Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Opfer (Religion)

Durch das Aufkommen des Bhakti-Yoga, das die liebende Hingabe an einen persönlichen Gott in den Vordergrund stellte, verlor das Opfer weiter an Bedeutung.

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Grundbegriff und Funktionen des Opfers
  2. 2. Theorien und frühe Opferkulte
  3. 3. Judentum und Zoroastrismus
  4. 4. Griechenland, Rom, Phönizien und Christentum
  5. 5. Islam, Hinduismus und Buddhismus
  6. 6. Indigene Kulturen und säkularer Opferbegriff

Grundbegriff und Funktionen des Opfers

Ein religiöses Opfer ist die rituelle Darbringung eines materiellen Objekts an eine vorgestellte übergeordnete metaphysische Macht. Als solche Mächte gelten je nach Religion Ahnen, Geister oder Gottheiten. Das Objekt kann belebt sein, etwa ein Tier, ein Mensch oder eine Pflanze, oder unbelebt, etwa Nahrung, Getränke, Gebrauchsgegenstände, Waffen, Schmuck oder Edelmetalle. Beim Opfern wird das Objekt ganz oder teilweise, endgültig oder vorübergehend aus der Verfügungsgewalt des Opfernden entlassen. Dadurch unterscheidet sich ein Opfer begrifflich von einer Tauschhandlung.

Opferungen sind meist mit stilisierten, wiederholbaren Ritualen und häufig mit Festen verbunden. Sie sollen auf die Umwelt und auf übermenschliche Mächte einwirken, etwa um deren Zorn zu besänftigen, Hilfe zu erbitten, Dank auszudrücken, Reinigung zu bewirken oder eine Gemeinschaft zu stärken. Religionswissenschaftlich werden unter anderem Sühneopfer, Bittopfer, Dankopfer, Reinigungsopfer, Lobopfer, Erstlingsopfer und Totenopfer unterschieden. Bei Tieropfern wird das Fleisch häufig bei einem kultischen Mahl verzehrt; daran nimmt entweder die gesamte Opfergemeinschaft oder stellvertretend ein Priester, Schamane oder anderer Kultleiter teil. Menschenopfer gelten in Religionen, die sie befürworten, als höchste Form der Opfergabe.

Seiwert unterscheidet zwischen Opfer im engeren und im weiteren Sinn. Im engeren Sinn ist es ein ritueller Akt, bei dem ein materielles Objekt symbolisch aus dem Besitz des Opfernden entäußert wird. Im weiteren Sinn ist es ein ritueller Komplex, der mindestens eine solche Entäußerung enthält. Zu den Formen gehören unter anderem Tier-, Pflanzen-, Speise-, Trank-, Rauch-, Schwing- und Hebopfer. Auch die Ablage von Gegenständen an Flüssen, Seen, Mooren, Höhlen, Bergen, Tempeln oder Gräbern kann ein Opfer sein. Grabbeigaben gelten dagegen nicht als Opfer, weil sie nach der damaligen Vorstellung dem Toten selbst gehören.

Opferhandlungen können außerdem in Wallfahrten, dem Bau oder der Ausstattung eines Tempels, einer Kirche oder eines Klosters, in Kunststiftungen und selten in selbst zugefügten Schmerzen bestehen. Ihr Sinn ergibt sich nur aus dem gesamten rituellen und religiösen Zusammenhang.

Theorien und frühe Opferkulte

Klassische Opfertheorien deuteten das Opfer unterschiedlich: als Gabe an eine Gottheit und Aufbau gegenseitiger Verpflichtung (Edward Burnett Tylor, Marcel Mauss), als Gemeinschaft von Mensch und Gottheit im Opfermahl (William Robertson Smith), als Kommunikation zwischen sakraler und profaner Welt (Henri Hubert und Marcel Mauss), als Sicherung eines Kreislaufs unpersönlicher Lebenskraft (Gerardus van der Leeuw und Marcel Mauss) oder als Anerkennung der göttlichen Macht über das Leben (Wilhelm Schmidt). Die vier Grundelemente des Opfers sind der Opferer, das Opfer, der Adressat und der Opferherr, für den das Opfer vollzogen wird.

René Girards mimetische Theorie erklärt Opfer als Mittel gegen eskalierende Gewalt. Nachahmung erzeugt Rivalität, Neid und Konflikte. In einer Krise kann sich die Gewalt auf einen vermeintlich Schuldigen, den Sündenbock, richten. Seine Tötung oder Ausstoßung stellt nach Girard die Einheit der Gruppe wieder her; die spätere Verehrung und rituelle Wiederholung dieses Vorgangs bilden den Opfermechanismus.

Archäologische Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit erlauben wegen der spärlichen Quellen nur vorsichtige Aussagen. Unwiderrufliche Deponierungen werden häufig als Opfer an Gottheiten oder als Jenseitsausstattung gedeutet. Blutige Opfer sind bereits bei Jägern und Sammlern der Altsteinzeit belegt. In späteren Kulturen wurden neben Tieren auch Menschen, Früchte, Getränke, Waffen und Wertgegenstände geopfert.

Bei Kelten und Germanen waren Opfer ein zentraler Bestandteil des polytheistischen Kults. Opferplätze lagen häufig an Naturheiligtümern, in Hainen, Mooren, Seen, Quellen oder Flüssen. Die germanische Opferpraxis folgte oft dem Prinzip do ut des („ich gebe, damit du gibst“) und konnte privat oder gemeinschaftlich zu Festen im Frühjahr, Mittsommer, Herbst und Mittwinter stattfinden. Tiere wurden symbolisch der Gottheit dargebracht und anschließend bei einem Opfermahl verzehrt; auch unbrauchbar gemachte Waffen wurden niedergelegt. Menschenopfer sind schriftlich belegt, archäologisch aber selten. Von etwa 500 Moorleichen in Norddeutschland und Dänemark weist nur ein kleiner Teil sicher auf einen kultischen Hintergrund hin.

Im Alten Orient wurde die Welt als dauernder Gegensatz von Ordnung und Chaos verstanden. Krankheiten, Dürren, Erdbeben, Finsternisse und andere Katastrophen galten als Einbrüche des Chaos. Ritualspezialisten versuchten durch Gebete, Opfer und Deutung von Zeichen die göttliche Ordnung zu sichern. In mesopotamischen Mythen können Opfer eine Seuche oder Dürre beenden, indem sie die zuständige Gottheit besänftigen. Babylonische Experten umfassten unter anderem Propheten, Ekstatiker, Traumdeuter, Schreiber, Seher für die Eingeweideschau und Spezialisten für magische Handlungen.

Judentum und Zoroastrismus

Im Judentum bezeichnet קָרְבָּן qorban ein Opfer, dessen Name von der Wurzel קרב qrb („sich nähern“) abgeleitet wird. Es sollte die Verbindung zu Gott herstellen und war nicht einfach als Geschenk an einen polytheistischen Gott gedacht. Zur Zeit des zweiten Tempels wurden Tieropfer zentral im Tempel von Jerusalem durch Schlachtung vollzogen. Der Hohepriester brachte die täglichen Opfer dar und durfte nur einmal jährlich an Jom Kippur das Allerheiligste betreten.

Die Tora kennt fünf Opferarten: Olah, das vollständig verbrannte Brand- oder Ganzopfer; Mincha, das Speise- oder Getreideopfer; Sebach Schlamim, das Heils-, Mahl- oder Friedensopfer; Chattat, das Sünd- oder Reinigungsopfer; und Ascham, das Schuldopfer. Die Olah bestand aus der vollständigen Verbrennung eines fehlerlosen Rindes, Schafes, Widders oder gelegentlich einer Taube. Zwei Schafe wurden als tägliches Opfer morgens und am späten Nachmittag dargebracht. Die Mincha bestand aus Mehl, Öl, Weihrauch und Salz und diente auch dem Unterhalt der Priester. Beim Sebach Schlamim wurden Fett und Nieren verbrannt, der übrige Teil wurde bei einem festlichen Mahl gegessen. Die Chattat sollte eine versehentliche Gebotsübertretung sühnen; bei der Zeremonie wurden die Sünden symbolisch auf eine Ziege übertragen. Das Ascham galt einer groben und vorsätzlichen Übertretung und verlangte zusätzlich den Ersatz des angerichteten Schadens.

