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Deutsches Plakatmuseum
Das Deutsche Plakat Museum (DPM) ist eine Spezialsammlung für Plakate in der Stadt Essen und hat sein Domizil seit 2010 im Neubau des Museum Folkwang.
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Profil und Entwicklung
Das Deutsche Plakat Museum (DPM) ist eine Spezialsammlung für Plakate in Essen. Seit 2010 befindet es sich im Neubau des Museum Folkwang. Die Stadt Essen übernahm die Sammlung 1974 und gliederte sie dem Museum Folkwang an. Zuvor war sie in der Essener Innenstadt untergebracht.
Der Bestand wird durch Neuerwerbungen laufend erweitert. 2011 umfasste die Sammlung mehr als 340.000 Objekte. René Grohnert leitete das DPM von 2005 bis 2024. Seit Januar 2025 ist die Kunsthistorikerin Julia König Leiterin des Deutschen Plakatmuseums.
Inhalt und Bedeutung der Sammlung
Die Sammlung umfasst Plakate aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Sie reicht zeitlich von den Anfängen des Plakats bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation der deutschen Plakatentwicklung im europäischen Zusammenhang.
Eine wichtige Erweiterung bilden mehr als 10.000 gewerkschaftliche und politische Plakate, die Udo Achten dem Museum geschenkt hat. Dadurch dokumentiert das DPM auch politische und gesellschaftliche Themen anhand von Plakaten.
Zeitliche und regionale Gliederung
Die deutschen Bestände sind nach historischen Zeiträumen gegliedert:
- Kaiserreich (1880–1914)
- Weimarer Republik (1919–1933)
- DDR-(Kultur)Plakate (1949–1989)
- Westdeutschland-Plakate (1948–1989)
- Vereinigtes Deutschland (nach 1989)
Zu den Sondersammlungen gehören französische Plakate um 1900, polnische (Kultur)Plakate aus den Jahren 1955–1995 sowie Schweizer (Kultur)Plakate ab 1960. Die Sammlung enthält außerdem Werke einzelner bedeutender Plakatkünstler, darunter ein Plakat von Toulouse-Lautrec.
Sonderausstellungen
Das Deutsche Plakat Museum war unter anderem an folgenden Ausstellungen beteiligt: 2013 zeigte es im ChorForum Essen in der Kirche St. Engelbert die Ausstellung „100 beste Plakate 12 Deutschland Österreich Schweiz“. 2025 folgte „Photography Masters“ in Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste.