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Kritik an Facebook
Nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 geriet das Kontaktnetz im Zusammenhang mit der Verbreitung von Falschmeldungen, sogenannten Fake-News, in die Kritik.
Inhalt6 Abschnitte
Gegenstand und zentrale Kritik
Facebook steht seit seiner Entstehung in zahlreichen Ländern wegen seiner Datenschutzpraktiken und möglicher Verstöße gegen Datenschutzrecht in der Kritik. Nach Beschwerden kritisierte die irische Datenschutzbehörde Facebook im Dezember 2011 in einem Bericht in 46 Punkten und forderte Verbesserungen. Im November 2022 verhängte sie gegen den Mutterkonzern Meta eine Strafe von 265 Millionen Euro, weil Daten von einer halben Milliarde Facebook-Nutzern abgeflossen waren. Deutsche Verbraucherzentralen rieten wiederholt von der Nutzung ab.
Zusätzlich wird Facebook wegen seiner Monopolstellung als Nachrichtenkanal kritisiert. Besonders nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 standen die Verbreitung von Falschmeldungen, die algorithmische Auswahl von Inhalten und der mögliche Einfluss auf politische Meinungen im Mittelpunkt.
Datenschutz, Profilbildung und personalisierte Werbung
Bei der Kontoeröffnung wurde zunächst nicht sofort geprüft, ob eine Person tatsächlich Besitzerin der angegebenen E-Mail-Adresse ist. Recherchen zufolge konnte jemand mit einer fremden Adresse über „Freunde finden“ bis zu 20 Kontakte des eigentlichen Inhabers sehen. Auch die Kontakte anderer Nutzer konnten beobachtet werden, sofern sie nicht besonders geschützt waren.
Im Februar 2009 änderte Facebook seine Nutzungsbedingungen so, dass es Inhalte wie Kommentare, Fotos und Videos zeitlich unbegrenzt auch nach Löschung oder Deaktivierung eines Kontos verwenden durfte. Nach Protesten wurden die Regeln zunächst zurückgesetzt. Im April 2009 stimmten Nutzer über modifizierte Bedingungen ab, die ihnen den Besitz ihrer Informationen zusicherten. Trotzdem erhält Facebook das Recht, Inhalte kommerziell zu nutzen und Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben. Kritisiert wurden außerdem das Speichern von Kontaktdaten nach einer Aktualisierung der Mobilanwendung und die dauerhafte, ungefragte Speicherung von Daten noch nicht registrierter Personen.
Facebook sammelte über Smartphone-Anwendungen unter anderem Nach- und Vornamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtstage aus Telefonbüchern. Dadurch konnten auch Kontakte und Beziehungen von Nicht-Mitgliedern sichtbar werden. Die belgische Datenschutzkommission klagte 2015 gegen diese Praxis. Ein belgisches Gericht ordnete zunächst unter Androhung von Strafen bis zu 250.000 Euro an, die Verfolgung belgischer Nicht-Mitglieder einzustellen; ein Berufungsgericht hob die Entscheidung im Juni 2016 zugunsten Facebooks auf.
Seit 2007 plante Facebook personalisierte Werbung für mehr als 50 Millionen registrierte Nutzer. Werbekunden sollten unter anderem Angaben zu Alter, Geschlecht, Interessen, Wohnort, politischer Überzeugung, Bildungsstand und persönlichen Beziehungen nutzen können. Nach der Übernahme der Werbeplattform Atlas Ende Januar 2015 wurde außerdem die Erstellung von Bewegungsprofilen außerhalb Facebooks thematisiert. Datenhändler wie Acxiom lieferten zusätzliche Informationen, um Werbung stärker an Lebenssituation und Interessen anzupassen. 2016 stellte Facebook das umstrittene „racial affinity targeting“ vor, bei dem Nutzer anhand ihrer Interessen ethnischen Interessengruppen zugeordnet wurden. Kritiker sahen darin keinen wesentlichen Unterschied zu Racial Profiling.
Die Gesichtserkennungssoftware schlug seit Dezember 2010 in den USA und seit Sommer 2011 in weiteren Ländern automatisch Markierungen auf Fotos vor. Wer sie nicht nutzen wollte, musste sie manuell abschalten. Datenschützer kritisierten insbesondere die im Hintergrund entstehende Datenbank mit Gesichtern von Millionen Nutzern. Auch der Gefällt-mir-Knopf wurde kritisiert: Auf Websites mit diesem Plug-in konnte unabhängig vom Anklicken ein bis zu zwei Jahre gültiges Cookie ausgelesen werden. Bei Mitgliedern konnten Besuche mit dem Facebook-Profil verknüpft werden, bei Nicht-Mitgliedern unter anderem IP-Adresse und Browsertyp. Der Knopf wird auf 16 % aller Websites verwendet. Die französische Datenschutzbehörde Cnil verhängte wegen Cookie-Einstellungen eine Strafe von 60 Millionen Euro gegen Facebook.
