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Musikwissenschaft
Die Musikästhetik beschäftigt sich mit den Grundlagen der sinnlichen Erkenntnis der Musik, des Schönen in der Musik sowie dem Verstehen und Bewerten von Musik …
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Gegenstand und Bedeutung
Musikwissenschaft, auch Musikologie, ist die Wissenschaft von allen Aspekten der Musik und des Musizierens. Sie untersucht sämtliche Ausprägungen von Musik: ihre Theorie, Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom akustischen Ausgangsmaterial bis zum komplexen musikalischen Einzelwerk. Sie arbeitet nicht nur mit einem einzigen Blickwinkel, sondern verbindet kulturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche, strukturanalytische und naturwissenschaftliche Ansätze.
In jüngerer Zeit wird Musikwissenschaft besonders als interdisziplinäres Forschungsfeld verstanden. Das bedeutet: Sie bezieht Methoden und Fragen aus Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Digital Humanities und Sozialwissenschaften ein. Dadurch kann sie Musik etwa als Klang, als historisches Dokument, als soziale Praxis, als kulturelles Zeichen oder als Bestandteil digitaler Medien untersuchen. Wissenschaftler auf diesem Gebiet heißen Musikwissenschaftler oder Musikwissenschafter.
Teildisziplinen
Nach 1945 wurde die Musikwissenschaft stärker ausdifferenziert. Glen Haydon und Friedrich Blume befürworteten eine Dreigliederung in Historische Musikwissenschaft, Systematische Musikwissenschaft und Musikethnologie beziehungsweise Ethnomusikologie oder Vergleichende Musikwissenschaft. Diese Dreiteilung ersetzte die von Guido Adler geprägte Zweiteilung in Historische und Systematische Musikwissenschaft; bei Adler gehörte Musikethnologie noch zur Systematischen Musikwissenschaft. Andere Einteilungen unterschieden zusätzlich etwa musiksoziologische oder angewandte Musikwissenschaft.
Die Historische Musikwissenschaft untersucht Musik und Geschichte. Sie nutzt Quellenforschung, Notenkunde und Notentextanalyse, um Sachverhalte der Vergangenheit aufzudecken. Wichtige Ziele sind, Quellen verfügbar zu machen, sie durch Musikphilologie zu erschließen, sie hermeneutisch zu verstehen und zu interpretieren. Lange stand vor allem die europäische Kunstmusik im Mittelpunkt; neuere Ansätze reflektieren diese eurozentrische Ausrichtung kritischer und erweitern sie durch interkulturelle, transkulturelle und globalgeschichtliche Perspektiven. Zu ihren Teilgebieten gehören unter anderem Musikphilologie, Instrumentenkunde, Ikonografie, Aufführungspraxis, Interpretationsforschung, Notationskunde, Quellenkunde, Biografik, Satzkunde, Terminologie und Stilkunde.
Die Systematische Musikwissenschaft fragt weniger nach einzelnen Werken, Komponisten, Stilen oder Epochen, sondern nach Musik an sich und musikalischen Phänomenen im Allgemeinen. Sie arbeitet „systematisch“, also etwa mit Erkenntnistheorie, Logik, Klassifikation, Messung, Empirik, Statistik, Modellierung und Vorhersage. Im 21. Jahrhundert gewinnen digitale Methoden wie computergestützte Korpusanalyse, algorithmische Modellierung und Digital Musicology an Bedeutung. Zu ihren Bereichen werden musikalische Akustik, Musikphysiologie, Hörpsychologie, Musikpsychologie, Musiktherapie, Musiksoziologie, Musikphilosophie und Musikästhetik gezählt. Diese Untergliederung ist umstritten: Roland Eberlein und andere verstehen manche dieser Felder eher als Teile anderer Wissenschaften, die von der Musikwissenschaft rezipiert werden. Jobst Fricke schlug deshalb den Begriff „Systemische Musikwissenschaft“ vor.
Die Kognitive Musikwissenschaft bezeichnet im deutschsprachigen Raum nach Uwe Seifert eine systematische Richtung, die mit Methoden der Kognitionswissenschaft nach einer Theorie der Musik sucht. Im Mittelpunkt stehen neurologische und neurovegetative Wirkungen von Musik. Sie stützt sich stärker als die Musikpsychologie auf Neurobiologie, Kognitionswissenschaft und Computerwissenschaften.
