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Evolution einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
- Wo kommen eigentlich die ganzen Tiere her? Wie funktioniert das mit der Entstehung des Menschen?
- Und sind wir wirklich mit den Affen verwandt? Ähnliche Fragen stellte sich der Naturforscher Charles Darwin
- schon im 19. Jahrhundert. Seine Theorie der Evolution legte den Grundstein für unser heutiges
- Verständnis dafür, wie das Leben auf unserer Erde entstanden ist. Im Rahmen einer Forschungsexpedition besuchte er die Galapagos-Inseln.
- Die dortige Artenvielfalt überraschte ihn. Viele der Tiere waren ihm völlig neu und selbst von Insel zu Insel
- unterschieden die Arten sich voneinander. Ein Durchbruch gelang Darwin bei den Finken der Galapagos-Inseln.
- Er bemerkte, dass sich ihre Schnäbel von Insel zu Insel stark unterschieden, je nachdem, welche Nahrung den Finken zur Verfügung stand.
- Manche haben dickere Schnäbel, um besser Nüsse knacken zu können; andere wiederum lange, dünne Schnäbel, spezialisiert auf die Jagd nach Insekten.
- Die Nahrung auf den Inseln ist knapp und nur die Finken, die an ihre Umwelt am besten angepasst sind, überleben.
- Darwin nannte diesen Prozess "natürliche Auslese“ oder „Selektion“. Über mehrere Jahrzehnte hinweg untersuchte er akribisch auch
- andere Tier- und Pflanzenarten. Das Phänomen trat immer wieder auf und
- Darwins Evolutionstheorie nahm Form an. Damals wurde allgemein noch davon ausgegangen, dass alle Lebewesen der Erde,
- so wie sie sind, von Gott erschaffen wurden – seine Theorie war also ziemlich kontrovers – Besonders bei der Kirche stieß er auf großen Widerstand.
- Schlussendlich hatte Darwin aber Recht mit seiner Theorie. Unser heutiges Verständnis von Evolution baut auf Darwins Forschungsarbeit auf,
- schließt aber auch die Erkenntnisse anderer Wissenschaftler mit ein. So können wir heute fünf Evolutionsfaktoren identifizieren,
- die beschreiben, wie und warum Evolution stattfindet: Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift und Isolation.
- Mutationen treten völlig zufällig und spontan auf. Sie verändern das genetische Material in unseren Zellen, und können neben ihren
- positiven und negativen Effekten, auch völlig wirkungslos sein. Rekombination nimmt das vorhandene Material und mischt es wie ein Kartendeck.
- Das passiert bei der Fortpflanzung. Dieser Prozess macht es quasi unmöglich, dass zwei Nachkommen identisch sind.
- Dadurch erhöht sich die genetische Vielfalt einer Population. Nun kommt die Selektion ins Spiel, die auch Darwin schon erkannte.
- Entwickelt einer unserer Finken z.B. einen besonders dicken Schnabel, kann er harte Nüsse besser knacken als seine Artverwandten.
- Im Nahrungskampf ist er ihnen also überlegen. Er überlebt länger und hat eine bessere Chance seine Gene
- an die nächste Generation weiterzugeben als schlechter angepasste Tiere. Der Gendrift beschreibt zufällige Veränderungen des Genpools
- durch äußere Einwirkungen, wie z.B. Naturkatastrophen oder Seuchen. Isolation ist der Faktor, der für die Bildung neuer Arten sorgt.
- Er beschreibt die Aufteilung einer Population in getrennt lebende Gruppen, z.B. durch eine geographische Barriere.
- Durch die Isolation findet kein Genaustausch zwischen den Gruppen mehr statt und die Gruppen entwickeln sich in verschiedene Richtungen
- – wie auch auf den Galapagos-Inseln. All das geschieht über einen sehr, sehr langen Zeitraum.
- Auch die Evolution des Menschen von seinen Vorfahren, fand über mehrere Millionen Jahre statt.
- Die Evolutionstheorie selbst hat sich seit Darwins Zeiten weiterentwickelt. Und dass sich das Leben auf der Erde nach diesen Prinzipien entfaltet hat,
- ist inzwischen durch Fossilien, Genforschung und viele weitere Indizien wissenschaftlich anerkannt und bewiesen.
- Man spricht also nicht mehr nur von einer Theorie, sondern einfach von Evolution.
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