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Augsburg
Augsburg (im schwäbischen Dialekt Augschburg, lateinisch Augusta Vindelicum und Augusta Vindelicorum) ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten Bayerns und …
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Überblick und Lage
Augsburg ist eine kreisfreie Großstadt im Südwesten Bayerns, Universitätsstadt sowie Sitz der Regierung des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Sie liegt bei 48° 22′ N, 10° 54′ O auf 494 m ü. NHN, hat eine Fläche von 146,85 km² und 301.786 Einwohnerinnen und Einwohner (31. Dezember 2025). Nach München und Nürnberg ist Augsburg die drittgrößte Stadt Bayerns. Seit 1909 gilt sie als Großstadt. Der Ballungsraum Augsburg ist in Bayern nach Bevölkerung und Wirtschaftskraft ebenfalls der drittgrößte und gehört zur Planungsregion Augsburg mit etwa 885.000 Menschen.
Die Stadt liegt an Lech, Wertach und Singold. Besonders wichtig ist ihr Wasser: Augsburg besitzt ein weit verzweigtes System aus Flüssen, Bächen und Kanälen. Die Kanäle, viele davon in der Altstadt, werden von etwa 500 Brückenbauwerken überspannt. Das Augsburger Wassermanagement-System wurde am 6. Juli 2019 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Wasserläufe dienten historisch der Trinkwasserversorgung, Energiegewinnung, Handwerks- und Industrieentwicklung.
Augsburg gilt als sehr grüne Stadt. Der Augsburger Stadtwald und die Lechtalheiden gehören zu den artenreichsten mitteleuropäischen Lebensräumen. Etwa ein Drittel des Stadtgebiets besteht aus Grün- und Waldflächen. Die Stadt ist der größte kommunale Waldbesitzer in Bayern und der drittgrößte in Deutschland. 1997 wurde Augsburg im Wettbewerb Entente Florale Europe als erste deutsche Stadt als grünste und lebenswerteste Stadt ausgezeichnet.
Das Stadtgebiet besteht aus 42 Stadtbezirken, die 17 Planungsräume bilden. Diese Gliederung besteht seit 1938. Zu den Nachbargemeinden und angrenzenden Städten gehören unter anderem Friedberg, Königsbrunn, Stadtbergen, Neusäß und Gersthofen. Manche Augsburger Stadtteile waren früher selbstständige Gemeinden, etwa Pfersee, Oberhausen, Lechhausen, Göggingen, Haunstetten und Inningen.
Geschichte
Augsburg gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Als Gründungsjahr gilt 15 v. Chr., als auf dem Gebiet des heutigen Oberhausen ein römisches Legionslager entstand. Daraus entwickelte sich Augusta Vindelicum. Der Name bedeutet „Stadt des Augustus im Gebiet der Vindeliker“; die Vindeliker waren ein keltischer Volksstamm. Um 95 n. Chr. wurde Augsburg Hauptstadt der römischen Provinz Raetien, 121 n. Chr. erhielt es unter Kaiser Hadrian römisches Stadtrecht. Nach der Provinzteilung 294 wurde Augsburg Hauptstadt von Raetia Secunda.
Im Mittelalter blieb die Siedlung bestehen. Zur Zeit Karls des Großen war Augsburg von Kämpfen zwischen Bayern und Franken betroffen. Bischof Simpert und später Bischof Ulrich waren für die Stadt bedeutend. 955 besiegte König Otto I. mit Hilfe Ulrichs die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld südlich der Stadt. 1156 erhielt Augsburg durch Kaiser Friedrich Barbarossa wieder Stadtrecht. 1276 verlieh König Rudolf von Habsburg der Stadt Reichsunmittelbarkeit und eigenes Satzungsrecht; spätestens 1316 galt Augsburg als Reichsstadt.
In der frühen Neuzeit wurde Augsburg eines der wichtigsten Handels- und Wirtschaftszentren Europas. Dies hing besonders mit den Kaufmannsfamilien Fugger und Welser zusammen. Die Stadt lag an wichtigen Fernstraßen wie der Via Claudia Augusta, der Via Julia und der Via Imperii. 1521 erhielt Augsburg das Münzrecht. Die Fuggerei, 1521 von Jakob Fugger gegründet und seit 1523 bewohnt, ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt.
In der Reformationszeit spielte Augsburg eine zentrale Rolle. Martin Luther musste sich 1518 in Augsburg vor Kardinal Thomas Cajetan verantworten. 1530 wurde auf dem Reichstag zu Augsburg das Augsburger Bekenntnis, die Confessio Augustana, von Philipp Melanchthon formuliert. 1555 wurde der Augsburger Religionsfrieden geschlossen, der das Zusammenleben von Katholiken und Protestanten im Reich regelte. In Augsburg entstand ein paritätisches System, also eine gleichberechtigte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten. Daran erinnert bis heute das Augsburger Hohe Friedensfest am 8. August, ein eigener gesetzlicher Feiertag nur im Stadtgebiet.
