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Evolutionstheorie nach Charles Darwin [Prinzip der natürlichen Selektion] - [Biologie, Oberstufe]

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  1. [Musik] in diesem Video geht es um die vom Naturforscher Scholz Darwin im 19
  2. Jahrhundert entwickelte Evolutionstheorie die vor allem im schulischen Kontext eine große Rolle
  3. spielt wir sprechen heutzutage ganz bewusst von dem Begriff Evolutionstheorie dem Begriff Theorie
  4. verwendet man im naturwissenschaftlichen Sprachgebrauch nur dann wenn so umfassende Belege für das jeweilige
  5. Phänomen existieren das ist allgemeingültig anerkannt ist Belege für evolutionäre Veränderungen das Arten
  6. sich also in der Stammesgeschichte verändert haben und auch gegenwärtig Änderungen unterliegen haben Biologen in
  7. einem so großen Umfang zusammengetragen dass wir mittlerweile von der Evolutionstheorie sprechen es war der
  8. englische biolog und Naturforscher als da wenn der am 19 Jahrhundert die Evolutionstheorie wie wir sie heute
  9. kennen entwickelte insgesamt fünf Jahre lang war darin auf einer weltweiten Expedition in der er unzählige Tier und
  10. Pflanzenarten untersuchte und anhand seiner vielen Beobachtung postulierte das Arten nicht unveränderlich sind und
  11. im Laufe der Zeit Wandel unterliegen mit dieser Hypothese war Darwin nicht allein auch andere sprachen sich bereits dafür
  12. aus dass es eine Evolution gebe deutlich revolutionärer war seine zweite Hypothese das verschiedene Arten auf
  13. einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeben und sich diese im Laufe der Zeit aus diesem Vorfahren entwickelten
  14. für beide Hypothesen fehlten jedoch Erklärungsansätze die Erklärung dafür dass Individuen bzw Arten ein
  15. evolutionären Wandel unterliegen lieferte er mit seiner dritten Hypothese zur natürlichen Selektion
  16. demnachweisen manche Individuen eine höhere überlebens- und Fortpflanzung Chance auf als andere aufgrund von
  17. Variationen im Phänotyp im äußeren Erscheinungsbild die höheren Überlebenschancen begründet Darwin mit
  18. dem Satz survival Opfers das Überleben das am besten angepassten der schulbuchklassiker dürfte wohl das
  19. Beispiel mit den Giraffen sein Giraffen mit längeren Hälsen kommen besser an die Blätter der Bäume dran zum Fressen als
  20. Giraffen mit kleineren Hessen in einer historischen Umgebung die geprägt war durch Nahrungsknappheit und Nahrung nur
  21. als Blätter an den Bäumen zur Verfügung steht sind diese besser an die Umwelt angepasst und haben dadurch ein
  22. Selektionsvorteil unter solchen Bedingungen nimmt die Häufigkeit einer vorteilhaften Erbanlage
  23. wie in diesem Beispiel ein langer Hals in der Population von Generation zu Generation zu mit anderen Worten
  24. ausgedrückt die genetische Struktur einer Population ändert sich im Laufe der Zeit oder ganz einfach ausgedrückt
  25. Evolution findet statt die Tatsache dass phaenotypen innerhalb von Populationen variieren sich Merkmals Ausprägungen
  26. also unterscheiden wie die Länge des Halses bei Giraffen ist nach Darwin auf eine genetische Variabilität innerhalb
  27. der Population zurückzuführen trotz großer Übereinstimmung im genetischen Material zwischen Individuen
  28. einer Art ist es nicht identisch punktuell unterscheidet sich die DNA zwischen ihnen die Tatsache dass sie
  29. sich unterscheidet zwischen ihnen ist auf die zwei Evolutionsfaktoren Mutation und sexuelle Rekombination
  30. zurückzuführen mehr dazu in dem entsprechenden Video welches sich an dieser Stelle einmal verlinke so viel
  31. aber vorweg bei der Produktion neuer Zellen muss sich das gesamte genomen das heißt das gesamte Erbgut die gesamte DNA
  32. eines Organismus replizieren bzw verdoppeln und dieser replikationsvorgang verläuft nicht
  33. perfekt häufig treten Fehler auf Fehler die dazu führen dass sich das Erbgut minimal verändert und die man als
  34. Mutation bezeichnet zwei wichtige Eigenschaften von Mutationen sind dass sie meistens
  35. spontan zufällig auftreten und ungerichtet sind insofern sie nicht durch Umweltfaktoren wie Chemikalien
  36. oder Strahlung induziert werden erfolgen sie komplett spontan die meisten Mutationen sind entweder neutral das
  37. heißt ohne Auswirkung oder wirken sich nachteilig auf den Fortpflanzungserfolg aus in nur wenigen Fällen verbessert
  38. eine Mutation den Fortpflanzungserfolg eines Organismus warum dieses ausschweifen zum einen sind
  39. Mutationen und sexuelle Rekombinationen die zwei zentralen Evolutionsfaktoren nach Darwins Evolutionstheorie die zu
  40. einer Veränderung der genetischen Struktur einer Population führen die also verantwortlich dafür sind dass
  41. Evolution stattfindet wobei Moment ist dafür nicht die natürliche Selektion verantwortlich könnte sich der ein oder
  42. andere jetzt an dieser Stelle fragen na ja eine durch Rekombination und Mutation erzeugte genetische Variabilität
  43. verändert zwangsweise die genetische Struktur einer Population die natürliche Selektion wirkt auf die genetische
  44. Variabilität ein sie führt dazu dass die Häufigkeit einer vorteilhaften Erbanlage von Generation
