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Wirtschaft Nigerias
Wirtschaftsdaten · Landwirtschaft: 17 % · Industrie: 20 % · Herstellung: 5 % · Dienstleistungen: 38 % · Öl und Gas: 12 % · ICT: 7 % · Entertainment: 1 % (2013).
Inhalt6 Abschnitte
Grundlage und aktuelle Lage
Nigeria war 2022 mit umgerechnet 441 Milliarden US-Dollar die größte Volkswirtschaft Afrikas vor Südafrika und Ägypten. Nach der Wirtschaftspolitik von Präsident Bola Tinubu, der 2023 die Landeswährung Naira freigab und die Benzinsubvention strich, fiel Nigeria jedoch auf den vierten Platz zurück. Weil der Naira 2023/2024 innerhalb kurzer Zeit auf ein Fünftel seines vorherigen Wertes sank, sind Angaben zum Pro-Kopf-BIP für die folgenden Jahre nur eingeschränkt aussagekräftig. In der Liste der Länder nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sank der für Nigeria angegebene Wert 2024 um 49 % auf 1.084 US-Dollar; 2022 lag er noch bei 9.148 US-Dollar. Statistisch gehört Nigeria damit trotz Öleinnahmen zu den ärmsten Ländern der Welt.
Nigeria exportiert außer Erdöl und Erdgas auch Düngemittel, Zement und Faserzementplatten, Kunststoffprodukte aus Polypropylen, Körperpflegeprodukte, Farben, Fahrzeuge, MRAP-Panzerfahrzeuge und Malzgetränke. Es gilt in Afrika als führend im Finanzmarkt, in der Pharmazeutik und in der Unterhaltungsindustrie. Wegen seines Autobahnsystems, seines wachsenden Schienennetzes und des Super-Post-Panamax-Containerhafens Lekki ist es auch ein logistischer Knotenpunkt. Nach dem Ölgeschäft sind Überweisungen von Auslandsnigerianern die zweitwichtigste Devisenquelle.
Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen bilden das Rückgrat der Wirtschaft: Sie machen 96 % aller Unternehmen aus, tragen 49 % zum BIP bei und beschäftigen 84 % der Erwerbsbevölkerung. Wichtige Wirtschaftsräume sind Lagos mit Finanzdienstleistungen, Unterhaltung, Medien und Softwareentwicklung, Abuja als Hauptstadt, Port Harcourt für Ölförderung und -verschiffung, Kano für Baumaterialien und Handel, Anambra mit Fahrzeugproduktion sowie Ogun mit Industrie, Pharma, Panzerfahrzeugbau und Schienenfahrzeugbau.
Historische Entwicklung
In vorkolonialer Zeit waren um 1800 die Hausa-Staaten im Norden und das Yoruba-Reich Oyo wichtige Machtzentren. Sklaverei bestand bereits vorher, wurde aber seit etwa 1700 durch die europäische Nachfrage nach Arbeitskräften für Plantagen in Amerika stark ausgeweitet. Laut Toyin Falola wandelte sich das zuvor gemischte Wirtschaften in Südnigeria in eine Sklavenökonomie. Großbritannien verbot 1807 mit dem Slave Trade Act den Sklavenhandel und bekämpfte ihn auf dem Atlantik; zugleich begann die europäische Kolonialherrschaft. Lagos wurde 1861 britische Kolonie und entwickelte sich danach zu einem Handelszentrum. Der Kakaoanbau, unter anderem durch James Davies, wurde für die Region um Lagos wichtig. 1914 fasste Großbritannien das eroberte Gebiet unter dem Namen Nigeria zusammen.