Im Dreißigjährigen Krieg litt Augsburg schwer. Die Stadt wurde besetzt, belagert und ausgehungert; 1634 starben etwa 5000 Menschen an Hunger, und die Bevölkerung fiel seit Kriegsbeginn um zwei Drittel. 1805 verlor Augsburg durch den Frieden von Pressburg seine Reichsfreiheit und kam zum Königreich Bayern. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt ein Zentrum der Textilindustrie und des Maschinenbaus. In Augsburg entwickelte Rudolf Diesel 1893 bis 1897 den Dieselmotor bei der Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg, heute MAN beziehungsweise Everllence.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden politische Gegner, Jüdinnen und Juden und andere Verfolgte unterdrückt, deportiert und ermordet. Die Augsburger Synagoge wurde in der Pogromnacht 1938 in Brand gesetzt, blieb aber baulich erhalten und wurde später wiederhergestellt. Während des Zweiten Weltkriegs war Augsburg wegen seiner Rüstungsindustrie Ziel schwerer Luftangriffe. Am 28. April 1945 rückten Einheiten der 7. US-Armee ohne Kampfhandlungen in Augsburg ein. Nach 1945 wurde die Altstadt weitgehend wieder aufgebaut. 1972 fanden olympische Kanu- und Kajakwettbewerbe auf dem Augsburger Eiskanal statt. 1970 wurde die Universität Augsburg eröffnet, 1982 das Zentralklinikum, heute Universitätsklinikum Augsburg.
Bevölkerung, Religion und Politik
Augsburgs Einwohnerzahl entwickelte sich stark. Zur Römerzeit lebten über 10.000 Menschen in der Stadt. Um 1500 hatte Augsburg etwa 30.000 Einwohner und war eine der größten Städte des Heiligen Römischen Reiches. Mit der Industrialisierung wuchs die Stadt deutlich: 1806 lebten etwa 26.000 Menschen dort, 1895 über 80.000, 1910 erstmals mehr als 100.000 und 1939 etwa 180.000. Im Zweiten Weltkrieg verlor Augsburg etwa 20 Prozent seiner Bevölkerung. Danach wuchs die Stadt wieder, auch durch Flüchtlinge und Vertriebene. Zwischen 1988 und 2018 stieg die Einwohnerzahl von 247.731 auf 295.135. Im ersten Quartal 2025 waren es 300.952 Personen.
Die Bevölkerung ist vielfältig. Ende 2017 lag der Ausländeranteil bei 21,8 Prozent. Viele Augsburgerinnen und Augsburger nichtdeutscher Herkunft stammen aus der Türkei, Italien und dem ehemaligen Jugoslawien. Eine wichtige Gruppe sind die Suryoye, auch Aramäer oder Assyrer genannt, die vor allem aus der Südosttürkei, Syrien, Iran, Irak und Libanon kamen und meist zur Syrisch-Orthodoxen Kirche gehören. In Augsburg leben außerdem etwa 50.000 Spätaussiedler. Im Jahr 2025 lag der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund erstmals über 50 Prozent.
Religiös war Augsburg lange stark katholisch und zugleich durch seine Reformationsgeschichte auch evangelisch geprägt. 2003 waren noch 50,2 Prozent katholisch und 17,4 Prozent protestantisch. Beim Zensus 2011 waren 46,0 Prozent katholisch, 16,8 Prozent evangelisch und 37,3 Prozent konfessionslos, Angehörige anderer Gemeinschaften oder ohne Angabe. Am 30. Juni 2025 waren 30,4 Prozent katholisch, 11,1 Prozent evangelisch und 58,5 Prozent gehörten sonstigen oder keinen Glaubensgemeinschaften an. Augsburg ist Sitz der katholischen Diözese Augsburg und des evangelischen Kirchenkreises Augsburg. Daneben gibt es jüdische, islamische, orthodoxe, freikirchliche, buddhistische und weitere religiöse Gemeinschaften.
Politisch wird Augsburg von einem Stadtrat mit 60 Mitgliedern und dem Oberbürgermeister geführt. Aktueller Oberbürgermeister ist Florian Freund (SPD), außerdem gibt es Dirk Wurm (SPD) als 2. Bürgermeister und Bernd Zitzelsberger (CSU) als 3. Bürgermeister. Bei der Stadtratswahl 2026 erreichte die CSU 25,3 Prozent, die Grünen 18,1 Prozent, AfD und SPD je 13,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,8 Prozent. Augsburg erhielt 2008 den Titel „Ort der Vielfalt“. Das Stadtwappen zeigt in einem von Rot und Silber gespaltenen Schild eine grüne Zirbelnuss auf goldenem Kapitell; die Stadtfarben sind rot-grün-weiß.
