Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Geschichte der Niederlande

Im Jahr 1830 kam es in den katholischen, großenteils französisch geprägten südlichen Niederlanden zum Aufstand gegen die Zentralregierung (Belgische Revolution) …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Frühgeschichte und mittelalterliche Ordnung
  2. 2. Burgundische Einigung und niederländischer Aufstand
  3. 3. Goldenes Zeitalter, Kriege und französische Herrschaft
  4. 4. Monarchie, Belgien und Demokratisierung
  5. 5. Zweiter Weltkrieg, Besatzung und Kolonialverlust
  6. 6. Nachkriegsentwicklung bis zur Gegenwart

Frühgeschichte und mittelalterliche Ordnung

Die Geschichte der Niederlande umfasst die Entwicklung des europäischen Teils des Königreichs von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Das flache Land an Nordsee, Rhein, Maas, Schelde und Ems war nach der letzten Kaltzeit von Sümpfen und Überschwemmungen geprägt. Es war zunächst vor allem auf höher gelegenen Flächen bewohnbar. Ein vor der Küste Zeelands entdeckter Überrest des Neandertalers „Krijn“ wird auf 50.000 bis 60.000 Jahre geschätzt. Bedeutende jungsteinzeitliche Zeugnisse sind die hunebedden, große steinerne Grabmonumente in Drenthe.

Ab etwa 50 v. Chr. eroberten die Römer den Süden und gründeten unter anderem Utrecht, Nijmegen und Maastricht. Das Gebiet gehörte zu den Provinzen Germania inferior und Belgica; der Rhein bildete die Grenze. Der friesisch geprägte Norden blieb meist außerhalb des Römischen Reiches. Seit etwa 290 drangen Franken in die Gebiete südlich des Rheins ein. 355 wurden sie als foederati, also verbündete Gruppen, zugelassen.

Nach dem Ende des Römischen Reiches lebten Friesen an der Küste, Sachsen im Osten und Franken im Süden. Die Franken dehnten ihr Reich seit dem Sieg Chlodwigs über Syagrius 486 aus, unterwarfen um 700 die Friesen und besiegten unter Karl dem Großen die Sachsen. Damit ging die Christianisierung Frieslands und Sachsens einher.

Durch die Teilungen des Frankenreichs gelangte Lotharingien im 9. Jahrhundert zum Ostfrankenreich und später zum Heiligen Römischen Reich. Dort gewannen örtliche Grafen, Herzöge, Bischöfe und Städte gegenüber dem Kaiser an Selbständigkeit. Es entstanden Territorien wie Holland, Seeland, Geldern, Brabant und das Hochstift Utrecht. Seehandel, Fischfang, Wollhandel und Tuchherstellung ließen Städte wie Brügge, Gent und Antwerpen aufsteigen. Nur Flandern gehörte zum westfränkischen beziehungsweise französischen Herrschaftsraum; die Bindungen der übrigen Gebiete an das Reich wurden im Spätmittelalter lockerer.

Burgundische Einigung und niederländischer Aufstand

Seit 1384 brachten die Herzöge von Burgund große Teile der Niederen Lande unter ihre Herrschaft. Burgund erwarb unter anderem Holland 1428, Namur 1429 sowie Brabant und Limburg 1430. Philipp der Gute stärkte gemeinsame Institutionen; die Vertretung der Territorien wurde ab 1478 Generalstände genannt. Zugleich widersetzten sich besonders die wirtschaftlich starken südlichen Städte der Zentralisierung. Um 1500 hatten Gent und Antwerpen jeweils mehr als 40.000 Einwohner, Brügge und Brüssel über 30.000, während Leiden, Amsterdam, Haarlem und Delft jeweils höchstens 15.000 Einwohner zählten.

