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Florida

Mit über 23 Millionen Einwohnern ist er der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten hinter Kalifornien und Texas, rangiert in Bezug auf …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Lage und Grunddaten
  2. 2. Klima, Geologie und Natur
  3. 3. Bevölkerung und Städte
  4. 4. Historische Entwicklung
  5. 5. Politik und Recht
  6. 6. Kultur, Wirtschaft und Tourismus

Lage und Grunddaten

Florida ist ein Bundesstaat im äußersten Südosten der Vereinigten Staaten und wird wegen seines sonnigen Klimas „Sunshine State“ genannt. Im Westen grenzt er an den Golf von Mexiko, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Norden an Alabama und Georgia und im Süden an die Meerenge von Florida und Kuba. Er ist der einzige US-Bundesstaat, der sowohl an den Golf von Mexiko als auch an den Atlantischen Ozean grenzt.

Florida besteht aus der Halbinsel Florida und dem nördlich anschließenden Festlandteil Florida Panhandle. Die Halbinsel liegt zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantik. Mit etwa 2.170 km (1.350 Meilen) besitzt Florida die längste Küstenlinie der USA, wenn die zahlreichen Barriereinseln nicht mitgerechnet werden. Die Florida Keys bilden eine Inselkette am Südende der Halbinsel. Sie sind durch 42 Brücken verbunden; von Key West, dem letzten und südlichsten Punkt der kontinentalen USA, sind es 140 km bis Kuba.

Die Gesamtfläche beträgt 170.304 km², davon sind 30.634 km² beziehungsweise 17,99 % Wasserflächen. Florida ist damit der flächenmäßig 22. größte Bundesstaat. Das Staatsgebiet ist etwa 800 km lang und bis zu 260 km breit. Es erstreckt sich zwischen 24° 30′ N und 31° 00′ N sowie zwischen 79° 48′ W und 87° 38′ W. Der höchste Punkt ist Britton Hill mit 105 m, die durchschnittliche Höhe beträgt 30 m; der tiefste Punkt liegt auf 0 m am Atlantischen Ozean. Amtssprache ist Englisch, Hauptstadt ist Tallahassee, das Staatsmotto lautet „In God we trust“. Florida gehört überwiegend zur Zeitzone UTC−5 (EST), westlich des Apalachicola River zur UTC−6 (CST); im Sommer gilt jeweils eine Stunde Zeitverschiebung.

Klima, Geologie und Natur

Das Klima reicht von feucht-subtropisch im Norden bis tropisch im Süden. Neben Hawaii ist Florida der einzige US-Bundesstaat mit tropischem Klima. Die Winter sind mit Temperaturen um 25 °C warm, Schnee ist sehr selten. Zwischen Juni und November treten häufig tropische Stürme und Hurrikane auf. Die Klimatabellen zeigen deutliche regionale Unterschiede: In Jacksonville liegen die durchschnittlichen Tages- und Nachttemperaturen bei 26,3 °C und 14,5 °C, mit 7,3 Sonnenstunden täglich, 108 Regentagen und einer mittleren Wassertemperatur von 23 °C pro Jahr. Key West erreicht 28,2 °C und 22,1 °C, 9,3 Sonnenstunden, 96 Regentage und 27 °C Wassertemperatur. Für Miami werden 28,6 °C beziehungsweise 20,2 °C, 8,8 Sonnenstunden, 108 Regentage und 26 °C Wassertemperatur angegeben. Orlando weist 28,1 °C und 16,6 °C, 7,9 Sonnenstunden und 96 Regentage auf.

Geologisch liegt Florida auf einem über 700 km langen Kontinentalschelf, einer Ausbuchtung des nordamerikanischen Kontinents. Die Halbinsel ist der übermeerische Teil dieser Ausbuchtung, während der Panhandle zur Küstenebene des Golfs von Mexiko gehört. Der Untergrund besteht unter anderem aus präkambrischem Vulkangestein, devonischem Sedimentgestein sowie späteren vulkanischen Gesteinen. Darüber lagern Sedimente aus den Zeitabschnitten Jura bis Holozän. Prägend ist stark poröser Kalkstein. In ihm liegt der für Floridas Süßwasserversorgung wichtige zentrale Aquifer, also ein Grundwasser führender Gesteinskörper. Die chemische Erosion des Kalksteins verursacht Karsterscheinungen.