In der Kolonialzeit beruhte die Wirtschaft vor allem auf dem Export von Kakao, Palmöl und Erdnüssen. Importiert wurden besonders Spirituosen, daneben Tuch, Baumaterialien und Maschinen. Die Handelsbilanz war weitgehend ausgeglichen; der Staatshaushalt finanzierte sich zu über 95 % aus Ein- und Ausfuhrzöllen. Nigeria hatte durch die Imperial Preference Vorteile im Handel mit dem britischen Reich und verwendete das Westafrikanische Pfund, das 1:1 an das Britische Pfund gebunden war. Das brachte Stabilität, führte aber auch zu Problemen einer überbewerteten Währung.
Die Kolonialwirtschaft unterschied sich von vielen anderen afrikanischen Kolonien: Landwirtschaftliche Produkte wurden überwiegend von einheimischen Kleinbauern erzeugt, nicht von europäischen Plantagenbesitzern. Lagos entwickelte einen einheimisch geprägten Finanz- und Immobilienmarkt, später kamen europäische Banken und Handelshäuser hinzu. Es gab eine vergleichsweise freie Presse, Parteien, Gewerkschaften und Genossenschaften. Dennoch blieb die obere Kolonialverwaltung bis zur Unabhängigkeit 1960 weitgehend europäischen Beamten vorbehalten.
1956 wurden im Süden Erdölvorkommen entdeckt, seit 1958 wird Erdöl gefördert und exportiert. Die Unabhängigkeit 1960 wurde international zunächst optimistisch bewertet, doch große regionale, soziale und ethnische Unterschiede blieben bestehen. Die Spannungen führten zu Pogromen gegen Igbo und zum Biafra-Krieg von 1967 bis 1970. Der Krieg und die Rückkehr vieler Briten nach 1960 verursachten einen Verlust an Fachkräften und qualifizierten Managern.
Öl, Krisen und Reformen
In den 1970er Jahren wurden die Ölförderungs- und Exportlizenzen unter Diktator Gowon in der NNPC gebündelt und der Zentralregierung unterstellt. Nigeria wurde OPEC-Mitglied und nahm zeitweise weltweit Platz 8 unter den Erdölförderstaaten ein. Die hohen Öleinnahmen führten jedoch zur sogenannten Holländischen Krankheit: Der Naira wertete stark auf, Importe wurden billig, und Landwirtschaft sowie Industrie verloren an Wettbewerbsfähigkeit. Versuche zur Diversifizierung, etwa durch Landwirtschaftsprogramme, Wohnungsbau oder Stahlindustrie, scheiterten häufig an Missmanagement und Fachkräftemangel. Das Stahlwerk Ajaokuta hatte seit den 1990er Jahren Tausende Beschäftigte, soll aber mangels Hochofen kein Kilogramm Stahl erzeugt haben.
Unter Diktator Babangida entstanden vier ölverarbeitende Raffinerien in Port Harcourt, Warri und Kaduna. Nach einigen produktiven Jahren verfielen sie jedoch durch fachfremde Führung. Nigeria musste zunehmend Erdölprodukte wie Benzin, Diesel, Kerosin, Propan, Butan, Kunststoffe, Motoröle und Bitumen teuer zurückimportieren. Babangida führte außerdem Subventionen für fossile Brennstoffe ein und stützte den Naira künstlich. Das machte ausländische Waren günstig, schwächte aber einheimische Landwirtschaft, Industrie, Tourismus und Staatsfinanzen. Unter Abacha waren Wirtschaft, Infrastruktur und viele Staatsbetriebe stark heruntergewirtschaftet; im Nigerdelta verschärften sich Konflikte und Umweltprobleme durch Ölverschmutzung und illegale Destillen.
Mit der Demokratie seit 1999 verbesserte sich die Lage teilweise. Präsident Olusegun Obasanjo arbeitete mit Wirtschaftsfachleuten wie Ngozi Okonjo-Iweala, Charles Soludo und Nuhu Ribadu; 2007 wurden sämtliche Staatsschulden zurückgezahlt. Grundprobleme blieben aber: fehlende vertikale Integration, starker Naira, Benzinsubventionen, Korruption und Konflikte im Nigerdelta. Unter Muhammadu Buhari wurden einige Infrastrukturprojekte verwirklicht, etwa die Zweite Nigerbrücke bei Onitsha und die Standardschienenverbindung Lagos-Ibadan. Zugleich entstanden wirtschaftliche Lichtblicke: Lagos hatte 2022 fünf Tech-Einhörner, die Film- und Musikindustrie wuchs stark, und der Gini-Koeffizient sank 2022 auf 33,9 gegenüber 51,9 im Jahr 1996.
