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Geschichte der Stadt Frankfurt (Oder)

Der Fliegerhorst bestand am Ende des Ersten Weltkrieges aus einer Flugzeugwerft, zehn Flugzeughallen, einem Fahrzeugschuppen und einem Kriegsdepot, zusammen ein …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Ursprung und mittelalterliche Stadtentwicklung
  2. 2. Hanse, Universität und frühe Neuzeit
  3. 3. Vom 17. Jahrhundert bis zu den Napoleonischen Kriegen
  4. 4. Verwaltungszentrum, Industrialisierung und Weimarer Zeit
  5. 5. Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
  6. 6. Grenzstadt, DDR und Zeit nach 1989

Ursprung und mittelalterliche Stadtentwicklung

Die Geschichte Frankfurts (Oder) beschreibt die Entwicklung des heutigen Stadtgebiets von der frühen Besiedlung bis zur Gegenwart. Die Stadt entstand an einer günstigen Oderquerung: Nach 1200 erschwerte der steigende Wasserstand von Ostsee und Oder den breiten Lebuser Bruch, während sich das Odertal bei Frankfurt auf etwa 2 km verengte. Dadurch wurde der Übergang leichter passierbar und die Verbindung zur Spree sowie weiter über Havel und Elbe nach Magdeburg verkürzt. So entwickelte sich eine Kaufmannssiedlung.

Der Name „Vrankenforde“ ist nicht sicher erklärt. „Franken“ konnte damals allgemein deutsche Kaufleute bezeichnen, „Furt“ bedeutet eine flache Stelle zur Flussüberquerung; eine solche flache Oderstelle ist bei Frankfurt jedoch nicht belegt. Heinrich I. aus dem Geschlecht der Schlesischen Piasten förderte die Siedlung und verlieh ihr 1225 Markt- und Niederlagsrecht. Das Niederlagsrecht verpflichtete durchziehende Händler, ihre Waren vor Ort anzubieten. Um 1226 entstand mit einer Nikolaikirche ein Vorgängerbau der heutigen Friedenskirche.

1249/1250 gelangten der Magdeburger Erzbischof Wilbrand von Käfernburg und die askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. in den Besitz des Landes Lebus. Am 12. Juli 1253 stellte Johann I. auf der Burg Spandau die Stadtgründungsurkunde aus. Für Frankfurt sollte das Berliner Stadtrecht gelten, das vom Magdeburger Stadtrecht abgeleitet war. Eine ergänzende Urkunde vom 14. Juli 1253 sicherte der Stadt „Vrankenvorde“ das alleinige Niederlagsrecht in ihrem Umkreis und zusätzliches Land rechts der Oder. Das älteste überlieferte Stadtsiegel stammt von 1294; aus ihm leitet sich das heutige Stadtwappen ab, das Originalsiegel ist seit 1945 verschollen.

Im 14. Jahrhundert geriet Frankfurt in politische Konflikte zwischen Markgrafen, Kaiser, Papst, Polen, Litauern und dem Bischof von Lebus. 1328 besiegten Frankfurter bei Tzschetzschnow, heute Güldendorf, Teile eines polnisch-litauischen Heeres. 1334 brannten sie nach Streitigkeiten mit Bischof Stephan II. dessen Residenz Göritz mit Domkirche und Schloss nieder. Wiederholt wurde die Stadt mit dem kirchlichen Bann belegt. 1348 hielt Frankfurt in der Krise um den falschen Woldemar zu Markgraf Ludwig dem Älteren. Kaiser Karl IV. belagerte die Stadt erfolglos. Als Gegenleistung erhielt Frankfurt wichtige Rechte, darunter Mühlenrechte, Geleit und Erlass der Urbede, einer landesherrlichen Steuer. 1354 wurde der päpstliche Bann aufgehoben.

Hanse, Universität und frühe Neuzeit

Frankfurt gehörte spätestens 1430 zur Hanse, denn es wurde in den Akten der Lübecker Tagfahrt genannt, an der nur Hansestädte teilnehmen durften. 1432 brannten die Hussiten die Gubener Vorstadt und das Kartäuserkloster nieder, scheiterten aber am 13. April 1432 am Angriff auf die Stadt selbst. Ende des 15. Jahrhunderts war die 36 ha große Stadt von einer 2,5 km langen Stadtmauer mit drei Toren und 50 Wachhäusern und Türmen umgeben. 1496 verlor Frankfurt durch die Stärkung der kurfürstlichen Zentralgewalt die Freiheit der Ratswahl und das Oberste Gericht und musste wieder Urbede zahlen.

