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Québec (Stadt)

Quebec City genannt, ist eine französischsprachige Großstadt im Osten Kanadas. Sie liegt am Nordufer des Sankt-Lorenz-Stroms bei der Mündung der Rivière Saint- …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Lage, Naturraum und Bedeutung
  2. 2. Von Stadacona zur Provinzhauptstadt
  3. 3. Bevölkerung, Sprache und Verwaltung
  4. 4. Altstadt und Stadtbild
  5. 5. Wirtschaft, Bildung und Verkehr
  6. 6. Kultur, Museen und Sport

Lage, Naturraum und Bedeutung

Québec beziehungsweise Ville de Québec ist eine französischsprachige Großstadt im Osten Kanadas und Hauptstadt der Provinz Québec. Sie liegt am Nordufer des Sankt-Lorenz-Stroms, an der Mündung der Rivière Saint-Charles und am Übergang zum Sankt-Lorenz-Ästuar. Die Stadt ist besonders wichtig als Provinzhauptstadt, Verwaltungszentrum, Kulturzentrum der Frankophonie und bedeutendes Tourismusziel.

Der Sankt-Lorenz-Strom verengt sich im Stadtzentrum von zweieinhalb bis drei Kilometern auf etwas mehr als einen Kilometer. Diese Engstelle prägte die Lage und gab der Stadt ihren indigenen Namen, der in der Sprache der Algonkin „dort, wo sich der Fluss verengt“ bedeutet. Über dem Strom erhebt sich die Colline de Québec, ein bis zu 110 Meter hohes Hochplateau mit dem historischen Stadtzentrum. Die Stadt umfasst 454,28 km² und liegt 30 m über dem Meeresspiegel; ihre höchste Erhebung ist der 485 m hohe Mont Bélair.

Québec liegt am Übergang dreier geologischer Regionen: der Colline de Québec als Ausläufer der Appalachen, des Sankt-Lorenz-Tieflands und der nördlichen Laurentinischen Berge als Teil des Kanadischen Schilds. Das Tiefland war während der letzten Kaltzeit vom Champlainmeer bedeckt. Nach der Landhebung entstanden zunächst Inseln, später der Süßwassersee Lac Lampsilis und schließlich die heutige Gestalt des Sankt-Lorenz-Stroms. Bedeutende Wasserfälle sind der 28 m hohe Kabir Kouba und der 83 m hohe Montmorency-Fall.

Québec besitzt ein boreales, humides Kontinentalklima der Klassifikation Dfb mit einem gewissen Einfluss des Atlantiks. Die Sommer sind kurz, feucht und warm; die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur im Juli beträgt 25,0 °C. Die Winter sind sehr kalt, schneereich und windig. Jährlich fallen durchschnittlich 1.189,8 mm Niederschlag und 303 cm Schnee. Die tiefste gemessene Temperatur betrug −36,1 °C am 2. Februar 1962, die höchste 35,6 °C am 17. Juli 1953. Der Sankt-Lorenz-Strom friert meist von Mitte Dezember bis Ende März zu.

Etwas mehr als 35 % des Stadtgebiets sind bewaldet. Insgesamt gibt es 30 Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Die Stadt besitzt eine vielfältige Vogelwelt mit mindestens 324 nachgewiesenen Arten sowie bis zu 71 Fischarten im Sankt-Lorenz-Strom. Gleichzeitig sind Amphibien und Reptilien durch Urbanisierung sowie Land- und Forstwirtschaft besonders gefährdet.

Von Stadacona zur Provinzhauptstadt

Vor der europäischen Besiedlung lebten am späteren Standort Québec Sankt-Lorenz-Irokesen. Ihr Dorf Stadacona wurde 1535 von Jacques Cartier erreicht und hatte etwa 500 Einwohner. Älteste archäologische Funde im Bereich der heutigen Place Royale sind rund 5000 Jahre alt. Cartiers Kolonisierungsversuche von 1541 bis 1543 scheiterten an Konflikten, Krankheiten, dem strengen Winter und Skorbut.

Am 3. Juli 1608 gründete Samuel de Champlain im Auftrag von Pierre Dugua de Mons die Siedlung Québec. Die Habitation de Québec diente als Wohnstätte, Fort und Handelsposten. Nur acht der 28 Expeditionsteilnehmer überlebten den ersten Winter. 1629 eroberten englische Abenteurer Québec, doch Frankreich erhielt die Siedlung 1632 im Vertrag von Saint-Germain-en-Laye zurück. Ab 1663 machte König Ludwig XIV. Neufrankreich zu einer französischen Kronkolonie und Québec zu deren Hauptstadt. Der Pelzhandel, katholische Ordensgemeinschaften und der Zuzug von Siedlern prägten die Stadt. Zwischen 1663 und 1673 kamen rund 800 vom König unterstützte „Töchter des Königs“ nach Québec.

