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Österreichisches Deutsch
Das österreichische Standarddeutsch ist von der Umgangssprache und den in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekten abzugrenzen. Das vom …
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Begriff und Bedeutung
Österreichisches Deutsch, auch österreichisches Schriftdeutsch, österreichisches Standarddeutsch oder kurz Österreichisch, ist die in Österreich gebräuchliche Varietät der neuhochdeutschen Standardsprache. Es ist keine eigene Sprache neben dem Deutschen, sondern eine Standardvarietät innerhalb der plurizentrischen deutschen Sprache. Plurizentrisch bedeutet: Eine Sprache hat mehrere gleichwertige Standardformen in verschiedenen Ländern oder Regionen. Vergleichbare Standardvarietäten sind Schweizer Hochdeutsch und das in Deutschland kodifizierte Hochdeutsch.
Österreichisches Deutsch wird vor allem in Österreich gesprochen; genannt werden außerdem Südtirol, Pozuzo in Peru sowie deutschsprachige Minderheitengebiete in Ungarn und der Slowakei. Die Zahl der Sprecher wird mit ca. 9,5 Millionen angegeben. Als Locale/IETF-Sprachcode wird de-AT verwendet.
Das österreichische Standarddeutsch ist von der österreichischen Umgangssprache und von den in Österreich verbreiteten bairischen und alemannischen Dialekten zu unterscheiden. Dialekte prägen zwar viele Ausdrücke und Aussprachen, sind aber nicht einfach dasselbe wie die Standardsprache. Dokumentiert und für Schulen und Ämter verbindlich ist das Österreichische Wörterbuch, das seit 1951 Vokabular, Aussprache und Grammatik der deutschen Sprache in Österreich beschreibt und in seiner Funktion dem Rechtschreibduden ähnelt.
Österreichisches Deutsch besitzt eigenen Wortschatz, eigene Redensarten, Besonderheiten in Grammatik, Aussprache, Intonation und in einzelnen Schreibweisen. Einige Begriffe stammen aus österreichischen Mundarten, andere aus Sprachen der früheren Habsburgermonarchie. Besonders wichtig ist der Wortschatz aus Verwaltung, Recht und Küche.
Historische Entwicklung
Das österreichische Deutsch ist wie andere deutsche Standardvarietäten aus der obersächsischen Kanzleisprache hervorgegangen, wurde aber auch vom älteren Gemeindeutsch beeinflusst, einer oberdeutschen Schreibsprache, die bis in die 1770er-Jahre in Österreich und Süddeutschland verbreitet war.
Im 18. Jahrhundert untersuchte Johann Siegmund Popowitsch Unterschiede zwischen dem Deutsch in den österreichischen Erblanden und dem Deutsch in anderen Teilen des Heiligen Römischen Reichs. Von 1753 bis 1766 war er Professor für deutsche Sprache an der Universität Wien. Bei seinem Tod 1774 hinterließ er einen umfangreichen Zettelkasten, aus dem ein erstes österreichisches Wörterbuch hätte entstehen sollen.
Eine wichtige Rolle spielte Joseph von Sonnenfels. Als Joseph II. 1784 versuchte, Deutsch als allgemeine Amtssprache durchzusetzen, veröffentlichte Sonnenfels sein Werk „Über den Geschäftsstil: die ersten Grundlinien für angehende österreichische Kanzleybeamten“. Ziel war eine verständliche und einheitliche Verwaltungssprache im Vielvölkerstaat. Sonnenfels orientierte sich weniger an Sprachreinheit als an Verständlichkeit, Kürze, Prägnanz und übersichtlicher Gliederung.
Maria Theresia und Joseph II. entschieden sich spätestens mit der Unterrichtspflicht ab 1774 und der neuen Beamtensprache ab 1780 gegen die ältere oberdeutsche Schreibsprache. Aus pragmatischen Gründen wurde die obersächsisch geprägte Standardsprache übernommen, österreichische Besonderheiten blieben aber erhalten. Teilweise wurden Ortsnamen an neue Schreibregeln angepasst, etwa Schwöchat zu Schwechat oder Gleinstötten zu Gleinstätten.
Nach 1866 und der Umformung der Monarchie zu Österreich-Ungarn 1867 trat der Gegensatz zwischen österreichischem Deutsch und deutschem Sprachpurismus stärker hervor. Die I. Orthographische Konferenz in Berlin 1876 brachte keine einheitliche gesamtdeutsche Rechtschreibung. 1879 wurden daher in Österreich übliche Schreibgewohnheiten als „Regeln und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung“ kodifiziert.
