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Fonds einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)

explainity ® Erklärvideos4:07 614.689 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 32 Zeilen
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  1. Das ist Michael. Und das ist Michaels Zitrus-AG, die Limonade herstellt.
  2. Vor einigen Tagen ist er mit seiner Firma an die Börse gegangen. Mächtig stolz ist Michi jetzt
  3. und rennt überall rum und fragt jeden, ob er schon Aktien von ihm gekauft habe.
  4. Aber statt einer Bestätigung, erntet Michi erstmal Häme von seinem Konkurrenten und Erzfeind Adam:
  5. Natürlich würde niemand sein Geld in solches Teufelszeug stecken. Das würde doch jeder schlaue Anleger in einen Fonds investieren.
  6. Viel ungefährlicher als Michis dubiose Zitronenaktien, sagt Adam. Wie? Was? Ein Fonds? Keine Zitronenaktien?
  7. Michi versteht die Welt nicht mehr. Nachfragen ist ihm aber auch peinlich.
  8. Also erstmal heimlich still und leise in die nächste Bibliothek und fix mal in die Sache einlesen.
  9. Nach ein paar Stunden ist unser kleiner Limonadenfabrikant dann auch ein wenig schlauer.
  10. So schwer, wie Adam getan hat, ist die Sache eigentlich nicht. Ein Fonds - das sind im Wesentlichen viele unterschiedliche Aktien,
  11. die zu einem Paket –dem Fonds– zusammengeschnürt werden. Das ist ein eigentlich sehr altes Prinzip.
  12. Schon Michaels Oma sagte immer, dass man nicht alle Eier in einen Korb legen soll.
  13. Und dasselbe Prinzip greift bei Aktien. Wenn nämlich ein Anleger nur in Aktien
  14. von Michaels Zitrus-AG investiert, dann kann er Glück haben,
  15. dass Zitronen morgen beliebt sind, und die Kurse durch die Decke schießen. Er kann aber auch Pech haben,
  16. wenn die Kunden plötzlich Limo verschmähen. und sich dem Tomatensaft widmen. Dann rutschen die Kurse in den Keller.
  17. Kurzum: Nur auf ein Pferd zu setzen ist sehr risikoreich. Deswegen streut man das Risiko.
  18. Man kauft z.B. neben Aktien der Zitrus-AG, auch Aktien von Apfel Inc. und von Banane und Söhne.
  19. So setzt man nicht auf die Zitronenindustrie alleine sondern auf die Nahrungsbranche insgesamt.
  20. Dieses Vorgehen hat aber zwei Haken: Es macht erstens eine Menge Arbeit eine ganze Branche im Blick zu behalten
  21. und es kostet zweitens sehr viel Geld, wenn man als Privatanleger Aktien aller Unternehmen einer Branche kaufen möchte.
  22. Beide Probleme versucht ein Aktienfonds zu lösen. Viele Anleger legen dann ihr Geld zusammen, und kaufen davon breitgestreut Aktien.
  23. Am Gewinn dieses Aktienpaketes wird jeder seinem Anteil nach entsprechend beteiligt. Ein Fondsmanager wird auf einen Fonds oben drauf gesetzt und damit beauftragt
  24. die Sache im Blick zu behalten, und den Wert des Fonds zu erhöhen. Dafür bezahlt dem Fondsmanager auch jeder Anleger einen Betrag,
  25. der sich auf ca. 2% der investierten Summe beläuft. Verwaltungsbetrag nennt man das dann.
  26. So, wir sind auf der Ziellinie. Wir haben gelernt, dass Fonds eine gute Möglichkeit sind
  27. Risiken zu streuen, indem sie gemeinsam Aktienpakete kaufen, die breit gestreut sind.
  28. Und unser Michi hat gelernt, dass Adam wahrscheinlich doch Aktien von der Zitrus-AG gekauft hat.
  29. Nur sind die halt irgendwo in seinem Fonds, unter vielen anderen Aktien versteckt. War doch klar, denkt Michi, dass niemand an seiner Zitrus-AG vorbeikommt.
  30. Die wächst jetzt weiter und Michi denkt an eine Erweiterung. Geld muss her.
  31. Das könnte er z.B. über Anleihen bekommen. Was das ist, ob Michis Pläne Erfolg haben
  32. und ob ihm sein Erzrivale Adam dabei in die Suppe spuckt das seht ihr im nächsten Video.

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