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Bremerhaven

Meeresspiegelanstieg. Bearbeiten. Langfristige Vorhersagen für den globalen Meeresspiegelanstieg bis zum Jahr 2030 reichen je nach Klimaszenario von einem …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Profil und geografische Lage
  2. 2. Entstehung und Hafenentwicklung
  3. 3. Bevölkerung und politische Ordnung
  4. 4. Wirtschaft und Beschäftigung
  5. 5. Verkehr, Forschung und öffentliche Einrichtungen
  6. 6. Kultur, Tourismus und Stadtbild

Profil und geografische Lage

Bremerhaven ist eine Großstadt am Westrand des Elbe-Weser-Dreiecks und liegt länglich an der Unter- und Außenweser. Die Stadt wurde 1827 gegründet und gehört als Exklave zum Land Freie Hansestadt Bremen. Landseitig ist sie vom Landkreis Cuxhaven umgeben und bildet für ihn ein Oberzentrum. Bremerhaven gehört außerdem zur Metropolregion Nordwest und bezeichnet sich wegen des Mündungstrichters der Weser als Seestadt.

Die Stadt liegt 67 km nördlich von Bremen am Ostufer der Weser. Das Stadtgebiet ist höchstens 15 km lang und 11 km breit. Es umfasst 101,41 km² und liegt überwiegend 0,2 bis 2 m ü. NHN. Die höchste natürliche Erhebung ist mit 11,1 m ein Ausläufer der Hohen Lieth im Stadtteil Leherheide. Der künstlich aufgeschüttete Leherheider Tunnelberg ist etwa 25,5 m hoch, die Deponie Grauer Wall 28,5 m.

Bremerhaven besteht aus zwei Stadtbezirken, Nord und Süd, neun Stadtteilen und 24 Ortsteilen. Zu den Naturräumen gehören die höher gelegene, sturmflutsicherere Geest und die Marsch. Alte Ortskerne wie Lehe, Geestendorf und Wulsdorf liegen auf der Wesermünder Geest; Weddewarden und das ursprüngliche Bremerhaven wurden in der Marsch gegründet. Weser, Geeste, Rohr, Lune und Aue durchfließen oder berühren das Stadtgebiet. Kleinere Wattflächen in der Weser gehören zum UNESCO-Welterbe.

Das Klima ist durch die Nordseenähe maritim ausgeglichen. Die Jahresmitteltemperatur beträgt etwa 9,1 °C, der durchschnittliche Jahresniederschlag 741,5 mm. Die mittlere sommerliche Höchsttemperatur lag 2006–2025 bei 21,5 °C; durchschnittlich gab es 21,6 Sommertage und 3,6 heiße Tage pro Jahr. Gegenüber 1951–1970 stieg die mittlere sommerliche Höchsttemperatur um 1,7 °C. Der Klimawandel erhöht besonders die Risiken durch Stürme, Starkregen, Überschwemmungen und Sturmfluten. Für das Land Bremen wird der Meeresspiegelanstieg ab Zeiträumen um 2150 als potenziell existentielle Bedrohung bewertet; Klimaanpassungs- und Küstenschutzmaßnahmen sind vorgesehen und teilweise umgesetzt.

Entstehung und Hafenentwicklung

Archäologische Funde belegen Siedlungsspuren bereits in der Eisenzeit. 2019 wurden in Lehe Reste eines Wohnstallhauses, Vorratsgruben, Keramikscherben und ein Brunnen aus dem letzten Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Weddewarden wurde 1091, Geestendorf und Wulsdorf 1139 und Lehe 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Lehe entwickelte sich als Amtssitz und Marktort. Das Gebiet stand lange zwischen den Interessen des Erzbistums Bremen und der Stadt Bremen; 1648–1654 gehörte es zu Schweden, später zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, ab 1814 zum Königreich Hannover.