Nach dem Tod Karls des Kühnen 1477 kamen die burgundischen Niederlande durch die Ehe Marias von Burgund mit Maximilian von Habsburg an die Habsburger. Das Große Privileg von 1477 sicherte den Ständen Mitspracherechte bei Steuern und Kriegen. Karl V. gliederte bis 1543 weitere Gebiete ein und vereinte die Siebzehn Provinzen für kurze Zeit in einem Staatswesen.

Die Reformation, die Verfolgung der Protestanten, höhere Steuern und der Widerstand gegen die Zentralisierung Philipps II. von Spanien führten zum Aufstand. Der Calvinismus, eine reformierte protestantische Glaubensrichtung, wurde zur wichtigsten protestantischen Kraft. Nach einer Adelspetition gegen die Ketzerverfolgung kam es 1566 zum Bildersturm. Philipp II. entsandte Herzog Alba mit Armee, Sondergericht und verschärfter Inquisition. Wilhelm von Oranien übernahm die Führung des Widerstands; 1568 begann der Achtzigjährige Krieg.

Die Genter Pazifikation von 1576 sollte die Provinzen einigen und fremde Truppen vertreiben. Nach neuen Kämpfen schlossen sich 1579 katholische wallonische Provinzen zur Union von Arras zusammen. Holland, Zeeland, Groningen, Utrecht, Friesland, Gelderland und Overijssel bildeten die Utrechter Union und gründeten 1581 die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen. Spanische Truppen eroberten bis 1585 die protestantisch regierten Städte in Flandern und Brabant zurück. Damit verfestigte sich die Trennung zwischen dem protestantischen Norden und dem überwiegend katholischen Süden. Der Frieden von Münster erkannte am 15. Mai 1648 die Unabhängigkeit der Vereinigten Provinzen an.

Goldenes Zeitalter, Kriege und französische Herrschaft

Im 17. Jahrhundert wurde die Republik eine Großmacht und führende Handelsnation. Ihre Flotte war zur Jahrhundertmitte größer als die Flotten aller anderen europäischen Nationen zusammen. Grundlage war unter anderem der Ostseehandel mit Getreide, Holz, Wein, Salz und Hering. Die 1595 entwickelte Fleute war ein Frachtschiff, das mit kleiner Besatzung auskam. Die Vereinigte Ostindische Compagnie (VOC), 1602 als erste Aktiengesellschaft der Geschichte gegründet, beherrschte große Teile des südostasiatischen Gewürzhandels. Die 1621 gegründete Westindien-Kompanie war zeitweise der weltweit größte Sklavenhändler. Die Amsterdamer Wechselbank von 1609 und die Börse förderten den internationalen Handel. Daneben waren Landwirtschaft, Textilproduktion, Fisch- und Walfang sowie Kunst wichtig.

Die Republik war ein föderaler Staatenbund weitgehend selbständiger Städte und Provinzen. Wohlhabende Regenten statt eines Königs bestimmten die Politik. Zwischen ihnen und den Statthaltern aus dem Haus Oranien bestanden Machtkonflikte. Nach dem Tod Wilhelms II. begann 1650 die erste statthalterlose Periode, in der Johan de Witt zum einflussreichsten Politiker wurde.

England bekämpfte den niederländischen Zwischenhandel mit der Navigationsakte von 1651. Es folgten der Erste Englisch-Niederländische Krieg 1652–1654 und der Zweite 1665–1667. Im Frieden von Breda gaben die Niederlande ihre Ansprüche in Nordamerika auf, erhielten aber Niederländisch-Guayana und behielten ihre Stellung im Gewürzhandel. 1672, das Rampjaar oder Katastrophenjahr, griffen England, Frankreich, Münster und Kurköln gleichzeitig an. Wilhelm III. ließ Land überfluten und stoppte dadurch den französischen Vormarsch. Johan und Cornelis de Witt wurden von einer Volksmenge getötet. Bis 1678 schloss die Republik Frieden mit ihren Gegnern. Wilhelm III. wurde nach der Glorious Revolution außerdem englischer König und verband beide Länder gegen Frankreich.

