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Borkum

Geografische Lage · Borkum ist Teil der Ostfriesischen Inseln. Als westlichstes Eiland der Inselkette liegt Borkum zwischen den beiden Mündungsarmen der Ems.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Lage, Aufbau und Naturraum
  2. 2. Klima, Artenvielfalt und Schutz
  3. 3. Geschichte und politische Entwicklung
  4. 4. Bevölkerung, Religion, Politik und Kultur
  5. 5. Tourismus, Verkehr und Versorgung

Lage, Aufbau und Naturraum

Borkum (ostfriesisch-niederdeutsch: „Börkum“, friesisch: „Boarkum“) ist die westlichste und mit knapp 31 km² größte der Ostfriesischen Inseln. Die Insel liegt zwischen den beiden Mündungsarmen der Ems, etwa zwölf Kilometer von der niederländischen und circa 20 Kilometer von der deutschen Küste entfernt. Sie ist zugleich das Gebiet der Stadt Borkum im Landkreis Leer, Niedersachsen. Die Stadt liegt auf 6 m über NHN bei 53° 36′ N, 6° 42′ O. Zu den Ortsteilen gehören der Hauptort im Westen, Ostland im Osten und Reede am Hafen im Südosten. Im Basisdatensatz werden 4295 Einwohner zum 31. Dezember 2025 genannt; an anderer Stelle des Artikels ist von ungefähr 5200 Einwohnern die Rede.

Borkum ist etwa zehn Kilometer lang und maximal sieben Kilometer breit. Die Hufeisenform entstand durch die Lage in der Emsmündung sowie durch Sand- und Schlicktransporte der Gezeiten. Die Insel ist kein abgetrenntes Stück früheren Festlands. Während der Weichseleiszeit lag der Meeresspiegel etwa 120 m niedriger; nach dem Abschmelzen der Gletscher, der Landsenkung und der Überflutung der südlichen Nordsee bildeten sich aus Sand, Schlick und Dünen die heutigen Inselstrukturen. Unter der bis zu zehn Meter dicken Sand- und Schlickschicht liegt ein im Pleistozän und Holozän entstandener Geestrücken aus Moränenmaterial.

Die Dünen speichern Regenwasser und bilden dadurch eine für die Trinkwassergewinnung wichtige Süßwasserlinse unter der Insel. Borkum besteht aus Dünen, Stränden, Salzwiesen, Marschen, Grünland, Gewässern und dem etwa 60 ha großen Waldgebiet Greune Stee. Noch 1863 waren Westland und Ostland durch den Priel Tüskendör getrennt; der zwischen 1862 und 1864 aufgeschüttete Tüskendörwall, heute Hinterwall, verband beide Inselteile.

Die Insel ist durch Sturmfluten, Erosion und den erwarteten Meeresspiegelanstieg gefährdet. 35 Buhnen und eine 1929 errichtete Strandmauer schützen besonders die Westseite. Nach dem IPCC-Bericht von 2019 rechnet Niedersachsen bis 2100 mit einem Meeresspiegelanstieg von 60 bis 110 cm. Ein signifikanter Anstieg war bisher nicht erkennbar, wird aber ab der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts erwartet. Grundlage des Küstenschutzes ist unter anderem der „Generalplan Küstenschutz – Ostfriesische Inseln“ von 2010.

Klima, Artenvielfalt und Schutz

Borkum besitzt nach der Klimaklassifikation von Wladimir Peter Köppen ein Cfb-Klima: ein warm- und feucht-gemäßigtes Klima mit warmen Sommern. Das Seeklima wird von der mitteleuropäischen Westwindzone, überwiegend südwestlichen Winden und dem Einfluss der Nordsee und des Golfstroms geprägt. Die Sommer sind im Durchschnitt kühler, die Winter milder als auf dem Festland; zugleich gibt es geringe Temperaturschwankungen und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Das durchschnittliche Jahrestemperaturmittel der Jahre 2006 bis 2015 beträgt 10,2 °C. Der kälteste Monat ist der Februar mit 3,0 °C, der wärmste der August mit einem Monatshöchsttemperaturmittel von 17,5 °C. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge liegt bei etwa 844 mm. Der August ist mit 118 mm der niederschlagsreichste Monat; Februar, März und April sind im langjährigen Mittel am trockensten. Im Durchschnitt gibt es 205 Regentage pro Jahr und 4,7 Sonnenstunden pro Tag.