Seit 1920 ist im österreichischen Bundes-Verfassungsgesetz Deutsch als Staatssprache festgelegt. Artikel 8 Absatz 1 lautet: „Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.“ Der später ergänzte Absatz 2 betont die sprachliche und kulturelle Vielfalt der autochthonen Volksgruppen. Heute haben etwa 88 % der österreichischen Bevölkerung Deutsch als Muttersprache.
Kennzeichen und Sprachgebrauch
Das heutige österreichische Deutsch unterscheidet sich vom bundesdeutschen Hochdeutsch in Wortschatz, Grammatik, Schreibweise und Aussprache. Der Duden kennzeichnet 0,4 % aller Wörter als österreichisch. Österreich beteiligte sich an der Rechtschreibreform von 1996, gab dabei aber seine sprachlichen Besonderheiten nicht auf.
Einflüsse stammen aus den Sprachen der früheren Donaumonarchie, zum Beispiel aus dem Tschechischen, Ungarischen, Slowenischen und Italienischen. In Wien und Prag sowie durch das Ostjudentum bis 1938 wirkten auch jiddische Ausdrücke auf den Sprachgebrauch. Manche österreichischen Wörter sind zugleich in Altbayern bekannt, zum Beispiel „Rindsbraten“, andere nicht, etwa „Rettung“ oder „Patschen“ in bestimmten Bedeutungen.
Typisch ist auch der Wechsel zwischen Sprachschichten. In hochsprachliche Sätze werden umgangssprachliche oder dialektale Wörter eingebaut; umgekehrt können einzelne hochsprachliche Wörter in der Umgangssprache zur Betonung dienen. Dieser Wechsel gilt nicht als bloße Vermischung, sondern als stilistische Möglichkeit. Er kommt auch in österreichischer Literatur, Presse und im früher stark prägenden „Burgtheaterdeutsch“ vor.
In formellen Kontexten werden in Österreich teilweise Sprachformen akzeptiert, die in Deutschland informeller wirken. Joachim Grzega bezeichnete dieses Merkmal als „Nonchalance“. In geschriebener Sprache wie Zeitungen können eher Zitate mit umgangssprachlichen Elementen stehen, während im Bundesdeutschen häufiger indirekte Rede mit geglätteter Sprache verwendet wird.
Bei Personennamen wird „Name“ in Österreich häufig für die Kombination aus Vor- und Nachname oder für den Vornamen verwendet, nicht nur für den Nachnamen. In manchen Kontexten gibt es die Reihenfolge Artikel, Nachname, Vorname, etwa „die Huber Mitzi“ oder „der Gruber Franz“. Namenszusätze wie Berufsbezeichnungen, Amtstitel, Ehrentitel und akademische Grade sind im österreichischen Alltag und in formellen Situationen üblicher als in Deutschland und der Schweiz. Beispiele sind „Dr.“, „Prof.“, „Mag.“, „DI“ oder „Dipl.-Ing.“, außerdem Anreden wie „Herr Direktor“, „Frau Apothekerin“, „Frau Lehrerin“ oder „Herr Professor“. Untersuchungen zeigen, dass solche Unterschiede bei Anreden zu Unsicherheit und interkulturellen Missverständnissen führen können.
Wortschatz und typische Beispiele
Ein wichtiger Bereich ist das österreichische Amts- und Juristendeutsch. Es geht teilweise auf die Habsburgermonarchie zurück. Beispiele sind „der Akt“ statt „die Akte“, „Angelobung“ statt „Vereidigung“, „Asylwerber“ statt „Asylbewerber“, „Klub“ statt „Fraktion“ im Parlament, „Parteienverkehr“ statt „Sprechzeiten“ bei einer Behörde und „pragmatisieren“ statt „verbeamten“. In der Rechtssprache kommen Ausdrücke vor, die in Deutschland ungebräuchlich sind oder anders verwendet werden, zum Beispiel „Schadenersatz“, „Schmerzengeld“, „Legat“, „Servitut“, „Causa“, „Kuratel“ und „Krida“. In Österreich werden in der Rechtssprache häufiger Latinismen verwendet.
Im Schulwesen heißt die Grundschule „Volksschule“. Danach gibt es als weiterführende Regelschultypen die Mittelschule mit zwei Leistungsniveaus und das Gymnasium, das zu den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) gehört. Die „Matura“ entspricht dem deutschen Abitur. Vertretungsstunden werden „suppliert“, Noteneintragungen „kollationiert“. Im Mathematikunterricht sagt man eher „Faktorielles“ statt „Fakultät“, „Seitensymmetrale“ statt „Mittelsenkrechte“, „Rhombus“ statt „Raute“, „Deltoid“ statt „Drachenviereck“ und „Schlussrechnung“ statt „Dreisatz“.