Kultur, Sehenswürdigkeiten und Sport
Augsburg besitzt eine reiche Bau- und Kulturlandschaft. Besonders bekannt sind die Fuggerei, der Augsburger Dom, das Rathaus mit dem Goldenen Saal, der Perlachturm, die Basilika St. Ulrich und Afra, die Augsburger Puppenkiste und das Schaezlerpalais. In der Denkmalliste stehen 1.226 Einzelbaudenkmäler, außerdem 20 Ensembles und das große Altstadtensemble. Aus der römischen Zeit sind vor allem archäologische Funde erhalten. Das Mittelalter prägte die Stadt durch Kirchen, Stadtmauer und Tore. Aus der Renaissance stammen zentrale Bauwerke wie die Fuggerhäuser, die Fuggerei, das Rathaus, der Perlachturm in seiner heutigen Form, das Zeughaus, die Stadtmetzg und das Heilig-Geist-Spital. Viele dieser Bauten sind mit Elias Holl verbunden.
Zu den wichtigen Museen gehören das Maximilianmuseum, das Jüdische Museum Augsburg Schwaben, das Römische Museum, das Schaezlerpalais, die Staatsgalerie in der Katharinenkirche, der Glaspalast mit Kunsthalle Augsburg und Kunstmuseum Walter, das Brechthaus, das Mozarthaus und das Puppentheatermuseum „Die Kiste“. Das Staatstheater Augsburg hat Musiktheater, Schauspiel und Ballett. Die Augsburger Puppenkiste ist deutschlandweit bekannt, unter anderem durch Figuren und Geschichten wie „Urmel aus dem Eis“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.
Augsburg ist auch eine Veranstaltungsstadt. Der Augsburger Plärrer ist mit etwa 1,2 Millionen Besuchern pro Jahr das größte Volksfest in Bayerisch-Schwaben und das drittgrößte in Bayern. Er findet zweimal jährlich statt. Der Christkindlesmarkt ist seit 1498 belegt und gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten Deutschlands. Weitere Veranstaltungen sind etwa das Brechtfestival, das Jugend- und Popkulturfestival Modular, die Internationalen Filmtage Augsburg und das Medienkunstfestival lab.30. Kulinarisch bekannt ist der Zwetschgendatschi, ein mit Zwetschgen belegter Blechkuchen; deshalb gibt es die Spottbezeichnung „Datschiburg“ für Augsburg.
Im Sport ist Augsburg vor allem durch den FC Augsburg, die Augsburger Panther und den Kanusport bekannt. Der FC Augsburg spielt seit der Saison 2011/12 in der Bundesliga und qualifizierte sich 2015/16 für die Europa League. Die Augsburger Panther spielen in der Deutschen Eishockey Liga und wurden 2010 Vizemeister. Der Augsburger Eiskanal wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 gebaut und ist die älteste künstliche Wildwasserstrecke der Welt. Dort befinden sich ein Bundesleistungszentrum für Kanuslalom und Wildwasser sowie ein Olympiastützpunkt. Augsburger Kanusportlerinnen und -sportler gewannen internationale Titel, darunter olympische Goldmedaillen 1992, 1996 und 2008. Wichtige Sportstätten sind außerdem das Rosenaustadion, die WWK-Arena, das Curt-Frenzel-Stadion und die Erhard-Wunderlich-Sporthalle.
Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur
Augsburg ist ein bedeutender Wirtschafts- und Industriestandort. 2016 betrug das Bruttoinlandsprodukt innerhalb der Stadtgrenzen 14,060 Milliarden Euro, das BIP pro Kopf 48.824 Euro. 2017 gab es etwa 195.100 Erwerbstätige, im Februar 2024 lag die Arbeitslosenquote bei 5,9 Prozent. Früher war Augsburg besonders durch die Textilindustrie geprägt; heute spielen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Robotik, IT, Baustoffe, Dienstleistungen und Gesundheitswirtschaft eine große Rolle. Zu den wichtigen Unternehmen gehören Everllence, Manroland Goss Web Systems, Renk, MT Aerospace, Premium Aerotec, Kuka, NCR, WashTec, Kontron, PCI Augsburg, Betapharm und Patrizia. Traditionsunternehmen sind unter anderem mehrere Brauereien wie Augusta-Brauerei, Hasen-Bräu, Thorbräu und Brauhaus Riegele.