Britische Eroberungsversuche von 1690 und 1711 scheiterten. Im Siebenjährigen Krieg begann am 26. Juni 1759 die britische Belagerung. Die entscheidende Schlacht auf der Abraham-Ebene am 13. September endete mit einem britischen Sieg; fünf Tage später ergab sich die französische Garnison. Mit dem Pariser Frieden von 1763 ging Neufrankreich endgültig an Großbritannien. Der Quebec Act von 1774 garantierte die Religionsfreiheit und stellte das französische Privatrecht wieder her. 1775/76 scheiterte ein Angriff der Kontinentalarmee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Unter britischer Herrschaft wurde Québec ein wichtiges Handelszentrum. Besonders der Holzexport und der Schiffbau entwickelten sich stark; um 1860 waren 28 Werften in Betrieb. Epidemien und Großbrände belasteten die Bevölkerung. 1833 erhielt Québec eine Gemeindeordnung und einen gewählten Bürgermeister. 1867 wurde die Stadt Hauptstadt der gleichnamigen kanadischen Provinz.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts verlor Québec gegenüber Montreal an wirtschaftlicher Bedeutung. Gründe waren der Niedergang des Holzschiffbaus, veränderte Handelsströme, die Ausbaggerung der Fahrrinne bis Montreal und der verspätete Eisenbahnanschluss. Um 1900 setzte durch Eingemeindungen und neue Industrien ein Aufschwung ein. Die Québec-Brücke stürzte 1907 und 1916 teilweise ein; erst 1919 war sie für den Eisenbahnverkehr nutzbar.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Region stark. Die Kernstadt stagnierte oder verlor ab den 1970er Jahren Einwohner, während sich die Vororte durch Suburbanisierung ausdehnten. Zwischen 1960 und 1976 entstand ein dichtes Autobahnnetz. Die Stille Revolution der 1960er Jahre führte zur Säkularisierung von Bildungs- und Gesundheitswesen, zur Verstaatlichung mehrerer Wirtschaftszweige und zum Ausbau der öffentlichen Verwaltung. Daraus entstand das moderne Regierungsviertel. Seit den 1980er Jahren orientiert sich die Wirtschaft stärker an Wissen, Forschung und Spitzentechnologie.

Bevölkerung, Sprache und Verwaltung

Bei der Volkszählung 2021 hatte die Stadt Québec 549.459 Einwohner. Die Agglomeration Québec mit L’Ancienne-Lorette und Saint-Augustin-de-Desmaures zählte 588.777 Einwohner. Für die Metropolregion Communauté métropolitaine de Québec nennt der Artikel 839.311 Einwohner; an anderer Stelle wird die Zahl mit 839.310 angegeben. Québec ist damit die zweitgrößte Stadt der Provinz und die elftgrößte Kanadas.

Das Bevölkerungswachstum verlief ungleichmäßig. Bis in die 1870er Jahre stieg die Einwohnerzahl kontinuierlich, stagnierte anschließend und wuchs bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts erneut. Danach verlagerte sich das Wachstum in die Vororte. Im historischen Stadtgebiet sank die Einwohnerzahl in den 1970er Jahren, während die Eingemeindungen und die Fusion von 2002 das heutige Stadtgebiet stark vergrößerten.

Französisch ist die dominierende Sprache; verbreitet ist vor allem der Regiolekt des Quebecer Französisch. 2016 hatten 93,5 % der Einwohner Französisch, 1,4 % Englisch und 5,1 % eine andere Sprache als Muttersprache. Die wichtigsten Sprachen der Einwanderer waren Spanisch mit 1,2 % und Arabisch mit 0,9 %. 40,2 % beherrschten beide kanadischen Amtssprachen, 59,2 % ausschließlich Französisch. Die Bevölkerung ist damit sprachlich homogener als die Montreals.

89,0 % der Bevölkerung bezeichneten sich 2001 als römisch-katholisch, 1,5 % als protestantisch und 7,6 % als konfessionslos. Die Kirche verlor seit der Stillen Revolution jedoch stark an gesellschaftlichem Einfluss. Der Anteil regelmäßiger Kirchgänger in Québec sank zwischen 1960 und 2008 von 90 % auf 6 %. Die Stadt besitzt mit dem Erzbistum Québec das älteste römisch-katholische Bistum nördlich von Mexiko.