Seit 2023 steht Nigeria unter Tinubu in einer Phase, die im Artikel als „Hardship“ bezeichnet wird. Die Streichung der Benzinsubvention verdreifachte die Tankstellenpreise, die Freigabe des Naira führte innerhalb von 12 Monaten zu einem Absturz von etwa 400 auf über 1.800 Naira je US-Dollar. Gleichzeitig sorgten die Dangote-Raffinerie, neue Raffinerieprojekte, die Lithiumerz-Verarbeitung in Nasarawa und steigende Investitionen für positive Signale. 2026 wurden hohe Handelsüberschüsse, Währungsreserven von 51 Milliarden US-Dollar, ein Wachstum von 4,43 % und Hochstufungen durch Ratingagenturen gemeldet. Dennoch gilt die staatliche NNPC weiter als Hemmnis, weil neu aufgebaute staatliche Raffineriekapazitäten nicht profitabel betrieben wurden, während die private Dangote-Raffinerie expandierte.
Landwirtschaft und Ernährung
Nigeria steht laut Artikel bei der landwirtschaftlichen Produktion weltweit an sechster Stelle und in Afrika an erster Stelle. Der Sektor erwirtschaftet etwa 18 % des BIP und stellt fast ein Drittel der Arbeitsplätze. Trotzdem kann die Landwirtschaft die Bevölkerung derzeit nicht ausreichend ernähren und trägt nur begrenzt zu Exportgewinnen bei. Während 1995 über 50 % der Nigerianer in der Landwirtschaft arbeiteten, waren es 2020 weniger als 35 %. Stadtflucht und die Vertreibung von rund 2 Millionen Menschen durch Boko Haram verschärfen die Lage.
Wichtige Anbauprodukte sind Erdnüsse und Kakao. Nigeria ist weltweit größter Produzent von Maniok und Yams sowie zweitgrößter Produzent von Sorghum, Ingwer und Süßkartoffeln. Die größte Lebensmittelgruppe waren 2020 Wurzeln und Knollen mit 118 Millionen Tonnen, vor allem Yams, Maniok, Kartoffeln und Süßkartoffeln. Danach folgten Getreide wie Sorghum und Hirse mit 28,6 Millionen Tonnen, Reis und Paddy mit 8,2 Millionen Tonnen, Ölfrüchte mit gut 4 Millionen Tonnen sowie Zitrusfrüchte mit fast 4 Millionen Tonnen. Die Kakaoproduktion stieg von rund 180.000 Tonnen jährlich auf 350.000 Tonnen, stammt aber größtenteils von veralteten Sorten und überalterten Bäumen.
Probleme der Landwirtschaft sind schlechte Straßen in Agrarregionen, mangelhafte Wasserversorgung trotz vorhandener Gewässer, zu geringe Investitionen in Maschinen und Schäden an der nährstoffreichen oberen Erdschicht bei Rodungen. Als mögliche Verbesserungen nennt der Artikel feste Wege, Wasserversorgung, genossenschaftliche Nutzung von Geräten und bessere Behandlung gerodeter Flächen. Das Back-to-Farm-Projekt im Bundesstaat Kwara wird als umstritten dargestellt: Es steigerte zeitweise die Produktion und brachte Investitionen in Wasser, Straßen und Geräte, verursachte aber auch hohe Verbindlichkeiten.