Der steigende Meeresspiegel bedroht Florida besonders stark. In Miami Beach stieg er seit etwa 1920 um 23 cm. Salzwasser dringt dadurch in den Aquifer ein; seit den 1990er-Jahren gingen Trinkwassergewinnungen verloren. Außerdem verlieren Entwässerungsgräben ihr Gefälle zum Meer, sodass Überflutungsgebiete nicht mehr vollständig trockengelegt werden können.

Die Vegetation umfasst subtropische Feuchtwälder mit Kiefern und Palmen. Im Süden gehen sie in tropische Formen über, darunter Sumpfzypressenwälder, die „Hammocks“ genannten Tropenwaldinseln der Everglades und Mangrovenwälder. Im Landesinneren gibt es offene, als „Prärien“ bezeichnete Landschaften mit Gräsern und vielen Gehölzen. Die Biodiversität gehört zu den höchsten in den USA. Mehr als fünfzig bedrohte Arten leben in Florida, darunter Seekuh, mehrere Meeresschildkröten, Spitzkrokodil, Florida-Panther, Key-Weißwedelhirsch, Florida-Bulldoggfledermaus und der Weißkopfseeadler. Zu den charakteristischen Tieren zählen außerdem Alligator, amerikanisches Krokodil, Flamingo, Rosalöffler, Großer Tümmler und Seekuh. Das Florida-Riff ist das einzige lebende Korallenriff auf dem US-amerikanischen Festland und nach dem Great Barrier Reef und dem Belize Barrier Reef das drittgrößte Korallenriffsystem der Welt.

Florida ist zugleich ein weltweiter Schwerpunkt für invasive, durch Menschen eingeschleppte Arten. Besonders der Dunkle Tigerpython hat sich in Südflorida stark vermehrt und bis 2015 bis zu 99 % der vorhandenen Opossums, Waschbären und Marschkaninchen vernichtet. Der Import und Verkauf von Würgeschlangen wurde inzwischen verboten; die Wasserbehörde zahlt eine Prämie für erlegte Pythons. Bei geschätzten 30.000 Tieren gilt die Bekämpfung jedoch als aussichtslos.

Bevölkerung und Städte

Die Bevölkerung Floridas wuchs langfristig sehr stark: Von 34.730 Einwohnern im Jahr 1830 stieg sie auf 528.542 im Jahr 1900, 4.951.560 im Jahr 1960, 12.937.926 im Jahr 1990, 18.801.310 im Jahr 2010 und 21.538.187 im Census 2020. Der Artikel nennt je nach Stichtag unterschiedliche Werte: 21,47 Mio. Einwohner im Juli 2019 und an anderer Stelle über 23 Mio. Florida ist damit nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat; bei der Bevölkerungsdichte liegt er auf Rang acht.

Für 2019 werden 77,3 % Weiße genannt, darunter 26,1 % Hispanics und Latinos, 16,9 % Afroamerikaner und 3,0 % Asian Americans. Seit 2014 ist Florida nach Angaben des Artikels bevölkerungsreicher als New York. Das Wachstum hängt unter anderem mit Einwanderung aus Mittel- und Südamerika, besonders aus Kuba, sowie mit dem Zuzug von Ruheständlern aus dem „Snow Belt“ zusammen.

Die größte Metropolregion ist der Großraum Miami mit 6,138 Mio. Einwohnern; zu ihm gehören unter anderem Miami, Fort Lauderdale und West Palm Beach. Die bevölkerungsreichste Stadt ist Jacksonville. Weitere wichtige Zentren sind Tampa Bay, Orlando, Cape Coral/Fort Myers und Tallahassee. Im Census 2020 wurden als größte Städte Jacksonville (949.611 Einwohner), Miami (442.241), Tampa (384.959), Orlando (307.573), Saint Petersburg (258.308), Hialeah (223.109), Port St. Lucie (204.851), Tallahassee (196.169), Cape Coral (194.016) und Fort Lauderdale (182.760) aufgeführt.

