Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Coverversion

Eine Coverversion, auch Cover, ist in der Musik die Interpretation eines Musikstücks durch einen anderen als den erstaufführenden Musiker.

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Abgrenzung
  2. 2. Urheberrechtliche Grundlagen
  3. 3. Original, Wiedererkennbarkeit und typische Formen
  4. 4. Coverversionen, Markt und Sprachwechsel
  5. 5. Beatmusik, Humor und neue Bearbeitungen
  6. 6. Bekanntheit, Erfolg und Rekorde

Begriff und Abgrenzung

Eine Coverversion, auch Cover, ist in der Musik die Interpretation eines Musikstücks durch einen anderen als den erstaufführenden Musiker. Entsteht zur selben oder zu einer ähnlichen Melodie ein anderer Text, spricht man von einer Kontrafaktur.

Von der Coverversion sind mehrere Formen abzugrenzen: Ein Remake ist eine Neuinterpretation durch denselben Interpreten. Bei einem Medley oder Potpourri werden mehrere Sequenzen verschiedener Kompositionen zu einer neuen Komposition arrangiert, etwa bei Liedern des niederländischen Musikprojekts Stars on 45. Ein Musikzitat greift nur einzelne Elemente eines anderen Stücks auf und verweist im Kontext auf eine eigene kreative Leistung. Bei einer Adaption werden ganze Musikstücke oder Teile davon in eine andere Komposition übertragen; auch ein für Werbung neu arrangierter Stückteil kann eine Adaption sein.

Eine Paraphrase ist ein eigenständiges Stück, das sich durch umfangreiche Bezüge mit einer Epoche, einem Interpreten oder einem anderen Stück auseinandersetzt. Ein Plagiat ahmt ein Musikstück nach, ohne den Urheber zu nennen, und erweckt dadurch den Eindruck eigener Originalität. Beim Remix werden vorhandene Stimmen oder Tonspuren neu abgemischt; die ursprüngliche Aufnahme bleibt dabei meist bestehen. Ein Mashup verbindet Instrumental- oder Gesangsspuren mit Tracks anderer Künstler. Ein Instrumentalstück spielt das Original ausschließlich ohne Text und Gesang.

Urheberrechtliche Grundlagen

In Deutschland unterliegen Coverversionen dem Urheberrecht, das im Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt ist. Rechtlich gilt eine Coverversion stets als „andere Umgestaltung“ im Sinne des § 23 UrhG, selbst wenn sie originalgetreu nachgespielt wird. Der Bundesgerichtshof (BGH) versteht darunter die Neueinspielung einer Bearbeitung eines Originalwerkes; die Musikindustrie meint mit Coverversion meist die erneute Produktion und Veröffentlichung eines bereits veröffentlichten Musikwerkes.

Im Idealfall ist ein Cover keine Bearbeitung, sondern eine werkgetreue Verwertung des Originals. Geringfügige Veränderungen durch ein anderes Arrangement sind vom Nutzungszweck des § 39 Abs. 2 UrhG gedeckt. Erhebliche Veränderungen gelten dagegen als Bearbeitung oder andere Umgestaltung. Ein deutscher Liedtext zu einem fremdsprachigen Original ist beispielsweise eine Bearbeitung.

Entscheidend ist, ob die neue Version nahezu vollständig mit dem Original übereinstimmt oder eine eigene schöpferische Leistung enthält. Bei einer eigenständigen schöpferischen Leistung handelt es sich musikalisch um eine Bearbeitung nach § 3 UrhG. Wird die Version öffentlich wiedergegeben oder auf Tonträger vervielfältigt, entsteht ein geschützter Vergütungsanspruch des Urhebers. Ist das Original veröffentlicht und bei einer Verwertungsgesellschaft, in Deutschland der GEMA, registriert, muss der Urheber grundsätzlich nicht persönlich zustimmen; die Anmeldung der Coverversion bei der Verwertungsgesellschaft genügt. Der Musikverlag muss eine Version nur genehmigen, wenn durch Änderungen an melodisch-harmonischer Form und/oder Text eine eigenständige, genehmigungspflichtige Schöpfung entsteht.

Nach der Rechtsprechung des BGH bleibt bei der bloßen Interpretation eines Originalwerks dessen Substanz unberührt; dann liegt keine Bearbeitung im urheberrechtlichen Sinn vor. Ein Musikteil ist nach § 2 UrhG nur geschützt, wenn er für sich allein die notwendige Individualität als eigentümliche geistige Schöpfung besitzt. Für Musikwerke gelten dabei nach dem Grundsatz der „kleinen Münze“ geringere Anforderungen an die Schöpfungshöhe. Coverversionen müssen erkennbar auf das Original Bezug nehmen, insbesondere durch Nennung von Urheber und Musikverlag. Fehlt die pflichtgemäße Angabe der Originalquelle, kann ein rechtswidriges Plagiat vorliegen.

