Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Liste von Musikberufen
Musikberufe · Dirigent · Kapellmeister · Hofkapellmeister · Domkapellmeister · Musikdirektor · Generalmusikdirektor · Universitätsmusikdirektor.
Inhalt4 Abschnitte
Gegenstand und zentrale Tätigkeitsfelder
Musikberufe umfassen alle Tätigkeiten, die für die Live-Aufführung, die Aufnahme und die Wiedergabe von Musikwerken erforderlich sind. Sie betreffen damit die Herstellung, Ausführung, Vermittlung, Erforschung und technische Umsetzung von Musik.
Zu den produzierenden Tätigkeiten gehören das Komponieren, Arrangieren, Orchestrieren beziehungsweise Instrumentieren und Produzieren. Reproduzierende Tätigkeiten sind Gesang und Instrumentalspiel. Pädagogische Tätigkeiten umfassen den Unterricht, musikwissenschaftliche Tätigkeiten die Musikforschung.
Ausübung und Gestaltung von Musik
Zur musikalischen Ausübung gehören Sänger und Sängerinnen sowie Instrumentalisten. Genannt werden unter anderem Akkordeonist, Blockflötist, Bratschist, Cellist, Cembalist, E-Bassist, Fagottist, Flötist, Geiger, Gitarrist, Harfenist, Hornist, Keyboarder, Klarinettist, Kontrabassist, Lautenist, Liedbegleiter, Mandolinist, Oboist, Organist, Paukist, Perkussionist, Pianist, Posaunist, Saxophonist, Schlagzeuger, Schlagwerker, Studiomusiker, Straßenmusiker, Trompeter, Tubist, Violinist und Live-Elektromusiker.
Weitere Berufe gestalten oder leiten musikalische Aufführungen. Dazu zählen Dirigent, Kapellmeister sowie Hofkapellmeister, Domkapellmeister, Musikdirektor, Generalmusikdirektor und Universitätsmusikdirektor. Im Gesang werden Sopranistin, Mezzosopranistin, Altistin, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass unterschieden. Außerdem nennt die Liste Krätzchensänger, Kammersänger und Volkssänger. Liedermacher und Songwriter gehören ebenfalls zu den aufgeführten Musikberufen.
Unterricht, Kirchenmusik und musikalische Fachberufe
Pädagogische und ausbildende Tätigkeiten übernehmen Instrumentallehrer, Instrumentalpädagogen beziehungsweise Musikerzieher, Musikdozenten, Musiklehrer, Gesangslehrer, Stimmbildner und Vocalcoaches. Auch der Korrepetitor, der Kirchenmusiker mit den Bezeichnungen Kantor, Bezirkskantor, Organist, Kirchenmusikdirektor, Landeskirchenmusikdirektor und Landesposaunenwart sowie der Chorleiter werden genannt. Rhythmiker, Tänzer, Choreograf und Ballettmeister ergänzen die Liste der musikalisch oder darstellerisch arbeitenden Berufe.
Mit der Herstellung und Betreuung von Instrumenten befassen sich Instrumentenbauer, darunter Bogenbauer, Geigenbauer, Gitarrenbauer, Handzuginstrumentenmacher, Holzblasinstrumentenmacher, Klavier- und Cembalobauer, Metallblasinstrumentenmacher, Orgelbauer und Zupfinstrumentenmacher. Hinzu kommen Klavierstimmer und Glockensachverständiger.
Produktion, Vermittlung und Tontechnik
Zu den weiteren aufgeführten Tätigkeiten gehören Audio-Designer, Komponist, Librettist, Musikproduzent, Musikjournalist, Musikalienhändler, Musikfachwirt, Musikverleger, Musikmeister, Musiktherapeut und Musikwissenschaftler. Der Orchestrator ist für die Orchestrierung beziehungsweise Instrumentierung eingeordnet. DJ, Alleinunterhalter und Diseuse werden ebenfalls als Musikberufe genannt.
Tontechnische Berufe sind Tongestalter, Toningenieur, Tonmeister und Tontechniker. Diese Tätigkeiten beziehen sich auf die technische Gestaltung und Bearbeitung von Tonaufnahmen und Aufführungen.
Daneben gibt es unterstützende Berufe, die unmittelbar mit Musik verbunden sind, aber keine musikalischen Fähigkeiten voraussetzen. Dazu gehören der Regisseur hinter der Bühne, also der Inspizient, sowie Tätigkeiten in der Beleuchtung, Tonmischung und Ansage von Musikstücken, etwa als Conferencier oder Disk Jockey. Bei diesen Berufen liegen Ausbildung und Anforderungen vor allem in technischen oder administrativen Bereichen.