Weitere Datenschutzprobleme betrafen die Veröffentlichung privater Daten. Im November 2009 wurden Voreinstellungen so geändert, dass möglichst viele Informationen öffentlich sichtbar waren. Nach Änderungen im Mai 2010 konnten Nutzername und Profilbild weiterhin sichtbar bleiben, andere Angaben aber geschützt werden. 2021 wurden durch ein Systemleck Daten von mehreren Millionen Menschen allein in Deutschland veröffentlicht. 2025 wurde wegen des Vorwurfs, Meta sammle auch außerhalb Facebooks Daten und erstelle Persönlichkeitsprofile, eine Sammelklage eingereicht. Facebook erhielt außerdem den deutschen „Big Brother Award“ 2011 sowie österreichische Auszeichnungen 2015, 2017, 2018 und 2021 wegen Datenhunger, Zielgruppenwerbung, des Cambridge-Analytica-Skandals und mangelnder Transparenz politischer Werbung.
Weitergabe an Dritte und Überwachung
Kritisiert wird, dass Facebook-Daten von Behörden, Nachrichtendiensten und anderen Unternehmen genutzt werden können. Berichte nannten deutsche und ausländische Polizeibehörden, die CIA sowie US-amerikanische staatliche Stellen. Die iranische Polizei verwendete 2009 Facebook-Profile, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten zu ermitteln. In Deutschland nutzten Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll Facebook für offene und verdeckte Ermittlungen; einige Landespolizeien verwendeten Profilbilder zur Ermittlung von Verkehrssündern. Edward Snowden erklärte, Personen würden aufgrund ihres Facebook-Profils als Zielobjekte markiert, und belegte eine Kooperation Facebooks mit der NSA im Rahmen des PRISM-Programms seit dem 3. Juni 2009.
Facebook-Anwendungen gaben Nutzer-IDs an Drittanbieter weiter. Über Browserdaten und die ID konnten Rückschlüsse auf die reale Identität gezogen werden. 2013 wurde im Fernsehen gezeigt, dass eine scheinbare Weihnachtskarten-Anwendung ohne ausreichende Kenntnis des Nutzers Zugriff auf das persönliche Postfach erlauben konnte. Außerdem wurde Facebook vorgeworfen, über bösartige Skripte verursachte Belästigung und Ausspähung nicht ausreichend zu erklären.
Besonders bekannt wurde der Cambridge-Analytica-Skandal: Bis 2015 missbrauchte der Datensammler private Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Mitgliedern. Eine Persönlichkeitstest-Anwendung sammelte Daten der installierenden Person und ihrer Freunde. Die Daten sollten unter anderem die US-Präsidentschaftswahl 2016 und die Brexit-Abstimmung beeinflussen. Im Juli 2019 musste Facebook wegen Datenschutzvergehen mehr als fünf Milliarden US-Dollar zahlen und seine interne Struktur ändern. Anfang April 2019 lagen außerdem Daten einiger hundert Millionen Nutzer auf frei zugänglichen Amazon-Cloud-Servern.
Anfang Juni 2018 wurde berichtet, Facebook habe Daten von zwei Milliarden Nutzern vertraglich an 60 Unternehmen weitergegeben, darunter Gerätehersteller und chinesische Unternehmen wie Huawei, Lenovo, Oppo Electronics und TCL. US-Behörden äußerten wegen möglicher Auslandsspionage und Cyberattacken Bedenken. Auch die Übertragung von WhatsApp-Daten wurde kritisiert: Nach der Änderung der Datenschutzerklärung vom 25. August 2016 sollten Telefonnummern aus Adressbüchern an Facebook weitergegeben werden. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar untersagte dies am 27. September 2016 und verlangte die Löschung bereits gespeicherter Daten, weil keine eindeutige Zustimmung vorgelegen habe. Facebook kündigte eine Anfechtung an.
Facebook überwachte nach eigenen Angaben auch private Nachrichten mit Filtersoftware, um mögliche Straftaten frühzeitig zu erkennen und Behörden verdächtige Aktivitäten zu melden. Am 7. Juni 2018 teilte das Unternehmen mit, dass Nachrichten von 14 Millionen Nutzern über mehrere Tage öffentlich angezeigt worden waren, weil Voreinstellungen bei der Entwicklung einer neuen Funktion verändert worden waren.
