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Geschichte Rumäniens
Die Geschichte Rumäniens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des heutigen Staates Rumänien von der Urgeschichte bis zur Gegenwart.
Inhalt6 Abschnitte
Ursprünge und frühe Bevölkerungsbewegungen
Die Geschichte Rumäniens beschreibt die Entwicklung auf dem Gebiet des heutigen Rumänien von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Ein wichtiger Bezugspunkt ist die Eingliederung Dakiens in das Römische Reich durch Kaiser Trajan im Jahr 106 n. Chr. Die Daker wurden sprachlich und kulturell romanisiert. 271 zog Rom seine Truppen auf das rechte Donauufer zurück. Später führten die bulgarische Herrschaft zur Christianisierung und das kyrillische Alphabet ein; erst 1862 wurde es zugunsten des lateinischen Schriftsystems abgeschafft.
Nach dem Rückzug der römischen Verwaltung folgten mehrere Wanderungsbewegungen. Auf Westgoten und Gepiden folgten im 7. Jahrhundert vor allem slawische Siedler, die das Tiefland besiedelten. Sie kamen mit der dako-romanischen Bevölkerung des Hochlands in Kontakt und wurden im Laufe eines jahrhundertelangen Zusammenlebens teilweise assimiliert. Außerdem durchzogen Hunnen, Protobulgaren, Magyaren im 9. Jahrhundert und Tataren im 13. Jahrhundert das Gebiet.
Für das Jahrhundert nach dem römischen Rückzug gibt es keine schriftlichen Nachweise für „Proto-Rumänen“ nördlich der Donau, aber auch keinen Beweis für das Gegenteil. Daraus entstand eine bis heute lang anhaltende Auseinandersetzung zwischen rumänischen und ungarischen Historikern. Einige Historiker vertreten die Auffassung, die Vorfahren der Rumänen seien aus Gebieten südlich der Donau eingewandert; andere erklären die fehlenden Quellen mit dem Fehlen einer organisierten Verwaltung bis zum 12. Jahrhundert oder mit der Zerstörung von Aufzeichnungen beim Mongoleneinfall von 1241.
Entstehung der Fürstentümer
896 ließen sich die Magyaren im zentralen Karpatenbecken nieder. Unter Stephan I. dehnte sich das ungarische Königreich etwa ein Jahrhundert später auf Siebenbürgen aus. Ungarische Könige warben deutsche und ungarische Siedler an, gewährten Kolonisten Land, Handelsprivilegien und weitgehende Autonomie und errichteten Festungen sowie ein römisch-katholisches Bistum. Viele rumänische Adlige konvertierten zum Katholizismus und wurden später magyarisiert; zahlreiche orthodoxe Rumänen wurden Leibeigene.
1241 fielen die Mongolen in Siebenbürgen und Zentralungarn ein, zerstörten Siedlungen und töteten einen Teil der Bevölkerung. Béla IV. leitete danach den Wiederaufbau ein. Siebenbürgen wurde zunehmend selbständig; 1288 beriefen seine Adligen eine eigene Ständeversammlung ein. Der wachsende wirtschaftliche und religiöse Druck veranlasste viele Rumänen, ostwärts und südwärts über die Karpaten auszuwandern. Diese Migration trug wesentlich zur Entstehung der Fürstentümer Moldau und Walachei bei.
Frühe rumänische Staatsgebilde erscheinen seit dem 10. und 11. Jahrhundert in Quellen als Wlachen. Größere und dauerhaft beständigere Fürstentümer entstanden jedoch erst im 14. Jahrhundert. Walachei und Moldau wurden zunächst als ungarische Grenzmarken eingerichtet. Ihre politische Unabhängigkeit erhielten sie 1330 beziehungsweise 1359. In der Walachei bestand ein kirchlicher Sitz des orthodoxen Patriarchats von Konstantinopel; 1380 endete ihre ungarische Oberhoheit.