Musikethnologie, Ethnomusikologie oder Vergleichende Musikwissenschaft untersucht Musik in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten weltweit, besonders außerhalb der westlichen Kunstmusik. Dazu zählen europäische Volksmusik und Musikkulturen, die nicht vom europäischen Abendland abhängig sind. Das Fach hinterfragt heute auch ältere Begriffe und Voraussetzungen kritisch. Da nicht jede Kultur denselben Begriff von „Musik“ hat, ist Feldforschung wichtig: Dabei wird das tägliche Leben von Menschen möglichst unverändert beobachtet. Forschungsbereiche sind unter anderem Musik in Urbanität und Migration, Musik in Liturgie, Tanz, Film, Werbung, Religion, Rock, Pop, Jazz, Jugendsubkulturen und Instrumentenkunde.
Populäre Musik wird von der Popularmusikforschung behandelt. Früher wurde sie eher der Musikethnologie zugerechnet; heute ist sie entweder eigenständig oder Teil der Systematischen Musikwissenschaft. Sie ist eng mit Medien- und Kulturwissenschaften verbunden und untersucht auch Musik in audiovisuellen und digitalen Medien, etwa Filmmusik oder Computerspielmusik.
Geschichtliche Entwicklung
Die Geschichte der Musikwissenschaft reicht in ältere Bildungs- und Wissenschaftstraditionen zurück. In der Antike gehörte Musiké zur Bildung von Geist und Körper und befasste sich spätestens seit Platon auch mit mathematisch-musikwissenschaftlichen Fragen. Im Mittelalter war die ars musica Teil des Quadriviums, also der vier mathematischen Künste innerhalb der septem artes liberales. Sie hatte jedoch nur eine propädeutische, also vorbereitende, Rolle für die Philosophie, die wiederum der Theologie untergeordnet war. Erst in der Aufklärung ab etwa 1740 emanzipierten sich die Philosophischen Fakultäten stärker von den Theologischen; zu dieser Zeit war Musik aber bereits aus dem Kanon der universitären Ausbildung herausgefallen.
Im 18. Jahrhundert gilt Lorenz Christoph Mizlers Correspondierende Societät der musicalischen Wissenschaften (1738–1761) als erste musikwissenschaftliche Gesellschaft. Mizler hielt von 1736 bis 1742 Vorlesungen an der Universität Leipzig und gilt nach dem Verfall der ars-musica-Tradition als erster Hochschullehrer, der Musikwissenschaft nach einem eigenen Lehrplan an einer Universität unterrichtete. Er wollte die musikalischen Wissenschaften in Geschichte, Philosophie, Mathematik, Rhetorik und Poesie in einen möglichst vollkommenen Stand bringen.
Als eigenes wissenschaftliches Fach wurde die Musikwissenschaft erst im 19. Jahrhundert schrittweise geformt. Prägende Forscher waren unter anderem Adolph Bernhard Marx, Friedrich Chrysander, Gustav Jacobsthal, Philipp Spitta, Guido Adler, Hermann Kretzschmar, Hugo Riemann, Peter Wagner, Friedrich Ludwig, Erich Moritz von Hornbostel und Curt Sachs. Ihre Arbeiten betrafen zum Beispiel Musiktheorie, Editionen, Bach- und Händel-Forschung, mittelalterliche Musik, Hermeneutik, Gregorianik, Instrumentenkunde und die Klassifikation von Musikinstrumenten. Guido Adler entwickelte Aufgabenstellung und Methodik des Fachs und führte eine Periodisierung der Musikgeschichte nach Stilbegriffen ein. Hugo Riemanns Musiklexikon gilt bis heute als anerkanntes Standardwerk. Hornbostel und Sachs entwickelten die Hornbostel-Sachs-Systematik zur Klassifikation von Musikinstrumenten.
In der Weimarer Republik war Musikwissenschaft noch eine junge akademische Disziplin. Sie wurde mit Vorwürfen von Elitarismus und gesellschaftlicher Abgeschlossenheit konfrontiert und musste ihre Nützlichkeit stärker beweisen. Frühere Arbeiten bedeutender deutscher und österreichischer Forscher hatten zwar in historischer, systematischer und vergleichender Musikwissenschaft Pionierarbeit geleistet, doch eine bedeutende kulturpolitische Stellung erreichte das Fach in dieser Zeit nicht.
Nationalsozialismus und Folgen
Die Rolle der Musikwissenschaft im Nationalsozialismus ist laut Artikel noch nicht vollständig erforscht. Nach der Zwangsentlassung jüdischer Wissenschaftler übernahmen an vielen Orten überzeugte NSDAP-Mitglieder oder Gesinnungsgenossen die Institute und arbeiteten im Sinne des Regimes. Beispiele sind Wolfgang Boetticher, der im Sonderstab Musik des Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg angebliche Briefe von Schumann an Mendelssohn im Sinne nationalsozialistischer Ideologie fälschte, sowie Theophil Stengel und Herbert Gerigk, die das rassistische Lexikon der Juden in der Musik veröffentlichten. Auch Werke Georg Friedrich Händels wurden antisemitisch umgedeutet und „arisiert“; Israel in Egypt wurde etwa in Mongolensturm umbenannt, Judas Maccabaeus erschien von 1933 bis 1945 unter dem Titel Wilhelm von Nassau.
