Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Werbemusik
Durch die Musik assoziiert der Hörer eine Emotion mit dem beworbenen Produkt, die Musik dient der besseren Wiedererkennung eines Slogans/Produktnamens. Um …
Inhalt2 Abschnitte
Bedeutung und Einsatz
Werbemusik ist ein Werbemittel der Markenkommunikation. Sie soll dazu beitragen, dass sich mögliche Kunden, also die Zielgruppe, mit einem Produkt oder einer Leistung des Werbetreibenden identifizieren. Dabei verbindet sie das Image einer Marke mit einem Gefühl und soll die Bindung an das beworbene Produkt verbessern und verstärken.
Werbemusik ist eine eigene Gattung musikalischer Kompositionen. Sie wird für Markenhersteller und Werbeagenturen komponiert und produziert. Enthält das Intro eines Werbespots viel Musik, steht diese im Vordergrund; bei wenig Musik steht sie im Hintergrund.
Formen und Wirkungen
Zu den Formen der Werbemusik gehören:
- Signale: kurze, meist instrumentale Tonfolgen.
- Audiologos oder Kennmotive: Der Produktname wird vertont.
- Jingles: Der Slogan einer Marke wird vertont, zum Beispiel „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“.
- Werbesongs.
- Soundalikes.
- Rückgriffe: Umtextungen von traditionellem Liedgut.
- Instrumentale Hintergrundmusik, meist Produktionsmusik.
Musik in Werbung dient der Produktdifferenzierung und verstärkt Erinnerungen und Eindrücke. Sie kann Aufmerksamkeit erregen, eine positive Stimmung erzeugen oder Hörer gedanklich und emotional etwa in ihre Kindheit oder in den Urlaub versetzen. Dadurch wird eine Emotion mit dem beworbenen Produkt verbunden; außerdem können Slogan oder Produktname besser wiedererkannt werden.
Um Lizenzkosten einzusparen, werden häufig Soundalikes verwendet. Das sind Songs, die so komponiert, getextet und produziert werden, dass sie wie bekannte Hits oder Kultsongs klingen. Sie werden teils auch „Recomposition“ genannt, sind rechtlich jedoch meist eigenständige, originäre Kompositionen. Die Veränderungen von Melodie und Text sind oft minimal.