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Mezzosopran
Im Allgemeinen ist der Umfang der Mezzosopranstimme vergleichsweise klein, wobei die Fülle der Töne in der Mittellage besonders charakteristisch ist.
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Definition und Stimmumfang
Der Mezzosopran ist eine Stimmlage von Frauen oder Knaben. Sie liegt zwischen Alt und Sopran. Gegenüber dem Sopran hat der Mezzosopran meist ein dunkleres Timbre, also eine dunklere Klangfarbe, und einen etwas tiefer liegenden Stimmumfang.
Der angegebene Umfang reicht vom A3, also unter dem mittleren C, bis zum A5. Insgesamt ist der Umfang der Mezzosopranstimme im Allgemeinen vergleichsweise klein. Besonders typisch ist die Fülle der Töne in der Mittellage.
Klangtypen
Der Mezzosopran kann klanglich näher am Sopran oder näher am Alt liegen. Entsprechend hat er entweder ein Sopran-Timbre oder ein Alt-Timbre. Auch der Umfang kann sich stärker in die Höhe oder stärker in die Tiefe ausdehnen.
Ein Sänger oder eine Sängerin dieser Stimmlage wird Mezzosopranist beziehungsweise Mezzosopranistin genannt; oft sagt man einfach „Mezzosopran“.
Rollen in der Oper
Mezzosoprane übernehmen in Opern meistens Nebenrollen. Eine bekannte Ausnahme ist die Titelrolle in Georges Bizets „Carmen“.
Eine häufige Aufgabe für Mezzosopranistinnen sind sogenannte Hosenrollen. Damit ist gemeint, dass eine Sängerin auf der Bühne einen meist jungen Mann darstellt.
Typische Partien
Typische Mezzosopran-Partien sind unter anderem Carmen in Georges Bizets „Carmen“ als lyrischer Mezzosopran, Cherubino in Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“ als lyrischer Mezzosopran und Azucena in Giuseppe Verdis „Il trovatore“ als dramatischer Mezzosopran.
Weitere Beispiele sind Octavian in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“, der Komponist in Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ und Hänsel in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“, jeweils als lyrischer Mezzosopran. Amneris in Giuseppe Verdis „Aida“ ist ein Beispiel für dramatischen Mezzosopran.