Original, Wiedererkennbarkeit und typische Formen

Die musikologische Abgrenzung zwischen Original und Coverversion ist nicht immer eindeutig. Das Original ist die Erstfassung einer bisher noch nicht produzierten Komposition. Für die musikologische Einordnung entscheidet das Aufnahmedatum und nicht das Veröffentlichungsdatum. Deshalb kann ein früher veröffentlichter Song später aufgenommen worden sein als eine später veröffentlichte Version; in diesem Fall wäre die später veröffentlichte Version das Original. Fehlen genaue Daten, kann die Einordnung offenbleiben.

Das zeigt das Beispiel Lonely Blue Boy von Conway Twitty. Twitty nahm den Titel am 11. November 1959 auf und veröffentlichte ihn am 21. Dezember 1959; er erreichte Platz sechs der Pop-Charts. Das Lied von Fred Wise und Ben Wiseman war jedoch bereits am 23. Januar 1958 von Elvis Presley als „Danny“ aufgenommen und nur im Film King Creole verwendet worden, der am 2. Juli 1958 in den USA in die Kinos kam. Eine Tonträgerveröffentlichung erfolgte erst posthum am 1. Dezember 1978 auf A Legendary Performer Vol. 3. Der unterschiedliche Titel erschwert den Nachweis, dass Presleys Aufnahme das Original war.

Coverversionen können dem Original im Arrangement, in der Tonhöhe, im Rhythmus und im Gesang sehr nahekommen oder kaum noch wiederzuerkennen sein. Chubby Checkers Version von The Twist, ursprünglich von Hank Ballard, war 1960 in Tonhöhe, Rhythmus und Gesang nahezu identisch. Das Original war am 11. November 1958 aufgenommen worden, blieb als B-Seite jedoch weitgehend unbeachtet; Checkers Version wurde zum Millionenseller.

Ein Gegenbeispiel ist You Keep Me Hangin’ On. Die Supremes nahmen den Motown-Song am 30. Juni und 1. August 1966 auf; er erschien am 12. Oktober 1966, dauerte 2 Minuten 47 und erreichte Platz eins der Pop-Charts. Vanilla Fudge veröffentlichte am 5. Juni 1968 eine psychedelische, stark verlangsamte Fassung mit verfremdeten Gitarrenparts. Die Single dauerte 2 Minuten 50, die zuvor im September 1967 erschienene LP-Version 7 Minuten 20. Die Single erreichte Platz sechs. Kim Wilde veröffentlichte ihre 1986 aufgenommene und veröffentlichte Version im Juni 1987 und gelangte damit ebenfalls auf Platz eins der US-Charts.

Coverversionen, Markt und Sprachwechsel

Viele Kompositionen afroamerikanischer Musiker aus Blues, R&B und Doo Wop wurden von weißen Interpreten, teilweise mit „bereinigten“ Texten, für die Pop-Hitparade gecovert. Der Erfolg solcher Fassungen konnte zugleich dem Original zum Übergang aus den Rhythm-&-Blues-Charts in die Pop-Hitparade verhelfen. Willie Mae „Big Mama“ Thornton nahm Hound Dog am 13. August 1952 für Peacock Records (#1612) auf; nach der Veröffentlichung im Januar 1953 erreichte das Original Platz eins der Rhythm-&-Blues-Hitparade und verkaufte 500.000 Exemplare. Elvis Presleys am 2. Juli 1956 aufgenommene Fassung verkaufte sich sechs Millionen Mal.

Die Crew Cuts veröffentlichten im Juni 1954 eine Version von Sh-Boom, das die Chords im Juni 1954 herausgebracht hatten. Das Original erreichte Platz zwei der R&B-Charts und verkaufte knapp 400.000 Exemplare; die Version der Crew Cuts stand sieben Wochen auf Platz eins der Pop-Hitparade und verkaufte 1,5 Millionen Exemplare. Fats Domino nahm Ain’t It a Shame am 15. März 1955 auf; seine im April 1955 veröffentlichte Fassung wurde ein Millionenseller. Pat Boones Cover Ain’t That a Shame erschien im Juni 1955, verkaufte ebenfalls über eine Million Platten und erreichte Platz eins, während Domino Platz zehn belegte.

