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Österreichische Literatur
Romantik (etwa 1799–1835) · Die Romantik ist für Österreich eine eher fremde Epoche. Die eingewanderten deutschen Romantiker (Ludwig Tieck · Parallel zur …
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Begriff und kultureller Raum
Österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur. Der Begriff bezeichnet einerseits den Literaturbetrieb in der Republik Österreich und ihren Vorgängerstaaten, andererseits die Werke österreichischer Autoren sowie von Autoren mit ausgeprägtem Österreichbezug.
Vor 1918 bezog sich „österreichische Literatur“ vor allem auf deutsch schreibende Autoren, die in der Habsburgermonarchie geboren wurden oder dort ihren Lebensmittelpunkt hatten. Viele stammten jedoch aus Gebieten außerhalb des heutigen Österreich, etwa aus Böhmen, Ungarn, Galizien, der Bukowina oder Siebenbürgen. Deshalb wird für diese Literatur auch der Begriff „altösterreichisch“ verwendet. Entscheidend ist in der Regel die Sozialisation, nicht die Abstammung.
Für das Mittelalter sind Herkunft und nationale Zugehörigkeit vieler Autoren nicht eindeutig feststellbar. Außerdem war Latein lange die übernationale Literatursprache. Erst im 19. Jahrhundert wurde stärker zwischen Staatsgebilde und Volkssprache unterschieden. Die Habsburgermonarchie war ein Vielvölkerstaat mit zahlreichen Nationalitäten. Die daraus entstehenden Spannungen zwischen Gemeinsamkeit und Konflikt prägten auch die Literatur. Wendelin Schmidt-Dengler betonte deshalb, dass österreichische Literatur zwar überwiegend deutschsprachig sei, aufgrund ihrer historischen und gesellschaftlichen Bedingungen aber eigenen Gesetzen in Form und Inhalt folge.
Hugo von Hofmannsthal hielt die Vorstellung einer eigenständigen österreichischen Literatur zunächst für eine Fiktion und sah österreichische Werke als Teil der deutschen Literatur. Heute wird österreichische Literatur im Allgemeinen als eigenständige Bezugsgröße anerkannt; teilweise werden auch deutschsprachige Autoren aus Südtirol ihr zugerechnet.
Von den Anfängen bis zur Aufklärung
Im frühen Mittelalter wurde Dichtung überwiegend mündlich überliefert, weshalb vieles verloren ging. Bildung und Schriftkultur konzentrierten sich auf Stifte und Klöster; die erhaltenen Texte sind daher meist religiös. Daneben gab es vermutlich Helden- und Erzähllieder, Fürstenpreis, Tanz- und Liebeslieder, Totenklagen sowie Zaubersprüche. In der Karolingerzeit entstanden erste Dokumente deutschsprachiger Literatur, vor allem Übersetzungen aus dem Lateinischen sowie Buß-, Heils- und Mariendichtungen. Bedeutende frühe Zeugnisse sind der Wiener Hundesegen vom Ende des 9. bis Anfang des 10. Jahrhunderts, die Altdeutsche Genesis und die Millstätter Handschrift.
Nach 1150 entwickelte sich an den Höfen des Adels die höfische Literatur. Minnesang und Sangspruchdichtung blühten auf; am Babenbergerhof in Wien wirkten Reinmar von Hagenau und Walther von der Vogelweide. Nach französischen Vorlagen entstanden höfische Epen. Für das Nibelungenlied wird ein Entstehungsgebiet zwischen Passau und Wien angenommen. Eine wichtige österreichische Form war die Spieldichtung mit Passions-, Mysterienspielen und Fastnachtspielen. Zu den Autoren des mittelalterlichen Umfelds gehören unter anderem Neidhart von Reuental, Jans der Enikel, Wernher der Gartenaere, Ulrich von Liechtenstein und Oswald von Wolkenstein. Der Buchdruck mit beweglichen Lettern und die Ablösung des Pergaments durch billigeres Papier veränderten am Ende des Mittelalters die Verbreitung von Literatur.
Der Humanismus des 15. und 16. Jahrhunderts wollte antike Traditionen wiederbeleben. In Tirol wirkten Eleonore von Österreich und Nikolaus von Kues; in Wien förderte Enea Silvio Piccolomini als Sekretär Friedrichs III. die Beschäftigung mit antiken Dichtern. Die Berufung Konrad Celtis’ zum Professor für Rhetorik und Poetik an der Universität Wien im Jahr 1497 verbreitete den Humanismus weiter.
