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C-Dur
C-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur, die auf dem Grundton c aufbaut. Die Tonart C-Dur wird in der Notenschrift ohne Vorzeichen geschrieben.
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Grundlagen
C-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur. Sie baut auf dem Grundton c auf. In der Notenschrift wird C-Dur ohne Vorzeichen geschrieben, also ohne Kreuze oder Bs am Anfang des Notensystems.
Mit dem Begriff C-Dur können drei eng verwandte Dinge gemeint sein: die Tonart C-Dur, die C-Dur-Tonleiter und der Grundakkord dieser Tonart. Der Grundakkord, also die Tonika, besteht aus den Tönen c-e-g. Das Akkordsymbol für C-Dur ist C.
Tonleiter und Beziehungen
Die C-Dur-Tonleiter lautet: c - d - e ^ f - g - a - h ^ c. Die Zeichen ^ markieren dabei die Halbtonschritte zwischen e und f sowie zwischen h und c.
Die Paralleltonart von C-Dur ist a-Moll. Eine Paralleltonart hat dieselben Vorzeichen wie die Dur-Tonart, gehört aber zum Tongeschlecht Moll. Die Varianttonart von C-Dur ist c-Moll; sie hat denselben Grundton c, aber das Tongeschlecht Moll. Die Dominante von C-Dur ist G-Dur, die Subdominante ist F-Dur. Dominante und Subdominante sind wichtige Nachbartonarten beziehungsweise Funktionen in der Harmonielehre.
Bedeutung beim Lernen
C-Dur wird häufig als hell, klar, festlich oder als Tonart der „Einfachheit“ beschrieben, allerdings als weniger glänzend als die Kreuztonarten. Für das Spielen und Lernen ist wichtig, dass in C-Dur keine Vorzeichen beachtet werden müssen.
Deshalb sind auf dem Klavier besonders viele leichte Stücke für Anfänger in C-Dur geschrieben. Dasselbe gilt für die Paralleltonart a-Moll. Auch viele Harmonie-Lehrbücher beginnen mit C-Dur und a-Moll und führen schwierigere Tonarten erst später ein, oft in einer Reihenfolge, die sich am Quintenzirkel orientiert. Eine der wenigen Harmonielehren, die von dieser Methode abweicht, ist die „Neue Jazz-Harmonielehre“ von Frank Sikora.
Instrumente und Beispiele
Auf Tasteninstrumenten gilt C-Dur als die einfachste Skala. Das bedeutet aber nicht, dass sie auf allen Instrumenten gleich leicht ist. Bei transponierenden Blasinstrumenten kann C-Dur weniger einfach umzusetzen sein. Zum Beispiel ist auf einer Trompete oder Klarinette in B die Skala B-Dur wesentlich einfacher zu spielen.
Ein musikalisches Beispiel im Artikel ist das Stück In C von Terry Riley. Sein Titel nimmt auf die Tonart C-Dur Bezug.
Einordnung im Vorzeichensystem
In der Übersicht der Tonarten und ihrer Vorzeichen steht C-Dur an der Stelle ohne Vorzeichen. Links davon liegen die Dur-Tonarten mit Bs: F mit 1♭, B mit 2♭, Es mit 3♭, As mit 4♭, Des mit 5♭, Ges mit 6♭ und Ces mit 7♭. Rechts davon liegen die Dur-Tonarten mit Kreuzen: G mit 1♯, D mit 2♯, A mit 3♯, E mit 4♯, H mit 5♯, Fis mit 6♯ und Cis mit 7♯.
Die entsprechende Moll-Reihe zeigt a-Moll ebenfalls ohne Vorzeichen. Daneben stehen die Molltonarten mit Bs: d, g, c, f, b, es und as; sowie die Molltonarten mit Kreuzen: e, h, fis, cis, gis, dis und ais.
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