2016 gehörten 6,4 % der Einwohner einer sichtbaren Minderheit an; den größten Anteil stellten Afrokanadier mit 2,4 %. Der Anteil der Ureinwohner betrug 3,4 %. In der administrativ eigenständigen Enklave Wendake leben mehr als 1500 Wyandot. 2022 wurden 927 sichtbar obdachlose Personen gezählt, davon 63 % Männer. Gleichzeitig hatte die Agglomeration Québec 2016 unter 33 untersuchten kanadischen Metropolregionen die niedrigste Kriminalitätsrate.

Die Communauté métropolitaine de Québec koordiniert unter anderem Raumplanung, Wirtschaft, Tourismus, Abfallentsorgung, Naturschutz und Nahverkehr. Die Agglomeration ist für gemeinsame Leistungen wie Polizei, Feuerwehr, Trinkwasser, Abwasser, Müllabfuhr und Sozialwohnungen zuständig. Die Stadt selbst wird von einem alle vier Jahre gewählten Stadtrat mit 21 Stadträten und dem Bürgermeister geleitet. Seit dem 14. November 2021 ist Bruno Marchand Bürgermeister. Québec ist in sechs Arrondissements und 35 Quartiere gegliedert.

Altstadt und Stadtbild

Québec gilt wegen seiner gut erhaltenen, stark französisch geprägten Altstadt als die europäischste Stadt Nordamerikas. Die Altstadt umfasst 135 Hektar und rund 1400 Gebäude. Sie wurde 1963 zum historischen Bezirk erklärt und am 3. Dezember 1985 von der UNESCO zum Welterbe erklärt. Québec ist die einzige Stadt nördlich von Mexiko mit erhaltenen Befestigungsanlagen.

Die Oberstadt liegt auf dem Cap Diamant und war traditionell Verwaltungs-, Institutions- und Wohnzentrum der gesellschaftlichen Oberschicht. Ihre 4,6 km langen Stadtmauern entstanden überwiegend zwischen 1745 und 1759. Die sternförmige Zitadelle wurde 1820 bis 1832 errichtet. Weitere wichtige Bauwerke sind die Kathedrale Notre-Dame de Québec, die anglikanische Kathedrale Holy Trinity, das Rathaus, das ehemalige Gefängnis und heutige Kulturzentrum Morrin Centre sowie das 1893 eröffnete Château Frontenac. Das 82 m hohe, 18-stöckige Édifice Price ist ein bedeutendes Art-déco-Gebäude.

Die Unterstadt erstreckt sich am Sankt-Lorenz-Strom und an der Rivière Saint-Charles. Die Place Royale gilt als ältester Teil der Stadt und als Standort von Champlains erstem Gebäude. Dort steht die 1688 erbaute Kirche Notre-Dame-des-Victoires, die erste vollständig aus Stein errichtete Kirche Nordamerikas. Im Viertel Petit Champlain sind Wohn- und Geschäftshäuser des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts erhalten. Wegen des steilen Geländes verbinden zahlreiche Treppen Ober- und Unterstadt; die bekannteste ist die um 1660 entstandene Escalier Casse-cou.

Nach einem Großbrand von 1682 wurden steinerne zweistöckige Doppelhäuser vorgeschrieben. Typisch sind dicke Bruchsteinmauern, helle Werksteineinfassungen und stark geneigte Dächer mit mindestens 52 Grad Neigung. Später kamen britische Stile wie Palladianismus und Neugotik, danach Klassizismus, Second Empire, Châteauesque, Art déco, Funktionalismus und der Internationale Stil hinzu.

Das Regierungsviertel liegt auf der Colline parlementaire. Mittelpunkt ist das zwischen 1877 und 1886 errichtete Hôtel du Parlement. Das höchste Gebäude der Stadt ist das 132 m hohe Édifice Marie-Guyart mit der Aussichtsplattform Observatoire de la Capitale. Zu den wichtigen Grünflächen gehören die 98 Hektar große Abraham-Ebene, der Parc des Braves, die Champlain-Promenade, der Parc Chauveau, die Domaine de Maizerets und der Parc de la Chute-Montmorency.

Wirtschaft, Bildung und Verkehr

Der Dienstleistungssektor beschäftigt 86 % der Erwerbstätigen. Besonders stark vertreten ist die öffentliche Verwaltung mit 15 % aller Beschäftigten, fast dreimal so viel wie im Provinzdurchschnitt. Québec ist Sitz der Provinzregierung, zahlreicher staatlicher Einrichtungen, Versicherungen, Finanzdienstleister und internationaler Organisationen. Der Tourismus ist ebenfalls bedeutend: 2019 wurden in der Tourismusregion Québec 8,162 Millionen Besucher und ein Umsatz von 2,011 Milliarden Dollar verzeichnet.

