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Wirtschaft Kölns

Banken und Versicherungen sind für die Kölner Wirtschaft bedeutende Wirtschaftszweige. Vom Gewerbesteuer-Anordnungs-Soll in Höhe von 816,4 Millionen Euro …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Grundprofil und wirtschaftliche Bedeutung
  2. 2. Vom römischen Handelsplatz zur Industriestadt
  3. 3. Industrie, Chemie und Konsumgüter
  4. 4. Handel, Dienstleistungen und Finanzplatz
  5. 5. Medien- und Kulturwirtschaft
  6. 6. Biotechnologie, Forschung und kommunale Wirtschaft

Grundprofil und wirtschaftliche Bedeutung

Köln ist einer der bedeutenden und am stärksten diversifizierten Wirtschaftsstandorte Deutschlands. Seine Entwicklung beruht wesentlich auf der Lage am Rhein, der Nähe zum Ruhrgebiet und zu den Benelux-Staaten sowie seiner Funktion als Autobahn- und Eisenbahnknoten. Traditionell wichtig sind Fahrzeugbau, Energie- und Wasserversorgung, chemische Industrie, Nahrungsmittelindustrie und Verlagswesen. Hinzu kommen starke Dienstleistungs-, Handels-, Finanz-, Medien-, Telekommunikations- und Forschungsbereiche.

2019 erwirtschaftete Köln innerhalb der Stadtgrenzen ein Bruttoinlandsprodukt von 66,372 Milliarden Euro und lag damit unter den deutschen Städten auf Platz 5. Das BIP pro Kopf betrug 61.063 Euro, gegenüber 39.995 Euro in Nordrhein-Westfalen und 41.508 Euro in Deutschland. Das Wachstum gegenüber 2018 lag bei 1,6 %. Im Dezember 2019 betrug die Arbeitslosenquote 7,6 % und lag damit über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von 6,7 %.

2010 waren in der Kölner Wirtschaftsregion 13,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Nordrhein-Westfalens tätig. Das Dienstleistungsgewerbe stellte 82,4 % der Beschäftigten; innerhalb dieses Bereichs entfielen 15 % auf den Handel und 5,4 % auf Verkehr und Lagerhaltung. Bei einer Bruttowertschöpfung von 61 Milliarden Euro im Jahr 2008 erreichte der Dienstleistungssektor knapp 52 %, das Finanzierungs- und Vermietungsgewerbe 23 % sowie Handel, Gastgewerbe und Verkehr 13 %. Das produzierende Gewerbe erzielte 2010 einen Umsatz von 26,5 Milliarden Euro, entsprechend 8,8 % des nordrhein-westfälischen Branchenumsatzes. Davon entfielen in Köln 56 % auf den Fahrzeugbau. Die Exportquote von 58 % lag deutlich über dem NRW-Durchschnitt von 43 %.

Köln ist zugleich eine ausgeprägte Pendlerstadt: 2019 kamen rund 280.000 Beschäftigte von außerhalb zur Arbeit nach Köln, während rund 130.000 aus Köln in andere Gemeinden pendelten. Seit 2000 stieg die Zahl der Einpendelnden um etwa 40 %, die der Auspendelnden um etwa 70 %. Zu den größten Arbeitgebern zählen die Ford-Werke mit 14.000, die Stadtwerke Köln mit 12.400 und die Rewe Group mit 10.600 Beschäftigten. Die Wirtschaftsregion Köln umfasst zusätzlich Leverkusen sowie den Oberbergischen, Rheinisch-Bergischen und Rhein-Erft-Kreis.

Vom römischen Handelsplatz zur Industriestadt

Bereits in römischer Zeit entwickelte sich Köln zu einer Wirtschaftsmetropole. Die Siedlung wurde im Jahr 50 zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium erhoben. Rhein und Fernstraßen ermöglichten Handel mit Salz, Holz und landwirtschaftlichen Erzeugnissen; zugleich gewann das Transportgewerbe an Bedeutung. Reine Quarzsande aus der Umgebung förderten die Glasherstellung. Frankeneinfälle und die fränkische Eroberung Kölns 455 dämpften offenbar die wirtschaftliche Entwicklung.

Um 1000 gehörte Köln zu den wichtigsten Marktorten des Reiches und verfügte über weitreichende Handelsbeziehungen. Besonders bedeutend waren London, Flandern und Italien. Kölner Kaufleute gründeten in London eine Hanse und nutzten eine ab 1167 königlich privilegierte Gildhalle. In der späteren Städtehanse führte Köln das sogenannte Kölner Drittel der westfälischen und niederrheinischen Städte, verfolgte jedoch häufig eigene Interessen. Köln nahm bis 1383 nicht an den Hansetagen teil und war von 1471 bis 1476 wegen eines Konflikts um seine englischen Privilegien aus der Hanse ausgeschlossen.