1506 wurde die Universität Alma Mater Viadrina eröffnet. Die Stadt hatte 1.100 Schock Groschen in das Hauptgebäude investiert. Am 26. April 1506 fand die feierliche Eröffnung in Anwesenheit von Kurfürst Joachim I. und Albrecht statt. Im ersten Jahr kamen 950 Akademiker, darunter Ulrich von Hutten; erster Rektor war der Theologe Konrad Wimpina. Die Viadrina wurde ein wichtiger Bildungsort. Johannes Aesticampianus lehrte Poetik, Rhetorik und als erster Gelehrter dort auch Griechisch, verließ Frankfurt aber 1508 nach Streit mit Wimpina.

Die Reformation erreichte Frankfurt früh: Nach Martin Luthers Thesen von 1517 veranstaltete die Universität am 20. Januar 1518 eine Disputation vor 300 Mönchen. Die gegen Luther gerichteten Thesen des Dominikaners Johannes Tetzel hatte Konrad Wimpina verfasst; die Versammlung erklärte Luther für widerlegt. Viele Studenten wandten sich danach jedoch von Frankfurt ab und gingen nach Wittenberg. Im selben Jahr schied Frankfurt auf Wunsch Kurfürst Joachims I. förmlich aus der Hanse aus. 1535 gründete Jodocus Willich in Frankfurt mit dem „convivium musicum“ die erste bürgerliche Musiziergemeinschaft Deutschlands.

Der Dreißigjährige Krieg traf Frankfurt schwer. 1626 erreichte der Krieg die Stadt, als Truppen Peter Ernsts II. von Mansfeld nach Osten flohen. 1631 wurde die strategisch wichtige Festungsstadt von schwedischen Truppen Gustav II. Adolfs erobert. Nach der Erstürmung kam es zu Plünderungen; anschließend brach die Pest aus, der fast 4000 Frankfurter zum Opfer fielen. Bis 1648 sank die Einwohnerzahl von etwa 12.000 auf 2.366. Wirtschaftlich erholte sich Frankfurt von Kriegskontributionen nicht mehr vollständig, auch wenn die Universität wieder Bedeutung gewann und 1648 250 Studenten immatrikuliert waren.

Vom 17. Jahrhundert bis zu den Napoleonischen Kriegen

Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieb Frankfurt ein wichtiger Bildungs-, Verwaltungs- und Garnisonsort. Johann Christoph Bekmann wirkte ab 1659 an der Viadrina, wurde 1663 erster Bibliothekar, 1667 Professor für Griechisch und 1678 außerordentlicher Professor für Geschichte. Er veröffentlichte einen frühen gedruckten alphabetischen Bibliothekskatalog der Universität. 1661 öffnete in Frankfurt das erste Postamt der Stadt, nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm eine Poststrecke von Berlin nach Breslau eingerichtet hatte.

1668 führte Matthäus Gottfried Purmann in Frankfurt die erste erfolgreiche Bluttransfusion vom Lamm auf einen Menschen auf deutschem Boden durch. 1694 wurde mit dem Friedrichsgymnasium die erste Schule Brandenburgs eingeweiht, rund 23 Jahre vor Einführung der allgemeinen Schulpflicht. Die Universität zog weiterhin bedeutende Gelehrte an, darunter Bernhard Friedrich Albinus, Samuel von Cocceji, Carl Philipp Emanuel Bach und Alexander Gottlieb Baumgarten.

Im 18. Jahrhundert war Frankfurt auch von Krieg und Katastrophen betroffen. 1723 zerstörte ein Großbrand in der Lebuser Vorstadt 84 Häuser und tötete acht Menschen. Im Siebenjährigen Krieg besetzten 1759 russische und österreichische Truppen die Stadt und verlangten hohe Kontributionen, die durch Verhandlungen von 600.000 Thalern und einer zweiten gleich hohen Forderung auf insgesamt 100.000 Thaler gesenkt wurden. Am 12. August 1759 erlitt Friedrich II. nahe Frankfurt in der Schlacht bei Kunersdorf seine schwerste Niederlage gegen Russen und Österreicher; 19.000 Mann starben. 1785 überschwemmte ein Dammbruch die Dammvorstadt. Garnisonskommandant Leopold von Braunschweig starb, als sein Kahn auf dem Weg zu Rettungsarbeiten umschlug. Die später verbreitete Heldengeschichte um seine Rettungstat wurde im Artikel als Legende beschrieben.

Während der Napoleonischen Kriege war Frankfurt ab Oktober 1806 Garnisons- und Etappenort der Napoleonischen Armee. 1811 wurde die Brandenburgische Universität Frankfurt nach Breslau verlegt; ein Grund war die 1810 von Wilhelm von Humboldt in Berlin eröffnete Universität. Nach Napoleons Russlandfeldzug zogen Anfang 1813 Reste der französischen Armee durch Frankfurt und brannten Ende Februar aus Angst vor russischen Truppen die Oderbrücke ab. Nach dem königlichen Aufruf „An mein Volk“ vom 17. März 1813 bildete sich eine freiwillige Landwehr unter Hauptmann Heinrich Karl Ludwig Bardeleben.