Bei Monatsnamen ist „Jänner“ die offizielle österreichische Bezeichnung für den ersten Monat; „Januar“ ist in nahezu allen Bereichen unüblich. Für den zweiten Monat ist standardsprachlich „Februar“ üblich. Die ältere Form „Feber“ kommt noch in amtlichen oder älteren Zusammenhängen vor, wird aber kaum mehr verwendet.
Sehr sichtbar ist österreichisches Deutsch im Küchenvokabular. Vor dem EU-Beitritt Österreichs wurde 1994 mit dem Satz „Erdäpfelsalat bleibt Erdäpfelsalat“ politisch auf die Bedeutung solcher Wörter hingewiesen. Im Beitrittsvertrag wurden im „Protokoll Nr. 10 über die Verwendung spezifisch österreichischer Ausdrücke der deutschen Sprache“ 23 Bezeichnungen geschützt. Beispiele sind „Erdapfel“ für Kartoffel, „Faschiertes“ für Hackfleisch, „Karfiol“ für Blumenkohl, „Fisolen“ für grüne Bohnen, „Paradeiser“ für Tomate, „Topfen“ für Quark, „Marille“ für Aprikose, „Kren“ für Meerrettich, „Eierschwammerl“ für Pfifferling, „Germ“ für Hefe und „Weckerl“ für Brötchen.
Bei Lebensmitteln wird häufig „Deka“ oder „dag“ für 10 Gramm verwendet, etwa „10 Deka Extrawurst“ statt „100 Gramm Fleischwurst“. Der „Zentner“ bedeutet in Österreich 100 kg, während er in Deutschland 100 Pfund, also 50 kg, meint. Auch Markennamen können zu Austriazismen werden, etwa „TIXO“ für Klebeband, „Soletti“ für dünne Salzstangen oder „Wettex“ für Putzlappen.
Bei Zahlen werden substantivierte Zahlwörter oft auf „-er“ gebildet und sind männlich: „der Einser“ statt „die Eins“. Bei Dezimalzahlen sagt man in Österreich und Südbayern etwa „drei Komma vierzehn“ für 3,14. Die Buchstaben J und Q heißen häufig „je“ und „kwee“ statt „jot“ und „ku“. Das ß wird meist „scharfes S“ genannt, Komma und Semikolon heißen „Beistrich“ und „Strichpunkt“. Bei Uhrzeiten sagt man besonders in Ost- und Südösterreich „viertel drei“ für 14:15 und „dreiviertel drei“ für 14:45; regional gibt es auch „Viertel über zwei“.
Grammatik und Schreibweise
In der Wortbildung treten im österreichischen Deutsch oft Fugenlaute auf, also Laute zwischen Teilen zusammengesetzter Wörter. Häufig ist das Fugen-s, zum Beispiel „Zugsverspätung“ oder „Schweinsbraten“, während in Deutschland eher „Zugverspätung“ und „Schweinebraten“ üblich sind. Umgekehrt fehlt das Fugen-s in österreichischen Formen wie „Adventkalender“, „Schadenersatz“ oder „Schmerzengeld“.
In der zweiten Person Plural kann im Präsens und Perfekt die Endung „-ts“ stehen, vor allem wenn das Personalpronomen wegfällt: „Habts ihr das gesehen?“ Dieses „-s“ geht auf das alte Personalpronomen „és“ zurück, eine alte Dualform.
Bei Modalverben wird im Perfekt in Österreich nicht zwischen Formen wie „Ich habe es nicht können“ und „Ich habe es nicht machen können“ unterschieden. Entsprechendes gilt für „dürfen“, „wollen“, „sollen“ und „müssen“. Beim Partizip Perfekt gibt es Formen wie „geschalten“, „gespalten“ und „gesalzen“ neben „geschaltet“, „gespaltet“ und „gesalzt“. Bei „hauen“ wird dagegen fast ausschließlich die schwache Form verwendet: „gehaut“, etwa „er ist abgehaut“. Bei „winken“ ist „gewunken“ im Österreichischen Wörterbuch als Variante akzeptiert, während der Duden es für Deutschland besonders als umgangssprachlich einordnet.
Für Verben der Körperhaltung wird im Perfekt in Österreich häufig „sein“ verwendet: „ich bin gesessen“, „ich bin gestanden“, „ich bin gelegen“. Das gilt auch in der Deutschschweiz und im süddeutschen Raum. Die Umgangssprache verwendet das Präteritum, in Österreich auch Mitvergangenheit genannt, eher selten. Statt „ich ging“ oder „ich sah“ sagt man meist „ich bin gegangen“ oder „ich habe gesehen“. In der Schriftsprache wird die Mitvergangenheit aber verwendet.