Religiös ist Florida vor allem protestantisch geprägt. Der Anteil der Katholiken wächst besonders durch Einwanderung aus Kuba, der Dominikanischen Republik und anderen lateinamerikanischen Staaten. Mit etwa 4 % besitzt Florida im Vergleich zu anderen Südstaaten einen relativ hohen jüdischen Bevölkerungsanteil. Für das Jahr 2000 nennt der Artikel 2.596.148 Katholiken, 1.292.097 Mitglieder der Southern Baptist Convention, 628.485 Juden und 458.623 Mitglieder der United Methodist Church.

Historische Entwicklung

Florida wird seit mindestens 14.000 Jahren von verschiedenen indigenen Völkern bewohnt. In der archäologischen Fundstelle Windover bei Titusville wurden 1982 im Windover bog die Überreste von mindestens 168 Moorleichen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. entdeckt.

1513 landete der spanische Entdecker Juan Ponce de León als erster Europäer in Florida und nannte die Region La Florida („Land der Blumen“). Damit begann die europäische Erkundung des Gebiets. Ponce de León scheiterte 1521 mit dem Versuch, eine spanische Kolonie zu gründen. Auch Pánfilo de Narváez fand 1528 weder Gold noch eine geeignete Siedlungsstelle und scheiterte am Widerstand der indigenen Bevölkerung. Hernando de Soto unternahm 1539 eine weitere Expedition durch den Südosten der heutigen USA, die ebenfalls keine dauerhafte Kolonie hervorbrachte. Eine von Tristán de Luna y Arellano 1559 bei Pensacola gegründete Siedlung wurde 1561 aufgegeben.

Der Franzose Jean Ribault erkundete 1562 die Mündung des St. Johns River; 1564 gründete René Goulaine de Laudonnière Fort Caroline, die erste hugenottische Siedlung Floridas. Spanien reagierte mit einer militärischen Intervention. Pedro Menéndez de Avilés zerstörte das Fort 1565 und gründete 60 km südlich San Agustín, das heutige St. Augustine. Die Stadt ist die älteste kontinuierlich bewohnte Stadt des Landes. Von dort aus errichteten die Spanier katholische Missionen im Südosten.

England und Frankreich griffen die spanische Kolonie wiederholt an. Francis Drake plünderte San Agustín 1586. 1702 zerstörte James Moore den Ort mit Unterstützung verbündeter Muskogee, konnte das spanische Fort aber nicht einnehmen. Danach wurden spanische Missionen im Norden Floridas niedergebrannt und mit Spanien verbündete Indigene getötet. 1719 nahmen Franzosen Pensacola ein.

Nach dem Siebenjährigen Krieg trat Spanien Florida 1763 im Pariser Frieden an Großbritannien ab. Die Briten teilten das Gebiet in Ost- und Westflorida, vergaben Land und förderten exportorientierte Unternehmen. 1767 wurde Westflorida nach Norden bis in Teile der heutigen Staaten Mississippi und Alabama ausgedehnt. 1783 erhielt Spanien Florida nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zurück. Die spanische Politik zog Migranten aus den USA an; Florida wurde auch Zufluchtsort für entlaufene Sklaven, denen Spanien bei Annahme des katholischen Glaubens die Freiheit versprach.

Nach mehreren Konflikten übernahmen die USA schrittweise die Kontrolle. 1810 riefen britische Siedler kurzzeitig eine „Free and Independent Republic of West Florida“ aus. Nach dem Ersten Seminolenkrieg 1817/1818 kontrollierten die USA Westflorida. Der Adams-Onís-Vertrag von 1819 regelte die endgültige Abtretung Floridas an die USA gegen den Verzicht auf US-Landansprüche in Texas. Am 17. Juli 1821 übernahm Andrew Jackson offiziell die Kontrolle; am 30. März 1822 wurde Florida Organized Territory mit Tallahassee als Hauptstadt.