Borkum weist wegen seiner Größe und landschaftlichen Vielfalt den größten Artenreichtum der ostfriesischen Inseln auf. Die Dünen reichen von Primärdünen über Sekundärdünen beziehungsweise Weißdünen bis zu Tertiärdünen, den Grau- und Braundünen. Typische Pflanzen sind Strandhafer auf den Weißdünen und Sanddorn auf den Braundünen. In den Dünentälern wachsen unter anderem Moorbirken, Schwarzerlen und Weiden. Grünland macht rund 25 % der Inselfläche aus; größere Salzwiesen liegen unter anderem im Osten und Südosten.

Nachgewiesen sind 837 Farn- und Blütenpflanzen, 173 Moose und 142 Flechten. Die Tierwelt umfasst rund 5000 nachgewiesene Arten, darunter 27 Säugetierarten, 18 Süßwasserfischarten und 120 Brutvogelarten. Teile der Insel und das angrenzende Watt gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der seit dem 26. Juni 2009 Teil des UNESCO-Welterbes ist. Außer Siedlungs- und Infrastrukturflächen sowie dem Flugplatz gehört die Insel zum Nationalpark. In Schutzzone I, der Ruhezone, darf man ganzjährig nur ausgewiesene Wege nutzen; in Schutzzone II ist das Betreten außerhalb der Brutzeit erlaubt; Schutzzone III umfasst vor allem die Badestrände.

Geschichte und politische Entwicklung

Die Ostfriesischen Inseln entstanden vermutlich um Christi Geburt aus Hochsänden. Die heutige Insel wurde erstmals 1227 als „Borkna“ genannt, seit 1554 ist „Borkum“ geläufig. Eine Bevölkerung ist erstmals um 1406 belegt. 1227 und 1270 ankerten Kreuzfahrerflotten vor der Insel, wobei unklar ist, ob Borkum damals schon bewohnt war.

Ab 1464 gehörte Borkum zur Grafschaft Ostfriesland. Nach dem Tod des letzten männlichen Cirksena, Fürst Carl Edzard, fiel Ostfriesland 1744 aufgrund einer Anwartschaft von 1694 an Preußen. Von 1807 bis 1810 gehörte Borkum zum Königreich Holland, bis 1813 zum Kaiserreich Frankreich und danach wieder zu Preußen. 1815 kam die Insel nach dem Wiener Kongress zum Königreich Hannover; nach dem Prager Frieden von 1866 fiel sie erneut an Preußen.

Im 18. Jahrhundert brachte der Walfang Wohlstand. Jährlich fuhren 150 bis 300 Männer nach Grönland und in die Davisstraße. Der Englisch-Niederländische Seekrieg von 1780 bis 1784 führte jedoch zum Niedergang: 1782 gerieten die Borkumer Grönlandfahrer ein Jahr in britische Gefangenschaft, drei Schiffe verunglückten, und mehr als 50 Witwen und Waisen verloren den Haupternährer. Der Walfang wurde schließlich eingestellt; Armut und Abwanderung folgten. Um 1811 lebten nur noch etwa 400 Menschen auf der Insel.

Ab etwa 1830 entwickelte sich Borkum zum Seebad. 1843 nahm die Dampfschifffahrtsgesellschaft Concordia einen regelmäßigen Fährbetrieb auf; 1844 entstanden erste Badeeinrichtungen. Am 15. Juni 1888 gingen die Borkumer Kleinbahn und der neue Hafen in Betrieb. Dadurch wurde der Fremdenverkehr stark gefördert. 1900 entstand die erste amtlich betriebene Küstenfunkstelle der Welt. 1902 verlieh Kaiser Wilhelm II. Borkum den Status einer Seefestung.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Borkum eine Hochburg des Bäder-Antisemitismus. Reiseführer und Hotels warben mit dem Prädikat „judenfrei“; das „Borkumlied“ verbreitete antisemitische und rassistische Inhalte. 1924 verbot die Bezirksregierung Aurich das Lied, doch das Amtsgericht Emden und das preußische Oberverwaltungsgericht hoben das Verbot auf. In der Weimarer Republik verschärfte sich die offene Hetze. Ab 1920 trat der „Borkum-Pastor“ Ludwig Münchmeyer mit aggressiven Reden auf.

1934 wurden auf Borkum zwei A2-Raketen, „Max“ und „Moritz“, gestartet. Ihre Triebwerke erreichten erstmals weltweit eine Höhe von mehr als zwei Kilometern; die Raketenforschung wurde später in Peenemünde fortgesetzt. Im Zweiten Weltkrieg bestanden mehrere Kriegsgefangenen- und Arbeitslager. Nach der Notlandung eines US-Bombers am 4. August 1944 wurden sieben Besatzungsmitglieder ermordet. 1946 kam es in Ludwigsburg zu einem Prozess gegen 15 Beteiligte; mehrere Todesurteile und Haftstrafen wurden verhängt.

