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Absolute Häufigkeit

Die absolute Häufigkeit ist das Ergebnis einer einfachen Zählung von Objekten oder Ereignissen (besser Elementarereignissen). Sie gibt an, wie viele Elemente …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Eigenschaften
  2. 2. Regel und Abgrenzung
  3. 3. Beispiel mit Altersklassen

Bedeutung und Eigenschaften

Die absolute Häufigkeit ist die Anzahl von Objekten oder Ereignissen mit einem bestimmten Merkmal. Sie entsteht durch einfaches Zählen und ist ein Maß der deskriptiven Statistik, also der beschreibenden Auswertung von Daten.

Sie kann nur eine natürliche Zahl sein und liegt zwischen 0 und Unendlich. Wegen ihres festen Nullpunkts und der festen ganzzahligen Einheiten gehört sie zur Absolutskala: Nullpunkt und Einheitengröße können nicht sinnvoll verändert werden. Anders als die relative Häufigkeit sind ihre Werte daher unveränderlich.

Regel und Abgrenzung

Bei n Beobachtungen eines Zufallsversuchs oder bei der Untersuchung einer Stichprobe sei ein Ereignis A insgesamt Hₙ(A)-mal aufgetreten. Dann ist Hₙ(A) die absolute Häufigkeit des Ereignisses A.

Absolute Häufigkeiten eignen sich nicht zum Vergleich von Teilmengen unterschiedlich großer Grundmengen, weil sie vom Umfang der jeweiligen Grundmenge abhängen. Für solche Vergleiche verwendet man die relative Häufigkeit als normiertes Maß; ihre Abkürzung ist h.

Beispiel mit Altersklassen

Bei symmetrischen Daten kann man die Werte vorher klassieren, also in Klassen einteilen, und anschließend die absoluten Häufigkeiten dieser Klassen bestimmen.

In einer Umfrage werden 453 Personen nach ihrem Alter befragt. 197 Personen gehören zur Klasse „von 20 Jahre bis unter 30 Jahre“. Die absolute Häufigkeit dieser Altersklasse beträgt deshalb 197.

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