Der Rauch des Opfers und des Räucherwerks symbolisierte die Verbindung zwischen Gott und Mensch. Beim Versöhnungstag fand jährlich ein Entsündigungsopfer für Heiligtum und Priesterschaft statt. Nach der Zerstörung des Herodianischen Tempels im Jahr 70 n. Chr. endete der Tieropferkult und das Amt des Hohepriesters verlor seine Grundlage. Im rabbinischen Judentum traten Gebet, Erfüllung der Mitzwot und Torastudium an seine Stelle; besonders das Gebet wurde als Ersatz für die tägliche Olah verbindlich. Die Propheten betonten außerdem, dass Barmherzigkeit und ein zerknirschter Geist wichtiger seien als eine scheinheilige Opferpraxis. Menschenopfer werden im Judentum unter Bezug auf die Erzählung von Abraham und Isaak abgelehnt.

Im Zoroastrismus gilt das ständig brennende Feuer im Feuertempel als sichtbare Präsenz von Ahura Mazda und der kosmischen Ordnung Asha. Das wichtigste Ritual ist die Yasna („Anbetung, Opfer“). Ihr Höhepunkt ist der Ab-Zohr beziehungsweise Ape-Zaothra, die symbolische Stärkung des Wassers durch die Mischung zweier Parahaoma-Zubereitungen. Die Yasna-Liturgie umfasst 72 Kapitel, entsprechend den 72 Fäden des heiligen Gürtels Kusti.

Griechenland, Rom, Phönizien und Christentum

Im antiken Griechenland war das Tieropfer das zentrale Mittel, um eine Beziehung zu den Göttern herzustellen. Bevorzugt wurden Haustiere, besonders Rinder und Stiere, außerdem Schafe, Ziegen und Geflügel. Bestimmte Götter erhielten traditionell bestimmte Tiere; auch die Fellfarbe konnte eine Rolle spielen. Das Tier musste als rein gelten. Fast immer folgte ein Festmahl, bei dem die Opfergemeinschaft das Fleisch vollständig verzehrte, weil es das Heiligtum nicht verlassen durfte. Wurde das Tier vollständig verbrannt, hieß dies Holokauston, abgeleitet von griechisch holos („ganz, vollständig“) und kausis („Brand, Verbrennung“). Opfer dienten auch der Reinigung, denn Menschen, die mit Geburt, Tod oder Tötung in Berührung gekommen waren, galten als unrein.

Die römische Religion war stark auf die korrekte Ausführung von Ritualen ausgerichtet. Sie gilt deshalb als orthoprax: Entscheidend war, dass man „es richtig machte“, nicht ein bestimmtes persönliches Glaubensbekenntnis. Das do-ut-des-Prinzip beschrieb die Beziehung zwischen Menschen und Göttern. Für Tieropfer waren Geschlecht, Alter, Hautfarbe und weitere Merkmale vorgeschrieben. Das geschmückte Tier wurde in einer Prozession zum Altar geführt; nach einer Formel, der Darbringung von Salz und Schrot und einer symbolischen Messerbewegung wurde es getötet. Die Untersuchung der Eingeweide sollte zeigen, ob die Gottheit das Opfer angenommen hatte. Bei einem Fehler musste das Ritual wiederholt werden. Wichtige Priesterkollegien waren Pontifices, Auguren, Quindecimviri sacris faciundis und Epulonen.

Bei den Phöniziern ist die Opferpraxis wegen der unvollständigen Quellenlage nur teilweise rekonstruierbar. Aus dem Astarte-Tempel von Kition stammen 1328 Zähne und Tierknochen aus der Zeit um 950 v. Chr.; häufigste Opfertiere waren Schafe und Rinder. Die unterschiedliche Verteilung der Körperteile lässt jedoch bezweifeln, dass immer ganze Tiere geopfert wurden.