Bei den Reichsmusiktagen 1938 erhielt die Musikwissenschaft ein öffentlich sichtbares Format. Die dortige Musikwissenschaftliche Tagung war die größte Musiktagung des nationalsozialistischen Deutschlands. Joseph Goebbels erklärte Musik zur ruhmreichsten Kunst des deutschen Erbes. Gleichzeitig wurden moderne, jüdische und unerwünschte Musikrichtungen bekämpft.
Der Begriff Entartete Musik bezeichnete im Nationalsozialismus vor allem musikalische Moderne, die nicht zur Ideologie des Regimes passte. Hans Severus Ziegler organisierte 1938 in Düsseldorf die Ausstellung „Entartete Musik“ und polemisierte gegen Jazz, Neue Musik sowie jüdische Künstler und Komponisten. Betroffen waren unter anderem Arnold Schönberg, Ernst Krenek, Kurt Weill, Hanns Eisler, Franz Schreker, Erwin Schulhoff und Ernst Toch, aber auch Anton Webern, Paul Hindemith und Igor Strawinsky. Peter Raabe sorgte als Präsident der Reichsmusikkammer dafür, dass Vertreter moderner Musik und besonders „nichtarische“ Musiker nicht aufgenommen oder entlassen wurden. Da die Mitgliedschaft Voraussetzung für künstlerische Arbeit war, bedeutete dies ein existenzbedrohendes Berufsverbot; mehr als 3000 von Raabe persönlich unterzeichnete Berufsverbote sind bekannt.
Nach 1945 blieb diese Geschichte in den Einrichtungen der Musikwissenschaft wirksam. Viele belastete Musikwissenschaftler prägten den Musikdiskurs in der Bundesrepublik und in der DDR weiter, zum Teil bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Manche Biografien verschwiegen wichtige Details aus der Zeit vor 1945. Gleichzeitig fehlten viele emigrierte Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum, darunter Curt Sachs, Manfred Bukofzer, Mieczyslaw Kolinski, Otto Gombosi, Klaus Wachsmann, Hans Eppstein und Alfred Einstein. Hanoch Avenary emigrierte 1936 von Berlin nach Palästina und wurde ein Pionier der Musikwissenschaft in Israel.
Seit den 1980er Jahren begann an manchen Instituten eine systematische Aufarbeitung von „Musik im Exil“. Die Arbeitsgruppe „Exilmusik“ an der Universität Hamburg arbeitete von 1985 bis 2012 mit Forschungsprojekten, Konzerten, Ausstellungen, Tagungen und Publikationen. 1993 erschien der Band Musik im Exil. Folgen des Nazismus für die internationale Musikkultur. In Wien besteht das Exilarte-Zentrum an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Neuere Themen und Studium
Nach 1945 entstanden neue Themen und Aufgaben. Seit den 1970er Jahren rückte durch die Frauenbewegung das Feld „Frauen in der Musik“ stärker in den Blick. Gegenwartsmusik war bis 1945 kaum Gegenstand der Musikwissenschaft; ab den 1960er Jahren begann die Untersuchung der Musik des 20. Jahrhunderts. Für die Hinwendung zur Neuen Musik war Rudolf Stephan wichtig. Außerdem wurden neue Archive und Forschungsstellen gegründet, etwa das 1972 gegründete Heinrich-Schütz-Archiv, heute Forschungsinstitut für mitteldeutsche Musikgeschichte, und 1992 das Brahms-Institut in Lübeck. Fachgesellschaften machten die methodische Vielfalt des Faches sichtbarer.
Im 21. Jahrhundert verschieben sich die Grenzen zwischen empirisch-experimenteller, kulturwissenschaftlich-historischer, musikethnologischer und popularmusikologischer Forschung. Musikarchive und musikphilologische Arbeit werden unter digitalen Bedingungen neu befragt. Transmediale Fragestellungen untersuchen Musik als Teil komplexer medialer Zusammenhänge, etwa in Film, Serien, Games und digitalen Plattformen. Auch postkoloniale, genderbezogene und kulturtheoretische Ansätze hinterfragen bestehende Kanons und Perspektiven. Die Musikforschung erscheint dabei als fragende Disziplin, die gesellschaftliche und kulturpolitische Erwartungen aufnimmt und Musik im Zusammenhang mit Entwicklungen wie Anthropozän und posthumanistischen Theorien reflektiert.