In der Tierhaltung werden etwa 15 Millionen Rinder und fünf Millionen Schweine gehalten; Schafe, Ziegen und Hühner dienen oft dem Eigenbedarf. Etwa 42 % der Nigerianer besitzen Hühner. Jährlich werden ungefähr 300.000 Tonnen Geflügelfleisch und 650.000 Tonnen Eier produziert. Nigeria hat mit 19 Millionen Rindern den größten Viehbestand Afrikas, doch der Milchsektor deckt weniger als 10 % des Bedarfs an Milchprodukten. Investitionen von Danone/Fan Milk und Arla sollen die lokale Milchproduktion erhöhen.
Industrie, Rohstoffe und Verarbeitung
Die Industrie konzentriert sich stark im Südwesten. Lagos ist Zentrum der Metallindustrie, Ogun beherbergt große Teile der Industrie mit Zement, Lebensmittelkonserven, Schaumgummi, Farben, Reifen, Teppichen, Aluminiumprodukten und Kunststoffen. Im Südosten befinden sich Erdölraffinerien und chemische Industrie. Erdöl bleibt Nigerias wichtigster Bodenschatz: Es macht 90 % aller Exportprodukte aus, beschäftigt aber nur 7 % der Erwerbstätigen und trägt 35 % zum BIP bei. Die Fördermenge lag 2007 bei 2,2 Millionen Fässern pro Tag. Nigeria besitzt außerdem die größten Erdgasvorkommen Afrikas und liegt weltweit auf Platz 9. Der Bergbau außerhalb von Öl und Gas ist dagegen unterentwickelt und macht nur 0,3 % des BIP aus.
In der Industrie stechen mehrere Bereiche hervor. Dangote Cement und BUA Cement dominieren den Zementmarkt; 2016 war Nigeria führender Zementproduzent südlich der Sahara mit 16,4 Millionen Tonnen Jahresproduktion. Die Dangote-Raffinerie, 2023 eingeweiht und seit 2025 im Vollbetrieb, soll Nigeria vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur von Erdölprodukten machen. Im Mai 2026 wurde sie zum größten Exporteur von Flugkerosin. Die Düngemittelanlage bei Lagos produziert 3 Millionen Tonnen jährlich; 2026 wurde ein Ausbau auf 9 Millionen Tonnen beschlossen.
Die Nahrungsmittelverarbeitung ist besonders in Ogun stark: Dort entstehen 45 % der nigerianischen Produktion dieses Sektors. Nigeria ist nach Südafrika der zweitgrößte Bierproduzent Afrikas und ein wichtiger Markt für Malzbier und Malzgetränke. Die Reismühle in Imota soll geschälten Reis im Inland verarbeiten, bis zu 250.000 Menschen beschäftigen und jährlich 2,5 Millionen 50-kg-Reissäcke produzieren. Weitere Bereiche sind Zuckerraffination, Kokosnussöl, Backwaren, Nudeln und Frühstücksprodukte. Nigeria importierte 2020 Weizen im Wert von 2,1 Milliarden US-Dollar und war deshalb von der Weizenknappheit nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 besonders betroffen.
Weitere Industriezweige sind Pharmazie, Fahrzeugbau, Werkzeugbau, Schienenfahrzeuge, Werften, Elektronik, Datenzentren, Drohnen und Recycling. Nigeria besitzt mehrere einheimische Fahrzeughersteller wie Innoson, Nord und Proforce; Proforce exportiert auch nach Europa. Lagos entwickelt sich mit mehr als 20 Rechenzentren zu einem digitalen Zentrum Westafrikas. Im Recycling ist Elektroschrott ein großes Problem, weil jährlich 15.000 Tonnen giftiger Elektroschrott aus Europa über Lagos eintreffen; Unternehmen wie E-Terra und Freee Recycle versuchen, fachgerechtere Lösungen für Elektronikschrott und Altreifen zu schaffen.