Wegen der zunehmenden Versandung der Weser kaufte Bremen 1827 unter Bürgermeister Johann Smidt von Hannover Gelände und Deichvorland der unvollendeten schwedischen Festungsstadt Carlsburg. Das Gebiet wurde am 1. Mai 1827 übergeben und Bremerhaven genannt. Der Alte Hafen war 1830 fertig. Hannover gründete 1845 im Süden den konkurrierenden Ort Geestemünde, der am 26. Juni 1847 diesen Namen erhielt. In Bremerhaven entstand 1847–1852 der Neue Hafen. Bis 1854 wurde die Stadt zum größten Auswandererhafen Europas, besonders für die Überfahrt in die Vereinigten Staaten.

Der Norddeutsche Lloyd wurde 1857 gegründet und richtete Linien nach New York und Baltimore ein. Von 1873 bis 1876 entstanden Kaiserhafen I und die erste Kaiserschleuse; bis 1907/1909 folgten Kaiserhafen II und III. Der Norddeutsche Lloyd wurde ab 1881 die größte Reederei der Welt. 1927 wurden Columbuskaje und Columbusbahnhof fertiggestellt. Der Containerterminal wurde ab 1968 gebaut und seit 1978 abschnittsweise erweitert; heute besitzt er eine knapp 5 km lange Stromkaje mit 14 Liegeplätzen.

Die Hochseefischerei begann in den 1860er Jahren in Geestemünde. 1885 wurde mit der Sagitta der erste deutsche Hochseefischdampfer in Dienst gestellt. Der Fischereihafen I wurde 1896 fertiggestellt, der Fischereihafen II 1925. Bremerhaven beziehungsweise seine Vorgängerstädte waren außerdem wichtige Stationen für Auswanderer, Passagierschiffe, US-Truppentransporter, Bananendampfer, Kreuzfahrtschiffe und große Container- und Autofrachter.

Die Stadtentwicklung war von Zusammenschlüssen und Gebietsänderungen geprägt: Lehe und Geestemünde wurden am 1. November 1924 zur Stadt Wesermünde vereinigt. 1927 wurden Weddewarden, Schiffdorferdamm und Speckenbüttel eingemeindet. Das Überseehafengebiet wurde am 1. April 1938 als Exklave in die Stadt Bremen ausgegliedert. 1939 wurde die verbleibende Stadt Bremerhaven in Wesermünde eingegliedert. 1947 kam Wesermünde wieder zum Land Bremen und wurde in Bremerhaven umbenannt. 2010 wurde die niedersächsische Luneplate durch Staatsvertrag als 24. Ortsteil in den Stadtteil Fischereihafen eingegliedert.

Bevölkerung und politische Ordnung

1827 hatte Bremerhaven 19 Einwohner. Die Bevölkerung überschritt 1871 die Zahl von 10.000 und verdoppelte sich bis 1900 auf rund 20.000. Nach der Vereinigung von Bremerhaven und Wesermünde entstand 1939 eine Großstadt mit rund 113.000 Einwohnern. 1968 wurde mit 148.931 Einwohnern der Höchststand erreicht. Danach sank die Bevölkerung bis zum Tiefpunkt von 108.323 im Jahr 2012; anschließend nahm sie wieder leicht zu. Ende 2016 lebten 113.034 Menschen in der Stadt. Für den 31. Dezember 2025 werden 118.502 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 1169 Einwohnern je km² angegeben.

Die kommunalen Verwaltungsorgane sind nach der Verfassung für die Stadt Bremerhaven die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat. Die Stadtverordnetenversammlung hat 48 Mitglieder, die für vier Jahre gewählt werden. Sie ist grundsätzlich für alle Angelegenheiten der Stadt zuständig, überwacht den Magistrat und wählt dessen ehrenamtliche Mitglieder für die Wahlperiode sowie die hauptamtlichen Mitglieder für sechs Jahre. Der Magistrat führt die laufende Verwaltung nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung.

Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung am 14. Mai 2023 betrug die Wahlbeteiligung 40,3 %. Die Sitzverteilung laut Artikel war: SPD 13, CDU 10, BIW 9, Bündnis 90/Die Grünen 7, AfD 3, Linke 3, FDP 2 und PARTEI 1. Seit 2019 besteht eine SPD-geführte Koalition mit CDU und FDP; sie verfügt seit 2023 über 26 Stimmen. Der Artikel nennt Melf Grantz (SPD) als Oberbürgermeister bis zum 30. Juni 2026 und Martin Günthner (SPD) als designierten Nachfolger, dessen Amtsantritt wegen juristischer Verfahren zum Wahlverfahren verzögert wurde. Bürgermeister und Kämmerer ist Torsten Neuhoff (CDU).

Die Religionszugehörigkeit hat sich verändert. Nach dem Zensus 2011 waren 45,5 % evangelisch, 10,8 % römisch-katholisch und 43,7 % konfessionslos, andersgläubig oder ohne Angabe. 2021 gehörten 32,5 % der Evangelischen Kirche und 10,0 % der katholischen Kirche an; 57,5 % entfielen auf andere oder keine Glaubensgemeinschaften beziehungsweise fehlende Angaben. Für 2023 werden 29,8 % Evangelische, 9,3 % Römisch-Katholische und 60,9 % Konfessionslose oder Angehörige sonstiger Religionsgemeinschaften genannt.

Historisch prägten evangelische Gemeinden die Stadt. Die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche bildete eine unierte Gemeinde aus lutherischen und reformierten Mitgliedern. Katholiken blieben zahlenmäßig in der Minderheit; die erste katholische Kirche St. Marien entstand 1867. Die jüdische Gemeinde wurde während der nationalsozialistischen Herrschaft zerstört; die Synagoge in Geestemünde wurde am 9. November 1938 zerstört. Im November 2000 gründete sich eine neue Jüdische Gemeinschaft Bremerhaven. Außerdem gibt es drei Moscheen und sieben in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen vertretene Gemeinden.

Wirtschaft und Beschäftigung

Bremerhavens Wirtschaft ist eng mit dem Hafen verbunden. Prägend sind Containerverkehr, Autoimport und -export, Werften, Fischverarbeitung, Lebensmittelindustrie, Dienstleistungen und zunehmend Tourismus sowie Wissens- und Technologiebereiche. 2016 betrug das Bruttoinlandsprodukt 3,948 Milliarden Euro, das BIP pro Kopf 34.771 € und das BIP je Erwerbsperson 57.831 €. 2017 waren etwa 68.300 Erwerbstätige beschäftigt. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 11,8 %; im Januar 1998 hatte sie mit 22,3 % ihren historischen Höchststand erreicht.

Die Hochseefischerei wuchs von 28 Schiffen in Geestemünde 1895 auf 93 Fischdampfer 1914. In den 1930er Jahren gab es 215 Schiffe und 7000 Beschäftigte in 21 Reedereien. Bis 1960 entstand der größte Fischereihafen Europas. Die Ausweitung der Fischereizonen Islands und Norwegens auf 200 Seemeilen führte bis 1984 zum Verlust wichtiger Fanggründe, von mehr als 2000 Arbeitsplätzen in der Hochseefischerei und etwa 4000 Arbeitsplätzen in der Fischverarbeitung. Heute gibt es in Bremerhaven nur noch drei Fischereischiffe.

Der Seegüterumschlag stieg von 1,3 Millionen Tonnen 1955 auf 8,2 Millionen Tonnen 1975, 49 Millionen Tonnen 2006 und über 67 Millionen Tonnen 2011. Die Loco-Quote, also der Anteil der am Ort verarbeiteten Waren, ist gering; ein großer Teil der industriellen Verarbeitung findet im Hinterland statt.

Die BLG Logistics Group ist mit 6800 Beschäftigten europäischer Branchenführer in der Kfz-Logistik. Ihr Autoterminal umfasst drei Millionen m² und bietet Platz für 120.000 Fahrzeuge. 2011 wurden über zwei Millionen, 2014 2,3 Millionen Fahrzeuge umgeschlagen. Zusätzlich werden etwa eine Million Tonnen High-and-Heavy-, Stück- und Schwergüter bis 200 Tonnen bewegt.

