Musikgeschichte: Die Wiener Klassik Andreas Lorson https://www.youtube.com/watch?v=tutC12BlP9U Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Musikgeschichte, die Wiener Classic. In diesem Video gebe ich dir einen Einblick in die Grundzüge der Wiener 0:10 Classic. Wir schauen auf wichtige Komponisten, zentrale Gattungen und typische Epochenmerkmale. Also los geht's. 0:18 Die Wiener Classic wird auf etwa 1770 bis 1830 datiert. Dabei ist die eigentliche Epoche der Klassik etwas umfangreicher und reicht von 1750 bis 0:30 1830. Die Wiener Classic ist im Wesentlichen eine Bezeichnung für eine Gruppe von 0:37 drei zentralen Komponisten, die alle mindestens zeitweise in Wien gelebt oder gearbeitet haben. Diese waren Josef Heiden, Wolfgang Amadeus Mozart und 0:47 Ludwig von Behofen. Sie hatten weitreichenden Einfluss auf die gesamte Epoche und prägten maßgeblich die musikalischen Gestaltungsmerkmale mit. 0:58 Nun zu den zentralen Gattungen. Unter den Instrumentalform sind insbesondere die Sonate, die Synfonie, das Streichquartett und weiterhin das 1:07 Solokonzert zu nennen. Die Sonate ist ein mehrsätziges Werk für Klavier oder Soloinstrument mit Klavierbegleitung. Die Symfonie ist 1:18 vereinfacht gesagt eine Sonate für Synfonieorchester, also ebenfalls ein mehrätziges Werk. Das Streichquartett wurde vor allem von Heiden geprägt und 1:28 basiert ebenfalls auf dem gleichen Prinzip wie die Sonate und Syfonie. Das Solokonzert ist ein Werk für einen oder mehrere Solisten, die von einem 1:38 Orchester begleitet werden. Es stellt eine Weiterentwicklung des Barockenkonzerts da. Unter den Vokalgattungen wurde die Oper 1:47 als große Form noch weiter ausgebaut. Man unterscheidet hier je nach thematischem Inhalt zwischen Opera Serier und Opera Buffer. Geistliche 1:57 Formen wie die Messe bleiben nach wie vor zentral. Typisch für die Musik der Klassik ist die sogenannte Sonaten Hauptsatzform, 2:06 wie schon der Name vermuten lässt, als vormgebendes Prinzip der Gattungen Sonate und Synfonie. Dieses Prinzip ist aber so zentral und weitreichend, dass 2:16 es auch andere Instrumentalformen prägte. Die Musik der Klassik zeichnet sich durch ihre klare Form und Struktur aus. Das Klangideal ist ein 2:26 ausgewogener, kompakter Klang mit Reduktion auf das Wesentliche. In der Klassik etablierte sich erstmals eine feste Besetzung für das 2:37 Synfonieorchester. Dieses wird von einem Streichersatz dominiert und durch Holzbläser und Blechbläser ergänzt. Die Bläser sollten vornehmlich neue 2:46 Klangfarben in das Orchester transportieren. Neu ist nun die Pauke, die standardmäßig als Instrument zur festen Besetzung gehört. Das Orchester 2:56 weitert sich also im Vergleich zum Brock deutlich aus und erhält erstmals eine Standardbesetzung.