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Geschichte Libyens

Die Geschichte Libyens umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet des Staates Libyen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Die Geschichte Libyens im Sinne …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Von der Urgeschichte zur antiken Staatenwelt
  2. 2. Römische, byzantinische und frühe islamische Zeit
  3. 3. Mittelalterliche Regionalmächte und die Teilung in Tripolitanien und Kyrenaika
  4. 4. Osmanische Herrschaft und italienische Kolonialzeit
  5. 5. Unabhängigkeit, Monarchie und Revolution
  6. 6. Gaddafi-Herrschaft, Bürgerkrieg und die Zeit danach

Von der Urgeschichte zur antiken Staatenwelt

Die Geschichte Libyens beschreibt die Entwicklung auf dem Gebiet des heutigen Staates von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Menschliche Besiedlung ist dort sicher für etwas mehr als 100.000 Jahre nachweisbar; ältere Spuren bis zu 2 Millionen Jahre werden für Nordwestafrika insgesamt angenommen. Die Sahara war nicht dauerhaft bewohnbar, sondern wechselte zwischen trockenen Phasen und Zeiten einer „grünen Sahara“ mit Seen, Flüssen, Tieren und Savannen. Im Tadrart Acacus entstanden um 4000 v. Chr. Felsbilder; dort sowie am Dschabal Gharbi, am Dschabal Uweinat und im Fessan wurden zahlreiche paläolithische Fundstätten entdeckt. Die Atérien-Kultur endete vor etwa 32.000 Jahren und ist durch besonders weit entwickelte Steinwerkzeuge und Kompositwerkzeuge gekennzeichnet.

Im Neolithikum blieben die Lebensbedingungen wegen geringer und schwankender Niederschläge unsicher. Viehzucht, Sammeln, Jagd und in küstennahen Gebieten auch kleinräumiger Getreideanbau bildeten Mischformen. Seit etwa 3000 v. Chr. trocknete die Sahara zunehmend aus; die Menschen wanderten in Oasen, an die Küste oder in das Niltal. Ägyptische Quellen berichten seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. von „Libyern“, die seit etwa 2300 v. Chr. in das Niltal und die Oasen eindrangen. Um 1000 v. Chr. errichteten die Garamanten im Fessan ein Reich.

Seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. gründeten Griechen in der Kyrenaika Städte wie Kyrene (631 v. Chr.), Taucheira, Ptolemais und Euhesperides. Phönizier gründeten in Tripolitanien Sabrata, Oea und Leptis Magna; Karthago kontrollierte diese Städte später und den Handel nach Süden. 525 v. Chr. gerieten Ägypten und die Kyrenaika unter persischen Einfluss. Alexander der Große eroberte Ägypten 332 v. Chr. und die Kyrenaika 331 v. Chr. Danach herrschten die Ptolemäer, wobei Kyrene zeitweise unabhängig war, etwa unter König Magas (um 283/276–250 v. Chr.). Mit den Ptolemäern entstanden größere jüdische Gemeinden in Ägypten und der Kyrenaika. Rom erwarb die Kyrenaika 96 v. Chr. und machte Ägypten 30 v. Chr. zur Provinz.

Römische, byzantinische und frühe islamische Zeit

Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurden Tripolitanien und die Kyrenaika römisch; nur die Garamanten im Fessan bewahrten ihre Unabhängigkeit. Der römische Herrschaftsbereich förderte Landwirtschaft, Städtehandel und den Austausch mit der Sahelzone. Unter Septimius Severus (190–211) wurde besonders Leptis Magna ausgebaut. Zwischen 197 und 201 entstand der Limes Tripolitanus, eine Kette von Befestigungen und Außenposten an der Südgrenze.

Die Römer teilten das Gebiet mehrfach neu auf. Unter Augustus gehörte die Kyrenaika zur Doppelprovinz Creta et Cyrene; unter Diokletian entstanden unter anderem Libya superior und Libya inferior. Ab 212 besaßen alle Städte mindestens den Rang eines Municipiums, verbunden mit rechtlichen Vorteilen und finanziellen Lasten. Auf dem Land wurden Kolonen zunehmend an die Scholle gebunden; seit dem 4. Jahrhundert durften sie ihren Besitz kaum noch selbst verwalten und konnten ihren Herrn nicht frei verklagen.

Die jüdischen Gemeinden der Kyrenaika lebten vor allem von Landwirtschaft und Militärdienst. In Kyrene gab es im Jahr 73 n. Chr. nach Josephus 3.000 wohlhabende und 2.000 mittellose Juden. Der große jüdische Aufstand von 115 bis 118 erfasste die Kyrenaika, Ägypten und weitere Gebiete. Städte und Tempel wurden zerstört; die Angaben zu den Opferzahlen stammen vor allem aus späteren Quellen und sind mit Vorsicht zu behandeln. Die Gemeinden verschwanden nicht vollständig, verloren aber ihren früheren Einfluss.

