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Einführung Exponentialfunktionen - Definition und Graphen

Matheretter5:42 535.377 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
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  1. Hallo liebe Schüler, heute schauen wir uns die Exponentialfunktionen an. Wir betrachten uns, was das ist, wie wir diese untersuchen können, welche Eigenschaften sie haben und
  2. was wir mit ihnen berechnen können. Wir hatten ja schon die ganzrationalen Funktionen kennengelernt, also so etwas wie f(x) = x oder x² oder x²+2 oder x³+2x etc. Und unsere Variable hier
  3. ist immer die Basis einer Potenz. Und bei den Exponentialfunktionen haben wir die Variable im Exponenten. Also oben hier. Das sieht dann so aus. Als Beispiel: f(x) = 3^x. Hier ist
  4. also die Basis 3, die ist festgelegt, und der Exponent ist unbekannt. Deswegen Exponentialfunktion. Die allgemeine Form ist dann f(x) = a^x. Dabei muss der Wert immer positiv sein. Warum?
  5. Wenn wir zum Beispiel mal für a die 0 einsetzen, dann hätten wir bei a^x ein, zum Beispiel, 0^1, 0^2, 0^3, aber auch ein 0^0. Und 0^0 ist nicht definiert. Da kuckt noch mal in
  6. die Lektion Teilbarkeit. Oder wenn wir für a die 0 erlauben würden und dann im Exponenten eine negative Zahl hätten, wie die -1, dann wäre das ja 1 / 0^1, also 1 / 0 und das ist
  7. gleichfalls nicht definiert. Division durch Null ist nicht definiert. Und wenn a negativ wäre, also wenn wir jetzt ein zum Beispiel (-2)^x hätten, was wäre das?
  8. Dann können wir für x ein paar Werte einsetzen und würden feststellen... Nehmen wir mal hier die 1, dann wäre das -2, das klappt. Hoch 0, das wäre dann die 1. Aber wenn wir jetzt hier
  9. mal eine 0,5 einsetzen bzw. eine 1/2, dann wäre das Wurzel aus -2 und das ist nicht definiert. Deswegen schließen wir hier auch die negativen Zahlen für a aus. Das heißt,
  10. ganz korrekt schreiben wir jetzt hin: a ist konstant und positiv, außerdem a ungleich 0, da sonst 0^0 dabei wäre. Und unser x, hier dürfen wir tatsächlich dann alle reellen
  11. Zahlen einsetzen. Wir schreiben: x Element aus den reellen Zahlen. Gut. Jetzt haben wir also unsere Exponentialfunktion definiert und können uns die Graphen als nächstes
  12. anschauen. Fangen wir noch mal mit den ganzrationalen Funktionen an. Das hier ist f(x) = x, also das ist ein Graph einer ganzrationalen Funktion. Nehmen wir mal x², dann haben wir das kennengelernt,
  13. die Parabel. Und nehmen wir mal x³+x+1 und dann haben wir hier diesen geschwungenen Graphen. Erinnert euch daran. Schauen wir uns nun die Exponentialfunktionen an. Zum Beispiel 2^x.
  14. Dann sehen wir, sie verläuft mit so einem langen Schwung, eine lange Kurve ist das. Nehmen wir mal ein 3^x dazu, dann verläuft das so. Oder ein 4^x, dann verläuft das so.
  15. Also immer steiler, und wir erkennen schon hier, sie verlaufen immer durch den gleichen Punkt (0|1), das ist offensichtlich ein Merkmal. Wenn wir jetzt mal unsere Basis von 0 anfangend
  16. auf 10 erhöhen, also 1^x, 2^x, 3^x usw., sieht das wie folgt aus. Das ist 1^x, wir sehen, egal was wir für x einsetzen, wir erhalten immer 1. 1^2 ist 1, 1^4 ist 1, 1^6
  17. ist 1. Also wir kriegen eine konstante Funktion hier. Dann 2^x, 3^x, 4^x, 5^x, 6^x, 7^x, 8^x, 9^x, 10^x. Ihr seht, der Graph sieht sehr ähnlich aus, und wir erkennen: Um so größer
  18. das a ist, also unsere Basis, desto schneller wächst er. Und wie gesagt, der Punkt hier (0|1) ist für alle der gleiche. Machen wir mal eine Fallunterscheidung. Also: Wenn a = 1 ist,
  19. haben wir, wie wir gerade gesehen haben, eine konstante Funktion. Wenn a größer 1 ist, also zum Beispiel 2, 3, 4, 5 usw., dann haben wir eine streng monoton steigende
  20. Funktion. Also sie wächst immer. Das heißt mit steigenden x-Werten haben wir auch immer einen steigenden y-Wert. Alle y-Werte sind positiv, ihr werdet hier unten nie den Graphen sehen.
  21. Alle y-Werte sind positiv. Diese Art von Funktion wird übrigens für Wachstumsprozesse benutzt. Und der 3. Fall: Unsere Basis hat einen Wert zwischen 0 und 1. Nehmen wir als
  22. Beispiel 0,8^x. Dann sehen wir, verläuft der Graph fallend. Streng monoton fallend. Die y-Werte sind immer noch alle positiv, also wir haben nie einen negativen y-Wert,
  23. und wir sehen, das ist 0,8^x, 0,7^x, 0,5^x, 0,1^x. Wir erkennen also, dass dies eine streng monoton fallende Funktion ist. Sehr schön, lasst uns im nächsten Video die Eigenschaften
  24. der Exponentialfunktionen zusammentragen.

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