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Musikgeschichte: Die Wiener Klassik

Andreas Lorson3:10 4.283 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Musikgeschichte, die Wiener Classic. In diesem Video gebe ich dir einen Einblick in die Grundzüge der Wiener
  2. Classic. Wir schauen auf wichtige Komponisten, zentrale Gattungen und typische Epochenmerkmale. Also los geht's.
  3. Die Wiener Classic wird auf etwa 1770 bis 1830 datiert. Dabei ist die eigentliche Epoche der Klassik etwas umfangreicher und reicht von 1750 bis
  4. 1830. Die Wiener Classic ist im Wesentlichen eine Bezeichnung für eine Gruppe von
  5. drei zentralen Komponisten, die alle mindestens zeitweise in Wien gelebt oder gearbeitet haben. Diese waren Josef Heiden, Wolfgang Amadeus Mozart und
  6. Ludwig von Behofen. Sie hatten weitreichenden Einfluss auf die gesamte Epoche und prägten maßgeblich die musikalischen Gestaltungsmerkmale mit.
  7. Nun zu den zentralen Gattungen. Unter den Instrumentalform sind insbesondere die Sonate, die Synfonie, das Streichquartett und weiterhin das
  8. Solokonzert zu nennen. Die Sonate ist ein mehrsätziges Werk für Klavier oder Soloinstrument mit Klavierbegleitung. Die Symfonie ist
  9. vereinfacht gesagt eine Sonate für Synfonieorchester, also ebenfalls ein mehrätziges Werk. Das Streichquartett wurde vor allem von Heiden geprägt und
  10. basiert ebenfalls auf dem gleichen Prinzip wie die Sonate und Syfonie. Das Solokonzert ist ein Werk für einen oder mehrere Solisten, die von einem
  11. Orchester begleitet werden. Es stellt eine Weiterentwicklung des Barockenkonzerts da. Unter den Vokalgattungen wurde die Oper
  12. als große Form noch weiter ausgebaut. Man unterscheidet hier je nach thematischem Inhalt zwischen Opera Serier und Opera Buffer. Geistliche
  13. Formen wie die Messe bleiben nach wie vor zentral. Typisch für die Musik der Klassik ist die sogenannte Sonaten Hauptsatzform,
  14. wie schon der Name vermuten lässt, als vormgebendes Prinzip der Gattungen Sonate und Synfonie. Dieses Prinzip ist aber so zentral und weitreichend, dass
  15. es auch andere Instrumentalformen prägte. Die Musik der Klassik zeichnet sich durch ihre klare Form und Struktur aus. Das Klangideal ist ein
  16. ausgewogener, kompakter Klang mit Reduktion auf das Wesentliche. In der Klassik etablierte sich erstmals eine feste Besetzung für das
  17. Synfonieorchester. Dieses wird von einem Streichersatz dominiert und durch Holzbläser und Blechbläser ergänzt. Die Bläser sollten vornehmlich neue
  18. Klangfarben in das Orchester transportieren. Neu ist nun die Pauke, die standardmäßig als Instrument zur festen Besetzung gehört. Das Orchester
  19. weitert sich also im Vergleich zum Brock deutlich aus und erhält erstmals eine Standardbesetzung.

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