Das Christentum wurde im Römischen Reich zunehmend dominant und 380 Staatsreligion. Nach der Reichsteilung von 395 gehörte Tripolitanien zum Weströmischen, die Kyrenaika zum Oströmischen Reich. Theologische Konflikte zwischen Anhängern der Beschlüsse von Chalkedon, Monophysiten und später Monotheleten verschärften regionale Spannungen. 429 zogen Vandalen und Alanen nach Afrika; 439 eroberten sie Karthago und kontrollierten auch Teile Tripolitaniens. Ostrom eroberte das Vandalenreich ab 533 zurück. 618/619 bis 629/630 beherrschten die Sassaniden zeitweise die Kyrenaika und Tripolitanien.

Nach der Eroberung Ägyptens besetzten arabische Truppen ab 642/643 zunächst die Kyrenaika und kurz danach Tripolitanien. Das Reich der Garamanten im Fessan ging unter. Der Widerstand der Berber wurde bis 670, der Widerstand der Königin al-Kahina erst 702 gebrochen. Die meisten Berber konvertierten zum Islam, erhielten aber zunächst schlechtere Bezahlung und wurden gesellschaftlich benachteiligt. Viele schlossen sich deshalb den Charidschiten und Ibaditen an; Aufstände von 740–742 und 756–761 schwächten die arabische Herrschaft.

Mittelalterliche Regionalmächte und die Teilung in Tripolitanien und Kyrenaika

Seit dem 8. Jahrhundert lösten sich die Randgebiete des arabischen Großreichs zunehmend aus der Kontrolle der Abbasiden. 800 übertrug Kalif Hārūn ar-Raschīd Ifrīqiya an Ibrahim ibn al-Aghlab; die Aghlabiden beherrschten Ostalgerien, Tunesien und Tripolitanien und expandierten bis nach Süditalien. Tripolitanien wurde danach von wechselnden Dynastien in Ifrīqiya regiert, während die Kyrenaika meist stärker auf Ägypten ausgerichtet blieb.

Die Fatimiden waren Ismailiten, also Schiiten, die Ismāʿīl ibn Dschaʿfar als rechtmäßigen Nachfolger anerkannten. Ihr Missionar Abū ʿAbdallāh asch-Schīʿī stürzte die Aghlabiden. 909 rief sich Abdallah al-Mahdi zum Kalifen aus und gründete die Fatimiden-Dynastie. Erste Angriffe auf Ägypten scheiterten 914–915 und 919–921. 969 eroberten die Fatimiden Ägypten; 972 verlegte Kalif al-Muizz die Hauptstadt nach Kairo. Damit wurden Tripolitanien und die Kyrenaika wieder enger miteinander verbunden. Die sunnitische Bevölkerung wurde trotz der schiitischen Herrschaft grundsätzlich toleriert.

Jüdische Gemeinden profitierten zeitweise vom Fernhandel. Tripolis lag an wichtigen Handelswegen, und Kairouan wurde unter den Fatimiden ein bedeutendes Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Die jüdischen Gemeinden in Libyen blieben jedoch wegen wechselnder Herrschaften und Nomadenüberfällen weniger eng mit den westlichen Zentren verbunden. Um 1050 drangen die Banu Hilal in die Küstengebiete ein. Ihre Einwanderung zerstörte nach Darstellung des Artikels die letzten Reste römischer Stadtkultur und förderte die Arabisierung der Berberbevölkerung.

Im Fessan entwickelten sich Verbindungen zu den Reichen südlich der Sahara. Das Reich Kanem dehnte seinen Einfluss bis in den Fessan aus; die Islamisierung südlich davon kam zunächst nur langsam voran und gewann im 11. Jahrhundert unter muslimischen Herrschern von Kanem-Bornu an Bedeutung.

Nach dem Sturz der Fatimiden durch Saladin 1171 herrschten die sunnitischen Ayyubiden in Ägypten. Saladin besiegte 1187 die Kreuzfahrer bei Hattin und eroberte Jerusalem. 1252 begründeten türkische Mamluken nach dem Ende der Ayyubidenherrschaft ein Reich, das bis 1517 bestand. Unter Baibars schlugen sie 1260 die Mongolen bei ʿAin Dschālūt; bis 1291 vertrieben sie die Kreuzfahrer aus den verbliebenen Küstenstaaten. Im 14. Jahrhundert geriet Tripolitanien zugleich unter den Druck christlicher Seemächte: Spanien eroberte Tripolis 1509, und Karl V. übergab die Stadt 1530 dem Johanniterorden. 1551 eroberten die Osmanen Tripolis unter Turgut Reis.

