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Mondial (Sprache)
Die Adverbien werden vom Adjektiv abgeleitet mit -mente. Die Steigerung erfolgt ebenso wie bei den Adjektiven. ... Mondial-Französisch Online-Lexikon · Ein …
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Überblick
Mondial ist eine konstruierte Plansprache auf Grundlage der romanischen Sprachen. Sie weist Ähnlichkeiten mit Interlingua auf. Entwickelt wurde sie vom schwedischen Gymnasiallehrer Helge Heimer (1890–1959); die erste Veröffentlichung erschien 1943. Das Projekt wurde von Linguisten relativ häufig rezensiert.
Grundregeln der Grammatik
Die Grammatik verwendet unter anderem unveränderliche Artikel, Substantive mit Geschlechts- und Pluralbildung sowie Verben, die im Präsens grundsätzlich nicht nach Person konjugiert werden. Genitiv und Dativ werden durch Präpositionen ausgedrückt.
Artikel und Substantive
Der bestimmte Artikel ist le, der unbestimmte Artikel un; beide sind unveränderlich. Als neutraler Artikel dient lo, etwa lo bel („das Schöne“).
Substantive sind grundsätzlich männlich. Durch die Endung -a kann das weibliche Geschlecht bezeichnet werden: actor („Schauspieler“) und actora („Schauspielerin“). Der Plural endet nach einem Vokal auf -s, nach einem Konsonanten auf -es: le casa („das Haus“) – le casas („die Häuser“).
Der Genitiv wird mit de („von“) gebildet; vor le verschmilzt de zu del: le casa del patre („das Haus des Vaters“). Der Dativ wird mit a („zu, nach“) ausgedrückt; zusammen mit le entsteht al.
Verben und Zeitformen
Der Infinitiv endet auf -ar; nur das Hilfszeitwort „sein“ lautet ser. Beispiele sind amar („lieben“), vidar („sehen“) und venar („kommen“).
Im Präsens steht die Endung -a, ohne grundsätzliche Konjugation nach Person: yo ama („ich liebe“), el vida („sie sieht“), vu vena („ihr kommt“). Das Präteritum wird mit -avi gebildet: yo amavi, el vidavi, vu venavi. Das Futur hat -ara: yo amara, el vidara, vu venara. Das Konditional hat -aria: yo amaria, el vidaria, vu venaria.
Adjektive und Adverbien
Adjektive haben keine besondere Endung und sind unveränderlich. Sie können vor oder nach dem Substantiv stehen; die Nachstellung hebt sie hervor.
Für den Komparativ werden plu („mehr“) oder men („weniger“) verwendet, für den Superlativ mas („am meisten“) oder min („am wenigsten“). Adverbien werden aus Adjektiven mit -mente abgeleitet und auf dieselbe Weise gesteigert.