Im Barock etwa von 1600 bis 1720 prägten Dreißigjähriger Krieg, Türkenkriege, Pest und das heliozentrische Weltbild eine Spannung zwischen Weltbejahung und Weltverneinung, Diesseitsfreude und Jenseitssehnsucht. Österreich war ein Zentrum des Barock. Die Literatur reichte von höfischer Dichtung und Ordensdramen bis zu volksnahen Romanen und persönlicher Erlebnislyrik. Wichtige Motive waren Carpe diem und Vanitas. Beliebte Theaterformen waren das pompöse Barocktheater, das Jesuitendrama, das Stegreifspiel und das Hanswurstspiel. In der Epik entstanden unter anderem Ritter- und Schelmenromane.
Während der Aufklärung etwa 1720 bis 1785 wurde die Zensur schrittweise gelockert. Unter Maria Theresia beauftragte man Gerard van Swieten mit der Zensur; Joseph II. erlaubte Kritik, sofern sie keine Schmähschrift war, und wollte nur die unsittlichste Lektüre verhindern. Dadurch stieg die Zahl der Publikationen stark an, ein eigener Schriftstellerstand entstand, und für das Bürgertum wurden Bücher erschwinglicher. Gleichzeitig blieben kritische Theaterstücke teilweise verboten; Goethes Werther war bis 1786 untersagt.
Das 19. Jahrhundert: Zensur, Revolution und Realismus
Die Romantik blieb in Österreich eine eher fremde Epoche. Eingewanderte deutsche Romantiker wie Ludwig Tieck, August Wilhelm und Friedrich Schlegel sowie Clemens Brentano wurden von österreichischen Autoren misstrauisch beobachtet. Parallel entwickelten sich Biedermeier und ein österreichischer Klassizismus, der besonders durch Franz Grillparzer vertreten wurde.
Das Biedermeier umfasst die politische Restaurationszeit vom Wiener Kongress 1815 bis zur Märzrevolution 1848/49. Nach den Lockerungen der Aufklärung wurde die Zensur unter Leopold II. ab 1790 wieder verschärft. Die General-Zensur-Verordnung vom 22. Februar 1795 bildete die Grundlage der späteren Praxis und sah drakonische Strafen für Buchhändler und Drucker vor. Insgesamt standen etwa 40.000 Titel auf österreichischen Verbotslisten; importierte Bücher, Zeitungsartikel und Neuveröffentlichungen wurden überprüft.
Die Flucht ins Private und ins Idyll war eine Reaktion auf diese Politik. Veröffentlicht wurden eher historische Romane sowie Heimat- und Landschaftsdichtung. Franz Grillparzer schrieb Tragödien im Geist der Weimarer Klassik, Johann Nepomuk Nestroy und Ferdinand Raimund vertraten das Wiener Volksstück. Nikolaus Lenau wurde vor allem als Lyriker bekannt. Adalbert Stifters Der Nachsommer erschien zwar erst 1857, gilt aber als herausragendes Werk des Biedermeier.
Die Revolution von 1848 wurde durch wirtschaftliche Not und den Hungerwinter 1847/48 mitgeprägt. Am 13. März 1848 kam es in Wien zum Aufstand; Metternich trat zurück und floh nach England. Kaiser Ferdinand I. versprach am 15. März die Abschaffung der Zensur und eine Verfassung. Kurzzeitig entstanden zahlreiche neue Publikationen und Zeitschriften, und Autoren übten offene Kritik am politischen System. Eine dauerhafte Errungenschaft war die Bauernbefreiung von der Erbuntertänigkeit.
Im poetischen oder bürgerlichen Realismus von 1848 bis 1890 wandten sich Autoren eher der lokalen Heimat, ihren Landschaften und Menschen zu als den großen gesellschaftspolitischen Problemen. Kunst sollte die Wirklichkeit möglichst objektiv abbilden; Fantasie sowie persönliche Gefühle und Meinungen des Dichters wurden zurückgedrängt. Eine typische Erzählform war die Rahmenerzählung. Marie von Ebner-Eschenbach und Ferdinand von Saar verbanden Realismus mit starkem sozialem Bewusstsein. Ludwig Anzengruber und später Peter Rosegger behandelten dörfliche Themen; Rosegger wurde zum Wegbereiter der Heimat- und Mundartdichtung.
Wiener Moderne und Expressionismus
Um 1900 herrschte in Österreich geistige Unruhe. Der deutsche Naturalismus setzte sich nur begrenzt durch, weil seine Ideen in Österreich teilweise schon von älteren realistischen Autoren vorweggenommen worden waren. Als Beginn der Wiener Moderne gilt das Jahr 1890, in dem Hermann Bahr nach Wien zurückkehrte und die Zeitschrift Moderne Dichtung gründete. Die Stile überlagerten sich zunehmend; eine klare Abfolge von Epochen lässt sich deshalb nicht mehr annehmen.