Nach dem Spanischen Erbfolgekrieg 1701–1714 sank die Republik zur mittelgroßen Macht ab. Im späten 18. Jahrhundert stritten Orangisten und demokratisch orientierte Patriotten. Der Vierte Englisch-Niederländische Krieg 1780–1784 schadete der Wirtschaft. Französische Truppen ermöglichten 1795 die Batavische Republik. Napoleon schuf 1806 das von seinem Bruder Louis regierte Königreich Holland und gliederte es 1810 Frankreich ein. Während dieser Zeit gingen unter anderem Ceylon und die Kapkolonie dauerhaft an Großbritannien verloren.

Monarchie, Belgien und Demokratisierung

Nach Napoleons Niederlage entstand 1815 das Königreich der Vereinigten Niederlande aus den heutigen Niederlanden und Belgien; Luxemburg war über Wilhelm I. verbunden. Der Staat sollte als Puffer gegen Frankreich dienen. Im katholischen Süden wuchsen Beschwerden über seine Benachteiligung gegenüber dem protestantischen Norden. Hinzu kamen wirtschaftliche und sprachliche Gegensätze. In der Belgischen Revolution von 1830 erklärte sich der Süden unabhängig; Wilhelm I. erkannte Belgien erst 1839 an. Die Personalunion mit Luxemburg endete 1890.

Die Verfassungsreform Johan Rudolf Thorbeckes führte 1848 die Ministerverantwortlichkeit ein: Die Regierung musste dem Parlament Auskunft geben. Daraus entwickelte sich 1866/68 endgültig ein parlamentarisches System. Katholiken erhielten 1848 die Freiheit zur kirchlichen Organisation. Zugleich erweiterten die Niederlande im späten 19. Jahrhundert ihre Herrschaft in Niederländisch-Indien; „Max Havelaar“ von Multatuli schilderte die Ausbeutung der Bevölkerung durch niederländische und einheimische Herrscher.

Das Wahlrecht wurde schrittweise ausgebaut. 1917 erhielten alle Männer das Wahlrecht; das Verhältniswahlrecht ersetzte das Mehrheitswahlrecht in Einerwahlkreisen. Am 5. Juli 1922 durften erstmals Frauen wählen.

Im Ersten Weltkrieg blieben die Niederlande neutral, waren aber wirtschaftlich und geografisch eingeengt. Nach dem deutschen Einmarsch in Belgien flohen mehrere hunderttausend Menschen ins Land, von denen 100.000 dauerhaft blieben. Nahrungsmittelknappheit führte 1917 zum Amsterdamer Kartoffelaufstand. In der Zwischenkriegszeit scheiterte 1918 ein sozialistischer Revolutionsaufruf. Konfessionelle Parteien dominierten weiterhin; Sozialisten traten erstmals 1939 in die Regierung ein. Zwischen 1933 und 1939 flohen etwa 50.000 politisch oder als Juden Verfolgte aus Deutschland in die Niederlande, doch die Regierung erschwerte besonders 1938 und 1939 ihre Aufnahme.

Zweiter Weltkrieg, Besatzung und Kolonialverlust

Am 10. Mai 1940 überfiel die Wehrmacht die neutralen Niederlande. Königin Wilhelmina und die Regierung gingen nach London ins Exil. Nach dem Luftangriff auf Rotterdam am 14. Mai mit 800 Toten, 25.000 zerstörten Wohnungen und 78.000 Obdachlosen kapitulierten die Niederlande. Die Exilregierung unter Pieter Gerbrandy erließ mangels Parlament königliche Rechtsakte und rief über Radio Oranje zum Widerstand auf.