Deutschsprachige Schlager übernahmen häufig angloamerikanische oder andere europäische Originale und erschlossen sie mit deutschen Texten für den heimischen Markt. Wochenend und Sonnenschein der Comedian Harmonists, aufgenommen am 22. August 1930, war eine Version von Happy Days Are Here Again, das Leo Reismans Orchester am 20. November 1929 aufgenommen hatte. Besonders erfolgreich war diese Strategie in Westdeutschland in den 1970er-Jahren, etwa mit Himbeereis zum Frühstück und Ein Bett im Kornfeld. Freddy Quinns Heimweh verkaufte ab Mai 1956 zwei Millionen Platten und übertraf damit Dean Martins Memories Are Made of This, das im November 1955 über eine Million Exemplare verkauft hatte. Fred Bertelmanns Lachender Vagabund verkaufte ab Februar 1957 3,5 Millionen Exemplare und war damit erfolgreicher als Jim Lowes Original.

Die deutschen Texte hatten oft keinen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Original. Cindy & Berts Der Hund von Baskerville basiert auf Black Sabbaths Paranoid. Auch internationale Originale wurden übertragen: Cherry Pink and Apple Blossom White nach dem französischen Cerisier rose et pommier blanc wurde in Pérez Prados am 23. August 1954 aufgenommener Fassung im März 1955 zehn Wochen lang Nummer eins und ein Millionenseller. A Man Without Love entstand aus dem italienischen Quando m’innamoro und erreichte im April 1968 Platz zwei der britischen Charts. Der spanische Hit El chico de la armónica wurde als Der Junge mit der Mundharmonika von Bernd Clüver im Februar 1973 zur deutschen Nummer eins und verkaufte zwei Millionen Exemplare.

Englische Fassungen deutscher Lieder sind seltener und werden teilweise von den ursprünglichen Interpreten selbst gesungen, weshalb sie nicht immer Coverversionen im engeren Sinn sind. Beispiele sind Peter Maffays You (Du), Nenas 99 Luftballons, Peter Schillings Major Tom und Trios Da da da. Chris de Burgh veröffentlichte 2011 Seven Bridges nach Karats Über sieben Brücken musst du gehn. Goldfinger coverte 2000 Nenas 99 Luftballons auf Englisch, jedoch mit einer deutschsprachigen Strophe.

Beatmusik, Humor und neue Bearbeitungen

In der Anfangsphase der Beatmusik begannen Bands ihre Karriere häufig mit Coverversionen ihrer Vorbilder. The Beatles und The Rolling Stones spielten zahlreiche Stücke von Chuck Berry und Blueskomponisten. Coverversionen konnten außerdem dazu dienen, Originalinterpreten und Autoren bekannter zu machen: Blowin’ in the Wind von Bob Dylan wurde zunächst in der Fassung von Peter, Paul and Mary erfolgreich. Britische Interpreten übernahmen außerdem für den britischen Markt Stücke, die zuvor in den USA veröffentlicht worden waren. Wild Thing blieb in der Aufnahme der amerikanischen Wild Ones vom 1. November 1965 ohne Hitparadenresonanz; The Troggs machten daraus im Februar 1966 einen Millionenseller.

Seit Mitte der 1970er-Jahre entstanden regelmäßig humoristische deutschsprachige Coverversionen erfolgreicher Kompositionen. Rudi Carrell machte 1975 aus City of New Orleans von Steve Goodman das Lied Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?; 1978 erreichte er mit Goethe war gut Platz neun der deutschen Charts. Weitere Beispiele sind Ein Korn im Feldbett von Fips Asmussen nach Ein Bett im Kornfeld, Du, die Wanne ist voll von Dieter Hallervorden und Helga Feddersen nach You’re the One That I Want, Punker Maria und Sand da Maria nach Santa Maria sowie Jenseits vom Tresen nach Jenseits von Eden. Die Parodie Pump ab das Bier von Werner Wichtig war 1989 in Deutschland erfolgreicher als Pump Up the Jam. Der Steuersong der Gerd Show erschien 2002 zeitnah zu The Ketchup Song; Original und Parodie standen jeweils sieben Wochen auf Platz eins der deutschen Charts.

Seit den 1990er-Jahren entstehen durch Sampling weitere Formen von Coverversionen. Dabei werden vertraute Popmusikstücke, besonders aus den 1970er- und 1980er-Jahren, mit neuen Beats, Rap-Texten oder Gesang verbunden. Musikologisch kann Sampling als Cover gelten, rechtlich liegt meist eine Bearbeitung vor. Public Enemys He Got Game von 1998 verwendet die Musik von For What It’s Worth aus dem Jahr 1967; Stephen Stills spielte die markanten Gitarrenparts neu ein. Seit den späten 1990er-Jahren nahm die kommerzielle Nutzung älterer Titel zu. Am 3. September 2001 waren sieben Titel der deutschen Top-10-Singlecharts Coverversionen.

