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Zionist Organization of America
Die Zionist Organization of America ist eine zionistische Organisation in den USA mit Sitz in New York City. Sie wurde am 28. Oktober 1897 als Federation of …
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Organisation und Ziele
Die Zionist Organization of America (ZOA) ist eine zionistische Organisation in den USA mit Sitz in New York City. Sie wurde am 28. Oktober 1897 unter dem Namen Federation of American Zionists gegründet. Nach den Angaben des Artikels hat sie heute 30.000 Mitglieder, Filialen in zwölf großen US-Städten und ein Büro in Israel.
Ihr Ziel ist es, die Beziehungen zwischen den USA und Israel zu vertiefen. Dazu betreibt sie Lobbying, also politische Interessenvertretung, im Kapitol in Washington, bietet Bildungsprogramme an und wendet sich gegen Tendenzen in Medien, Büchern und Universitäten, die sie als anti-israelisch bewertet.
Politische und rechtliche Arbeit
Die ZOA erklärt, sie erfasse als einzige Organisation palästinensisch-arabische Verletzungen der sogenannten Roadmap. Außerdem gibt sie an, durch Kampagnen verhindert zu haben, dass „aggressive Kritiker Israels“ für einflussreiche Stellen in der US-Regierung nominiert wurden.
Nach eigener Darstellung spielte die Organisation eine Schlüsselrolle dabei, die Aufmerksamkeit des US-Kongresses auf israelische Opfer des Terrorismus zu lenken. Sie setzt sich außerdem für die Einheit Jerusalems unter israelischer Souveränität, für den Kampf gegen Hamas und Fatah sowie für Sanktionen gegen Syrien und Saudi-Arabien ein.
Mit dem „Campus Activism Network“ organisiert sie College-Studenten gegen das, was sie als arabische Propaganda an Universitäten bezeichnet. Die studentischen Aktivisten werden dafür in Israel geschult. Das „Center for Law & Justice“ der ZOA wird vor Gericht für Israel und Juden tätig. Es verklagte das US-Außenministerium wegen der Missachtung eines Gesetzes, das US-Bürgern erlaubt, in Passdokumenten als Geburtsort „Jerusalem,Israel“ anzugeben. Mithilfe von Gerichten wurden laut Artikel zehn als „proterroristisch“ bezeichnete Webseiten geschlossen.
Der Artikel weist allerdings selbst darauf hin, dass für viele dieser Angaben Quellen fehlen und die Darstellung unvollständig ist. Insbesondere fehlen Informationen zur Geschichte des Zionismus in den USA vor 1947 und zu den Kongressen der Organisation. Die Aussagen über ihre politischen Erfolge sind daher als Selbstdarstellung der ZOA wiedergegeben.
Leitung und Auszeichnungen
Zu den Präsidenten der Organisation gehörte Louis Brandeis, der von 1916 bis 1939 Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten war. Als gegenwärtiger Präsident wird Morton A. Klein genannt.
Zu den aufgeführten Auszeichnungen gehören der Defender of Israel Award 2018 für John R. Bolton, der Brandeis Award 2018 für Bob Shillman, der Bob Shillman Award 2018 für Richard Grenell und der Woo Kai Sheng Award 2018 für Mark R. Levin. Robert C. O’Brien, ein Jurist, erhielt 2019 den Justice Louis D. Brandeis Award.