  45. zu Generationen zunimmt noch besser lässt sich die Bedeutung von Mutation und Rekombination nachvollziehen wenn
  46. man sich vorstellt es gäbe bei der Evolutionsfaktoren nicht ohne Mutation und Rekombination gäbe es keine
  47. genetische Variabilität alle Individuen einer Population wären Klone unter solchen Bedingungen wären alle
  48. Individuen gleich an die sie umgebenden Umweltbedingungen angepasst und keiner hätte einen Selektionsvorteil oder
  49. Nachteil natürliche Selektion könnte gar nicht einwirken zum anderen werden durch
  50. Mutation und Rekombination die Art und Weise wie sich Evolution vollzieht beschrieben und zwar als einen passiven
  51. Vorgang der zu einer zunehmenden Angepasstheit der Lebewesen an sich ändernde Umweltbedingungen führt das ist
  52. ein wichtiger Unterschied zu lamax Evolutionstheorie nach der sich Organismen bereits zeitlebens aktiv
  53. durch den verstärkten Gebrauch von Organen sich an ihre jeweiligen Umweltbedingungen anpassen
  54. ein weiterer wichtiger Aspekt von Darwins Evolutionstheorie ist dass er beobachtete dass die Individuen deutlich
  55. mehr nachkommen produzierten als eigentlich zum Überleben notwendig werden dieser Faktor ist durchaus
  56. relevant für die Theorie der natürlichen Selektion denn durch die vielen nachkommen wird ein struggle for Life
  57. hervorgerufen einen Wettbewerb um lebensnotwendige Ressourcen der Selektionsdruck auf Individuen ist umso
  58. höher je geringer ihre Überlebenschance aufgrund ihres Phänotyps ist durch die Überproduktion bei der Fortpflanzung ist
  59. also bereits die natürliche Selektion wirksam dies trifft auf viele Säugetierarten zu die Überlebensrate von
  60. Löwen bis zum Erwachsenenalter beträgt ungefähr 25%. in einem Wurf in dem vier
  61. Nachkommen geboren werden erreicht also durchschnittlich nur eins das geschlechtsfähige Alter die Bedeutung
  62. der natürlichen Selektion als Evolutionsfaktor schrieb Darwin 1844 in einer langen Abhandlung nieder
  63. 1844 zu einer Zeit in der noch nicht einmal klar war wie die DNA aufgebaut war
  64. auch wenn molekular genetische Untersuchungsmethoden später Darwins Theorie untermauerten und man sehr
  65. präzise stammesgeschichtliche Veränderungen im Erbgut zwischen Organismen festhalten konnte Charles
  66. Darwin fehlten solche Möglichkeiten so dass seine Erkenntnisse vor allem auf Beobachtungen boten super simple
  67. Beobachtung wie zum Beispiel das Pflanzen und Tierzüchter in ihren Zuchtbeständen eine starke Selektion
  68. vornehmen über Jahrtausende züchtete man beispielsweise bestimmte Nutzpflanzen und zwar immer nach dem vorhanden sein
  69. bestimmter wünschenswerter Merkmale und ein wünschenswertes Merkmal ist oft ein Merkmal das den Ertrag steigerte eine
  70. nahrhafte große gelbe Banane hat heute nichts mehr gemeint mit der ursprünglichen Urform zu tun
  71. dies nahm Darwin als Ausgangssituation um sich zu fragen ob eine solche allmähliche Auslese nicht auch in
  72. natürlichen Populationen geschieht dann nämlich wenn die Individuen mit den höchsten überlebens- und
  73. fortpflanzungschancen sich am besten fortpflanzen und ihre Merkmale an die nächste Generation weitergeben das ist
  74. im Kern die Evolutionstheorie von Charles Darwin ein junger Brite der trotz seines leidenschaftlichen
  75. Interesses für Themen der Geologie und der Naturgeschichte auf Anraten seines Vaters plante Arzt zu werden und Medizin
  76. studierte und erst nachdem er das Medizinstudium abbrach weil ihnen ist abschreckte zu sehen wie Operation ohne
  77. Narkose durchgeführt wurden und danach noch Theologie studierte ging er seiner Affinität zu den Naturwissenschaften
  78. nach Darwins Annahmen bilden bis heute die Grundlage für das Verständnis evolutionärer Prozesse und werden durch
  79. Erkenntnisse unter anderem aus geologischen und molekular genetischen Daten untermauert und heute als
  80. synthetische Evolutionstheorie zusammengefasst trotzdem ist auch zu erwähnen dass sie
  81. selektionstheoretisch als unsicher gilt klar weil historisch wirksame Selektionsbedingungen nicht gänzlich
  82. bekannt sind in der Wissenschaft wird darüber diskutiert inwiefern die langen Hälse von Giraffen ein Produkt sexueller
  83. Selektion sein könnten demnach könnte ein langer Hals bei Balz kämpfen der Männchen von Vorteil gewesen sein und
  84. ihre fortpflanzungs-chancen erhöht haben was genau ist jetzt aber der Unterschied zu natürlichen Selektion die natürliche
  85. Selektion begünstigt Merkmale welche die Überlebenschance ihrer Träger bzw ihrer Nachkommen erhöhen bei der sexuellen
  86. Selektion steht der Fortpflanzungserfolg im Vordergrund der Lehrbuch Klassiker der Perks formuliert ist ziemlich
  87. prägnant wenn ein Tier lediglich überlebt und sich aber nicht fortpflanzt dann trägt es auch nicht zur nächsten
  88. Generation bei somit kann die sexuelle Selektion Merkmale begünstigen welche die Fortpflanzung Chancen eines
  89. Individuums verbessern auch wenn diese Merkmale seine Überlebenschancen verringert ein entsprechendes Video zur
  90. sexuellen Selektion findet ihr auf meinem Kanal [Musik]

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