Reichskommissar Arthur Seyß-Inquart führte Arbeitspflichten ein; etwa 475.000 Niederländer wurden zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich gebracht. Die Besatzer organisierten mit Teilen der niederländischen Verwaltung die Ausgrenzung, Enteignung und Deportation von Juden, Sinti und Roma. Von 160.000 Menschen jüdischer Abstammung, darunter 20.000 Flüchtlinge, wurden 112.000 ermordet, ungefähr 75 Prozent. Westerbork, Amersfoort und Vught dienten als Lager. Nach einer Razzia gegen Juden lösten Kommunisten im Februar 1941 einen Generalstreik aus, den die Besatzer blutig niederschlugen. Aktiver Widerstand und Kollaboration existierten, doch die meisten Menschen mussten sich in unterschiedlicher Weise mit der Besatzung arrangieren.

Die alliierte Operation Market Garden scheiterte im September 1944 an der Einnahme der Rheinbrücke bei Arnheim. Im besonders kalten Hungerwinter 1944/45 starben etwa 20.000 Menschen; eine ältere Schätzung von 200.000 gilt als widerlegt. Am 5. Mai 1945 kapitulierten die deutschen Truppen in den Niederlanden, weshalb dieses Datum als Befreiungstag gefeiert wird.

Niederländisch-Indien wurde ab 1942 von Japan besetzt. Niederländische Einwohner wurden interniert und teilweise zur Zwangsarbeit gezwungen; ungefähr 13.000 Menschen starben in Lagern und bei der Arbeit. Nach Japans Kapitulation erklärte Indonesien am 17. August 1945 seine Unabhängigkeit. Die Niederlande führten dagegen Krieg, erkannten die Unabhängigkeit aber unter internationalem Druck am 27. Dezember 1949 an. Niederländisch-Neuguinea wurde 1961/62 unabhängig und anschließend von Indonesien annektiert. Suriname und die Niederländischen Antillen wurden 1954 gleichberechtigte Partner im Königreich; Suriname wurde 1975 unabhängig. Seit der Staatsreform von 2010 sind Aruba, Curaçao und Sint Maarten eigene Länder des Königreichs, während Bonaire, Sint Eustatius und Saba besondere Gemeinden der Niederlande sind.

Nachkriegsentwicklung bis zur Gegenwart

Nach 1945 wurden Kollaborateure verfolgt und Besatzungsregelungen rechtlich überprüft. Der Marshallplan unterstützte den Wiederaufbau. Entgegen früheren Befürchtungen wuchs die Wirtschaft nach dem Verlust Indonesiens in den 1950er-Jahren schnell. Die Niederlande wurden Gründungsmitglied der NATO und gründeten 1952 mit fünf weiteren Staaten die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, einen Grundpfeiler der späteren Europäischen Union. Nach der schweren Flutkatastrophe von 1953 entstand der Deltaplan mit erhöhten Deichen und dem Verschluss von Meeresarmen.

Seit den 1960er Jahren schwächte sich die Verzuiling ab, also die Gliederung der Gesellschaft in getrennte religiöse und weltanschauliche Gruppen. 1980 folgte Beatrix ihrer Mutter Juliana als Königin; 1986 entstand aus eingedeichten Poldern die Provinz Flevoland. 1994 regierte erstmals seit 1918 ein Kabinett ohne konfessionelle Partei. Die „lila Koalition“ unter Wim Kok führte unter anderem Regelungen zur aktiven Sterbehilfe und zum homohuwelijk ein, der gleichgeschlechtlichen Ehe seit dem 1. April 2001. Die Morde an Pim Fortuyn 2002 und Theo van Gogh 2004 lösten Debatten über Zuwanderung, Religion und die multikulturelle Gesellschaft aus.