Musikwissenschaft ist als akademische Disziplin seit dem 19. Jahrhundert an Universitäten und Hochschulen angesiedelt. Dort finden Forschung, Reflexion und Lehre statt. Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Institute, etwa in Leipzig, Würzburg, Basel, Detmold/Paderborn, Salzburg, Graz, Weimar-Jena, Berlin und Halle-Wittenberg. Das Institut der Universität Leipzig wurde 1908 als Collegium musicum von Hugo Riemann gegründet. Die Humboldt-Universität zu Berlin beherbergt eines der ältesten Institute; das gegenwärtige Institut wurde 2009 gegründet und verbindet Musikwissenschaft und Medienwissenschaft.
Musikwissenschaft wird in der Regel nicht berufsspezifisch, sondern akademisch gelehrt. Die Abschlüsse sollen idealerweise für ein breites und wandelbares Tätigkeitsfeld qualifizieren, etwa in Bildung, Kultur- und Wissenschaftsverwaltung, Archiven, Bibliotheken, Museen, Journalismus, Verlagswesen, Produktion und Management. Seit der Bologna-Reform gibt es neben der Promotion zunehmend Bachelor- und Masterstudiengänge an Musikhochschulen und Universitäten. Das Promotionsrecht verbreitete sich an Musikhochschulen seit den 1980er Jahren, nachdem Detmold und Paderborn bereits 1977 ein gemeinsames Musikwissenschaftliches Seminar gegründet hatten.
Institutionen und Fachöffentlichkeit
Für die Musikwissenschaft sind Fachverbände, Fachzeitschriften, Buchreihen, Jahrbücher, Bibliotheken und Archive wichtig. Sie ermöglichen Austausch, Veröffentlichung, Dokumentation und Zugang zu Quellen. Die Gesellschaft für Musikforschung ist ein Fachverband der in Studium, Forschung und Lehre tätigen Musikwissenschaftler und Institute. Sie hat rund 1600 Mitglieder (Stand 2021), ihren Sitz in Kassel und wurde 1946 gegründet. Die International Musicological Society wurde am 30. September 1927 in Basel gegründet und dient der internationalen Koordination der Musikwissenschaft. Weitere Verbände sind die Österreichische Gesellschaft für Musikwissenschaft, gegründet 1973, die Gesellschaft für Bayerische Musikgeschichte, gegründet 1957, und die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie, die seit 1983 Musikwissenschaft und Psychologie in Austausch bringen möchte.
Zu den wichtigen Fachzeitschriften des 19. Jahrhunderts zählen die Allgemeine musikalische Zeitung und die Vierteljahrsschrift für Musikwissenschaft. Die Vierteljahrsschrift war wichtig für die institutionelle Festigung der deutschsprachigen Musikwissenschaft an den Universitäten. Im 20. Jahrhundert wurden Zeitschriften wie Die Musikforschung, seit 1948 im Bärenreiter-Verlag, die Zeitschrift für Musikwissenschaft von 1918 bis 1935, das Archiv für Musikwissenschaft, Die Tonkunst sowie Musik und Kirche bedeutsam.
Musikwissenschaftliche Reihen und Jahrbücher behandeln spezielle Themen. Die Kölner Beiträge zur Musikforschung wurden 1938 gegründet und gehören zu den ältesten Musikbuchreihen in Deutschland. Das Schütz-Jahrbuch erscheint seit 1979 und behandelt Musik und Musikkultur des 17. Jahrhunderts, besonders im Umfeld Heinrich Schütz. Das Jahrbuch Musikpsychologie erscheint seit 1984 und ist seit 2018 als Online-First-Publikation mit Open Access zugänglich. Das Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie behandelt Liturgiewissenschaft und Hymnologie. Die Reihe Testcard erscheint seit 1995 und befasst sich mit Populärer Musik und Popkultur.
Musikbibliotheken und Archive sind grundlegend für Forschung, weil sie Tonträger, Musikalien und Quellen sammeln. Von den 24 Musikhochschulen in Deutschland haben besonders diejenigen einen musikwissenschaftlichen Sammelschwerpunkt, die das Promotionsrecht besitzen. Beispiele großer Einrichtungen sind Bibliotheken von Konservatorien und Stiftungen, das Internationale Musikinstitut Darmstadt und das Sudetendeutsche Musikinstitut. Das Staatliche Institut für Musikforschung – Preußischer Kulturbesitz in Berlin ist eine breit angelegte Forschungseinrichtung für Musikinstrumentenkunde, Musikgeschichte und Musiktheorie und betreibt zugleich das Musikinstrumenten-Museum Berlin.