Verwaltungszentrum, Industrialisierung und Weimarer Zeit

Als Ersatz für den Verlust der Universität wurde Frankfurt zum 1. Januar 1816 Sitz der Regierung des neuen Regierungsbezirks Frankfurt und eines Oberlandesgerichtes. Der ebenfalls 1816 gebildete Kreis Frankfurt umfasste die Stadt und umliegende Gebiete aus den Kreisen Lebus und Sternberg. Zum 1. Januar 1827 wurde der Kreis wieder aufgelöst; Frankfurt war danach wieder kreisfrei, blieb aber Kreisstadt des Kreises Lebus.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Frankfurt als regionales Verwaltungs- und Verkehrszentrum. 1838 wurde ein von der jüdischen Gemeinde finanziertes Jüdisches Krankenhaus mit 15 Betten eingeweiht. 1842 wurde die Bahnlinie Berlin–Frankfurt (Oder) eröffnet. 1850 entstand eine Oberpostdirektion. 1891 war das Telefonnetz der Stadt betriebsbereit, 1895 wurde die erste steinerne Oderbrücke eingeweiht. Ab 1897 nahm das Elektrizitätswerk den Probebetrieb auf, und am 22. Januar 1898 begann der elektrische Straßenbahnbetrieb. 1895 gründete Leopold Heilborn die Märkische Kerzenfabrik Heilborn & Co., die später zu einer der größten Seifenfabriken Deutschlands wurde.

Zwischen 1900 und 1933 war Frankfurt von moderner Infrastruktur, Luftfahrt und den Folgen des Ersten Weltkriegs geprägt. 1911 landete erstmals ein Flugzeug in Frankfurt, 1914 wurde ein Flugstützpunkt eingeweiht. Nach dem Ersten Weltkrieg verlangte eine Entente-Kommission 1920 den Abbau der Gebäude und die Auslieferung der Flugzeuge und Fahrzeuge. Zwischen 1919 und 1926 kamen 8.254 Flüchtlinge aus an Polen gefallenen Gebieten nach Frankfurt. Der Verlust dieser Ostgebiete bedeutete starke wirtschaftliche Einbußen: Kartoffelmehlfabriken verloren 57,5 % ihrer Absatzmärkte, Getreide- und Viehhandel über 60 %. Auch auf der Bahnstrecke Frankfurt–Posen gingen 1928 gegenüber 1913 die Personentransporte um 40 % und die Gütertransporte um über ein Drittel zurück.

1924 fand die Ogela, die Ostmarkschau für Gewerbe und Landwirtschaft, statt. Fast 100.000 Menschen besuchten sie, doch trotz Zufriedenheit der Veranstalter und städtischer Hoffnungen wurden keine Industriebetriebe angelockt. 1927 erhielt Frankfurt ein Wählamt, die Telefonanschlüsse stiegen auf 3.000, und die Leitungen wurden zunehmend unterirdisch verlegt. 1930 wurde eine Baugewerkschule eingeweiht.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

In der Zeit des Nationalsozialismus war Frankfurt politisch und militärisch in das NS-System eingebunden. Von 1927 bis 1933 war die Stadt Gauhauptstadt des NS-Gaus Ostmark, bevor dieser mit Brandenburg zum Gau Kurmark zusammengeschlossen wurde. 1933 wurde der NSDAP-Reichstagsabgeordnete Martin Albrecht Oberbürgermeister; 1943 wurde er wegen Bestechlichkeit im Amt abgesetzt und zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Seit dem 15. Oktober 1935 lag nach Wiedereinführung der Wehrpflicht der Stab der 3. Infanterie-Division in Frankfurt, weitere Einheiten waren dort stationiert. 1936 wurde der Fliegerhorst durch die Reichswehr neu belebt. 1937 wurde die Autobahn nach Berlin eingeweiht, 1939 hatte die Stadt etwa 7.500 Telefonanschlüsse.

Bis 1945 blieb Frankfurt zunächst weitgehend von Luftangriffen verschont, da es kaum wichtige Industrie- oder Militäranlagen gab. In der Nacht vom 25. zum 26. August 1940 richteten vier britische Bomben nur geringen Schaden an. Am 15. Februar 1944 griffen 24 Avro-Lancaster-Bomber die Stadt an, aber nur fünf warfen Bomben über Frankfurt ab. Ziele waren eine vermutete Daimler-Benz-Fabrik und der Rangierbahnhof. 58 Menschen starben. Das Humanistische Friedrichsgymnasium wurde schwer beschädigt. Viele Ausgebombte aus anderen Städten wurden nach Frankfurt evakuiert: Am 30. Dezember 1944 waren es 6.625, davon 4.404 aus Berlin.

