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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

C-Dur

C-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur, die auf dem Grundton c aufbaut. Die Tonart C-Dur wird in der Notenschrift ohne Vorzeichen geschrieben.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Grundlagen
  2. 2. Tonleiter und Beziehungen
  3. 3. Bedeutung beim Lernen
  4. 4. Instrumente und Beispiele
  5. 5. Einordnung im Vorzeichensystem

Grundlagen

C-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur. Sie baut auf dem Grundton c auf. In der Notenschrift wird C-Dur ohne Vorzeichen geschrieben, also ohne Kreuze oder Bs am Anfang des Notensystems.

Mit dem Begriff C-Dur können drei eng verwandte Dinge gemeint sein: die Tonart C-Dur, die C-Dur-Tonleiter und der Grundakkord dieser Tonart. Der Grundakkord, also die Tonika, besteht aus den Tönen c-e-g. Das Akkordsymbol für C-Dur ist C.

Tonleiter und Beziehungen

Die C-Dur-Tonleiter lautet: c - d - e ^ f - g - a - h ^ c. Die Zeichen ^ markieren dabei die Halbtonschritte zwischen e und f sowie zwischen h und c.

Die Paralleltonart von C-Dur ist a-Moll. Eine Paralleltonart hat dieselben Vorzeichen wie die Dur-Tonart, gehört aber zum Tongeschlecht Moll. Die Varianttonart von C-Dur ist c-Moll; sie hat denselben Grundton c, aber das Tongeschlecht Moll. Die Dominante von C-Dur ist G-Dur, die Subdominante ist F-Dur. Dominante und Subdominante sind wichtige Nachbartonarten beziehungsweise Funktionen in der Harmonielehre.

Bedeutung beim Lernen

C-Dur wird häufig als hell, klar, festlich oder als Tonart der „Einfachheit“ beschrieben, allerdings als weniger glänzend als die Kreuztonarten. Für das Spielen und Lernen ist wichtig, dass in C-Dur keine Vorzeichen beachtet werden müssen.

Deshalb sind auf dem Klavier besonders viele leichte Stücke für Anfänger in C-Dur geschrieben. Dasselbe gilt für die Paralleltonart a-Moll. Auch viele Harmonie-Lehrbücher beginnen mit C-Dur und a-Moll und führen schwierigere Tonarten erst später ein, oft in einer Reihenfolge, die sich am Quintenzirkel orientiert. Eine der wenigen Harmonielehren, die von dieser Methode abweicht, ist die „Neue Jazz-Harmonielehre“ von Frank Sikora.

Instrumente und Beispiele

Auf Tasteninstrumenten gilt C-Dur als die einfachste Skala. Das bedeutet aber nicht, dass sie auf allen Instrumenten gleich leicht ist. Bei transponierenden Blasinstrumenten kann C-Dur weniger einfach umzusetzen sein. Zum Beispiel ist auf einer Trompete oder Klarinette in B die Skala B-Dur wesentlich einfacher zu spielen.

Ein musikalisches Beispiel im Artikel ist das Stück In C von Terry Riley. Sein Titel nimmt auf die Tonart C-Dur Bezug.

Einordnung im Vorzeichensystem

In der Übersicht der Tonarten und ihrer Vorzeichen steht C-Dur an der Stelle ohne Vorzeichen. Links davon liegen die Dur-Tonarten mit Bs: F mit 1♭, B mit 2♭, Es mit 3♭, As mit 4♭, Des mit 5♭, Ges mit 6♭ und Ces mit 7♭. Rechts davon liegen die Dur-Tonarten mit Kreuzen: G mit 1♯, D mit 2♯, A mit 3♯, E mit 4♯, H mit 5♯, Fis mit 6♯ und Cis mit 7♯.

Die entsprechende Moll-Reihe zeigt a-Moll ebenfalls ohne Vorzeichen. Daneben stehen die Molltonarten mit Bs: d, g, c, f, b, es und as; sowie die Molltonarten mit Kreuzen: e, h, fis, cis, gis, dis und ais.

Lernvideos zu C-Dur

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