Bremerhaven bleibt trotz der Werftenkrise ein Werftstandort mit der Lloyd-Werft sowie German Dry Docks und Bredo. Außerdem ist die Stadt ein wichtiger Standort der deutschen Offshore-Windenergie. Im Süden fertigten unter anderem Areva Wind beziehungsweise Adwen, Senvion, Power Blades und WeserWind Anlagen für den Einsatz vor der Küste. Die Fisch- und Tiefkühlkostindustrie verarbeitet Fisch, Gemüse und Fertiggerichte; außerdem werden Südfrüchte wie Bananen umgeschlagen, gereift und gelagert. Durch neue Arbeitsplätze in Container- und Autoumschlag, Tourismus und Offshore-Windkraft erholte sich die Beschäftigungslage seit der Jahrtausendwende langsam. Im Zukunftsatlas 2016 lag Bremerhaven jedoch auf Platz 387 von 402 und wurde zu den Orten mit hohen Zukunftsrisiken gezählt.

Verkehr, Forschung und öffentliche Einrichtungen

Das stadtbremische Überseehafengebiet umfasst den Containerterminal mit 4680 m Kailänge und 14 Liegeplätzen, die tideunabhängigen Häfen für den Fahrzeugumschlag und die Columbuskaje. Bremenports verwaltet dort Schleusen, Kajen, Stauflächen und Verkehrswege. Das Gebiet war als Freizone des Kontrolltyps I ein zollrechtliches Sondergebiet innerhalb der EU; beim Verlassen galten Personen- und Warenkontrollen sowie gegebenenfalls Zollanmeldung und Verzollung.

Der Eisenbahnverkehr begann 1862 mit der durchgehend zweigleisigen Strecke Bremen–Bremerhaven. Heute ist der Schienentransport von Containern und Automobilen ein Rückgrat des Hafenverkehrs. 2024 bedienten die Regional-Express-Linien RE 8 und RE 9 Bremerhaven im Zweistundentakt; zusammen ergab sich zwischen Bremerhaven und Bremen ein Stundentakt. Die Regio-S-Bahn RS 2 fährt stündlich bis Twistringen und hält in Lehe, am Hauptbahnhof und in Wulsdorf. Die EVB betreibt zwei stündliche RB-33-Verbindungen nach Cuxhaven sowie über Bremervörde nach Buxtehude. Eine tägliche IC-Verbindung nach Köln, die von Dezember 2021 bis Dezember 2024 getestet wurde, wurde wegen mangelnder Auslastung eingestellt.

Der öffentliche Nahverkehr wird durch 21 Buslinien der VGB für die BVV erbracht; seit 2001 lautet der Markenname BremerhavenBus. Eine Straßenbahn bestand von 1881 bis zur Stilllegung am 30. Juli 1982. 2022 beschloss die Politik, vor dem Hintergrund der Klimakrise ein neues Straßenbahnsystem gutachterlich untersuchen zu lassen. Straßenverkehr wird vor allem über die A 27 sowie die Bundesstraßen B 6, B 71 und B 212 geführt. Der frühere Flugplatz Luneort wurde zugunsten eines geplanten Offshore-Terminals geschlossen, das laut Artikel bis Mai 2022 nicht gebaut war.

Die Weserfähre verbindet Bremerhaven mit Blexen bei Nordenham; die Bundesstraße 212 quert damit die Weser. Saisonale Fahrgastschiffe verkehren zwischen Bremen und Bremerhaven. Das Kreuzfahrtterminal an der Columbuskaje hieß bis Ende 2024 Columbus Cruise Center Bremerhaven und seit 2025 Bremerhaven Cruise Port. Die Verkehrszentrale Bremerhaven und drei Lotsenbrüderschaften unterstützen die Schifffahrt. Seit 1863 gibt es eine Rettungsstation der DGzRS; seit 1996 liegt dort ein moderner Seenotrettungskreuzer.