Die Fürsten besaßen nahezu absolute Macht. Bojaren, also Adlige, und der höhere Klerus wählten den Fürsten auf Lebenszeit. Da ein festes Nachfolgerecht fehlte, kam es häufig zu Intrigen und Herrscherwechseln. Die Bojaren waren weitgehend steuerfrei, während Bauern Abgaben in Naturalien leisten mussten. Sie durften jedoch grundsätzlich Land besitzen und umsiedeln. Landwirtschaft und Viehzucht prägten das Wirtschaftsleben; ein bedeutender Handel entstand vor allem an Schwarzmeerhäfen mit Handelszentren aus Genua und Venedig.
In Siebenbürgen entwickelten sich nach 1241 Bergbau, Handwerk und Geldwirtschaft. 1437 erhoben sich rumänische und ungarische Bauern gegen ihre Feudalherren. Nach der Niederschlagung wurde die Union der drei Nationen aus ungarischem Adel, Sachsen und Szeklern geschlossen. Diese „Nationen“ waren Stände, keine ethnischen Volksgruppen. Sie waren politisch anerkannt, während Rumänen und andere Gruppen nur toleriert wurden. Die Arbeitslast der Leibeigenen stieg von einem unbezahlten Arbeitstag pro Jahr 1437 auf einen Tag pro Woche im Jahr 1514.
Osmanische Oberhoheit und nationale Einigung
Seit dem 14. Jahrhundert dehnte sich das Osmanische Reich auf den Balkan aus. Der walachische Fürst Mircea cel Bătrân (1386–1418) besiegte osmanische Heere 1394 bei Rovine und wehrte weitere Angriffe 1397 und 1400 ab. 1417 erkannte er gegen eine jährliche Tributzahlung von 3000 Goldmünzen die osmanische Oberhoheit an; Brăila, Giurgiu und Turnu blieben bis 1829 beim Osmanischen Reich.
Nach Mirceas Tod folgten Nachfolgekämpfe. Vlad Țepeș (1456–1462) verweigerte den Tribut und leistete Widerstand, wurde aber von Sultan Mehmed II. ins Exil gezwungen. In Moldau kämpfte Ștefan cel Mare (1457–1504) gegen Ungarn und die Osmanen. Er stellte eine 55.000 Mann starke Armee auf und errang mehrere Siege, musste seine Unabhängigkeitsbemühungen später jedoch auf die Diplomatie beschränken.
Nach der Niederlage Ungarns bei Mohács 1526 und der Eroberung Budas 1541 wurde Siebenbürgen ein autonomes Fürstentum unter osmanischer Oberhoheit. Es zahlte Tribut und leistete militärische Unterstützung, behielt aber eigene Fürsten und eine Ständeversammlung. Die Union der drei Nationen schloss Rumänen weiterhin von politischer Macht aus. Zugleich verbreiteten sich Luthertum und Calvinismus. Ein Gesetz von 1571 gewährte vier Religionen Glaubensfreiheit und gleiche Rechte: der römisch-katholischen, lutherischen, calvinistischen und unitarischen. Orthodoxe Rumänen durften ihren Glauben ausüben, waren aber politisch nicht gleichgestellt.
Die Walachei und Moldau blieben Vasallenstaaten mit weitgehender innerer Selbständigkeit. Sie mussten steigende Tribute zahlen und militärische Hilfe leisten. 1600 vereinigte Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) Walachei, Moldau und Siebenbürgen für vier Monate unter seiner Herrschaft. Diese Vereinigung wurde später zu einem wichtigen Symbol der rumänischen kulturellen und politischen Einheit.
