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Die Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin | STARK erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 35 Zeilen
- Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wieso die Giraffe einen so langen Hals hat?
- Die Überlegungen zweier Naturforscher dazu lernst du in diesem Video kennen. [Musik]
- Lamark aus Frankreich und Darwin aus England entwickelten im 19. Jahrhundert ausführliche Theorien zur Artentstehung.
- Ihre Theorien zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Um die enorme Artenvielfalt auf der Erde
- zu erklären, gingen Lamark und Darawin beide davon aus, dass Arten auseinander entstehen. Außerdem waren sie sich darin
- einig, dass die Veränderungen über viele Generationen hinweg und sehr kleinschrittig ablaufen. Am Beispiel der
- Giraffen sehen wir uns nun ihre Evolutionstheorien genauer an. Lamark stellte Anfang des 19.
- Jahrhunderts als erster eine Theorie auf, die evolutionäre Veränderungen als Grund für die Anpassung von Lebewesen an
- ihre Umwelt nennt. Er formulierte drei Ursachen für die Veränderlichkeit der Arten den Gebrauch und Nichtgebrauch von
- Organen, die Vererbung von erworbenen Merkmalen und den Vervollkommnungstrieb. Sehen wir uns das Ganze mal am Beispiel
- der Giraffe an. Wie ist sie zu ihrem langen Hals gekommen? Die Urgraffe war ein eher kleines Tier mit kurzem Hals.
- Laut L Marx Theorie werden häufig genutzte Organe stärker ausgeprägt und kaum beanspruchte Organe bilden sich
- zurück. Der Vorfahrer der Giraffe musste bei Nahrungsknappheit am Boden den Hals strecken, um Blätter im Baum zu
- erreichen. Dadurch wurde der Hals ein klein wenig länger. Da solche erworbenen Merkmale nach Lam Marx Theorie vererbt
- werden, konnte sich der lange Hals heute lebender Giraffen über viele Generationen hinweg entwickeln. Die
- Giraffen streckten dabei ihren Hals immer etwas weiter in die Höhe. Außerdem nahm Lamark einen Vervollkommungstrieb
- an. Die Giraffe hat den Drang, auch die Blätter in den Baumwipfeln zu erreichen und sich so optimal an ihre Umwelt
- anzupassen. Nach dem heutigen Wissensstand ist Lam Marx Theorie, laut der Organismen aktiv
- an der Veränderung ihrer Merkmale beteiligt sind, widerlegt. Mitte des 19. Jahrhunderts stellte
- Darwin seine Evolutionstheorie auf. Sehen wir uns zuerst die Grundlagen seiner Theorie an. Diese sind
- Überproduktion von Nachkommen, Variabilität, Vererbung und natürliche Selektion. Wie
- können wir nun mit Hilfe Darwins Theorie den langen Hals der Giraffen erklären? Die Giraffen produzieren mehr Nachkommen
- als zur Arterhaltung nötig wären. Diese unterscheiden sich leicht in ihren Merkmalen. Diese Unterschiede sind
- zufällig und ungerichtet. Manche haben einen etwas längeren Hals, andere einen etwas kürzeren. Durch Nahrungskonkurrenz
- hatten Giraffen mit langen Hälsen einen Selektionsvorteil, konnten besser überleben und hatten mehr Nachkommen.
- Durch natürliche Selektion wurden die Giraffen so immer besser an ihre Umweltbedingungen angepasst.
- Über viele Generationen kommt es dadurch zu einem Wandel der Arten. Die Lebewesen werden also angepasst und
- spielen bei diesem Prozess eine passive Rolle. Seine Theorie ist auch heute noch die Grundlage für die synthetische
- Evolutionstheorie. Diese vereint Darwins Theorie mit den Erkenntnissen aus der klassischen und modernen Genetik, der
- Ökologie und der Ethologie. Was ist nun das Fazit der vielen Giraffen? Lamark und Darwin haben beide
- angenommen, dass Arten auseinander entstehen und dies in kleinschrittigen Veränderungen über viele Generationen
- hinweg abläuft. Lamar ging davon aus, daß Arten sich aktiv anpassen. Darwin hingegen
- formulierte in seiner Theorie, dass Arten passiv angepasst werden. Lamarks Theorie war ein wichtiger Schritt, wurde
- aber schließlich widerlegt. Auf Darwins Theorie gründet die heute aktuelle synthetische Evolutionstheorie.
- Ah.
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EvolutionstheorieCharles Darwin und Alfred Russel Wallace entwickelten unabhängig voneinander Ideen zur Evolution, die auf Variation und natürlicher Selektion beruhten.