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Evolutionstheorie von Charles Darwin

Biologie - simpleclub5:58 1,5 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 58 Zeilen
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  1. Jan ist heute im Zoo. Dort sieht er Bären, Giraffen, Löwen, Fische und alles andere, was in dem Zoo sonst noch so
  2. rumgammelt. Er fragt sich, warum alle Giraffen eigentlich so einen übertrieben langen Hals haben und warum es im
  3. Aquarium so viele verschiedene Fischarten gibt, obwohl die trotzdem irgendwie alle gleich aussehen. Das ist
  4. ein klarer Fall für Charles Darwin und seine Evolutionstheorie. Yeah, Charles Darwin, der alte Racker, war
  5. anfang des 19. Jahats auf einer Spritztour quer über den Globus unterwegs. Währenddessen entdeckte er
  6. viel krassen Schit über die Lebewesen und deren Evolution. Er erforschte die Entwicklung und Entstehung von Pflanzen
  7. und Tierarten. Dabei stellte er zwei Theorien auf, die Abstammungs und die Evolutionstheorie.
  8. Die Abstammungstheorie bzw. Die Deszendenztheorie besagt, dass alle Organismen von einem gemeinsamen
  9. Vorfahren abstammen. Wie man sich das vorstellen kann, seht ihr in diesem Beispiel. Wir haben einen Teich und in
  10. dem befinden sich viele kleine Fische. Aus dramatischen klimatischen Gründen sinkt im Laufe der Zeit der
  11. Wasserspiegel und es entstehen zwei getrennte kleinere seen. Die Fische werden voneinander getrennt. Mit der
  12. Zeit verändern sich die zwei Fischgruppen unabhängig voneinander. Die Fische der beiden Gruppen entsprechen
  13. nicht mehr den Fischen aus der ersten Generation, also bevor der See geteilt wurde. Nach langer, langer Zeit steigt
  14. der Wasserspiegel wieder und beide Fischgruppen sind wieder glücklich vereint. Doch es gibt ein Problem. Die
  15. zwei Fischgruppen haben sich so sehr verändert, dass sie jetzt nicht mehr der gleichen Art angehören. Aus einer Uart
  16. sind also zwei neue Arten entstanden. Angenommen aus den zwei neuen Arten entstehen wieder zwei neue Arten und das
  17. geht immer so weiter. Jede Art ändert sich wieder ein bisschen und ist anders als der Vorgänger. Dann haben wir
  18. irgendwann unglaublich viele Fischarten, die aber alle auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückzuführen sind. Diese
  19. Abstammungstheorie bezieht sich nicht nur auf die Fische, sondern auf jedes Lebewesen dieser Welt. Ein möglicher
  20. Stammbaum würde dann ungefähr so aussehen. Der gemeinsame Vorfahrer aller Tiere wäre dann dieser Kollege hier.
  21. Aber wie kommt es, dass sich die Tiere überhaupt verändern? Da kommt die Evolutionstheorie ins Spiel. Diese
  22. Theorie besagt Survival of the fittest, also der Fitteste überlebt. Mit der Fitteste ist nicht unbedingt der
  23. Stärkste gemeint. Man braucht nämlich nicht nur Kraft, um zu überleben, man muss auch anpassungsfähig sein. Bevor
  24. wir weiter auf diese Theorie eingehen, erklären wir sie euch mit zwei Beispielen. Zuerst die Giraffen. Warum
  25. haben die einen langen Hals? Weil sie sich angepasst haben. Wir haben hier also eine Urgiraffenmutter. Diese
  26. Giraffe bekommt jetzt zwei Junge. Eins davon hat einen kurzen Hals wie sie und das andere einen langen Hals. Aber wie
  27. kommt es zu diesen unterschiedlich langen Hälsen? Das passiert eigentlich rein zufällig und zwar durch Mutation
  28. oder Rekombination der elterlichen Gene. Inzwischen haben sich die fucking Zebras wie die Kannickel vermehrt und den
  29. Giraffen alles Gras weggefressen. Es gibt nur noch Blätter an Bäumen zum Fressen. Die Giraffe mit dem kurzen Hals
  30. kommt an keine Blätter dran und stirbt. Die mit dem langen Hals kann sich gut ernähren und wird in der Lage sein, sich
  31. zu vermehren und ihre Gene weiterzugeben. Die Giraffe mit dem kurzen Hals konnte also wegen ihrer
  32. schlechten Eigenschaften und Anpassung an die Umwelt nicht überleben. Man spricht auch von natürlicher Selektion.
