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Evolutionstheorie nach Charles Darwin [Prinzip der natürlichen Selektion] - [Biologie, Oberstufe]
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 90 Zeilen
- [Musik] in diesem Video geht es um die vom Naturforscher Scholz Darwin im 19
- Jahrhundert entwickelte Evolutionstheorie die vor allem im schulischen Kontext eine große Rolle
- spielt wir sprechen heutzutage ganz bewusst von dem Begriff Evolutionstheorie dem Begriff Theorie
- verwendet man im naturwissenschaftlichen Sprachgebrauch nur dann wenn so umfassende Belege für das jeweilige
- Phänomen existieren das ist allgemeingültig anerkannt ist Belege für evolutionäre Veränderungen das Arten
- sich also in der Stammesgeschichte verändert haben und auch gegenwärtig Änderungen unterliegen haben Biologen in
- einem so großen Umfang zusammengetragen dass wir mittlerweile von der Evolutionstheorie sprechen es war der
- englische biolog und Naturforscher als da wenn der am 19 Jahrhundert die Evolutionstheorie wie wir sie heute
- kennen entwickelte insgesamt fünf Jahre lang war darin auf einer weltweiten Expedition in der er unzählige Tier und
- Pflanzenarten untersuchte und anhand seiner vielen Beobachtung postulierte das Arten nicht unveränderlich sind und
- im Laufe der Zeit Wandel unterliegen mit dieser Hypothese war Darwin nicht allein auch andere sprachen sich bereits dafür
- aus dass es eine Evolution gebe deutlich revolutionärer war seine zweite Hypothese das verschiedene Arten auf
- einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeben und sich diese im Laufe der Zeit aus diesem Vorfahren entwickelten
- für beide Hypothesen fehlten jedoch Erklärungsansätze die Erklärung dafür dass Individuen bzw Arten ein
- evolutionären Wandel unterliegen lieferte er mit seiner dritten Hypothese zur natürlichen Selektion
- demnachweisen manche Individuen eine höhere überlebens- und Fortpflanzung Chance auf als andere aufgrund von
- Variationen im Phänotyp im äußeren Erscheinungsbild die höheren Überlebenschancen begründet Darwin mit
- dem Satz survival Opfers das Überleben das am besten angepassten der schulbuchklassiker dürfte wohl das
- Beispiel mit den Giraffen sein Giraffen mit längeren Hälsen kommen besser an die Blätter der Bäume dran zum Fressen als
- Giraffen mit kleineren Hessen in einer historischen Umgebung die geprägt war durch Nahrungsknappheit und Nahrung nur
- als Blätter an den Bäumen zur Verfügung steht sind diese besser an die Umwelt angepasst und haben dadurch ein
- Selektionsvorteil unter solchen Bedingungen nimmt die Häufigkeit einer vorteilhaften Erbanlage
- wie in diesem Beispiel ein langer Hals in der Population von Generation zu Generation zu mit anderen Worten
- ausgedrückt die genetische Struktur einer Population ändert sich im Laufe der Zeit oder ganz einfach ausgedrückt
- Evolution findet statt die Tatsache dass phaenotypen innerhalb von Populationen variieren sich Merkmals Ausprägungen
- also unterscheiden wie die Länge des Halses bei Giraffen ist nach Darwin auf eine genetische Variabilität innerhalb
- der Population zurückzuführen trotz großer Übereinstimmung im genetischen Material zwischen Individuen
- einer Art ist es nicht identisch punktuell unterscheidet sich die DNA zwischen ihnen die Tatsache dass sie
- sich unterscheidet zwischen ihnen ist auf die zwei Evolutionsfaktoren Mutation und sexuelle Rekombination
- zurückzuführen mehr dazu in dem entsprechenden Video welches sich an dieser Stelle einmal verlinke so viel
- aber vorweg bei der Produktion neuer Zellen muss sich das gesamte genomen das heißt das gesamte Erbgut die gesamte DNA
- eines Organismus replizieren bzw verdoppeln und dieser replikationsvorgang verläuft nicht
- perfekt häufig treten Fehler auf Fehler die dazu führen dass sich das Erbgut minimal verändert und die man als
- Mutation bezeichnet zwei wichtige Eigenschaften von Mutationen sind dass sie meistens
- spontan zufällig auftreten und ungerichtet sind insofern sie nicht durch Umweltfaktoren wie Chemikalien
- oder Strahlung induziert werden erfolgen sie komplett spontan die meisten Mutationen sind entweder neutral das
- heißt ohne Auswirkung oder wirken sich nachteilig auf den Fortpflanzungserfolg aus in nur wenigen Fällen verbessert
- eine Mutation den Fortpflanzungserfolg eines Organismus warum dieses ausschweifen zum einen sind
- Mutationen und sexuelle Rekombinationen die zwei zentralen Evolutionsfaktoren nach Darwins Evolutionstheorie die zu
- einer Veränderung der genetischen Struktur einer Population führen die also verantwortlich dafür sind dass
- Evolution stattfindet wobei Moment ist dafür nicht die natürliche Selektion verantwortlich könnte sich der ein oder
- andere jetzt an dieser Stelle fragen na ja eine durch Rekombination und Mutation erzeugte genetische Variabilität
- verändert zwangsweise die genetische Struktur einer Population die natürliche Selektion wirkt auf die genetische
- Variabilität ein sie führt dazu dass die Häufigkeit einer vorteilhaften Erbanlage von Generation
- zu Generationen zunimmt noch besser lässt sich die Bedeutung von Mutation und Rekombination nachvollziehen wenn