Die Industrie verlagerte sich von Konsumgütern und Holzverarbeitung hin zu exportorientierter Spitzentechnologie. Wichtige Bereiche sind Biowissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnik, Elektroindustrie, Werkstoffentwicklung, Umwelt- und Energietechnik sowie Lebensmittelindustrie. Von der früher bedeutenden Holzindustrie blieb eine Papierfabrik übrig: das Stadacona-Werk von White Birch Paper. Im primären Sektor gibt es etwa 121 Landwirtschaftsbetriebe; wichtig sind Milch- und Schweinewirtschaft, Kartoffel- und Gemüseanbau sowie Geflügelproduktion.

Die Université Laval geht auf das 1663 gegründete Séminaire de Québec zurück und ist die älteste ununterbrochen existierende frankophone Bildungsstätte des amerikanischen Kontinents. Sie wurde 1852 zur Universität und hat rund 48.000 Studierende. Weitere Hochschulen sind unter anderem TÉLUQ, die École nationale d’administration publique und das Institut national de la recherche scientifique. Vier staatliche Cégeps verbinden allgemeine Hochschulvorbereitung und technische Berufsausbildung.

Der internationale Flughafen Jean-Lesage liegt zwölf Kilometer westlich des Stadtzentrums und fertigt jährlich rund 1,75 Millionen Fluggäste ab. Der Hafen ist der älteste Kanadas und heute besonders für Kreuzfahrten wichtig. Drei Brücken überqueren den Sankt-Lorenz-Strom: die 1041 m lange Pont Pierre-Laporte, die 987 m lange Québec-Brücke und die 4,4 km lange Brücke zur Île d’Orléans.

Der öffentliche Verkehr besteht vor allem aus dem Busnetz des Réseau de transport de la Capitale mit vier Métrobus-Linien. Die Funiculaire du Vieux-Québec verbindet Unterstadt und Oberstadt. Der Gare du Palais bietet VIA-Rail-Verbindungen nach Montreal. Das Radwegnetz ist über 400 km lang. Eine 19 km lange Straßenbahnlinie mit 29 Stationen wurde 2023 angekündigt; nach dem Scheitern der Ausschreibung und erwarteten Kosten von 10 bis 13 Milliarden Dollar werden jedoch Alternativen untersucht.

Kultur, Museen und Sport

Québec versteht sich als kulturelle Hauptstadt der Frankophonie in Nordamerika. Seit dem späten 19. Jahrhundert dienten Gedenkfeiern, Kongresse und internationale Veranstaltungen dazu, die französische Sprache und kulturelle Eigenständigkeit zu stärken. Seit der Stillen Revolution ist die Kulturpolitik stärker säkular und international ausgerichtet. 2008 wurde das 400-jährige Bestehen der Stadt mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.

Zu den wichtigsten Großveranstaltungen gehören der Carnaval de Québec von Ende Januar bis Mitte Februar mit rund einer Million Besuchern, die Fête nationale du Québec am 24. Juni mit etwa 200.000 Besuchern und das elftägige Festival d’été de Québec im Juli mit rund 1,5 Millionen Besuchern. Das Festival umfasst etwa 1000 Künstler, zehn Bühnen und 300 Veranstaltungen. Die Expo Québec ist eine seit 1894 bestehende Waren- und Landwirtschaftsmesse.

Das Musée national des beaux-arts du Québec zeigt in vier Gebäuden mehr als 40.000 Werke seit dem 17. Jahrhundert. Die Musées de la civilisation behandeln die Kulturgeschichte Québecs, die Geschichte der Ureinwohner und die französische Kultur Nordamerikas. Weitere Museen widmen sich der Schifffahrt, Geologie, Ordensgeschichte und Militärgeschichte. Das Aquarium du Québec zeigt mehr als 10.000 Tiere aus rund 300 Arten.

Québec besitzt eine ausgeprägte Theater- und Musikszene. Das Grand Théâtre de Québec bietet 2600 Plätze und ist unter anderem Sitz des Orchestre Symphonique de Québec und des Théâtre du Trident. Weitere Veranstaltungsorte sind das Capitole de Québec, der Palais Montcalm und die Agora du Vieux-Port. Auch das frankophone Comicfestival und die internationale Buchmesse sind wichtige Kulturveranstaltungen.

Eishockey ist die beliebteste Sportart. Die Remparts de Québec spielen im Centre Vidéotron mit 18.500 Plätzen. Frühere NHL-Heimspiele bestritten die Nordiques de Québec, die 1995 nach Denver umzogen. Weitere Sportarten und Ereignisse sind Baseball, Frauenfußball, die Transatlantikregatta Transat Québec Saint-Malo, das Tennisturnier Challenge Bell und der Grand Prix Cycliste de Québec. Für den Breitensport gibt es 21 Hallenbäder, 42 Freibäder, zahlreiche Eisbahnen und rund 125 km Langlaufloipen.

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