Die Umsiedlung indigener Gruppen und der Ausbau der Verkehrswege führten in den 1830er-Jahren zu einem Wirtschaftsboom. Die Verschuldung stieg jedoch stark an; 1840 lag die Schuldenstandsquote bei 77 % der Wirtschaftsleistung, und Florida musste wegen der Wirtschaftskrise von 1837 Staatsbankrott anmelden. Am 3. März 1845 wurde Florida als 27. Bundesstaat aufgenommen. Im Dritten Seminolenkrieg 1855–1858 wurde ein Großteil der verbliebenen Seminolen in das Indianerterritorium zwangsumgesiedelt.

Florida trat am 11. Januar 1861 unter Gouverneur Madison S. Perry aus der Union aus und schloss sich den Konföderierten Staaten an. Nach dem Bürgerkrieg und dem Suizid von Gouverneur John Milton stand der Staat unter militärischem Besatzungsrecht. Am 25. Juni 1868 wurde Florida nach einer neuen Verfassung wieder in die Union aufgenommen. Der Kompromiss von 1877 beendete die Reconstruction.

Ab 1885 erschloss Henry Morrison Flagler Florida touristisch und baute die Florida East Coast Railway. Am 22. Januar 1912 fuhr der erste Zug bis Key West. Der Florida-Landboom endete durch den Miami-Hurrikan 1926, den Okeechobee-Hurrikan 1928, die Große Depression und die Mittelmeerfruchtfliege. Im Zweiten Weltkrieg entstanden wegen der strategischen Lage viele Militäranlagen. Nach dem Krieg setzte das starke Wachstum wieder ein. 1947 erklärte Präsident Harry S. Truman die Everglades zum Nationalpark. Seit den 1960er-Jahren kamen viele Einwanderer aus Mittel- und Südamerika, besonders aus Kuba. 2000 entschied eine umstrittene Stimmenauszählung in Florida die Präsidentschaftswahl zugunsten George W. Bushs.

Politik und Recht

Florida gilt traditionell als wichtiger Staat bei US-Präsidentschaftswahlen. Bis in die 1950er-Jahre dominierten die Demokraten; danach gewannen die Republikaner durch Urbanisierung, Zuzug republikanisch wählender Menschen aus dem Nordosten und die politische Prägung vieler Exilkubaner an Einfluss. In den 1990er-Jahren war das Verhältnis ungefähr ausgeglichen. Zwischen 1992 und 2016 lagen die Stimmenzahlen beider Parteien fast gleich: Die Demokraten erhielten insgesamt 24.140.463 Stimmen, die Republikaner 24.122.710, also nur 17.753 weniger. Nach Donald Trumps Erfolgen 2020, den Halbzeitwahlen 2022 und der Präsidentschaftswahl 2024 gilt Florida zunehmend als republikanischer „Red State“ und nicht mehr als Swing State. 2024 gewann Trump mit 55,9 % gegenüber 42,9 % für die Demokraten; Florida stellt seit 2024 30 Wahlleute im Electoral College, zuvor waren es ab 2012 29.

Gouverneur ist seit dem 8. Januar 2019 der Republikaner Ron DeSantis. Der Gouverneur führt die Staatsregierung, bestimmt politische Richtlinien, besitzt das Begnadigungsrecht, ernennt hohe Beamte und Richter des bundesstaatlichen Verfassungsgerichts, kann Gesetze unterzeichnen oder mit einem Veto ablehnen, ist Oberbefehlshaber der Nationalgarde und vertritt den Staat nach außen. Er wird direkt für vier Jahre gewählt. Weitere wichtige Mitglieder der Exekutive sind Vizegouverneur, Attorney General, Secretary of State und State Treasurer.

Die Florida Legislature besteht aus einem Senat mit 40 direkt gewählten Senatoren und einem Repräsentantenhaus mit 120 direkt gewählten Abgeordneten. Die Amtszeiten betragen vier beziehungsweise zwei Jahre. In beiden Kammern haben die Republikaner die Mehrheit. Florida wird im US-Senat im 119. Kongress durch Richard Lynn Scott und Ashley Brooke Moody vertreten, beide Republikaner; im Repräsentantenhaus besteht ebenfalls eine republikanische Mehrheit.

