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Musikgeschichte: Mittelalter
Das Wichtigste aus dem Video
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- Musikgeschichte Das Mittelalter. [Musik] In diesem Video gebe ich dir einen Einblick in die Grundzüge der Musik im
- Mittelalter. Wir schauen auf wichtige Komponisten, zentrale Gattungen und typische Epochenmerkmale. Los geht's. Das Mittelalter ist eine sehr umfassende
- Epoche und reicht etwa vom 8. bis zum 14.15. Jahrhundert. Über die Musik der Antike wissen wir heute nur sehr wenig. Erst im Mittelalter haben wir
- überlieferte Musik in Form von beispielsweise Noten, anhand deren wir konkrete Erkenntnisse über die Musik dieser Zeit auch sammeln können.
- Aus dieser Epoche sind uns nur sehr wenige Komponisten namentlich bekannt. Bedeutsam sind aber Leoninus und Perotinus, welche beide aus Paris
- standen und im 12. Jahrhundert lebten. Beide arbeiteten als Kantoren an der Notredam und führten wesentliche Änderungen in die Musik ein, wie
- beispielsweise den Ausbau der Mehrstimmigkeit und eine klar rhythmisierte Notenschrift. Spätere Komponisten sind beispielsweise Philip
- Ditri und Juli Nou, welche ebenfalls in Frankreich lebten. Die größte Errungenschaft des Mittelalters stellt die Entwicklung der
- Notenschrift dar. Zuvor wurde Musik ausschließlich mündlich überliefert. Erst im neunten Jahrhundert entwickelte sich die Neumennotation, welche die
- Tonhöhen und Rhythmen nur relativ angeben konnte, aber die schriftliche Tradierung von Musik erstmals ermöglichte.
- Guido von Erretzo entwickelte schließlich im 11. Jahrhundert die erste Notenlinienschrift, welche nun auch exakte Tonhöhen
- darstellen konnte. Es gab dennoch noch kein Harmonie und Rhythmusverständnis, wie wir es heute kennen. Fast die gesamte Musikkultur des
- Mittelalters war von der katholischen Kirche geprägt. So waren nahezu alle überlieferten Musikwellen für den geistlichen Gebrauch bestimmt. Da der
- Instrumentenbau nur sehr rudimentär entwickelt war, waren fast alle Kompositionen Vokalkompositionen. Aber auch dies änderte sich im Laufe der
- Epoche maßgeblich. Unter den Vokalgattungen sind der gregorianische Koral, das Organum, die
- Mutette und die Messe bedeutsam. Der grigorianische Koral geht auf mündlich überlieferte Mönchsgesänge zurück. Das Organum ist die erste Form mehrstimmiger
- Musik. Hier wird einem grigorianischen Koral eine zweite Stimme im Quart oder Quintabstand hinzugefügt. Die Mutette ist schließlich die erste komplexe Form
- vokaler Mehrstimmigkeit und entwickelte sich hauptsächlich zur Zeit der Notrechule. Die Messe stellt schließlich eine Zusammenstellung mehrerer
- Kompositionen für eine ganze Messfeier da. Abseits geistlicher Musik wurde zunehmend auch Musik für das einfache
- Volk gemacht. Zu den wichtigsten Formen gehört sicherlich der Minne Sang. In diesem vertont ein Sänger einen meist selbstgeschriebenen Text, der sich
- thematisch mit der Liebe beschäftigte. Dieser Text wurde dann gesungen und auf einem Instrument selbst begleitet. Daneben entwickelten sich auch zunehmend
- Formen der Tanzmusik, die zu gesellschaftlichen Anlässen gespielt wurden. อื [Musik]
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