Mark Rutte war seit 2010 Ministerpräsident. In den 2010er Jahren gehörten die Niederlande zu den hochentwickelten Staaten, mit Wirtschaftswachstum, niedriger Arbeitslosigkeit, moderner Infrastruktur und einem Gesundheitssystem, das etwa 99,9 Prozent der Bevölkerung abdeckte. Politische Streitpunkte waren Integration und Klimapolitik. Weitere Ereignisse waren der Abschuss des Flugs MH17 im Jahr 2014, die Ablehnung des EU-Ukraine-Assoziierungsabkommens 2016, ein Organspendegesetz 2017, der Anschlag in Utrecht 2019 und ein begrenztes Verbot von Gesichtsschleiern im selben Jahr.

Von 2020 bis März 2023 prägte die COVID-19-Pandemie das Land. Infektionswellen, Lockdowns und Impfkampagnen wurden von Protesten und Kritik begleitet. Nach der Wahl 2021 dauerte die Regierungsbildung rekordlange 299 Tage; Rutte IV wurde am 10. Januar 2022 vereidigt. Das Kabinett zerbrach im Juli 2023 am Streit über die Asylpolitik. Bei der Wahl im November gewann Geert Wilders’ PVV 37 Sitze. Eine Koalition aus PVV, VVD, NSC und BBB mit 88 Sitzen wurde 2024 unter Ministerpräsident Dick Schoof gebildet und bedeutete einen politischen Rechtsruck. Nach dem Ausstieg der PVV regierte ein geschäftsführendes Minderheitskabinett. Die Neuwahl fand am 29. Oktober 2025 statt; am 23. Februar 2026 wurde das Kabinett Jetten vereidigt.

Weiterlesen

Geschichte Luxemburgs An Preußen im Wiener Kongress 1815 An die Vereinigten Niederlande/Belgien 1815/1839 Luxemburg seit 1839 Deutscher Bund 1815–1866 Niederlande Die Niederlande (niederländisch und friesisch Nederlân, Singular, auf Deutsch informell auch Holland) sind eines der vier autonomen Länder des Königreiches … Nordsee Die Gezeiten werden durch die Gezeitenwellen aus dem Nordatlantik ausgelöst, da die Nordsee selbst zu klein und zu flach ist, um eine nennenswerte Tide … Weichsel-Kaltzeit Typisch dafür sind frische, gut ausgebildete Formen der Glazialen Serie. Dazu gehören die Urstromtäler mit Talsandflächen, in denen sich Abschnitte der … Sturmflut Eine Sturmflut ist ein durch Sturm mit auflandigen Winden erhöhter Tidenstrom, der an der Küste sehr hohe Wasserstände auslöst. Römisches Reich Die altrömische Überlieferung datiert die Gründung Roms zwischen 814 und 728 v. Chr., meist jedoch um das Jahr 750 v. · Der letzte römische bzw. etruskische … Franken (Volk) Fränkische Krieger dienten dem Kaiser im 4. und 5. Jahrhundert als foederati, bevor sie im Übergang von der Spätantike ins Frühmittelalter das bedeutendste … Fränkisches Reich Das Fränkische Reich oder Frankenreich, das vom 5. bis ins 9. Jahrhundert bestand und sich im Wesentlichen aus dem römischen Gallien und angrenzenden … Heiliges Römisches Reich Das Reich bildete sich im 10. Jahrhundert unter der Dynastie der Ottonen aus dem ehemals karolingischen Ostfrankenreich heraus. ... Mit seiner Kaiserkrönung am 2. Karl der Kahle NAME, Karl der Kahle ; ALTERNATIVNAMEN, Karl II. ; KURZBESCHREIBUNG, westfränkischer König (843–877) und Kaiser (875–877) ; GEBURTSDATUM, 13. Juni 823. Antwerpen Antwerpen (veraltet deutsch Antorf oder Antorff, französisch [ɑ̃vɛʁs]) ist eine Hafenstadt in der belgischen Region Flandern und die Hauptstadt der Provinz … Spätmittelalter Als Spätmittelalter wird der Zeitraum der europäischen Geschichte von der Mitte des 13. bis zum Ende des 15. oder Anfang des 16.