Das Christentum deutet den Kreuzestod Jesu als einmaliges und endgültiges Opfer für die Sünden der Menschen. Weitere Menschen- oder Tieropfer sind daher nicht erforderlich. In der katholischen Lehre ist die Messe die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers. Das Abendmahl verbindet nach einer Deutung das Sühneopfer mit dem Gemeinschaftsopfer: Brot und Wein werden als Leib und Blut Christi verzehrt und stiften zugleich die Gemeinschaft. Weitere christliche Opferbegriffe sind tätige Nächstenliebe, Spenden für Kirchen, Votivgaben und -kerzen sowie das Martyrium.

Islam, Hinduismus und Buddhismus

Im Islam ist das Eid al-Adha, das Opferfest, das wichtigste Fest des Jahreskalenders. Es erinnert an Ibrahim und findet gleichzeitig mit der Pilgerfahrt nach Mekka statt. Wer finanziell dazu in der Lage ist, soll ein gesundes und gut genährtes Opfertier nach genau festgelegten Regeln respektvoll schlachten. Das Fleisch wird idealerweise zu je einem Drittel an die Familie, die Nachbarn und Arme verteilt. Weitere Opfer sind Gelübde, Armenspenden, Geld- und Sachgaben sowie freiwilliges Fasten außerhalb des Ramadan. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Aufrichtigkeit der Gabe. In lokalen Traditionen werden auch an Heiligtümern oder Gräbern von Heiligen Opfer dargebracht.

Im Hinduismus bezeichnet yajña sowohl ein Ritual und eine materielle Opfergabe als auch eine geistige Haltung der Hingabe. In der vedischen Zeit ab 1200 v. Chr. war das Feueropfer von Getreide, Milch, Butter und Somasaft die wichtigste religiöse Zeremonie. Nach dem Purusha-Sukta entstand die Welt aus dem Selbstopfer des Urriesen Purusha. In der brahmanischen Zeit von 800 bis 500 v. Chr. wurde die korrekte Ausführung entscheidend. Drei Priester wirkten zusammen: der Hotri als Rezitierender, der Udgatri als Sänger und der Adhvaryu als Opfernder. In der Upanishaden-Zeit von 700 bis 200 v. Chr. wurde die mechanische Opferpraxis zunehmend kritisiert. Geistige Opfer galten als höherwertig; durch Bhakti-Yoga trat die liebende Hingabe an einen persönlichen Gott in den Vordergrund. Opfer lebten unter anderem in Tempelspenden, Blütenopfern und Haarspenden weiter.

Im Buddhismus ist die Puja eine Andacht mit Rauch, Blumen und Speisen. Buddha lehnte große Opfer als sinnlos ab. Die Gaben werden daher vor allem als Verdienstübertragung und als Übung der Freigiebigkeit verstanden. Gute Werke, etwa das Beschenken von Mönchen, sollen Karma und Glück beeinflussen, führen aber nicht allein zum Nirwana. Freigiebigkeit gehört zu den sechs Handlungen eines Bodhisattvas. In daoistisch beeinflussten buddhistischen Traditionen gibt es außerdem Brandopfer, etwa die Verbrennung von Höllengeld bei Bestattungen und zu Ehren der Ahnen.

Indigene Kulturen und säkularer Opferbegriff

Bei Maya, Azteken und anderen mesoamerikanischen Kulturen sollten Opfer nicht nur die Götter günstig stimmen, sondern sie am Leben erhalten und den Fortbestand der Welt sichern. Die Azteken brachten deshalb auch Menschenopfer dar, um den Lauf der Sonne und die Weltordnung zu bewahren. Bei den Maya besaß Blut eine besondere Bedeutung als Sitz von Seele und Lebenskraft. Blut wurde durch Selbstverletzungen gewonnen, auf Papier aufgefangen und verbrannt. Menschenopfer konnten durch Köpfen, Ertränken, Hängen, Steinigen, Vergiften, Verstümmeln, Begraben oder das Herausreißen des Herzens erfolgen. Opfer waren Kriegsgefangene, aber auch Angehörige der eigenen Gruppe. Die Forschung relativiert das ältere Bild einer grundsätzlich friedlichen Maya-Kultur; zugleich ist es eher unwahrscheinlich, dass die Maya auch nur annähernd so viele Menschenopfer darbrachten wie die Azteken.