Verkehrlich ist Augsburg gut angebunden. Die wichtigste Fernstraße ist die Bundesautobahn 8 Richtung München und Stuttgart. Außerdem führen die Bundesstraßen B 2, B 17 und B 300 durch die Stadt. Die B 17 ist teilweise autobahnähnlich ausgebaut. Seit 2009 gibt es im inneren Stadtzentrum eine Umweltzone; seit 2016 dürfen dort nur noch Autos mit grüner Plakette fahren. Der Radverkehr soll gestärkt werden: 2012 beschloss der Stadtrat, Augsburg solle „Fahrradstadt“ werden. Der Radverkehrsanteil lag 2024 bei 22 Prozent.
Der öffentliche Nahverkehr gehört zum Augsburger Verkehrsverbund. Die Stadt wird durch Straßenbahnen, Stadtbusse, Nachtbusse, Regionalbahnen und Taxisammeldienste erschlossen. Das Straßenbahnnetz wurde in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem zur Universität, zum Universitätsklinikum, nach Friedberg und nach Königsbrunn erweitert. Der Königsplatz ist der wichtigste Knotenpunkt für Tram und Bus. Seit Januar 2020 gibt es eine kostenfreie City-Zone mit 9 Haltestellen in der Innenstadt. Das Projekt „Mobilitätsdrehscheibe“ soll den Nahverkehr durch neue Straßenbahnlinien, den Ausbau von Hauptbahnhof und Königsplatz sowie ein S-Bahn-ähnliches System verbessern.
Der Hauptbahnhof wurde 1843 bis 1846 erbaut und ist Deutschlands ältester Bahnhof einer Großstadt, der noch im architektonischen Originalzustand in Betrieb ist. Augsburg ist ICE-, IC-, EC- und TGV-Station und besitzt mehrere weitere Bahnhöfe und Haltepunkte. Das Güterverkehrszentrum Augsburg im Dreieck Augsburg, Gersthofen und Neusäß verbindet Straße, Schiene und Logistik. Eine Besonderheit ist die 1898 gegründete Augsburger Localbahn, die Industrieunternehmen im Stadtgebiet an das Schienennetz anschließt.
Zur Infrastruktur gehören auch Trinkwasser, Abwasser, Gesundheit und öffentliche Einrichtungen. Die Stadtwerke Augsburg gewinnen das Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser; bedeutende Schutzgebiete liegen im Augsburger Stadtwald und im Lechauwald bei Unterbergen. Das Leitungsnetz ist rund 1.000 km lang. Die Abwasserreinigung erfolgt im Hauptklärwerk, das jährlich etwa 50 Mio. m³ Abwasser behandelt und inzwischen energieautark arbeitet. Medizinisch wichtig ist das Universitätsklinikum Augsburg, das seit 2019 Universitätsklinikum ist und mit der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg verbunden wurde. Daneben gibt es weitere spezialisierte Krankenhäuser, unter anderem die Kinderklinik, das Bezirkskrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie Hessing-Klinik, Josefinum, Vincentinum und Diakonissenkrankenhaus.
Bildung und Forschung
Augsburg ist eine Hochschul- und Bildungsstadt. Die Universität Augsburg wurde 1970 gegründet und ist die einzige Universität im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben. Sie umfasst unter anderem eine Philologisch-Historische, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche, Wirtschaftswissenschaftliche, Juristische, Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technische, Katholisch-Theologische, Medizinische und eine Fakultät für Angewandte Informatik. 2016 wurde eine medizinische Fakultät eingerichtet; 2019 wurde das Klinikum Augsburg zum Universitätsklinikum. Die Universität hatte etwa 19.100 Studierende.
Die Technische Hochschule Augsburg geht auf ältere Kunst- und Technikschulen zurück und wurde 1971 als Fachhochschule Augsburg gegründet. Sie bietet Studiengänge in Technik, Gestaltung, Wirtschaftswissenschaften und seit dem Wintersemester 2018/19 auch Sozialer Arbeit an. Im Wintersemester 2017/18 waren rund 6.200 Studierende eingeschrieben. Das Leopold-Mozart-Zentrum gehört zur Universität Augsburg und bietet musikpädagogische und künstlerische Studiengänge an, darunter Gesang, Orchesterinstrumente, Tasteninstrumente, Gitarre, Musiktherapie und die in Deutschland einmalige Ausbildung in Blasorchesterleitung. Außerdem gibt es in Augsburg einen Standort der FOM Hochschule für Oekonomie und Management.
Die allgemeinbildenden Schulen umfassen zehn Gymnasien, neun Realschulen, 42 Grund- und Hauptschulen, 13 Förderschulen und eine Freie Waldorfschule. Die Gymnasien haben teils lange Tradition und verschiedene Profile, etwa musische oder humanistische Zweige. Berufliche Bildung bieten unter anderem Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachakademien, Fachschulen, Wirtschaftsschulen sowie berufliche Oberschulen. Daneben gibt es weitere Bildungsmöglichkeiten wie Volkshochschule, Kolping-Bildungswerk, Musik- und Sprachschulen.
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