Das vom 12. bis zum 19. Jahrhundert ausgeübte Stapelrecht verpflichtete Händler, auf dem Rhein transportierte Waren drei Tage lang in Köln zu lagern und anzubieten; Kölner erhielten dadurch ein Vorkaufsrecht. Wichtige Güter waren Wein, Heringe und Metalle. Im 14. Jahrhundert war Köln nach Bordeaux Europas zweitwichtigster Weinumschlagplatz. Beim Handel mit Eisen, märkischem Stahl, englischem Zinn und Eifeler Blei besaßen Kölner Kaufleute eine führende Stellung.

Von rund 40.000 Einwohnern arbeiteten viele in zunftgebundenen Gewerben. Das Textilgewerbe ernährte 6.000 bis 8.000 Menschen. Wollstoffe wurden bereits im 12. Jahrhundert bis Venedig exportiert. Um 1500 verdrängte die Seidenproduktion die Wollweberei als führendes Gewerbe; das fast vollständig von Frauen getragene Seidenhandwerk erhielt 1437 eine eigene Frauenzunft. Auch die Metallverarbeitung war wichtig: Köln galt als Zentrum der Waffen- und Rüstungsherstellung. Parallel entstand eine Kreditwirtschaft; spätestens im 15. Jahrhundert war der Giroverkehr gebräuchlich, und 1553 wurde eine der ältesten europäischen Börsen eingerichtet.

Seit dem 16. Jahrhundert verlor Köln gegenüber anderen Handelszentren an Boden. Handelsprivilegien gingen verloren, das Zunftsystem behinderte Innovationen, und moderne Manufakturen wurden abgelehnt. Protestantische Unternehmer wichen wegen religiöser Intoleranz häufig nach Mülheim aus. Während des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648 profitierte die befestigte Stadt allerdings vom Handel mit kriegswichtigen Gütern und stärkte ihre Rolle als Finanzplatz. Die französische Herrschaft ab 1794 beseitigte die Stadtverfassung von 1396, löste Zunftbeschränkungen und führte Gewerbefreiheit ein, schnitt Köln jedoch von vielen bisherigen Handelspartnern ab.

Nach der Eingliederung in Preußen 1815 begann ein neuer Aufschwung. Bis 1850 verdoppelte sich die Bevölkerung auf rund 100.000. Dampfschifffahrt und Eisenbahn verbesserten den Verkehr; 1825 entstand die Preußisch-Rheinische-Dampfschifffahrts-Gesellschaft. 1859 verband eine feste Rheinbrücke die Netze der Rheinischen und der Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft. Köln wurde damit zum Eisenbahnknoten zwischen Belgien und dem Ruhrgebiet.

Industrie, Chemie und Konsumgüter

Der Fahrzeugbau ist ein Kernbereich der Kölner Industrie. Nikolaus Otto und Eugen Langen gründeten 1864 die erste reine Motorenfabrik der Welt, N. A. Otto Cie.; daraus entwickelten sich die Gasmotorenfabrik Deutz, 1938 die Klöckner-Humboldt-Deutz AG und später die Deutz AG. August Horch gründete 1899 in Köln-Ehrenfeld A. Horch & Cie.; 1901 verließ dort das erste Serienfahrzeug die Fabrik. Zeitweise gab es in Köln rund 25 Motorrad- und Dreiradhersteller sowie mehr als 20 Hersteller von Personenwagen, Lastkraftwagen und Omnibussen.

Ford verlegte 1931 seinen Sitz von Berlin nach Köln und baute in Niehl ein Werk am Rhein. Mit etwa 14.000 Beschäftigten ist Ford größter Arbeitgeber der Stadt und betreibt hier auch seine Europa-Zentrale. Citroën begann 1927 in Poll mit der Fahrzeugmontage; die deutsche Zentrale befindet sich heute in Porz-Westhoven. Toyota ist seit 1970 in Köln-Marsdorf vertreten, heute einschließlich der Toyota Motorsport GmbH als Test- und Entwicklungsunternehmen. Weitere Automobilunternehmen mit Zentralen in Köln oder der unmittelbaren Umgebung sind unter anderem Renault, Nissan, Mazda, Volvo und die Groupe PSA.