Inhalte, Falschmeldungen und algorithmische Auswahl
Auf Facebook existieren oder existierten zahlreiche extremistische und hasserfüllte Inhalte. 2011 betrachtete Facebook Holocaustleugnung noch als mit seinen Richtlinien vereinbar, sofern keine hasserfüllten oder drohenden Kommentare hinzukamen. Nach Kritik und einem Appell von Roman Haller wurden Holocaustleugnungen und -verharmlosungen 2020 verboten. 2015 wurde eine Zunahme rassistischer Hetze, besonders gegen Asylsuchende, berichtet. 2017 identifizierten und löschten bei dem externen Dienstleister Arvato rund 600 Beschäftigte in Schichtarbeit Hasskommentare; kritisiert wurden die psychische Belastung und unklare Löschregeln. Ein rechtlich nicht bindender EU-Verhaltenskodex von 2016 sah vor, die Mehrheit gültiger Meldungen über Hassrede binnen 24 Stunden zu bearbeiten. Wegen des intransparenten Umgangs mit Hasskommentaren erhielt Facebook 2016 den Negativpreis „Verschlossene Auster“. 2023 betrieb Facebook weiterhin Accounts der in Deutschland verbotenen Organisation Samidoun; 2025 musste es die Verlinkung des neonazistischen Wikis Metapedia beenden.
Falschmeldungen wurden seit Januar 2015 als „falsch“ meldbar; dadurch sollte ihre algorithmische Bewertung sinken. Kritiker sahen jedoch Probleme bei Satire, Weltanschauungen und politischen Ansichten. Im Wahlkampf 2016 verbreiteten sich unter anderem falsche Meldungen über eine Unterstützung Donald Trumps durch Papst Franziskus, eine Begnadigung Hillary Clintons durch Barack Obama und ein erfundenes Zitat Trumps. Laut Pew Research Center nutzten 64 % der Amerikaner Facebook als Nachrichtenkanal. BuzzFeed fand bei untersuchten rechtslastigen Websites in 38 % und bei linkslastigen Websites in 19 % der Meldungen falsche oder irreführende Informationen. 72 % der von YouGov Befragten wünschten ein entschiedeneres Vorgehen gegen Falschmeldungen.
Zunächst bestritten Facebook und Mark Zuckerberg einen wahlbeeinflussenden Effekt; Zuckerberg nannte ihn am 10. November 2016 eine „verrückte Idee“, bedauerte diese Äußerung aber im September 2017. Eine von Facebook eingeräumte Verzerrung überschätzte die monatliche Zahl der Seitennutzer um 55 %. Zuckerberg erklärte zugleich, „99 Prozent“ der Inhalte seien authentisch. Kritiker wie der Informatiker Fil Menczer bezweifelten wirksame Gegenmaßnahmen, weil weniger Interaktion mit Falschmeldungen auch die Attraktivität des Netzwerks verringern könne. 2021 forderten Rohingya-Flüchtende in einer Klage 150 Milliarden Dollar Schadenersatz; Facebooks Algorithmen hätten Desinformation und extremistisches Gedankengut gefördert, das zu realer Gewalt beigetragen habe.
Studien mit insgesamt über 2.000 US-Teilnehmern ergaben, dass häufige Facebook-Nutzung moderat negativ mit politischem Allgemeinwissen verbunden war. Die Gewichtung von Nachrichten wurde ebenfalls kritisiert: 2016 wurde bekannt, dass „Kuratoren“ Themen in die Trending-Newsbar einfügen oder auf eine schwarze Liste setzen konnten. Facebook stritt eine Unterdrückung konservativer Nachrichten ab, kündigte aber transparentere Regeln an und entließ Ende August 2016 alle Kuratoren. Kritiker sehen in den nicht nachvollziehbaren Algorithmen eine Möglichkeit zur Zensur und zur Bildung von Filterblasen. Diese „Facebook-Blasen“ können laut Kritik die Sicht auf andersdenkende Personen einschränken und gesellschaftliche Extreme sowie Radikalisierung fördern.
Nacktheit und andere Inhaltskontrollen
Facebook wurde wegen der teilweise übermäßigen Löschung von Bildern und Videos wegen angeblich unerlaubter Nacktheit kritisiert. Betroffen waren unter anderem das historische Vietnamkriegsfoto „The Terror of War“, ein Beitrag zur Mammographie, ein Aufklärungsvideo der schwedischen Krebsgesellschaft und die 30.000 Jahre alte Venus von Willendorf. In mehreren Fällen nahm Facebook die Löschung später zurück.
2016 wurde ein Bikini-Foto des Models Tess Holliday zunächst wegen angeblicher Verstöße gegen Gesundheits- und Fitnessrichtlinien entfernt; Facebook bezeichnete die Entscheidung später als Fehler. Das Bild „The Terror of War“ wurde im September 2016 aus einem Beitrag der norwegischen Zeitung Aftenposten entfernt, später aber wegen seiner Bedeutung als historisches Dokument wieder zugelassen. Facebook kündigte an, künftig stärker das öffentliche Interesse und die „Berichtwürdigkeit“ zu berücksichtigen.