Nach 1711 begann die Phanariotenzeit. Die Fürsten wurden nicht mehr von den lokalen Bojaren gewählt, sondern von der Hohen Pforte aus griechischen Familien des Stadtviertels Phanar in Konstantinopel ernannt. Die Fürstentümer verloren weitgehend ihre tatsächliche Unabhängigkeit und erlitten territoriale Verluste: 1718 fiel die Kleine Walachei an das Habsburgerreich, 1739 kam sie zurück; 1775 besetzte Österreich die Bukowina, 1812 Russland Bessarabien. Im 19. Jahrhundert nahm Russlands Einfluss zu. Der Frieden von Adrianopel von 1829 und das Organische Reglement stärkten die Stellung der Fürstentümer und ermöglichten die Bildung von Milizen.
Die Revolutionen von 1848 förderten in Moldau, Walachei und Siebenbürgen das nationale Bewusstsein. 1859 wurde Alexandru Ioan Cuza zum Fürsten beider Donaufürstentümer gewählt. Am 8. Dezember 1861 proklamierte er die Bildung des Fürstentums Rumänien; 1862 wurden Moldau und Walachei auch formal mit Bukarest als Hauptstadt vereinigt.
Königreich, Weltkriege und Großrumänien
Nach Cuzas Abdankung am 23. Februar 1866 wurde der deutsche Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen Fürst. Nach dem Russisch-Türkischen Krieg von 1877/78 erkannte der Vertrag von Berlin 1878 Rumäniens Unabhängigkeit an. Rumänien erhielt die Dobrudscha, musste aber Cahul, Bolgrad und Ismail im südlichen Bessarabien an Russland abtreten. Am 26. März 1881 wurde das Land zum Königreich erklärt; Karl regierte als Carol I. Rumänien orientierte sich kulturell und administrativ besonders an Frankreich und trat 1883 dem Dreibund bei.
Im Ersten Weltkrieg blieb Rumänien zunächst neutral. Am 17. August 1916 schloss es einen Bündnisvertrag mit der Entente und trat am 27. August in den Krieg ein, um mehrheitlich rumänisch bewohnte Gebiete Österreich-Ungarns zu gewinnen. Die Armee erlitt schwere Niederlagen; innerhalb weniger Monate wurde die Walachei besetzt. Nach der Oktoberrevolution in Russland folgten Waffenstillstand und Frieden mit den Mittelmächten. Die Rumänen Siebenbürgens beschlossen am 1. Dezember 1918 in Alba Iulia die Vereinigung mit Rumänien. Der Vertrag von Trianon bestätigte diese Entwicklung 1920.
Im neuen Großrumänien waren etwa drei Viertel der Bevölkerung ethnische Rumänen. Bedeutende Minderheiten waren Ungarn (7,9 %), Deutsche (4,1 %), Juden (4 %) und Ukrainer beziehungsweise Russinen (3,2 %); außerdem lebten dort unter anderem Russen, Bulgaren, Roma, Türken und Gagausen. Die Zwischenkriegszeit war politisch instabil. Die Verfassung von 1923 stärkte den König, und zwischen 1930 und 1940 gab es über 25 Regierungen.
In den 1930er Jahren gewann die faschistische Eiserne Garde an Einfluss. König Carol II. errichtete am 10. Februar 1938 eine Königsdiktatur. Der Konflikt zwischen der Eisernen Garde und anderen politischen Gruppen entwickelte sich beinahe zu einem Bürgerkrieg. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs blieb Rumänien zunächst neutral. 1940 verlor es Bessarabien, die nördliche Bukowina, Nordsiebenbürgen und die Süddobrudscha an die Sowjetunion, Ungarn beziehungsweise Bulgarien.
Ion Antonescu bildete 1940 mit der Eisernen Garde einen nationallegionären Staat und zwang Carol II. zur Abdankung zugunsten seines Sohnes Mihai. Nach dem Ausschalten der Eisernen Garde regierte Antonescu diktatorisch und verbündete sich mit Deutschland. Rumänische Truppen kämpften ab 1941 gegen die Sowjetunion, unter anderem bei Odessa, auf der Krim und bei Stalingrad. Die Niederlage bei Stalingrad führte zu mehr als 130.000 rumänischen Kriegsgefangenen. Rumänien versorgte Deutschland mit Öl, Getreide und Industrieprodukten; die Raffinerien von Ploiești wurden am 1. August 1943 durch US-amerikanische Bomber angegriffen.