Bremerhaven ist ein Wissenschafts- und Forschungsstandort. Die Hochschule Bremerhaven wurde 1975 gegründet. Bedeutende Einrichtungen sind das Alfred-Wegener-Institut, das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme, das DLR-Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen, die Thünen-Institute für Fischereiökologie und Seefischerei sowie das Technologie-Transfer-Zentrum mit sechs Instituten. 2005 erhielt Bremerhaven gemeinsam mit Bremen den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Zum Bildungsangebot gehören Grund-, Haupt-, Real- und Oberschulen, Gymnasien, Berufsschulen, Förderschulen und eine Volkshochschule. Die medizinische Versorgung umfasst unter anderem das Klinikum Bremerhaven und mehrere AMEOS-Kliniken.

Kultur, Tourismus und Stadtbild

Der Strukturwandel machte Bremerhaven neben Hafen-, Handels- und Industriestadt auch zu einer Dienstleistungs-, Wissens- und Tourismusstadt. Besonders wichtig sind die Havenwelten, der Alte und Neue Hafen, Hafenrundfahrten und maritime Museen. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Deutsche Auswandererhaus, das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, das Historische Museum, der Zoo am Meer und das Technikmuseum-U-Boot Wilhelm Bauer. Das Deutsche Auswandererhaus wurde 2005 eröffnet, 2007 als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet und 2012 erweitert; das Klimahaus eröffnete 2009.

Wichtige Bauwerke sind der 1854 entstandene Leuchtturm Bremerhaven, die Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche von 1855, das Columbus-Center von 1977, das Stadttheater, die Hochschule, die Columbuskaje, die Kaiserschleuse und die Nordschleuse. In Lehe liegen unter anderem der Wasserturm, die Pauluskirche von 1905, das Rathaus Lehe, die Stadthalle und die Eisarena. In Geestemünde und Wulsdorf gehören der ehemalige Holzhafen, die Christuskirche von 1875/80, der Wohnwasserturm Wulsdorf, das Schaufenster Fischereihafen und der Neumarkt zu den wichtigen Orten.

Das Stadttheater wurde 1910–1911 nach Plänen von Oskar Kaufmann erbaut. Weitere Bühnen sind das Kleine Haus, das Theater im Fischereihafen, die Figuren Theater Werkstatt Packhalle V, das Capitol, der Pferdestall und das piccolo teatro – haventheater. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen der Christopher Street Day, der Frühjahrsmarkt, die Lange Nacht der Kultur, der Bremerhavener Musiksommer, der Marathon, die Maritimen Tage und die alle fünf Jahre stattfindende Sail Bremerhaven, das größte Windjammer-Treffen Europas. Außerdem gibt es Weihnachtsmarkt, Freimarkt, Weinfest und Literaturtage.

Typische Spezialitäten sind Fisch aus der Nordsee, Nordseegarnele beziehungsweise „Granat“, Grünkohlessen, Labskaus und Skipperlabskovs. Grünanlagen und Ausflugsziele sind unter anderem der Bürgerpark, der Speckenbütteler Park, Thieles Garten, der Weserdeich mit Weser-Strandbad, das Wattenmeer und der Zoo am Meer. Sportlich bekannt ist Bremerhaven unter anderem durch die Fischtown Pinguins im Eishockey, die Eisbären Bremerhaven im Basketball, Tanzsport, Rollkunstlauf, Kanu- und Drachenbootsport. 2022 wurde die Stadt als Gastgeberin einer 201-köpfigen Delegation der Special Olympics Vereinigte Staaten im Rahmen der World Summer Games 2023 ausgewählt.

Bremerhaven unterhält sechs Städtepartnerschaften: Cherbourg-en-Cotentin seit 1960, Grimsby seit 1963, Pori seit 1969, Frederikshavn seit 1979, Stettin seit 1990 und Kaliningrad seit 1992. Zusätzlich besteht seit 1954 eine Städtepatenschaft für Elbing. Als Wahrzeichen und Identitätsmotive stehen Hafen, Schiff und Fisch auch im Stadtwappen; die Flagge zeigt zwei rote und einen mittigen weißen Streifen mit dem Wappen.

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