  33. Die langhaltige Giraffe hat sich inzwischen vermehrt und auch wieder zwei junge gezeugt. Die haben jetzt jeweils
  34. auch längere Hälse, einer hat zufällig sogar noch einen längeren. Weil die unteren Blätter von den Bäumen immer
  35. schnell alle abgefressen sind, kann die mit dem noch längeren Hals noch besser und länger überleben und noch mehr
  36. Nachkommen kriegen. Irgendwann gibt es also nur noch ganz schön langhaltige Giraffen, weil sie die einzigen waren,
  37. die sich vermehren konnten. wurden also immer nur die Gene der langhal Giraffen weitergegeben s, dass es jetzt auch nur
  38. noch Giraffen mit langen Helsen gibt. Sie haben sich am besten der Umwelt und den Randbedingungen angepasst und
  39. konnten somit überleben. Survival of the Fit eben. Ein anderes Beispiel zur Evolutionstheorie sind die Darwinfinken.
  40. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Vogelarten, die nur auf den Galapagos Inseln und auf der Kokosinsel leben.
  41. Diese 14 sehr eng verwandten Arten stammen alle von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Durch Stürme oder andere
  42. Ursachen ist eine einzige Finkenart mal auf die Galapagos Inseln verschlagen worden. Dort herrschten perfekte
  43. Bedingungen zur Fortpflanzung. Es gab weder Räuber noch Feinde und außerdem viel Platz und Nahrung auf den dünn
  44. besiedelten Inseln. Dadurch haben sich die Finken übertrieben schnell vermehrt und es kam zur Überbevölkerung. Einige
  45. Finken mussten auf Nachbarinseln ausweichen, wo sie sich auf andere Lebens- und Ernährungsweisen einstellen
  46. mussten. Hauptsächlich unterscheiden sich die Dawinfinken durch die Form und Größe ihres Schnabels. Gab es auf einer
  47. Insel z.B. nur Nüsse oder Samen als Nahrung, haben nur Finken mit einem großen und kräftigen Schnabel überlebt.
  48. Mit der Zeit entstand also wie bei den Giraffen eine neue Art, eine die sich an die Umgebung angepasst hat. konnten sich
  49. einige Finken nur von kleinen Insekten ernähren, dann musste der Schnabel feiner und spitzer werden, um an die
  50. Nahrung dranzukommen. Es entstand also eine weitere neue Finkenart. Durch die unterschiedlichen Lebensräume entstanden
  51. aus der einen Finkenart der Grünergeneration 14 neue verschiedene Arten. Diese Arten werden dann Davin
  52. Finken genannt. Die Evolutionstheorie besagt also folgendes: Survival of the fittest. Es überleben die Lebewesen, die
  53. durch Zufall besser an die Umwelt angepasst sind. Diese Theorie basiert aber auf folgenden Annahmen. Die
  54. Individuen eine Art erzeugen mehr Nachkommen als zur Arterhaltung nötig wäre. Alle Lebewesen einer Art sind
  55. immer ein bisschen unterschiedlich. Diese Unterschiede entstehen zufällig durch Rekombination oder Mutation der
  56. Gene. Außerdem sind diese Unterschiede zu einem gewissen Teil vererb. Falls ihr wissen wollt, warum Pflanzen überhaupt
  57. wachsen, schaut euch dieses Video hier an. Hat euch das Video gefallen, dann abonniert den Kanal und gebt uns einen
  58. Daumen nach oben. Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal. Glück auf und Halleluja.

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