Punk- und Post-Punk-Bands dekonstruierten und verhärteten klassische Rock- und Popsongs, etwa Devos Version von (I Can’t Get No) Satisfaction. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wurden außerdem Genrewechsel populär: The BossHoss und Texas Lightning spielen Pop-Hits im Country-Stil, Nouvelle Vague überträgt New-Wave-Songs in Bossa Nova, Hellsongs interpretiert Heavy Metal als Easy Listening und Me First and the Gimme Gimmes spielt verschiedenartige Lieder als Punk. Bereits 1996 wurden Easy-Listening-Versionen von Rocksongs wie Wonderwall und Light My Fire bekannt.

Bekanntheit, Erfolg und Rekorde

Coverversionen können erfolgreicher werden als ihre Originale. Beispiele sind Jimi Hendrix’ Fassung von Bob Dylans All Along the Watchtower, Whitney Houstons Version von Dolly Partons I Will Always Love You, Mariah Careys Version von Without You von Badfinger, Santanas Black Magic Woman nach Fleet Mac sowie Joan Jetts I Love Rock ’n’ Roll, das ursprünglich eine B-Seite der Arrows war. In Deutschland ist Peter Maffays 1980 veröffentlichte Version von Karats Über sieben Brücken musst du gehn ein besonders erfolgreiches Beispiel.

Manche Stücke werden sehr häufig neu aufgenommen, etwa Cat Stevens’ The First Cut Is the Deepest und Father and Son. Teilweise wird die Coverversion bekannter als das Original, zum Beispiel Sinéad O’Connors Nothing Compares 2 U, Leona Lewis’ Run oder Janis Joplins Me and Bobby McGee. Dadurch kann das Publikum die Coverversion sogar für das Original halten. Sailing ist vor allem in Rod Stewarts Version bekannt, obwohl das Original von Sutherland Brothers & Quiver stammt. Joe Cockers With a Little Help from My Friends erreichte zeitweise mindestens die Bekanntheit der Beatles-Version.

Laut Guinness-Buch der Rekorde ist Yesterday von den Beatles mit über 1600 Versionen zwischen 1965 und 1985 das bislang am häufigsten auf Tonträgern gecoverte Lied. Die BMI geht davon aus, dass es weltweit über sieben Millionen Mal aufgeführt wurde. In Fachkreisen gilt außerdem Summertime von George Gershwin mit etwa 2600 Versionen als eines der meistgecoverten Lieder der Popmusik. Solche Rekorde sind schwer zu überprüfen, weil als einzige Quelle die jeweilige Verwertungsgesellschaft zur Verfügung steht; die für Yesterday zuständige britische Performing Right Society (PRS) ist dabei nicht transparent.

Weiterlesen

Musik Musik kann neben körperlichen Reaktionen auch seelische Empfindungen oder Assoziationen unterschiedlicher Art und Intensität hervorrufen. ... Da sich der … Interpretation (Musik) Interpretation oder (musikalischer) Vortrag bezeichnet in seiner musikpraktischen Bedeutung zunächst die Ausführung einer Komposition durch einen oder mehrere … Musikalisches Werk Unter musikalisches Werk werden nicht nur die Kompositionen selbst verstanden, sondern auch ihre Aufführung bzw. Ton- oder Bildträger, auf dem diese Werke … Remake (Musik) Remake ist in der Musikindustrie die Bezeichnung für die Neuaufnahme eines zuvor bereits veröffentlichten Musikwerks durch denselben Interpreten. Musikzitat Das Musikzitat ist eine besondere Form des Kleinzitats und bezeichnet die Einbindung einzelner Teile eines Musikstückes in ein neues Werk. Werbung Werbung ist damit ein Instrument (wohl das bekannteste) der Kommunikationspolitik, vor allem der Kommunikationspolitik im Marketing und allgemein des Marketings … Werbemusik Durch die Musik assoziiert der Hörer eine Emotion mit dem beworbenen Produkt, die Musik dient der besseren Wiedererkennung eines Slogans/Produktnamens. Um … Paraphrase (Musik) Paraphrase (griechisch para = ‚dazu', bezeichnet die Umarbeitung und Umsetzung eines bestehenden Werkes in den Kontext eines anderen Stilbereichs. Remix Ein Remix (englisch Neuabmischung) ist eine neue Version eines Musiktitels auf der Basis des Mehrspuroriginals. Das Konzept des Remix ist vor allem in der … Mashup (Musik) Die variable künstlerische Neu-Interpretation der Tonaufnahme eines Songs bezeichnet man als Remix. Mashups zählen zudem oft zu den sogenannten Bootlegs … Bundesgerichtshof Der Bundesgerichtshof (BGH) ist das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der ordentlichen Gerichtsbarkeit und damit letzte Instanz … Musikindustrie Als Musikindustrie wird ein Wirtschaftszweig bezeichnet, der Musik produziert, bewirbt und auf Tonträgern vertreibt. Die Musikindustrie wird auch als …