Der Maschinenbau war 2022 nach Chemie und Fahrzeugbau die umsatzstärkste industrielle Säule der Region: Im IHK-Bezirk Köln arbeiteten rund 17.000 Menschen in mehr als 100 Betrieben; der Jahresumsatz überstieg 3,2 Milliarden Euro. Bedeutende Unternehmen sind Deutz, der Werkzeugmaschinenhersteller Alfred H. Schütte, Leybold, NKT Holding und Atlas Copco Energas. Die 1856 gegründete Kölnische Maschinenbau AG errichtete unter anderem eiserne Dachkonstruktionen für den Kölner Dom, die Flora und den Hauptbahnhof.

Die chemische Industrie entwickelte sich vor allem seit dem 19. Jahrhundert und wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg besonders stark. Im IHK-Bezirk erzielt sie knapp 12 Milliarden Euro Umsatz, mehr als 25 % des Chemieumsatzes Nordrhein-Westfalens und 8 % des deutschen Chemieumsatzes. Zum Kölner Chemiegürtel zwischen Leverkusen und dem Rhein-Erft-Kreis gehören mehrere Chemieparks und Standorte globaler Unternehmen wie Bayer CropScience, Covestro, Evonik, Ineos Köln und Lanxess. An der Stadtgrenze zu Wesseling liegt mit der Rheinland Raffinerie von Shell die größte Raffinerie Deutschlands.

In Parfümerie und Kosmetik prägt Köln besonders das Eau de Cologne beziehungsweise Kölnisch Wasser. Farina gegenüber besteht seit 1709 und ist das älteste noch existierende Kölner Unternehmen. Farina gegenüber und Mäurer+Wirtz mit der Marke 4711 stellen das international bekannte Original Eau de Cologne her. Weitere Konsumgüterbranchen umfassen Lebensmittel und Getränke, etwa Zucker von Pfeifer & Langen, Süßwaren von Hitschler, Snacks von Intersnack, Schokolade von Stollwerck und Kölsch-Brauereien wie Reissdorf, Gaffel und Früh. Rimowa steht für Gebrauchsgüter, insbesondere Gepäck.

Handel, Dienstleistungen und Finanzplatz

Kölns Handelstradition setzt sich in großen Einzel- und Großhandelsunternehmen fort. Besonders wichtig ist die Rewe Group mit Marken wie REWE und Penny. Weitere Beispiele sind Galeria Kaufhof, Saturn-Hansa und Handelshof. Köln und sein Umland dienen außerdem als deutsche oder europäische Zentralen zahlreicher Automobilunternehmen.

Im Bereich Telekommunikation und Informationstechnik sind unter anderem NetCologne, Congstar, Media Broadcast, Q.beyond und Eutelsat vertreten. 2015 lag Köln mit rund 4.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Telekommunikation vor Berlin mit 3.300 und Düsseldorf mit 3.200 Beschäftigten. Wichtige Logistik- und Verkehrsunternehmen sind Lufthansa, der Flughafen Köln/Bonn, die Kölner Verkehrs-Betriebe, Häfen und Güterverkehr Köln und die Köln-Düsseldorfer. TÜV Rheinland gehört zu den bedeutenden Beratungs- und Prüfunternehmen.

Köln ist ein bedeutendes deutsches Finanzzentrum. Vom Gewerbesteuer-Anordnungs-Soll in Höhe von 816,4 Millionen Euro im Jahr 2012 entfielen 131,5 Millionen Euro beziehungsweise 16,1 % auf Versicherungen und 70,95 Millionen Euro beziehungsweise 8,7 % auf Banken. Rund 26.000 Menschen arbeiten in der Versicherungswirtschaft; Köln ist nach München der zweitgrößte Versicherungsstandort Deutschlands. Zu den hier ansässigen Versicherungsunternehmen gehören unter anderem AXA, Gothaer, DEVK, DKV, GenRe und HDI-Gerling.

2013 gab es in Köln 68 Kreditinstitute mit knapp 1.000 Filialen und 14.811 Beschäftigten. Vertreten sind Universal-, Privat-, Spezial- und Autobanken, eine Entwicklungsbank sowie die Bundesbank. Große Arbeitgeber sind die Sparkasse KölnBonn mit rund 4.300 und die Kreissparkasse Köln mit rund 4.500 Beschäftigten. Ford Bank und Toyota Kreditbank unterstreichen Kölns Bedeutung als Standort für Autobanken.

Auch der Tourismus besitzt großes Gewicht. Köln gehört zu den 25 beliebtesten Städtereisezielen Europas und verfügt über mehr als 30.000 Betten in rund 300 Beherbergungsbetrieben. Jährlich kommen über 5,7 Millionen Gäste; sie buchen mehr als 3 Millionen Hotelübernachtungen und bleiben im Mittel 1,7 Tage. Der Dom zählt jährlich über 6 Millionen Besucher, und mehr als 3,5 Millionen Gäste besuchen Veranstaltungen, Kulturangebote und Messen.