Bahr wurde zum Organisator der österreichischen Literatur. Die Gruppe Jung-Wien veröffentlichte in Zeitschriften wie Moderne Dichtung, Moderne Rundschau und Die Zeit und traf sich im Café Griensteidl. Zu ihr gehörten unter anderem Richard Beer-Hofmann, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Felix Salten, Peter Altenberg und der junge Karl Kraus. Ihre frühen Werke enthielten Elemente des Symbolismus, Impressionismus und der Décadence. Nach der Schließung des Café Griensteidl 1897 wurde das Café Central ein wichtiges Zentrum der Kaffeehausliteratur.
Arthur Schnitzler untersuchte in Dramen und Erzählungen die seelische Verfassung der Wiener bürgerlichen Gesellschaft. Lieutenant Gustl von 1900 war der erste deutschsprachige Text, der vollständig als Innerer Monolog in Erlebter Rede gestaltet ist. Hugo von Hofmannsthal entwickelte sich vom symbolistischen Lyriker zum Erneuerer des antiken und barocken Theaters und schrieb ab 1910 Libretti für Richard Strauss. Bedeutend waren außerdem Rainer Maria Rilke, Alfred Kubin, Gustav Meyrink sowie die Feuilletonisten Theodor Herzl, Ludwig Hevesi und Alfred Polgar. Das Kabarett etablierte sich mit Bühnen wie dem Cabaret Fledermaus.
Der Wiener Expressionismus setzte spätestens 1908 mit Oskar Kokoschkas Die träumenden Knaben ein. Karl Kraus förderte unter anderem Franz Werfel und Albert Ehrenstein; Ludwig von Fickers Zeitschrift Der Brenner unterstützte Georg Trakl. Zu den expressionistischen Dramatikern nach dem Ersten Weltkrieg gehörten Arnolt Bronnen und Franz Theodor Csokor. Maria Lazars Roman Die Vergiftung erschien 1920.
Im Ersten Weltkrieg unterstützten viele Schriftsteller zunächst die allgemeine Kriegsbegeisterung. Karl Kraus lehnte den Krieg früh ab, Stefan Zweig wurde rasch zum Pazifisten. Viele Autoren arbeiteten im Kriegspressequartier oder Kriegsarchiv. Der Krieg fand in der österreichischen Literatur vergleichsweise wenig unmittelbaren Widerhall; stärker wirkten der Zusammenbruch der Monarchie und die Suche nach einer neuen Identität. Eine große Ausnahme ist Karl Kraus’ Kriegsdrama Die letzten Tage der Menschheit von 1919/22.
Zwischenkriegszeit, Nationalsozialismus und Exil
Nach dem Ende der Habsburgermonarchie musste sich Österreich mit der Reduktion des großen Reiches auf einen kleinen Staat auseinandersetzen. Viele Schriftsteller beschworen zunächst die „alten Zeiten“. Der Verlust der durch die k.u.k.-Monarchie geprägten Identität wurde zu einem zentralen Motiv, etwa bei Joseph Roth, Karl Kraus, Hugo von Hofmannsthal, Robert Musil und Alexander Lernet-Holenia. Roths Radetzkymarsch zeichnet den Zerfall der Monarchie nach; Die Kapuzinergruft führt diese Entwicklung bis 1938 fort.
Gleichzeitig gewannen sozialdemokratische, konservative, religiöse und nationalistische Strömungen an Gewicht. Kabarett und Feuilleton wurden durch die wirtschaftliche Not und die Arbeit vieler Schriftsteller als Journalisten belebt. Die Zwischenkriegszeit brachte bedeutende Werke von Joseph Roth, Marta Karlweis, Ödön von Horváth, Hermann Broch, Elias Canetti, Albert Drach, Ernst Weiß, Robert Musil und Stefan Zweig hervor. 1933 spaltete sich der österreichische P.E.N.-Club; deutschnational orientierte Autoren gründeten den Bund deutscher Schriftsteller Österreichs.
Der als Austrofaschismus bezeichnete „Ständestaat“ schränkte die oppositionelle Berichterstattung ein und verbot 325 Bücher, vor allem von sozialistischen oder sozialdemokratischen Autoren. Zugleich konnten Schriftsteller und Verleger, die im nationalsozialistischen Deutschland Berufsverbot hatten, bis 1938 in Österreich leben und publizieren.
Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht am 12. März 1938 und dem „Anschluss“ an das Deutsche Reich endete die unabhängige Literatur. Am 30. April 1938 fand in Salzburg eine Bücherverbrennung statt. Das Regime förderte Blut-und-Boden-Literatur und Unterhaltungsliteratur. Andere Autoren zogen sich in die Innere Emigration zurück, schwiegen zu politischen Themen oder schrieben für die Schublade. In der Kleinkunst war eine Umgehung der Zensur eher möglich. Das Wiener Werkel führte bis zu seiner Schließung 1944 viele Werke links-liberaler und rassistisch verfolgter Autoren auf; Rudolf Weys entwickelte dort das „Mittelstück“ als Verbindung von Theater und Kabarett.