Osmanische Herrschaft und italienische Kolonialzeit

1551 entstand die osmanische Provinz Trablus-ı Garb, die Tripolitanien, die Kyrenaika und große Teile der Sahara umfasste. Die osmanische Kontrolle blieb regional unterschiedlich: Der Fessan leistete zeitweise nur Tribut, und die Kyrenaika unterstand Istanbul erst um 1640 endgültig. Von 1711 bis 1835 regierte die Qaramanli-Dynastie Tripolis und gewann auch Einfluss im Fessan und in der Kyrenaika. Ab 1835 wurde Tripolitanien wieder direkt osmanisch verwaltet; 1864 ersetzte das Vilâyet Tripolitanien das frühere Eyalet.

In der Kyrenaika gewann ab 1843 die Sanussiya-Bruderschaft an Bedeutung. Sie kontrollierte religiöse Zentren und wichtige Karawanenwege durch die Sahara. Der Sklavenhandel wurde 1857 abgeschafft, bestand aber verdeckt bis 1890 fort. Die osmanische Regierung hob ab 1835 diskriminierende Vorschriften gegen Juden auf. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten laut einem Reisebericht etwa 1.000 jüdische Familien in Tripolis, 400 in Bengasi und weitere Gemeinden im Land.

Am 29. September 1911 begann der Italienisch-Türkische Krieg. Italien besetzte am 5. Oktober Tripolis und Küstengebiete der Kyrenaika und setzte am 11. November erstmals in der Geschichte Flugzeuge zur Bombardierung ein. Der Frieden von Ouchy vom 18. Oktober 1912 zwang das Osmanische Reich, Tripolitanien und die Kyrenaika an Italien abzutreten. Im Landesinneren kämpften jedoch libysche Kräfte weiter, besonders die Senussi in der Kyrenaika und Sulaimān al-Bārūnī in Tripolitanien. Erst in den frühen 1930er Jahren eroberte Italien auch den Fessan und die Kufra-Oasen.

Nach Mussolinis Machtübernahme wurden lokale Selbstverwaltungen abgeschafft. Umar al-Muchtar führte bis zu seiner Gefangennahme und Hinrichtung am 16. September 1931 den Widerstand in der Kyrenaika. 1934 bildete Italien aus den eroberten Gebieten die Kolonie Libia; am 1. Januar 1935 wurden Tripolitanien, Fessan und Kyrenaika vereinigt. Ein faschistisches Siedlungsprogramm brachte zehntausende italienische Kolonisten ins Land und vertrieb libysche Bauern.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Libyen zum Kriegsschauplatz zwischen Achsenmächten und Alliierten. Nach italienischen Niederlagen griff das Deutsche Afrikakorps ab Februar 1941 ein. Tobruk wurde 1942 von den Achsenmächten erobert, nach der Niederlage bei El Alamein aber wieder aufgegeben. Die Alliierten besetzten Tripolis am 23. Januar 1943; am 13. Mai kapitulierten die deutsch-italienischen Truppen in Nordafrika. 1942 wurden Juden aus Bengasi deportiert; im Lager Jado starb fast ein Viertel der 2.600 Insassen an Hunger und Typhus.

Unabhängigkeit, Monarchie und Revolution

Nach 1943 wurden Tripolitanien und Kyrenaika britisch, der Fessan französisch verwaltet. Italiener und Juden gerieten unter zunehmenden Druck. Bei Pogromen 1945 wurden über 140 Juden ermordet und nahezu alle Synagogen geplündert. Nach der Gründung Israels verließen ab 1948 viele Juden das Land; 1951 lebten nur noch etwa 8.000 Juden in Libyen.

Die Vereinten Nationen beschlossen am 21. November 1949, Libyen bis zum 1. Januar 1952 in die Unabhängigkeit zu entlassen. Die Nationalversammlung bestimmte den Senussi-Führer Idris zum künftigen König und verabschiedete am 7. Oktober 1951 eine Verfassung. Am 24. Dezember 1951 wurde das Vereinigte Königreich von Libyen als föderale Monarchie gegründet. Tripolitanien, Kyrenaika und Fessan erhielten eigene Parlamente. Das Land war zunächst sehr arm; über 90 % der einheimischen Bevölkerung waren Analphabeten. Großbritannien und die USA unterhielten Militärstützpunkte.

Die Erdölexploration begann 1955. Im Januar 1958 wurden Erdölquellen in der Großen Syrte entdeckt, ab 1961 verbesserte die Förderung und eine 167 km lange Pipeline die Wirtschaft deutlich. 1969 exportierte Libyen so viel Erdöl wie Saudi-Arabien. 1963 wurde der Föderalismus abgeschafft und Libyen in zehn Verwaltungsbezirke aufgeteilt; am 7. Oktober 1963 erhielten Frauen das Wahlrecht. Gleichzeitig nahmen Korruption, Repression und die Abhängigkeit von ausländischen Militärstützpunkten zu.

