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Dreiundzwanzig
Die Dreiundzwanzig (23) ist die natürliche Zahl zwischen Zweiundzwanzig und Vierundzwanzig. Dreiundzwanzig. 23. Darstellung. Römisch, 000023XXIII.
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Grundlagen und Darstellungen
Die Dreiundzwanzig (23) ist die natürliche Zahl zwischen 22 und 24. Sie ist positiv und ungerade. Da ihre einzigen positiven Teiler 1 und 23 sind, ist sie eine Primzahl.
In verschiedenen Zahlensystemen wird sie unterschiedlich dargestellt: römisch als XXIII, dual als 1 0111, oktal als 27, duodezimal als 1B und hexadezimal als 17. Die chinesische Schreibweise lautet 二十三.
Mathematische Besonderheiten
Die Zahl 23 besitzt mehrere besondere mathematische Eigenschaften:
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Sie ist die kleinste und neben 239 die einzige natürliche Zahl, die sich nicht als Summe von weniger als neun Kubikzahlen schreiben lässt. Diese Eigenschaft gehört zum Waringschen Problem, das sich mit der Darstellung natürlicher Zahlen als Summen von Potenzen beschäftigt.
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Sie ist die kleinste Primzahl, die nicht zu einem Primzahlzwilling gehört. Primzahlzwillinge sind zwei Primzahlen, deren Differenz 2 beträgt.
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Sie ist die kleinste natürliche Zahl n > 1, für die es n Quader mit paarweise unterschiedlichen positiven Kantenlängen gibt, die zusammen wieder einen Quader bilden.
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23 ist die einzige Primzahl p, deren Fakultät im Dezimalsystem genau p Ziffern besitzt. Die Fakultät p! ist das Produkt aller natürlichen Zahlen von 1 bis p. Für keine andere Primzahl gilt diese Eigenschaft.
Mystische Zahl in Kunst und Popkultur
Die Zahl 23 und ihre dezimale Quersumme 5 werden in der Romantrilogie „Illuminatus“ von Robert Anton Wilson und Robert Shea mit einer selbst erfundenen Numerologie verbunden. Dort gelten sie als Zahlen des Unglücks, der Zerstörung und der Illuminaten. Angeregt wurden die Autoren durch William S. Burroughs’ Kurzgeschichte „23 Skidoo“. Dadurch entwickelte sich die 23 zu einer mystischen Zahl der Popkultur und wurde in unterschiedlichen Medien aufgegriffen.
Film, Musik und Literatur
In Filmen dient die 23 häufig als wiederkehrendes oder bedrohliches Motiv. In der Westernkomödie „Latigo“ setzt der von James Garner gespielte Protagonist als Running Gag sein gesamtes Geld auf die Zahl und verliert, bis er am Ende die Bank sprengt. „23 – Nichts ist so wie es scheint“ von 1998 behandelt den Hacker Karl Koch und die Mythen um die Zahl. Im Mysterythriller „Number 23“ von Joel Schumacher wird die von Jim Carrey gespielte Figur von ihr verfolgt. Im Horrorfilm „Jeepers Creepers“ erwacht der Creeper alle 23 Jahre und frisst 23 Tage lang.
Auch in der Musik- und Hörspielkultur erscheint die Zahl. Die Hörspielreihe „Offenbarung 23“ beschäftigt sich unter anderem mit Verschwörungstheorien und Mysterien. Die Minimal-Electro-Band Welle: Erdball widmete das Lied „23“ ihrem „Bandmitglied“ Commodore 64: 64 werde „durch zwei geteilt und dann umgedreht“ zu 23, der angeblichen Zahl der Illuminaten. „23 Skidoo“ war außerdem in den USA der 1920er Jahre eine verbreitete Redewendung für „rasch abhauen“ oder „abhauen, solange es noch gut geht“ und ist der Name einer Band.
In der Literatur ist „23“ der Titel einer von Thomas Le Blanc herausgegebenen Sammlung von Kürzestgeschichten. Sie erschien im Juli 2017 in der Reihe „Phantastische Miniaturen“ der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar. Sebastian Fitzeks Roman „Passagier 23“ behauptet, dass jedes Jahr 23 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen verschwinden.
Weitere Bedeutungen und Verwendungen
Im Sport ist 23 als Trikotnummer bekannt. Die US-amerikanischen Basketballspieler Michael Jordan und LeBron James trugen beziehungsweise tragen diese Nummer. Im Fußball verwendete David Beckham sie während seiner Zeit bei Real Madrid von 2003 bis 2007; Gregory van der Wiel trug sie bei PSG.
In der menschlichen Biologie enthält eine Keimzelle 23 Chromosomen. Eine somatische Zelle, also eine gewöhnliche Körperzelle, besitzt 23 Chromosomenpaare.
Für die Geschichte der Mathematik ist die Zahl ebenfalls bedeutsam: David Hilbert stellte im Jahr 1900 eine Liste von 23 mathematischen Problemen vor, die der Mathematik des 20. Jahrhunderts als Leitfragen dienen sollten.
Der Mathematiker John Forbes Nash erklärte während seiner schizophrenen Wahnvorstellungen, er sei als Papst Johannes XXIII. verkleidet auf dem Titelblatt des „Life“-Magazins erschienen. Als Begründung nannte er seinen Vornamen John und seine Lieblingsprimzahl 23.