Der Konjunktiv I wird in der österreichischen Umgangssprache bei indirekter Rede weniger selbstverständlich verwendet. Wenn ein Satz im Konjunktiv I gesprochen wird, kann er Misstrauen ausdrücken: „Er sagte, dass er in der Stadt gewesen sei“ kann bedeuten, dass man die Aussage eher anzweifelt. In manchen Medien wird der Konjunktiv aber wie in Deutschland verwendet.
Beim grammatischen Geschlecht gibt es Unterschiede. Österreichisch sind zum Beispiel „die Ausschank“, „das Brösel“, „das Cola“, „das E-Mail“ neben „die E-Mail“, „das Keks“, „der Spray“ und bei Schulnoten „der Einser“ oder „der Fünfer“. In der Umgangssprache kommen weitere Formen vor, etwa „der Butter“, „der Radio“, „das Teller“ oder „der Zwiebel“.
Auch in festen Wortverbindungen und Präpositionen gibt es Unterschiede: „etwas um fünf Euro kaufen“, „auf Urlaub fahren“, „in der Arbeit“, „zu Mittag“, „zu Weihnachten“ oder „auf etwas vergessen“. In der Schreibweise bleiben einzelne Besonderheiten bestehen, zum Beispiel „ohneweiters“ statt „ohne Weiteres“, „Geschoß“ mit langem o im Unterschied zu „Geschoss“ und „Kücken“ statt „Küken“.
Aussprache und wissenschaftliche Einordnung
Die österreichische Aussprache besitzt zahlreiche Besonderheiten, auch wenn der entsprechende Artikelabschnitt selbst auf Belegprobleme hinweist. Allgemein verlieren im Anlaut Laute wie /b/, /d/, /g/ und /s/ oft ihre Stimmhaftigkeit. Deshalb wird der Unterschied zwischen „s“ einerseits und „ß“ oder „ss“ andererseits häufig nicht über Stimmhaftigkeit, sondern über Länge und Intensität der Reibung wahrgenommen.
Bei Plosiven, also Verschlusslauten wie p, t und k, ist die im bundesdeutschen Deutsch übliche Aspiration, also ein hörbarer Hauch nach dem Laut, in Österreich kaum vorhanden. Häufig hört man [p] statt [pʰ] und [t] statt [tʰ]; /k/ wird aber oft als [kʰ] gesprochen. Die Endung „-ig“ wird oft als „-ik“ ausgesprochen, etwa „Könik“ oder „fertik“.
Bei Nasalen und beim Laut /l/ gibt es eine Tendenz zu silbischen Formen, zum Beispiel bei Endungen auf „-en“ oder in Wörtern wie „Kugel“, „Apfel“ und „Strudel“. Das /r/ kann mit der Zungenspitze oder uvular, also weiter hinten im Mund, gesprochen werden. Vokale sind im österreichischen Deutsch allgemein gespannter; ein Unterschied zwischen langem offenem [ɛː] und langem geschlossenem [eː] besteht in der Standardsprache nicht, sodass „Sägen“ und „Segen“ gleich klingen können. Statt der bundesdeutschen Schwa-Laute [ə] und [ɐ] hört man meist kurzes [ɛ] und [a], etwa in „Mitte“ oder „Winter“.
Lehnwörter können anders betont oder ausgesprochen werden als in Deutschland, etwa „Chemie“, „China“, „Kaffee“, „Mathematik“, „Tabak“, „Telefon“, „Anis“ und „Platin“. Viele Markennamen werden eher in der Originalaussprache übernommen.
Im Ausland wird österreichisches Deutsch nicht immer als gleichwertige Standardvarietät erkannt. Eine Untersuchung von Jutta Ransmayr aus dem Jahr 2006 zeigte, dass es bei Deutschlehrenden und Studierenden im Vereinigten Königreich, Frankreich, Tschechien und Ungarn oft für einen Dialekt gehalten wird. In Westeuropa wurde es dabei teils als „zweitklassig, altmodisch oder fehlerhaft“ bewertet, während es in mittel- und osteuropäischen Staaten wie Tschechien und Ungarn weiterhin gelehrt wird.
Auch in der Sprachwissenschaft ist der Status des österreichischen Deutsch umstritten. Bis in die 1980er Jahre herrschte in der Germanistik eher eine monozentrische Auffassung vor, die Binnendeutsch als allgemeinen Standard betrachtete. Danach wurde, im Anschluss an Heinz Kloss und Michael Clyne und unter Beteiligung österreichischer Linguisten, das Modell des Deutschen als plurizentrischer Sprache ausgebaut. Seit den 1990er Jahren gibt es daneben eine pluriareale Sicht, die grenzübergreifende Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb Österreichs stärker betont. Die Debatte ist auch sprachpolitisch geprägt.