- man sich vorstellt es gäbe bei der Evolutionsfaktoren nicht ohne Mutation und Rekombination gäbe es keine
- genetische Variabilität alle Individuen einer Population wären Klone unter solchen Bedingungen wären alle
- Individuen gleich an die sie umgebenden Umweltbedingungen angepasst und keiner hätte einen Selektionsvorteil oder
- Nachteil natürliche Selektion könnte gar nicht einwirken zum anderen werden durch
- Mutation und Rekombination die Art und Weise wie sich Evolution vollzieht beschrieben und zwar als einen passiven
- Vorgang der zu einer zunehmenden Angepasstheit der Lebewesen an sich ändernde Umweltbedingungen führt das ist
- ein wichtiger Unterschied zu lamax Evolutionstheorie nach der sich Organismen bereits zeitlebens aktiv
- durch den verstärkten Gebrauch von Organen sich an ihre jeweiligen Umweltbedingungen anpassen
- ein weiterer wichtiger Aspekt von Darwins Evolutionstheorie ist dass er beobachtete dass die Individuen deutlich
- mehr nachkommen produzierten als eigentlich zum Überleben notwendig werden dieser Faktor ist durchaus
- relevant für die Theorie der natürlichen Selektion denn durch die vielen nachkommen wird ein struggle for Life
- hervorgerufen einen Wettbewerb um lebensnotwendige Ressourcen der Selektionsdruck auf Individuen ist umso
- höher je geringer ihre Überlebenschance aufgrund ihres Phänotyps ist durch die Überproduktion bei der Fortpflanzung ist
- also bereits die natürliche Selektion wirksam dies trifft auf viele Säugetierarten zu die Überlebensrate von
- Löwen bis zum Erwachsenenalter beträgt ungefähr 25%. in einem Wurf in dem vier
- Nachkommen geboren werden erreicht also durchschnittlich nur eins das geschlechtsfähige Alter die Bedeutung
- der natürlichen Selektion als Evolutionsfaktor schrieb Darwin 1844 in einer langen Abhandlung nieder
- 1844 zu einer Zeit in der noch nicht einmal klar war wie die DNA aufgebaut war
- auch wenn molekular genetische Untersuchungsmethoden später Darwins Theorie untermauerten und man sehr
- präzise stammesgeschichtliche Veränderungen im Erbgut zwischen Organismen festhalten konnte Charles
- Darwin fehlten solche Möglichkeiten so dass seine Erkenntnisse vor allem auf Beobachtungen boten super simple
- Beobachtung wie zum Beispiel das Pflanzen und Tierzüchter in ihren Zuchtbeständen eine starke Selektion
- vornehmen über Jahrtausende züchtete man beispielsweise bestimmte Nutzpflanzen und zwar immer nach dem vorhanden sein
- bestimmter wünschenswerter Merkmale und ein wünschenswertes Merkmal ist oft ein Merkmal das den Ertrag steigerte eine
- nahrhafte große gelbe Banane hat heute nichts mehr gemeint mit der ursprünglichen Urform zu tun
- dies nahm Darwin als Ausgangssituation um sich zu fragen ob eine solche allmähliche Auslese nicht auch in
- natürlichen Populationen geschieht dann nämlich wenn die Individuen mit den höchsten überlebens- und
- fortpflanzungschancen sich am besten fortpflanzen und ihre Merkmale an die nächste Generation weitergeben das ist
- im Kern die Evolutionstheorie von Charles Darwin ein junger Brite der trotz seines leidenschaftlichen
- Interesses für Themen der Geologie und der Naturgeschichte auf Anraten seines Vaters plante Arzt zu werden und Medizin
- studierte und erst nachdem er das Medizinstudium abbrach weil ihnen ist abschreckte zu sehen wie Operation ohne
- Narkose durchgeführt wurden und danach noch Theologie studierte ging er seiner Affinität zu den Naturwissenschaften
- nach Darwins Annahmen bilden bis heute die Grundlage für das Verständnis evolutionärer Prozesse und werden durch
- Erkenntnisse unter anderem aus geologischen und molekular genetischen Daten untermauert und heute als
- synthetische Evolutionstheorie zusammengefasst trotzdem ist auch zu erwähnen dass sie
- selektionstheoretisch als unsicher gilt klar weil historisch wirksame Selektionsbedingungen nicht gänzlich
- bekannt sind in der Wissenschaft wird darüber diskutiert inwiefern die langen Hälse von Giraffen ein Produkt sexueller
- Selektion sein könnten demnach könnte ein langer Hals bei Balz kämpfen der Männchen von Vorteil gewesen sein und
- ihre fortpflanzungs-chancen erhöht haben was genau ist jetzt aber der Unterschied zu natürlichen Selektion die natürliche
- Selektion begünstigt Merkmale welche die Überlebenschance ihrer Träger bzw ihrer Nachkommen erhöhen bei der sexuellen
- Selektion steht der Fortpflanzungserfolg im Vordergrund der Lehrbuch Klassiker der Perks formuliert ist ziemlich
- prägnant wenn ein Tier lediglich überlebt und sich aber nicht fortpflanzt dann trägt es auch nicht zur nächsten
- Generation bei somit kann die sexuelle Selektion Merkmale begünstigen welche die Fortpflanzung Chancen eines
- Individuums verbessern auch wenn diese Merkmale seine Überlebenschancen verringert ein entsprechendes Video zur
- sexuellen Selektion findet ihr auf meinem Kanal [Musik]
Zum Nachlesen
BiologieAuf dem Gebiet der Pharmazie werden Medikamente, wie beispielsweise Insulin oder zahlreiche Antibiotika, aus genetisch veränderten Mikroorganismen statt aus …
EvolutionstheorieCharles Darwin und Alfred Russel Wallace entwickelten unabhängig voneinander Ideen zur Evolution, die auf Variation und natürlicher Selektion beruhten.
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