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Volksentscheid einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 23 Zeilen
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  1. [Musik] [Musik] Volksentscheide sind immer verbreiteter.
  2. In Badenwürtemberg durfte das Volk über Stuttgart 21 abstimmen. In Bayern zum öffentlichen Rauchverbot. In Hamburg über den Rückkauf der Energienetze. Aber
  3. was steckt eigentlich hinter Volksentscheiden? In der Bundesrepublik Deutschland entscheidet grundsätzlich eine
  4. Versammlung von Volksvertretern das Parlament über unsere Gesetze. Die Abgeordneten werden vom Volk in das Parlament gewählt und repräsentieren
  5. dort die unterschiedlichen Interessen der Wähler. Das Volk kann durch die politischen Wahlen, also indirekt die politischen Entscheidungen beeinflussen.
  6. Man spricht daher von einer indirekten oder auch repräsentativen Demokratie in Deutschland. Volksentscheide ermöglichen
  7. Wahlberechtigten daneben, direkt über Gesetzesvorlagen abzustimmen. Auf Bundesebene ist dies dem Grundgesetz nach allerdings nur in zwei Fällen
  8. vorgesehen. Bei einer Neugliederung des Bundesgebiets sowie der Ablösung des Grundgesetzes durch eine Verfassung. Ein Beispiel für einen
  9. länderübergreifenden Volksentscheid ist die gescheiterte Zusammenlegung von Berlin und Brandenburg. Dabei waren jedoch nur die Wahlberechtigten der
  10. beiden Länder beteiligt. Einen Bundesweiten Volksentscheid gab es bisher nicht. Auf Ebene der Bundesländer sind die
  11. Möglichkeiten für Volksentscheide deutlich umfassender. Hier können auch Bürgerinnen und Bürger einen Volksentscheid erwirken. Im ersten
  12. Schritt müssen die Initiatoren dafür ihr politisches Anliegen in einem Gesetzesentwurf ausformulieren und eine verhältnismäßig geringe Anzahl an
  13. Unterschriften von wahlberechtigten Unterstützern einwerben. Die gesammelten Dokumente werden dann bei einer Registrierungsstelle
  14. eingereicht. Je nach Bundesland heißt dieser Vorgang entweder Antrag auf ein Volksbegehren oder Volksinitiative. Im zweiten Schritt wird nach der
  15. Genehmigung das Volksbegehren eingeleitet. Hierbei muss innerhalb einer festen Frist eine deutlich größere Anzahl an Wahlberechtigten das
  16. Volksbegehren unterzeichnen. Bei Erfolg müssen die Abgeordneten im Parlament zeitnah über den Vorschlag entscheiden. Stimmen Sie dem Volksbegehren zu, wird
  17. die Vorlage zum Gesetz. Lehnen Sie hingegen die Vorlage ab, darf das Volk endgültig darüber abstimmen. Damit kommt es zum dritten Schritt, dem
  18. Volksentscheid. Für einen erfolgreichen Volksentscheid ist immer eine bestimmte Mindestanzahl an Zustimmungen notwendig. Abhängig vom Bundesland reicht ein
  19. sogenanntes Qu bis zu 50% der Wahlberechtigten. Zusammenfassend unterteilt sich die Volksgesetzgebung also in den Antrag auf
  20. ein Volksbegehren bzw. die Volksinitiative, das Volksbegehren und den eigentlichen Volksentscheid.
  21. Zwar müssen auf jeder Stufe gewisse Hürden überwunden werden, nichts desto weniger können so auch einfache Bürger die politische Richtung in Deutschland
  22. direkt mitgestalten. เฮ [Musik] [Musik]
  23. [Musik]

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