Viele jüdische und politisch andersdenkende Autoren flohen 1938, darunter Theodor Kramer, Veza und Elias Canetti, Joseph Roth, Robert Musil, Stefan Zweig, Ödön von Horváth, Maria Lazar und Marta Karlweis. Andere, etwa Else Feldmann, Jura Soyfer und Adolf Unger, wurden ermordet. Viele Exilierte fanden sich nach dem Krieg nur schwer zurecht oder blieben im Ausland. Weil das frühere Lesepublikum vertrieben oder ermordet worden war, konnten viele Rückkehrer nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen.
Literatur seit 1945 und Gegenwart
Nach 1945 entstand zunächst ein kulturelles Vakuum. Die Trümmerliteratur beschrieb eine zusammengebrochene Welt; manche sprachen nach den Bücherverbrennungen von einem literarischen Nullpunkt. Nur ein Teil der Exilierten kehrte zurück. Neue kulturelle Institutionen und Veranstaltungen wie die Salzburger Festspiele ab 1945, die Bregenzer Festspiele ab 1946 und die Wiener Festwochen ab 1949 boten wieder Möglichkeiten zur Veröffentlichung und Aufführung. Seit 1953 gibt es in Österreich keine staatliche Zensur mehr. Wegen des fehlenden Marktes förderte der Staat die Kunst, verband dies aber mit Erwartungen an die Stärkung des nationalen Bewusstseins und der Opferthese.
Die Nachkriegsliteratur war von gegensätzlichen Kräften geprägt. Konservative und katholische Autoren behielten Einfluss, während Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Hans Lebert, Gerhard Fritsch und andere eine Neuorientierung suchten. Es entstanden innovative Kurzgeschichten, moderne Dramen, Frauen- und Volksliteratur, Tagebücher, Mundartdichtung und sprach प्रयोगierende Formen. Das Radio, später besonders das Fernsehen, eröffneten neue Verbreitungswege; das Hörspiel erlebte eine neue Blüte. Das Kabarett entwickelte sich aus Arbeiterstück und Agitprop-Stück zu einer eigenständigen Kunstform. Bedeutende Beiträge stammen unter anderem von Fritz Eckhardt, Karl Farkas, Fritz Grünbaum, Helmut Qualtinger, Gerhard Bronner, Georg Kreisler und Hugo Wiener.
Die Wiener Gruppe bestand aus Gerhard Rühm, Konrad Bayer, H. C. Artmann, Friedrich Achleitner und Oswald Wiener. Sprachspiel blieb eine wichtige Konstante, etwa bei Ernst Jandl. Weitere bedeutende Lyrikerinnen sind Friederike Mayröcker und Christine Lavant.
In den 1960er und 1970er Jahren erlebte die österreichische Literatur eine Blüte. Peter Handke, Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard veränderten die deutschsprachige Literaturlandschaft nachhaltig. 1973 wurde die Grazer Autorenversammlung gegründet, die sich gegen den Konservatismus des P.E.N.-Clubs wandte. Handkes Publikumsbeschimpfung erprobte neue Formen der Kommunikation im Drama; Jandl und Mayröcker schrieben Konkrete Poesie. Bernhards Heldenplatz löste eine heftige Kontroverse über die verdrängte nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs aus. In den 1980er Jahren bildete sich erneut eine jüdische Literatur, unter anderem mit Robert Schindel, Robert Menasse und Doron Rabinovici. Auch slowenischsprachige Autoren gehören zur österreichischen Literaturlandschaft.
Die Gegenwartsliteratur reicht von feministischen und sprachkritischen Werken Marlene Streeruwitz’ über Werner Schwabs sprachliche Demaskierung bis zu historischen, phantastischen, gesellschaftskritischen und populären Romanen. Zu den bekannten Gegenwartsautoren zählen Elfriede Jelinek, Peter Handke, Christoph Ransmayr, Michael Köhlmeier, Arno Geiger, Monika Helfer, Eva Menasse, Norbert Gstrein, Daniel Kehlmann, Wolf Haas und Robert Seethaler. Bedeutende Literaturzeitschriften erscheinen unter anderem in Wien, Graz, Salzburg, Innsbruck, Niederösterreich und Oberösterreich. Die Literatur wird durch zahlreiche Preise gefördert, darunter der Ingeborg-Bachmann-Preis seit 1977, der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur seit 1964, der Österreichische Kinder- und Jugendbuchpreis seit 1956, der Georg-Trakl-Preis für Lyrik seit 1954 und der Theodor-Kramer-Preis seit 2001. Zur Forschung gibt es einbändige und mehrbändige Literaturgeschichten, Werke mit Primärtexten, Nachschlagewerke sowie thematische Studien.