Das Antonescu-Regime war an Holocaust und Verfolgung der Roma beteiligt. Etwa 590.000 Juden wurden 1940 staatenlos. Es kam zu Massakern, Deportationen nach Transnistrien und Morden im rumänischen Besatzungsgebiet. Die Opferzahlen sind umstritten; seriöse Schätzungen nennen für die östlichen Gebiete mindestens 100.000, 250.000 oder 280.000 ermordete Juden sowie 20.000 bis 25.000 Roma. Am 23. August 1944 stürzte König Mihai Antonescu, beendete die Diktatur und führte den Seitenwechsel zu den Alliierten herbei. Nordsiebenbürgen kam an Rumänien zurück, Bessarabien und die Nordbukowina gingen jedoch an die Sowjetunion.
Kommunistische Herrschaft und Revolution
1945 wurde Petru Groza Ministerpräsident. Die Regierung führte eine weitreichende Landreform durch, besetzte aber zugleich die Schlüsselministerien mit Kommunisten. 1946 und 1947 verurteilten Volksgerichte zehntausende Angehörige des früheren Regimes; Ion Antonescu wurde am 1. Juni 1946 hingerichtet. Die Wahlen vom 19. November 1946 wurden massiv manipuliert. 1947 zerschlug die Regierung die Opposition, König Mihai dankte am 30. Dezember ab, und die Volksrepublik Rumänien wurde ausgerufen; ihre Verfassung trat am 13. April 1948 in Kraft.
Die kommunistische Herrschaft brachte Verstaatlichungen, Kollektivierung, politische Gefängnisse und Zwangsarbeit. Beim erfolglosen Bau des Donau-Schwarzmeer-Kanals starben geschätzt 100.000 politische Häftlinge. In innerparteilichen Machtkämpfen setzte sich Gheorghe Gheorghiu-Dej gegen die Moskauer Emigranten um Ana Pauker und Vasile Luca sowie gegen die Gruppe um Lucrețiu Pătrășcanu durch. Pauker wurde mit 192.000 weiteren Parteimitgliedern ausgeschlossen, Pătrășcanu nach einem Schauprozess hingerichtet.
Unter Gheorghiu-Dej blieb Rumänien stalinistisch, entwickelte aber einen zunehmend unabhängigen und nationalistischen Kurs. Arbeitslager wurden geschlossen, Rationierungen beendet und die Schwerindustrialisierung fortgesetzt. Rumänien trat 1955 dem Warschauer Pakt bei, lehnte später jedoch Manöver des Bündnisses auf eigenem Gebiet ab. Die Kollektivierung war 1962 abgeschlossen; kollektive und staatliche Höfe bewirtschafteten 77 % des Ackerlandes.
Nach Gheorghiu-Dejs Tod 1965 übernahm Nicolae Ceaușescu die Führung. Anfangs trat er als Reformer auf und verurteilte den sowjetischen Einmarsch in die Tschechoslowakei 1968. Später entwickelte sich seine Herrschaft zu einer repressiven Diktatur. Abtreibung und Empfängnisverhütung wurden stark eingeschränkt, die Securitate überwachte die Bevölkerung, und ungarische kulturelle Einrichtungen wurden unterdrückt. Zwischen 1967 und 1989 konnten 226.654 Rumäniendeutsche gegen Zahlungen der Bundesrepublik ausreisen; zwischen Mai 1948 und Ende 1951 verließen 118.000 Juden das Land nach Israel.