Nach 1945 wurden die Bunkeranlagen weitgehend geschleift. Die Niederlande forderten Borkum und die gesamte Emsmündung als Kriegsentschädigung, konnten sich damit aber nicht durchsetzen. Borkum blieb im Landkreis Leer und gehört seit 1946 zu Niedersachsen. 1954 erhielt die Gemeinde Stadtrecht. 1958 wurde Borkum erneut Marinestandort; 1996 endete mit dem Abzug der Seemannschaftslehrgruppe die große militärische Bedeutung.

Bevölkerung, Religion, Politik und Kultur

Die Einwohnerzahl stieg im 18. Jahrhundert durch den Walfang, sank nach dessen Ende und der folgenden Abwanderung stark. Nach dem Ausbau zum Badeort nahm sie ab 1850 wieder zu und erreichte 1975 mit 8495 Einwohnern einen Höchststand. Die Angaben für die Nachkriegszeit zeigen ebenfalls den Einfluss von Flucht und Vertreibung: 1946 waren 1093 von 6120 Einwohnern Flüchtlinge, also 17,9 %; 1950 waren es 1404 von 6215 Einwohnern, entsprechend 22,6 %. Der Anteil katholischer Flüchtlinge war auf Borkum sechsmal so hoch wie der evangelischer Flüchtlinge. Die Bevölkerungszahl betrug 1950 6215, 1975 8495, 1990 5714, 2010 5158 und 2015 5473; der Rückgang zwischen 1980 und 1990 erklärt sich vor allem durch unterschiedliche Zählweisen bei Zweitwohnungsbesitzern.

Nach dem Zensus 2022 gehörten von 4468 Einwohnern 40,8 % beziehungsweise 1825 Personen der evangelischen Kirche an, 13,6 % beziehungsweise 606 der katholischen Kirche. 45,6 % beziehungsweise 2037 Personen gehörten anderen oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft an. Die Insel war seit der Reformation vorwiegend evangelisch-reformiert. Die heutige Reformierte Kirche wurde 1896/1897 erbaut und bietet 800 Personen Platz. Die evangelisch-lutherische Christuskirchengemeinde entstand am 1. Oktober 1903; ihre Kirche wurde 1899 fertiggestellt. Maria Meeresstern wurde 1880 bis 1882 als katholische Kapelle errichtet und bietet nach Erweiterungen 450 Plätze. Die drei großen Gemeinden pflegen eine aktive Ökumene. Außerdem gibt es Gemeinden beziehungsweise Versammlungsräume der Neuapostolischen Kirche, der Zeugen Jehovas und der Brüderbewegung.

Der Stadtrat besteht aus 16 Mitgliedern, die für fünf Jahre gewählt werden. Bei der Kommunalwahl am 12. September 2021 entfielen 36,31 % der Stimmen auf Borkums freie Liste, 27,85 % auf die CDU, 23,13 % auf die SPD und 12,72 % auf die Grünen. Daraus ergaben sich sechs Sitze für Borkums freie Liste sowie jeweils vier Sitze für CDU und SPD und zwei für die Grünen. Bürgermeister ist der parteilose Jürgen Tönjes Akkermann, der 2019 im ersten Wahlgang 54,5 % erhielt.

Zu den wichtigsten Bauwerken gehören der 1576 errichtete Alte Leuchtturm, der 45 m hoch ist, und der 1879 fertiggestellte Neue Leuchtturm mit 60,3 m Höhe, 319 Treppenstufen und einer Nennreichweite von 24,4 Seemeilen beziehungsweise 40 km. Der Kleine Leuchtturm von 1888/1889 ist 27,9 m hoch und war der erste für elektrischen Betrieb gebaute Leuchtturm Deutschlands. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die historischen Baken, die Kirchen, das Heimatmuseum Dykhus, das ehemalige Feuerschiff Borkumriff, das Haus Teerling, das Achilleion und der Drinkeldodenkarkhoff. Der TuS Borkum von 1890 hat knapp 800 Mitglieder und 17 Sportabteilungen.

Zum Brauchtum gehören das Osterfür, das Ostereierspiel auf der Paaskedelle, das Verbrennen einer Strohpuppe als Symbol des Winters und das Pinkster-Fest. Beim Pinkster-Fest wird am Samstag vor Pfingsten ein Mai- oder Pfingstbaum aufgestellt; traditionell hängt daran ein gestohlener Hahn. Das Klaasohm-Fest findet in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember statt. Sechs verkleidete junge Männer des Vereins Borkumer Jungens ziehen über die Insel; Frauen werden dabei eingefangen und mit einem Kuhhorn auf das Gesäß geschlagen. Der bislang weitgehend verborgene Brauch wurde im November 2024 bundesweit öffentlich kritisiert. Jüngere Veranstaltungen sind unter anderem Anschwimmen, Jazzfestival, Drachenfest, Meilenlauf und Bluesnight.