Mit der sowjetischen Weichsel-Oder-Operation Anfang 1945 erreichte eine große Flüchtlingswelle Frankfurt. Insgesamt zogen 264.000 bis 300.000 Flüchtlinge durch die Stadt. Am 26. Januar 1945 wurde Frankfurt zur Festung erklärt. Die Dammvorstadt sollte als Brückenkopf dienen und wurde Anfang Februar geräumt. Am 16. April begann die sowjetische Großoffensive gegen Berlin mit Trommelfeuer auch auf Frankfurt. Am 19. April sprengte die Wehrmacht die Oderbrücke. Am 21. April wurde der Festungsstatus aufgehoben, am 22. April begann der Rückzug der deutschen Truppen. Sowjetische Luftangriffe am 22. und 23. April umfassten 343 Einsätze auf Frankfurt und Beeskow mit 260 t Bomben. Am Morgen des 23. April erreichten sowjetische Soldaten die Stadt. Durch Bomben und spätere Brandstiftungen wurde die Innenstadt zu 93 % zerstört. Zur Ursache der Brände nennt der Artikel widersprüchliche und unsichere Angaben.

Grenzstadt, DDR und Zeit nach 1989

Nach Kriegsende wurde Frankfurt Teil der Sowjetischen Besatzungszone. Schon im Mai 1945 stellte eine provisorische Brücke die Verbindung zur Dammvorstadt wieder her. Nach dem Potsdamer Abkommen wurde Frankfurt Grenzstadt: Die Dammvorstadt wurde abgetrennt, innerhalb von zwei Tagen geräumt und unter polnische Verwaltung gestellt. Daraus entstand die heutige Nachbarstadt Słubice. Im Heimkehrerlager Gronenfelde wurden in den folgenden Jahren über eine Million Kriegsgefangene aus östlichen Kriegsgebieten nach Deutschland zurückgeführt.

1952 wurde in Frankfurt der Vertrag über die Markierung der Staatsgrenze der DDR zu Polen unterzeichnet. Die Bundesrepublik erkannte diese Grenze bis 1970 im Warschauer Vertrag nicht an, endgültig erst 1990. Ebenfalls 1952 wurde Frankfurt nach Auflösung der Länder in der DDR Bezirksstadt des Bezirks Frankfurt (Oder). Die SED-Bezirksleitung, die Bezirksparteischule und die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit prägten die Stadt als Verwaltungszentrum. 1980 gab es in Frankfurt 465 konspirative Wohnungen des Ministeriums für Staatssicherheit.

Der Wiederaufbau nach 1945 veränderte das Stadtbild stark. Das Zentrum wurde in den 1950er und 1960er Jahren unter weitgehender Aufgabe des alten Stadtgrundrisses neu aufgebaut; nur wenige historische Gebäude wie das Rathaus wurden wiederhergestellt. In den 1970er und 1980er Jahren entstanden große Neubaugebiete in Plattenbauweise. 1957 wurde die Autobahnbrücke über die Oder fertiggestellt.

Während der Friedlichen Revolution folgten am 1. November 1989 etwa 35.000 Menschen einem Aufruf des Neuen Forums zu einem Protestmarsch gegen die SED. Der langjährige SED-Oberbürgermeister Fritz Krause trat im Februar 1990 zurück; Wolfgang Denda von der SPD wurde von 1990 bis 1992 erster Oberbürgermeister nach der Wende. Mit der Wiedererrichtung der Länder 1990 kam Frankfurt wieder zum Land Brandenburg. Am 15. Juli 1991 wurde die Europa-Universität Viadrina offiziell neu gegründet. Im September 1994 verließ der letzte Soldat der Russischen Armee die Stadt. Ab 2001 begann ein groß angelegter Abriss vor allem von DDR-Plattenbauten; bis einschließlich 2005 verlor Frankfurt dadurch 3.500 Wohnungen.

Zur Religionsgeschichte gehört besonders das Judentum: Seit spätestens 1294 lebten Juden in Frankfurt, ihre Zahl blieb wegen Pogromen und Vertreibungen relativ gering. Ab den 1590er Jahren war der hebräische Buchdruck bedeutsam. Die letzte erhaltene Synagoge wurde um 1950 abgerissen, der jüdische Friedhof liegt seit 1945 auf dem Gebiet von Słubice und wurde 1975 weitgehend eingeebnet. Seit 1998 gibt es wieder eine jüdische Gemeinde mit Bethaus und neuem Friedhof.

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