Am 1. September 1969 stürzte eine Gruppe panarabischer Offiziere unter Muammar al-Gaddafi König Idris I. und rief die Arabische Republik Libyen aus. Der revolutionäre Kommandorat erklärte die Bekämpfung von Korruption und ausländischem Einfluss zu seinen Zielen. Banken, Versicherungen und die Erdölindustrie wurden verstaatlicht; 1970 setzte Libyen eine Erhöhung des eigenen Anteils an den Ölprofiten von 50 auf 55 % durch. Bis Oktober 1970 mussten auch etwa 25.000 Italiener und die verbliebenen Juden das Land verlassen; ihr Besitz wurde enteignet.

Gaddafis Panarabismus und geplante Zusammenschlüsse mit Ägypten, Syrien und Tunesien scheiterten. 1972 wurden fast alle Parteien verboten. 1973 rief Gaddafi die „Völkische Revolution“ aus und übertrug politische Aufgaben auf Volkskomitees und Basisvolkskonferenzen. Mit der „Proklamation der Volksherrschaft“ vom 2. März 1977 wurde Libyen zur Großen Sozialistischen Libysch-Arabischen Volks-Dschamahirija umgestaltet; der Koran wurde zur Rechtsgrundlage erklärt.

Gaddafi-Herrschaft, Bürgerkrieg und die Zeit danach

Libyen besetzte ab 1973 Teile des Aouzou-Streifens im Tschad. Im Tschadkrieg rückten 1980 libysche Truppen in den Norden ein und zogen sich 1987 zurück; nach einem Friedensvertrag von 1989 räumte Libyen den Aouzou-Streifen 1994 nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofs. In den 1980er und 1990er Jahren unterstützte das Regime terroristische Organisationen. Nach dem Anschlag auf die Diskothek La Belle verhängten die USA 1986 ein Embargo und bombardierten Tripolis und Bengasi. Wegen des Lockerbie-Anschlags von 1988 folgten 1992 UN-Sanktionen. Diese wurden 1999 ausgesetzt und im September 2003 vollständig aufgehoben, nachdem Libyen Verdächtige überstellt, Verantwortung für den Anschlag übernommen und Entschädigungen gezahlt hatte.

Gaddafi blieb trotz seines Rücktritts von den Staatsämtern 1979 als „Revolutionsführer“ die zentrale Machtfigur. Presse- und Meinungsfreiheit fehlten; politische Gegner wurden festgenommen, gefoltert oder getötet. Im Gefängnis Abu Salim wurden 1996 vermutlich bis zu 1.200 Gefangene ohne Verfahren hingerichtet. Nach 2003 begann eine Privatisierungspolitik und stärkere Integration in den Weltmarkt, zugleich stieg die Arbeitslosigkeit auf über 20 %. Bildungsexpansion, Verstädterung, ein hoher Jugendanteil und die wirtschaftliche Lage wurden als wichtige Ursachen des Aufstands von 2011 genannt.

Am 17. Februar 2011 begannen landesweite Proteste. Bewaffnete Oppositionelle übernahmen am 20. Februar Bengasi; die NATO und mehrere arabische Staaten griffen nach der UN-Resolution 1973 zur Durchsetzung einer Flugverbotszone ein. Der Nationale Übergangsrat kontrollierte zunehmend Tripolitanien und Kyrenaika. Gaddafi wurde am 20. Oktober 2011 bei Sirte getötet. Die Angaben zu den Opfern des Bürgerkriegs widersprechen sich: Die neue Regierung nannte etwa 10.000 Tote, das Gesundheitsministerium hatte von 30.000 Toten allein auf Seiten der Rebellen gesprochen.

Nach dem Bürgerkrieg blieben Milizen ein entscheidender Machtfaktor. Abdel Rahim el-Kib wurde am 31. Oktober 2011 Ministerpräsident. 2012 erklärte sich die Kyrenaika einseitig für autonom; zugleich kam es zu Kämpfen zwischen Milizen und zu Menschenrechtsverletzungen in nicht staatlich kontrollierten Haftlagern. Bei der Wahl vom 7. Juli 2012 gewann die liberale Allianz der Nationalen Kräfte die meisten Mandate. Ab 2014 standen sich erneut zwei Regierungen gegenüber; das Milizenbündnis Fadschr Libya eroberte Tripolis, während die Gegenregierung im Osten tagte. 2023 verursachte das Sturmtief Daniel schwere Überschwemmungen; möglicherweise starben bis zu 10.000 Menschen.

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