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Stammton
Die Stammtöne sind damit nichts anderes als die Töne der C-Dur-Tonleiter, im deutschen Sprachraum C, D, E, F, G, A und H genannt. Auf dem Klavier und ähnlichen …
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Begriff und Zuordnung
In einem chromatischen Tonsystem mit einem ausgezeichneten diatonischen Teilsystem heißen die Töne dieses Teilsystems Stammtöne. Üblicherweise liegt das Standard-Tonsystem mit C-Dur als ausgezeichnetem diatonischem Tonsystem zugrunde. Die Stammtöne entsprechen daher den Tönen der C-Dur-Tonleiter: C, D, E, F, G, A und H. Auf dem Klavier und ähnlichen Tasteninstrumenten sind dies die weißen Tasten.
Halbtonschritte, Ableitungen und Bedeutung
Zwischen E und F sowie zwischen H und C liegt jeweils ein Halbtonschritt. Zwischen allen anderen benachbarten Stammtönen liegt jeweils ein Ganztonschritt. Die dazwischenliegenden Töne entsprechen auf Tasteninstrumenten den schwarzen Tasten und werden im Deutschen meist durch die Endungen -is und -es bezeichnet. Im Notenbild werden sie durch Kreuze (♯) und Be (♭), also Versetzungs- oder Vorzeichen, gekennzeichnet.
Durch ein Kreuz wird ein Stammton um einen Halbton erhöht: Cis, Dis, Eis, Fis, Gis, Ais und His. Durch ein Be wird er um einen Halbton erniedrigt: Ces, Des, Es, Fes, Ges, As und B. Dabei gelten die Ausnahmen Es statt Ees, As statt Aes und B statt Hes.
In der gleichstufigen Stimmung können gleichklingende Töne unterschiedlich bezeichnet und im Notenbild verschieden dargestellt werden. Diese enharmonische Verwechslung zeigt sich zum Beispiel bei Cis und Des, aber auch bei H und Ces sowie bei His und C.
Beim Aufbau diatonischer Tonleitern, etwa von Dur, reinem Moll oder Modi, muss jeder Stammton oder eine von ihm abgeleitete Form in der Tonleiter vorkommen. Auch die Bestimmung eines Intervalls geht immer von den Stammtönen aus.