In den Andenkulturen und besonders im Inkareich gehörten Opfer zum Lebensrhythmus. Die Inka setzten den Sonnenkult als offiziellen Reichskult durch. Beim Fest Inti Raymi am 23. Juni, dem kürzesten Tag der Südhalbkugel, wurde für das vergangene Jahr gedankt und um Schutz für die Saat gebeten. Dargebracht wurden unter anderem Chicha, Maisschoten, Spondylusmuscheln, Koka-Blätter und häufig Lamas. Auch Opfer an Pachamama, die Mutter Erde, sind überliefert. In Zeiten großer Not wie Dürren, Seuchen oder zur Genesung des Herrschers gab es Menschenopfer; ihre Zahl war im Vergleich zu den Azteken gering. In den Anden werden getrocknete Lamaembryos teilweise bis heute als Schutz- und Segensgaben beim Hausbau verwendet.

Ethnische Religionen überliefern ihre Glaubensinhalte überwiegend mündlich oder durch Rituale. Opfer dienen häufig dem Dank und der Demut gegenüber der Schöpfung, der Bitte um Vergebung für Eingriffe in die Natur sowie dem Respekt vor Leben, Ahnen und Traditionen. Rituale können individuell oder gemeinschaftlich sein und Musik, Tanz und Totenkulte einschließen. Totenkulte gliedern sich vielfach in Separation, eine liminale Zwischenphase und Integration.

Im säkularen Sprachgebrauch bezeichnet „Opfer“ heute auch Menschen, denen Leid widerfährt, etwa Katastrophen- oder Drogenopfer, sowie Geschädigte eines Verbrechens oder von Verfolgung. Außerdem meint „sich für andere opfern“ freiwillige Handlungen zum Wohl anderer oder der Allgemeinheit.

Weiterlesen

Maya-Zivilisation Die Maya-Zivilisation war eine historische Zivilisation in Mittelamerika. Um ca. 1500 v. u. Z. begann ihre Entwicklung aus einer vorhergehenden … Religion Geschichte konkreter Religionen · Afrikanische Religionen · Bahaitum · Buddhismus · Christentum · Daoismus · Hinduismus · Islam · Jainismus … Gott Im Verständnis von Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen wird einem Gott oder mehreren Göttern besondere Verehrung zuteil und es werden ihnen unter … Ritual Sie wird häufig von bestimmten Wortformeln und festgelegten Gesten begleitet und kann religiöser oder weltlicher Art sein (zum Beispiel Gottesdienst, Begrüßung, … Religionswissenschaft Die Religionswissenschaft ist eine Geisteswissenschaft oder auch Kulturwissenschaft, die Religion empirisch, historisch und systematisch erforscht. Sühne Als Sühne werden im Kontext einer Religion Handlungen bezeichnet, durch die Einzelne oder Gruppen religiöse „Vergehen“ (Sünden) im Verhältnis zu einem Gott … Blut Blut wird als „flüssiges Gewebe“, gelegentlich auch als „flüssiges Organ“ bezeichnet. Blut besteht aus speziellen Zellen sowie dem proteinreichen Blutplasma, … Priester Priester oder Priesterin ist eine Bezeichnung für Spezialisten für religiöse Fragen, die den Kultus verwalten sowie Lehre und Tradition bewahren. Menschenopfer Als Menschenopfer bezeichnet die Religionswissenschaft die rituelle Tötung von Menschen als Gabe für eine Gottheit im Rahmen von Kulten und Religionen. Begriff Mit dem Wort Begriff wird der Bedeutungsinhalt einer Bezeichnung oder Vorstellung angesprochen. Mit ähnlicher Bedeutung wird auch das Wort Konzept verwendet … Nomen Nomen im engeren Sinn als gleichbedeutend mit Substantiv (der Herkunft nach ein Anglizismus zu noun; heute so in weiten Teilen der Sprachwissenschaft und auch … Verb Die Trennung zwischen Verb und Substantiv wird als die fundamentalste Unterscheidung im Bereich der Wortarten angesehen, da hierin die Aufteilung elementarer …