Ceaușescu setzte die Industrialisierung und die Systematisierung der Dörfer fort. Teile Bukarests wurden für monumentale Betonbauten und den Palast des Volkes abgerissen. In den 1980er Jahren führten Schuldentilgung und Großprojekte zu extremer Armut, Lebensmittelmangel, Stromabschaltungen und Temperaturen von 12–14 °C in Wohnhäusern. Der Aufstand von Brașov 1987 blieb ohne politische Konsequenz.
Die Revolution begann am 17. Dezember 1989 in Timișoara nach dem Vorgehen gegen den Pfarrer László Tőkés. Rund 100 Menschen wurden erschossen. Am 21. Dezember brachen auch in Bukarest Proteste aus. Ceaușescu und Elena Ceaușescu flohen, wurden verhaftet, nach einem umstrittenen Schnellverfahren am 25. Dezember erschossen. Danach löste sich die Securitate auf.
Demokratisierung und jüngere Krisen
Nach 1989 entstanden über 200 politische Parteien. Die Nationale Rettungsfront (FSN) unter Ion Iliescu setzte zunächst auf vorsichtige Wirtschaftsreformen, während PNL und PNȚ-CD schnelle Privatisierungen und radikale Reformen forderten. Bei den Wahlen vom 20. Mai 1990 erhielt Iliescu 85,07 % und die FSN 66,31 % der Stimmen. Antikommunistische Proteste am Bukarester Universitätsplatz wurden durch Bergleute gewaltsam beendet. Die neue Verfassung wurde im Dezember 1991 per Referendum angenommen.
Iliescu wurde 1992 wiedergewählt; die FDSN bildete unter Nicolae Văcăroiu eine Regierung. 1996 gewann Emil Constantinescu von der CDR die Präsidentschaft. Eine Mitte-rechts-Koalition leitete Reformen, bekämpfte den Einfluss ehemaliger Kommunisten und der Securitate und band erstmals die UDMR in die Regierung ein. 2000 siegte die Partei unter Iliescu erneut, Adrian Năstase wurde Ministerpräsident. Korruptionsvorwürfe belasteten die Regierung. Rumänien wurde 2004 NATO-Mitglied und trat am 1. Januar 2007 der Europäischen Union bei.
Traian Băsescu gewann 2004 die Präsidentschaft mit einem Programm zur Korruptionsbekämpfung. 2008 bildeten PSD und PD-L eine Regierung unter Emil Boc. Sparmaßnahmen führten zu Protesten und einem Misstrauensvotum. 2012 scheiterte die Regierung Mihai Răzvan Ungureanu; die Sozialliberale Union unter Victor Ponta leitete ein Amtsenthebungsverfahren gegen Băsescu ein. Das Referendum vom 29. Juli 2012 war wegen einer Wahlbeteiligung unter 50 % ungültig, obwohl etwa 87 % der abgegebenen Stimmen für die Amtsenthebung votierten. Das Vorgehen löste nationale und internationale Kritik wegen des Drucks auf Verfassungsrichter, des Regierens per Notverordnung und möglicher Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit aus.
Klaus Johannis wurde 2014 Präsident. Nach Protesten infolge des Brandes in einem Bukarester Nachtclub mit über 60 Todesopfern trat Victor Ponta am 4. November 2015 zurück. 2017 demonstrierten bis zu etwa 500.000 Menschen gegen Änderungen des Strafrechts und geplante Begnadigungen; Parlament und Senat lehnten die Verordnungen ab.
Die Präsidentschaftswahl vom 24. November 2024 wurde am 6. Dezember 2024 vom Verfassungsgerichtshof annulliert. Die Wiederholungswahl fand am 4. und 18. Mai 2025 statt. In der ersten Runde erhielt George Simion 40,96 %, Nicușor Dan 20,99 %. Nach dem Rücktritt Marcel Ciolacus wurde Cătălin Predoiu kommissarischer Ministerpräsident. In der Stichwahl setzte sich Nicușor Dan gegen Simion durch; im Juni 2025 wurde Ilie Bolojan Ministerpräsident.