Medien- und Kulturwirtschaft

Als Reaktion auf die Krise im Maschinenbau und in der Chemieindustrie zu Beginn der 1980er-Jahre förderte Köln medien- und technologieorientierte Unternehmen. Heute besitzt die Stadt mit über 30 % den höchsten Produktionsanteil am deutschen Fernsehprogramm. Allein der Westdeutsche Rundfunk liefert 21,25 % des ARD-Programms. Medienstandorte sind unter anderem der MediaPark, das Coloneum und die Studios an der Stadtgrenze zu Hürth.

Der WDR hat seit 1926 seinen Sitz in Köln und beschäftigt mehr als 3.700 Menschen. Er produziert Hörfunk- und Fernsehprogramme und ist die größte Rundfunkanstalt Deutschlands. Das Deutschlandradio stellt in Köln die bundesweiten Programme Deutschlandfunk und DRadio Wissen her. Weitere Hörfunkangebote stammen unter anderem von Radio Köln und Domradio. 2015 hatte Köln mit rund 7.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter den verglichenen Großstädten die Spitzenposition bei den Rundfunkveranstaltern.

Seit RTL 1988 nach Köln kam, siedelten sich weitere Sender und zahlreiche Produktionsfirmen an. In Köln oder unmittelbar angrenzend entstehen Serien, Unterhaltungssendungen und andere Fernsehformate. Insgesamt sind rund 350 Film- und Fernsehproduktionsfirmen sowie mehr als 600 Zulieferunternehmen ansässig. Zusammen mit den Fernsehsendern beschäftigen sie ungefähr 25.000 Personen. Grundlage dieser Stellung sind Studios, technische Zulieferer, viele freiberufliche Medienschaffende und die Kulturszene.

Zum Medienstandort gehören außerdem Buchverlage wie Kiepenheuer & Witsch und Bastei Lübbe sowie Zeitungen. Der Kölner Stadt-Anzeiger erreicht laut Artikel 321.000 Exemplare, die Kölnische Rundschau 148.000 und der Kölner Express 181.000. In der Musikwirtschaft verlor Köln zwar Unternehmen und die Messe Popkomm an Berlin; mit c/o pop sowie rund 20 Plattenfirmen blieb jedoch eine lokale Struktur erhalten.

Biotechnologie, Forschung und kommunale Wirtschaft

Die BioRegio Rheinland mit Köln als Zentrum gilt als führende europäische Region für Biotechnologie und Life-Science, also Forschung und wirtschaftliche Anwendungen rund um Medizin und Lebenswissenschaften. Im Kölner Stadtgebiet befinden sich mehr als 20 Biotechnologieunternehmen, in der Region mehr als 40. Sie profitieren von Hochschulen, medizinischer und biotechnologischer Forschung sowie der Nähe zur Pharma- und Chemieindustrie. Zu den Standorten gehören BioCampusCologne, Technologiepark Köln-Braunsfeld, Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum, BioFactory Cologne, Pharmazentrum Köln und Cell-Center Cologne.

Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt in Köln vier Institute, darunter Einrichtungen für Gesellschaftsforschung, neurologische Forschung, Pflanzenzüchtungsforschung und Biologie des Alterns. Letzteres bezog 2013 ein neues Gebäude auf dem Gelände der Universitätsklinik und arbeitet im regionalen Life-Science-Cluster zur Erforschung des Alterns und altersassoziierter Erkrankungen. Das Institut der deutschen Wirtschaft ist seit 1951 in Köln ansässig und forscht in 11 Wissenschaftsfeldern, darunter internationale Wirtschaftsordnung, Finanzmärkte und Tarifpolitik. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat seinen Hauptsitz mit zahlreichen Forschungseinrichtungen in Porz.

Die lokale Wirtschaft profitiert von rund einer Million Einwohnern, Pendlern, Touristen und Geschäftsreisenden, die Kaufkraft und Steuereinnahmen erzeugen. Viele Unternehmen betonen ihre Verbindung zur Stadt in Namen und Zeichen; laut Artikel tragen 57 Firmen den Namen Colonia. Die Stadt verfolgt wirtschaftspolitische Ziele auch über eigene Beteiligungen. Dazu gehören die Sparkasse KölnBonn, die Koelnmesse sowie Unternehmen unter dem Dach der Stadtwerke Köln und ihrer Konzernmutter GEW Köln. Diese Verbindung von privater Wirtschaft, Forschung, Infrastruktur und kommunalen Unternehmen trägt zur breiten und krisenfesteren Wirtschaftsstruktur Kölns bei.

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