Ein Beitrag der französischen Zeitung Le Monde über Mammographie wurde wegen sichtbarer Brustwarze gelöscht, während ein männlicher Oberkörper nicht beanstandet wurde. Ein vereinfachtes Aufklärungsvideo über Brustuntersuchungen wurde zunächst ebenfalls zensiert; eine Version mit Quadraten statt Kreisen wurde akzeptiert. Die Venus von Willendorf wurde Ende 2017 fälschlich als Pornografie eingestuft; Facebook entschuldigte sich und erklärte, für Statuen gelte eine Ausnahme.
Weitere Kontroversen und politische Verantwortung
Das Programm internet.org, später Free Basics genannt, sollte seit 2010 mit Mobilfunkanbietern den Zugang zu Facebook und ausgewählten Diensten durch Zero-Rating kostenlos machen. Über internet.org waren 36 Seiten erreichbar, darunter Facebook, eine Wetter-App und Bing; kein weiteres soziales Netzwerk war enthalten. Die Auswahl lag allein bei der hundertprozentigen Facebook-Tochter internet.org. In Indien sahen viele Interessensverbände darin, besonders wegen des Dienstes babajob.com, einen Verstoß gegen die Netzneutralität. Facebook investierte von März bis Dezember 2015 2,9 Milliarden indische Rupien beziehungsweise 38,1 Millionen Euro. Am 8. Februar 2016 verbot die indische Regulierungsbehörde TRAI Free Basics als Verstoß gegen die Netzneutralität. In Ägypten startete der Dienst im Oktober 2015 mit kostenlosen Angeboten unter anderem von Wikipedia und der BBC; laut Facebook nutzten ihn drei Millionen Menschen. Die Genehmigung wurde zum Jahresende ohne genannte Gründe nicht verlängert.
Wegen der Pflicht, echte Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum anzugeben, sperrte Facebook wiederholt automatisiert Profile mit ungewöhnlichen Namen, obwohl dahinter reale Personen standen. Bei Veranstaltungen führte eine standardmäßig öffentliche Einladung, die durch Entfernen eines Häkchens deaktiviert werden musste, zu unbeabsichtigten Massenansammlungen, den sogenannten „Facebook-Partys“. Diese wurden nicht von Facebook veranstaltet. Nach öffentlichem und politischem Druck bot Ricard Allen am 8. September 2011 Behörden einen Leitfaden mit Ansprechpartnern und Maßnahmen an.
Facebook wurde wegen legaler Steuerplanung nach dem Prinzip „Double Irish With a Dutch Sandwich“ kritisiert. Frankreich und Facebook einigten sich im August 2020 auf eine Nachzahlung von mehr als 100 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2018; nach Berechnungen des Magazins Capital wären es bei vollständiger Deklaration des geschätzten französischen Umsatzes von 1,3 Milliarden Euro fast 150 Millionen Euro gewesen.
Kritik gab es auch an der Unterstützung klimaskeptischer Organisationen: Facebook war 2013 Hauptsponsor einer Veranstaltung des Competitive Enterprise Institute, bis 2014 Mitglied des American Legislative Exchange Council und 2019 Sponsor einer Konferenz, an der unter anderem die CO2 Coalition und das Heartland Institute beteiligt waren. Das PR-Unternehmen Definers wurde beauftragt, Kritiker auf angeblich ähnliche Praktiken von Konkurrenzunternehmen hinzuweisen und die Organisation Freedom from Facebook mit George Soros in Verbindung zu bringen. Facebook gab an, Mark Zuckerberg habe davon nichts gewusst. 2020 gab Facebook in Europa 5,5 Millionen Euro für Lobbying aus und lag damit an der Spitze der Tech-Unternehmen.
Weitere Vorwürfe betrafen unbeabsichtigte In-Game-Käufe Minderjähriger zwischen 2010 und 2014, unter anderem bei Angry Birds, PetVille, Happy Aquarium und Ninja Saga. Programmierer sollen diese Praxis des „friendly fraud“ zur Gewinnmaximierung genutzt haben. Die EU-Kommission warf Meta außerdem mangelnde Transparenz gegenüber Wissenschaftlern und Verstöße gegen das Gesetz über digitale Dienste vor. Meldungen illegaler Inhalte seien zu kompliziert, und der Schutz Minderjähriger, etwa vor süchtig machenden Algorithmen, sei unzureichend.
Im Herbst 2021 enthüllte die Whistleblowerin Frances Haugen gegenüber US-Börsenaufsicht und US-Kongress, Facebook kenne die gesellschaftlichen Probleme schädlicher Inhalte, unternehme aus Profitinteresse aber zu wenig dagegen. 2025 erschien dazu Sarah Wynn-Williams’ Buch „Careless People: A Cautionary Tale of Power, Greed, and Lost Idealism“.