Dienstleistungen, Handel und Kennzahlen
Nigeria ist der größte Finanzmarkt Afrikas. Der Bankensektor ist im regionalen Vergleich gut entwickelt: Die Bankendurchdringung liegt bei 44,2 %, der westafrikanische Durchschnitt bei 17,8 %. Hohe Kreditzinsen erschweren allerdings kleineren Unternehmen den Zugang zu Kapital. Nigeria ist ein Zentrum der afrikanischen Fintech-Entwicklung: Es stellt 28 % aller afrikanischen Fintech-Unternehmen und zog zwischen 2020 und dem ersten Halbjahr 2024 rund 36 % der Fintech-Finanzierung afrikanischer Fintech-Unternehmen an. Seit Januar 2022 arbeiten fünf von sieben afrikanischen Tech-Einhörnern von Nigeria aus: Jumia, Interswitch, Flutterwave, Opay und Andela.
Telekommunikation ist ein wichtiger Wirtschaftsbereich. 92 % der erwachsenen Männer und 88 % der erwachsenen Frauen besitzen laut GSM Association ein Handy. Anfang 2022 gab es 109,2 Millionen Internetnutzer, eine Internetdurchdringung von 51,0 % und 32,90 Millionen Social-Media-Nutzer. Der Telekommunikationssektor trägt 12,45 % zum BIP bei. Nigeria liegt weltweit auf Platz 11 nach absoluter Zahl der Internetnutzer und auf Platz 7 nach absoluter Zahl der Handys.
Transport ist wegen Nigerias Lage in Afrika wichtig. Seit 2015 wurden Straßen ausgebaut und repariert, darunter die Zweite Nigerbrücke bei Onitsha. Seit 2023 laufen Arbeiten an der Küstenautobahn Lagos-Calabar und an der Autobahn Badagry-Sokoto. Seit 2009 entstehen neue Bahnstrecken, die von der Nigerian Railway Corporation betrieben werden. Nigeria ist gemessen am Eigentum das größte Schiffseignerland Afrikas; wichtige Häfen sind Lagos, Port Harcourt und Calabar, seit Januar 2023 auch der Tiefseehafen Lekki. Der Luftverkehr gilt als besonders sicher: Nigeria erreichte 91,4 % im ICAO-Sicherheitsrating und liegt damit in Afrika vorn.
Die Unterhaltungsindustrie ist international bedeutend. Nollywood produziert Filme und Serien für ganz Afrika; Nigeria wird als zweitgrößte Filmnation der Welt nach Indien und vor den USA bezeichnet. Seit 2009 wurden englischsprachige und qualitativ aufwendigere Produktionen wichtiger. Blood Sisters war 2022 die erste nigerianische Netflix-Originalserie. In der Musik sind Afrobeat und Afrobeats wichtig; genannt werden Fela Anikulapo Kuti, Wizkid, Davido, Burna Boy, Asake, Ayra Starr und Tems. Tourismus hat dagegen geringe Bedeutung und trägt weniger als 1 % zum BSP bei.
Der Außenhandel war von 2015 bis 2023 weitgehend ausgeglichen. Durch die Naira-Abwertung, die Dangote-Raffinerie und das Ende der Benzinsubvention änderte sich die Lage stark. Der Kraftstoffverbrauch sank 2023 um 30 % auf täglich 47,5 Millionen Liter. Der Export raffinierter Ölprodukte stieg von 750 Millionen US-Dollar 2016 über 3,4 Milliarden US-Dollar 2023 auf 7,5 Milliarden US-Dollar 2025. Der Handelsüberschuss stieg von 0 im Jahr 2023 auf 16 Milliarden US-Dollar 2024; für 2026 wurden 20 Milliarden US-Dollar erwartet. Zugleich bleibt Nigeria bei Industrie- und Agrarerzeugnissen schwach: Im zweiten Quartal 2026 erhöhte sich das Handelsdefizit bei landwirtschaftlichen und industriellen Erzeugnissen von 7 Milliarden auf 9,5 Milliarden US-Dollar.