Tourismus, Verkehr und Versorgung

Seit dem 19. Jahrhundert ist Borkum nahezu vollständig vom Tourismus abhängig. Dieser sichert den Einwohnern ein beständiges Auskommen, führt wegen des Saisonbetriebs aber zu jahreszeitlich schwankender Erwerbslosigkeit. 2024 kamen 300.889 Urlauber; gezählt wurden 2.245.256 Übernachtungen bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,5 Tagen. Zum Vergleich: 2018 wurden 311.786 Urlauber, 2.565.570 Übernachtungen und eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 8,23 Tagen verzeichnet. Borkum ist staatlich anerkanntes Nordseeheilbad und verfügt über zahlreiche Kureinrichtungen. 2009 erhielten die vier Badestrände als erste Gemeinde an der deutschen Nordseeküste das Zertifikat „Lifeguarded Beach/Bewachter Badestrand“.

Der Schiffsverkehr nach Emden Außenhafen erfolgt mit Autofähren in etwa zwei Stunden, mit Katamaranen in etwa einer Stunde. Auch Eemshaven in den Niederlanden wird mit Autofähren erreicht. Die Fahrpläne sind tideunabhängig, die Fahrtdauer und damit die Ankunftszeit können jedoch vom Wasserstand abhängen. Die Borkumer Kleinbahn besitzt eine sieben Kilometer lange, meist zweigleisige Strecke mit 900 mm Spurweite. Sie verbindet den Ort mit Borkum-Reede am Fähranleger und wurde 1888 fertiggestellt. Sie ist die einzige noch betriebene zweigleisige Schmalspurbahn in Niedersachsen. Ergänzend verkehren Busse, teilweise bis Ostland. Private Kraftfahrzeuge sind erlaubt, der Verkehr ist im Sommer jedoch eingeschränkt: Die rote Zone im Ortskern ist vollständig gesperrt; im übrigen Bereich gilt für private Fahrzeuge zwischen 21 und 7 Uhr ein Fahrverbot. Der Flugplatz Borkum wird im Linien- und Charterverkehr genutzt; die Flugzeit von Emden beträgt etwa 15 Minuten. Die DGzRS betreibt seit 1868 eine Rettungsstation mit einem Seenotkreuzer.

Borkum bezieht Strom, Gas und Kraftstoffe vom Festland. Drei jeweils 24 km lange Seekabel führen zu einer Transformatorenstation. Der Energieverbrauch betrug 2017 insgesamt 170 GWh, davon 30 GWh Strom und 140 GWh Gas. Zwei 2002 errichtete Windkraftanlagen erzeugen etwa 6,8 Mio. kWh; eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit etwa 1,4 MWp ist seit 2011 in Betrieb. Der Offshore-Windpark Riffgat mit 30 Anlagen liegt rund 15 km nordwestlich der Insel und speist seit 2014 Strom in Emden ein. Borkum strebt nach einem 2019 beschlossenen Vorhaben für 2030 eine möglichst emissionslose Insel an. 2025 wurde jedoch eingeschätzt, dass dieses Ziel zunächst vor allem in der Gebäudetechnik erreichbar sei. Eine Großwärmepumpe nutzt Meerwasser und versorgte bei Betriebsaufnahme 2025 zunächst 115 Wohnungen; zusätzlich soll Geothermie eingesetzt werden.

Für die medizinische Versorgung gibt es fünf Fachkliniken und das Inselkrankenhaus mit acht Betten und einer Abteilung für Innere Medizin. Das Fachklinikum Borkum verfügt über 301 Betten, die Knappschafts-Klinik über 150 und das Reha-Zentrum Borkum Riff über 190 Betten. Die Nordseeklinik wurde am 31. März 2024 geschlossen; 2025 übernahm ein Investorenkonsortium die Immobilie und plant überwiegend eine Hotelnutzung mit Wellness-, Tagungs- und medizinischen Angeboten. Bildungseinrichtungen sind der Kindergarten Börkumer Kinnertune, die Grundschule, die Inselschule Borkum als Oberschule mit gymnasialem Angebot und Förderzentrum sowie die BBS Borkum. Diese ist die einzige eigenständige Berufsschule auf einer deutschen Nordseeinsel und bildet in 16 kaufmännischen und handwerklichen Berufen aus. Medien sind unter anderem die Borkumer Zeitung, Borkum Aktuell, Borkumerleben, das Burkana Magazin und das Inselradio Borkum IRaBo, das am 14. Juni 2012 den Sendebetrieb aufnahm.

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