Die Todesstrafe wird in Florida nach Texas, Oklahoma und Virginia am vierthäufigsten vollstreckt. Der Staat hatte 400 zum Tode Verurteilte, die zweithöchste Zahl nach Kalifornien. Seit 1976 gab es 92 Hinrichtungen, davon 21 zwischen 2010 und 2015 (Stand 15. Januar 2016). Seit dem 1. Juli 2022 waren Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche nur bei Gefahr für das Leben der Mutter erlaubt; seit Mai 2024 gilt ein Verbot ab der 6. Schwangerschaftswoche.

Kultur, Wirtschaft und Tourismus

Floridas Kultur und Wirtschaft sind eng mit dem Meer, dem warmen Klima, der Kolonialgeschichte und mehreren Migrationswellen verbunden. Afrikanische, europäische, indigene, lateinamerikanische und asiatische Einflüsse prägen den Staat. Florida zog Schriftsteller wie Ernest Hemingway, Marjorie Kinnan Rawlings und Tennessee Williams an. Im Sport ist der Staat besonders in Golf, Tennis, Autorennen und Wassersport bedeutend.

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehören Tourismus, Gastgewerbe, Landwirtschaft, Immobilien und Verkehr. Der Artikel nennt ein Bruttosozialprodukt von 1,647 Billionen Dollar; damit sei Florida der viertgrößte US-Bundesstaat und – als eigenes Land gerechnet – die fünfzehntgrößte Volkswirtschaft der Welt. Für 2016 wird außerdem eine Wirtschaftsleistung von 926 Milliarden USD genannt, entsprechend 5,02 % der US-Wirtschaft. Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug 2016 44.964 USD, gegenüber 57.118 USD im Durchschnitt der 50 Bundesstaaten; Florida lag damit auf Rang 39. Die Arbeitslosenquote betrug im November 2017 3,6 %, gegenüber 4,1 % im Landesdurchschnitt. Die Landwirtschaft konzentriert sich unter anderem auf Zitrusfrüchte und Saftproduktion; Florida liefert 50 % des US-Verbrauchs an Zitrusfrüchten. Außerdem gibt es zahlreiche Banken und Phosphatabbau.

Das Klima und die Strände machen Florida zu einem internationalen Reiseziel und zu einem beliebten Alterswohnsitz. Die Hauptsaison liegt wegen der unerträglichen sommerlichen Schwüle eher außerhalb der Monate Juni bis August. Große Attraktionen sind Walt Disney World bei Orlando mit Magic Kingdom, Epcot, Hollywood Studios und Animal Kingdom, außerdem Universal Studios, Islands of Adventure, Busch Gardens, SeaWorld, das Kennedy Space Center und Miami Beach.

Zu den drei Nationalparks gehören der Biscayne-Nationalpark, gegründet am 28. Juni 1980, der Dry-Tortugas-Nationalpark, gegründet am 4. Januar 1935, und der Everglades-Nationalpark, gegründet am 6. Dezember 1947. Der Artikel nennt für sie 539.307, 61.765 beziehungsweise 1.233.837 Besucher in den jeweils angegebenen Jahren 2003 beziehungsweise 2005. Weitere Schutzgebiete sind Big Cypress National Preserve, Timucuan Ecological and Historic Preserve, Canaveral National Seashore und Gulf Islands National Seashore. Hinzu kommen 18 National Natural Landmarks, zwei National Monuments, zwei National Memorials, der Gullah/Geechee Cultural Heritage Corridor, 46 National Historic Landmarks und 1773 im National Register of Historic Places eingetragene Bauwerke und Stätten (Stand 30. September 2017).

Florida besitzt Teams in allen vier großen US-Sportligen: Jacksonville Jaguars, Tampa Bay Buccaneers und Miami Dolphins in der NFL; Miami Marlins und Tampa Bay Rays in der MLB; Florida Panthers und Tampa Bay Lightning in der NHL; Orlando Magic und Miami Heat in der NBA. In der MLS spielen Orlando City seit 2015 und Inter Miami seit 2020. Daytona Beach ist mit der Speed Week und den NASCAR-Rennen ein Zentrum des Motorsports. Cape Canaveral ist der wichtigste Startplatz der NASA und der US Air Force für Weltraummissionen; von 1963 bis 1973 hieß der Ort Cape Kennedy.

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