steppe gab es Wölfe zu dem Zeitpunkt. Wo ist meine Familie untergekommen? Bei
  284. einer russischen Frau, deren Ehemann und Sohn 41 an der Front bereits gefallen waren. Und sie hat die deutsche Familie, die
  285. kein Wort Russisch sprach, aufgenommen, aufgewärmt und mit ihnen alles geteilt, was sie hatte.
  286. Das Ganze sollte eine Mahnung sein, dass wir hier, ich sehe, wir werden immer weniger, wir waren schon mal mehr, aber es sind immer
  287. ja Gesichter, die älter werden. Ich vermisse die jungen Leute unter uns. Diese Erinnerung müssen wir an die jungen
  288. Leute herantragen. Deswegen habe ich heute meine beiden Söhne dabei, damit sie wissen, warum wir hier stehen, wofür wir hier stehen und wir stehen hier für
  289. die nächsten Generation, damit wir aus der Geschichte unsere Lehren ziehen und damit sich diese Geschichte nicht mehr wiederholt. Vielen
  290. Dank. Es tripelt und stolpert bei Schnee und bei Wind. Auf sibirischen Wegen ein deutsches Kind. Die Eltern, die nahmen
  291. man ihm weg mit Gewalt und Oma krank und der offen ist kalt. Drei Tage kein Brot mehr im ganzen Haus, da triebt es der Hunger um betteln hinaus. Fremd ist ihm
  292. die Sprache im weltfremden Ort. Es kennt nur ein einziges russisches Wort. Statt Brot sagt jetzt klebt und sein Händchen streckt vor. steht frierend vergebens
  293. vor manchfremden Tor. Man stoßt es und jagt es mit Rohungen fort. Verschwinde, Verfluchter, zieh weg aus dem Ort. Ihm schwindelt vor Hunger, die Kraft
  294. geht ihm aus. Der Abend wird schieb es zum Dorfe hinaus. Die Nacht ist so dunkel und frostig der Wind. Sibirische Straßen gefahren sind. Der Sturm rast
  295. vorüber, die Wolken ziehen ab. Am Wrand erstarrt liegt ein Kind ohne Grab. Sein fliehendes Handchen zum Himmel gestreckt von schneeweißem
  296. Leichtuch gnadig bedeckt. Ja. Und an diese Stelle bitte ich um eine Minute Stille. Okay.

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